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    <title>Cordata.de - Biologie &amp; Botanik</title>
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    <description>Das Blog rund um grüne Themen</description>
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    <pubDate>Fri, 02 Apr 2010 17:35:57 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Cordata.de - Biologie &amp; Botanik - Das Blog rund um grüne Themen</title>
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    <title></title>
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            <category>Biologie &amp; Botanik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
     	 &lt;br /&gt;
Pollenallergie 	 &lt;br /&gt;
  	&lt;br /&gt;
Die meisten Menschen können nach einem langen und unangenehmen Winter - wie er diesmal daherkam, den Frühling kaum noch erwarten und fiebern den Tagen - an dem die Frühlingsblüten erblühen, regelrecht entgegen. Aber unter den erwartungsfrohen Menschen gibt es leider eine große Anzahl (man spricht von 16% der deutschen Bevölkerung), die dieser schönen Jahreszeit mit weinenden Augen entgegenblicken müssen. Abgesehen von den vielen Neuzugängen - die im Laufe eines Winters/Frühjahres zu den Pollenleidenden hinzukommen, müssen sich Tausende in der herrlichen Frühlingssonne damit beschäftigen - wie sie diesem heimtückischen Leiden entgegentreten können.&lt;br /&gt;
Für diese 16% der anfälligen Bevölkerungsschicht bedeutet das Ende des Winters in erster Linie den Beginn des alljährlichen &quot;Heuschnupfens&quot; - (&quot;Pollinosis&quot; ). Wenn man bedenkt, dass die,  in entferntesten Gegenden Frühlingsblüher ihre Pollen bis zu uns transportieren, dann kann man ermessen. wie ein sensibler Allergiger reagiert ! Auch geringste Spuren von Schneeglöckchen-Pollen können empfindliche Menschen reizen - und so sind die Mitteilungen im Radio und Fernsehen allemal verspätet. Auch wenn sich die Sonne noch nicht häufig sehen lässt und es draußen überhaupt noch nicht nach Frühling aussieht, können bei Allergikern schon Reaktionen auf den Flug von Blüten- oder Gräserpollen auftreten. Denn Pollen aus wärmeren Bereichen, in denen die Blüte schon fortgeschritten ist, werden oft durch den Wind mühelos von bis zu fünfhundert Kilometer weit entfernten Orten herangeweht.&lt;br /&gt;
Die Saison für herumffliegenden Pollen dauert von Ende Januar bis Ende August. Ich selbst habe hier bei mir (also Kevelaer Niederrhein) den Haselnuß-Pollen schon im Dezember des letzten Jahres beobachtet.&lt;br /&gt;
Der Gipfel des Pollenflugs beginnt meist Anfang Juni und ebbt dann Mitte Juli wieder ab. Aber nicht alle Pollen machen sich gleichzeitig auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur bestätigen wie heimlich und schleichend der Heuschnupfen über uns hereinfällt. Ich befand mich in der Gärtnerlehre und mußte jahrelang - bei jedem Wetter - meinen Mann stehen. Wie groß war da die Überraschung - als ich eines Tages einen Nies- und Hustenreiz verspürte, der sich nicht abstellen ließ. Eine ganze Zeit ging das so - bis ich resignierend feststellen musste - das mich eine Pollenallergie ergriffen hatte. Nun - was konnte ich tun.&lt;br /&gt;
Zunächst wurden natürlich alle Tabletten und Spritzen - die im Handel waren - durchprobiert. Doch auf Dauer half nichts, zumal auch meine Tagesabläufe sehr unterschiedlich waren und nicht so leicht einteilbar waren! Zu meiner Zeit - als es noch nicht so fortschrittlich war mit Sensibilisierung und so weiter - wurde fröhlich &quot;herumgemurkst und gedoktort, bis sich der Heuschnupfen langsam verzog. Mittlerweile wußte ich aber - welcher Pollen der Auslöser meiner Allergie war und promt fuhr ich zu diesen Zeiten an die See in den Urlaub. Das ging einige Zeit sehr gut und die Allergie hat sich fast zurückgezogen. Meine Empfindlichkeiten wurden immer geringer und ich konnte mich wieder einigermaßen streßfrei bewegen. Die entsprechenden Lebens - Mittel habe ich in dieser Zeit immer gemieden und mit Obst (Äpfel) und Gemüse (Brokoli) Vorsicht walten lassen! Heute ist die Allergie so weit abgeklungen - dass ich mich - auch &quot;in meiner&quot; Zeit draußen wieder frei bewegen kann.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 01 Apr 2010 18:58:25 +0200</pubDate>
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    <title>Was sind Lentizellen?</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1583-Was-sind-Lentizellen.html</link>
            <category>Biologie &amp; Botanik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Lentizellen sind spindelförmig - rundliche, raue und poröse Warzen (Korkwarzen) auf den Korkmänteln der Zweige von Holzgewächsen und dienen dem Gasaustausch (Lufthaushalt im Zellengewebe des Gehölz-Strauches) z. B. beim Holunder u. Forsythie. Oft dienen sie auch dem Ersatz der Spaltöffnungen (Stomata). Gut ausgebildete und sichtbare Lentizellen finden wir zum Beispiel am Holunder und der Forsythie. Gerade an trocknen Zweigen fallen die - meist unregelmäßig am Strauch verteilten - Lentizellen auf. Mit der graubraunen, trockenen Farbe der abgestorbenen Rindenzellen treten sie - gerade zur jetzigen Jahreszeit besonders hervor.&lt;br /&gt;
Im Grunde genommen sind Lentizellen die Bereiche an der Gehölzrinde, die durch Aufreißen der obersten Rindenschicht entstanden sind, dahinter (darunter) befindet sich ein loses, nicht verbundenes Korkzellen-Gemisch. Hier befinden sich auch Hohlräume, die dem Gasaustausch in der Pflanze dienen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 20 Mar 2010 15:13:03 +0100</pubDate>
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    <title>Der Unterschied zwischen Wurzel und Blatt</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1513-Der-Unterschied-zwischen-Wurzel-und-Blatt.html</link>
            <category>Biologie &amp; Botanik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Der Vegetationspunkt der Wurzel hat eine (Schutz-) Haube, die Kalyptra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vegetationspunkt des Sprosses hat keine Schutzhaube. Er wird durch Schuppen, (verhärtete) Knospenschuppen geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wurzel hat Seitenwurzeln, aber keine Blätter und keine Knospen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sproß hat Seitensprosse, Blätter und Knospen,  Sproß- und Blattanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seitenwurzel entsteht endogen aus dem Perizykel und zwar nicht am Vegetationspunkt, sondern davon entfernt an einem älteren Wurzelteil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seitensproß und die Blätter entstehen exogen aus den äußeren Schichten (Dermatogen, Periblem) und zwar unmittelbar am Vegetationspunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Epidermis der jungen Wurzel und der Wurzelhaare hat keine Kutikula.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Epidermis des Sprosses hat eine Kutikula.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wurzel hat stets ein radiäres Leitbündel in einem Leitzylinder mit Perizykel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leitbündel des Sprosses sind kollateral, bei den Dikotylen offen auf einem Ring angeordnet, bei den Monokotylen geschlossen über den ganzen Querschnitt verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eine Kutikula ?&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
Es ist eine wächserne Schutzschicht - die bei Pflanzen der Außenhaut (Außenzellen) der Epidermis&lt;br /&gt;
aufliegt. Sie schützt das Gewebe vor Wasserverlust und erhöht die mechanische Festigkeit der Epidermis. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 Jan 2010 18:56:37 +0100</pubDate>
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    <title>Das Schema einer Samenpflanze</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1511-Das-Schema-einer-Samenpflanze.html</link>
            <category>Biologie &amp; Botanik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Eine Samenpflanze besteht aus Wurzel und Sproß. Der Sproß besteht aus Sproßachse und Blättern.&lt;br /&gt;
Die Sproßachse ist unverzweigt oder auch verzweigt. Dann hat sie eine Hauptachse und mehrere Seitenachsen. Die Wurzel ist ebenfalls verzweigt oder nicht verzweigt (Hauptwurzel, Seiten- und Nebenwurzeln). Das äußerste Ende der Wurzel ist der Vegetationspunkt - nämlich die Wurzelspitze mit der Wurzelhaube, der Kalyptra. Hier am äußersten Ende der Wurzel - der Wurzelspitze - wächst die Wurzel durch Zellteilung ständig weiter. In der Nähe der Wurzelspitze wachsen die Wurzelhaare, die der Aufnahme von Wasser und Nährsalzen dienen. Der Sproß wächst unterirdisch (Erdsproß) aber meistens oberirdisch (Luftsproß). Die ersten - also untersten Blätter am Sproß sind die Keimblätter, gefolgt von den Niederblättern und den Laubblättern. Ganz oben - zum Schluss kommen die Hochblätter (Blüten). Das Stück zwischen dem Wurzelhals und den Keimblättern heißt Hypokotyl. Am Ende der Sproßachse ist der Endvegetationspunkt (Leitknospe, Terminale) In den Blattachseln entlang des Sprosses sitzen Achselvegetationspunkte aus denen &lt;br /&gt;
Blätter, Seitentriebe und Blüten entstehen. Achselvegetationspunkte sind gleichbedeutend mit Knospen, schlafenden Augen, Knoten und Nodien.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:131 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;408&quot; height=&quot;288&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.cordata.de/s9y/uploads/spro5.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zentrale Gefäßbündel-Zylinder der Wurzel spaltet sich beim Eintritt in den Sproß in Stränge und Seitenstränge auf, die bis hinauf in den Endvegetationspunkt und die obersten Blätter reichen und seitlich in alle Nebentriebe und Blätter abgehen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 16 Jan 2010 22:32:11 +0100</pubDate>
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    <title>Wie verhält sich eine Gehölzpflanze nach dem Schnitt?</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1469-Wie-verhaelt-sich-eine-Gehoelzpflanze-nach-dem-Schnitt.html</link>
            <category>Biologie &amp; Botanik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Was geht nach dem Schnitt in der Pflanze vor, wie verheilt die Verletzung, wie reagiert die Pflanze insgesamt.&lt;br /&gt;
Die Vorgänge in der Pflanze muß man kennen, um sie zu erfassen und zu begreifen. Wenn ich sie verstehe weiß ich auch wie und wann ich schneiden muß, welche Methoden ich anwenden kann und wie sich dies alles auf die Pflanze auswirkt.&lt;br /&gt;
In den Skizzen wird daher auf vereinfachte Weise dargestellt, wie der Saftstrom in der Pflanze verläuft. Nämlich 1x die der Wasserlösung aus dem Boden hinauf in die Blätter der Pflanze - und 2x die Bewegung der Assimilate aus den obersten Blättern hinunter in die Wurzelspitzen.     &lt;br /&gt;
Die wesentlichen Nährstoffe werden in Skizze 2 genannt.&lt;br /&gt;
Im Blatt findet durch Assimilation die Umwandlung der ankommenden Lösungen zu Bildungsstoffen statt.&lt;br /&gt;
Die Assimilate / Bildungsstoffe wandern, dicht unter der Rinde von oben nach unten und versorgen alle Vegetationspunkte vom obersten Ästchen / Blättchen - bis zu den Wurzelspitzen.&lt;br /&gt;
Besonders intensiv geschieht dieser Vorgang zur Zeit des Laubfalls, wo Bildungsstoffe aus den Blättern zu den wichtigen Lagerstellen in Astringen, schlafenden Augen und Wurzeln geleitet werden - um als Reservestoffe bis zur Wiederverwendung (Frühlingsaustrieb) zu ruhen. Das muß man beim Schnitt wissen, weil die gelagerten Bildungsstoffe  n u r  im März/April in der Lage sind kräftiges Austreiben aus dem Holz zu ermöglichen. Besonders interessiert den Gärtner - der Weg der Bildungsstoffe zu den Wundrändern hin - wo sie schließlich zur Verheilung beitragen. So kann sich auch jeder vorstellen - wie eine Verheilung in der Vegetationszeit verläuft, wo Bildungsstoffe sofort zur Verfügung stehen und zu den Wundrändern geleitet werden - um die schnelle Überwallung der Wunde einzuleiten. Hier liegt auch ein Grund der vielen Vorteile des Sommerschnitts an Obstbäumen.&lt;br /&gt;
Anbetracht der Tatsache - dass Gehölze lebende Wesen sind, die viele Jahre brauchen um ihre typische und stattliche Form zu erreichen - muß der Privatgärtner alles daran setzen, dass er dieses Ziel auf dem schnellsten Weg erreicht und das heißt auch - dass Wunden an den Gehölzen so schnell wie möglich verheilen müssen.&lt;br /&gt;
Da unregelmäßige Wunden nur vom Wundrand her verheilen können und dieser Wundrand fast immer zerfetzt ist, ist es unbedingt nötig Wunden und Wundränder zu behandeln. Es geht hier natürlich nicht um winzige Wunden - sondern schon um die größeren - die bei Schnittarbeiten und z.B. Sturmschäden und anderen mechanischen Schäden entstehen, sagen wir mal - ab der Größe eines Quadratzentimeters. Dazu benutzt man - wie bereits mehrfach berichtet - ein gutes und vor allem scharfes Messer( eine Hippe).&lt;br /&gt;
Es gab in den letzten Jahren eine Zeit, als Baum-Fachleute das Sanieren von Altbäumen entdeckten - da wurde heftig gestritten - wie denn nun der Schnitt anzusetzen ist, wenn ein Ast entfernt werden sollte. Da wurden die wildesten Behauptungen aufgestellt. Nun hat man sich wieder geeinigt und passt die Schnitt- und Wundführung dem Saftstrom der Pflanze an, was m.E. der einzig richtige Weg ist.&lt;br /&gt;
Sieh hierzu auch die Skizzen.&lt;br /&gt;
Neben der Bearbeitung der Wundränder darf aber nicht die Bearbeitung des beschädigten Holzes &lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;im &lt;/span&gt;Wundinnern vergessen werden. Das Holz hier unbehandelt zu lassen würde heißen - dass Schädiger über diese Schadstellen in die Pflanze eindringen können. So muß also unbedingt neben den glattgeschnittenen Wundrändern auch das gesplitterte Holz im Wundeninneren beigearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf folgendes sollte man achten.&lt;br /&gt;
Es geschehen auch Verletzungen an Baumstämmen und starken Trageästen, wo durch einen dumpfen Aufprall die Rinde großflächig vom Stammholz abgehoben wird, aber in sich zusammenhängend bleibt. Das darunterliegende Kambium kann in diesem Fall, wenn es mehr oder weniger unverletzt bleibt durch sofortiges Zustreichen, oder durch einen dichten (schwarzen) Folienwickel gerettet werden. Das Kambium bildet dann unter dem Rindenlappen / Wickel /Anstrich - eine völlig neue und lebensfähige Rinde aus. Hier heißt es natürlich feinste Facharbeit abzuliefern, denn diese Wunden sind höchst empfindlich. Diese Arbeit lohnt aber allemal, wenn man bedenkt was ein guter, alter Strassenbaum für einen Wert hat. Der Wert der großen, gesunden Strassenbäume ist in ökonomischer und ökologischer Hinsicht garnicht hoch genug einzuschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:107 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;458&quot; height=&quot;277&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.cordata.de/s9y/uploads/assimili.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skizze 1 (vereinfacht) Skizzen im Querschnitt und der Draufsicht.&lt;br /&gt;
Darstellung des Saftstromes aus den Wurzeln in die Blätter = Pfeile, und die Bewegung der im Blatt erzeugten Assimilate aus den Blättern - in den Siebröhren hinunter zu allen Vegetationspunkten in der Pflanze.&lt;br /&gt;
Skizze 2 (vereinfacht)&lt;br /&gt;
Zeigt die Hauptnährsalze für die Pflanze (gelöst) im Bodenwasser.&lt;br /&gt;
Hauptsächlich: Kali (K²O) Kalk (Ca) Phosphor (P²O5) Wasser (H²O) Stickstoff (N) Magnesium (MgO)&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:108 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;408&quot; height=&quot;223&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.cordata.de/s9y/uploads/wunde.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skizze 3 (vereinfacht)&lt;br /&gt;
Zeigt eine Stammwunde - an der bereits der Wundrand vorbehandelt ist.&lt;br /&gt;
Skizze 4 (vereinfacht)&lt;br /&gt;
Zeigt eine optimal behandelte Wunde. Man sieht - dass die Assimilate, also die Bildungsstoffe die nach unten spitz zulaufende Wunde gut umströmen und versorgen. Eine Überwallung vom Wundrand hat bereits eingesetzt.&lt;br /&gt;
Skizze 5&lt;br /&gt;
Zeigt eine schlechte Wundbehandlung in der überholten Methode. Die Saftströme - besonders unterhalb der Wunde - laufen vorbei. Die Wundüberwallung dauert sehr lange und ist nicht optimal. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 03 Jan 2010 18:17:38 +0100</pubDate>
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    <title>Die Bedeutung des Lichts für die Photosynthese.</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1271-Die-Bedeutung-des-Lichts-fuer-die-Photosynthese..html</link>
            <category>Biologie &amp; Botanik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Am 24.04.10 aktualisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Photosynthese ist eine chemische Reaktion, bei der aus energiearmen Stoffen (Wasser u. CO²) energiereiche Kohlehydrate (Zucker u. Stärke) aufgebaut werden.&lt;br /&gt;
Die dazu erforderliche Energie bezieht die Pflanze aus dem Licht (Strahlungsenergie). Nur die grünen Pflanzen sind dazu befähigt - durch diese photochemischen Vorgänge - Strahlungsenergie in chemische Energie umzuwandeln. Logischerweise nimmt die Pflanze Strahlungsenergie nur am Tage auf, nachts findet keine Photosynthese statt. Für sehr seltene biologische Vorgänge in der Pflanze gibt es in der Natur natürlich auch Beispiele, deren Erklärung hier aber zu weit führen würden und uns Privatgärtner nur verwirren würden. Denken wir doch dabei nur an die Assimilation, die Dissimilation, Chemosynthese, Photosynthese uam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch nicht jedes Licht (Spektralfarben - Wellenlängen ) des sichtbaren Lichts sind brauchbar, sondern besonders das orangerote Licht und im geringen Maße auch das blaue Licht. Diese Farben werden vom Chlorophyll am stärksten absorbiert. Blaualgen und Rotalgen können im begrenztem Maße auch grünes Licht verwerten - da hier noch andere Farbstoffe eine Rolle spielen. Die Photosynthese wird immer stärker - je stärker der Lichteinfall ist - doch das geschieht nicht grenzenlos. Nach einem verträglichem Maximum nimmt die Photosynthese wieder ab. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 17 Nov 2009 16:12:26 +0100</pubDate>
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    <title>Können Viren auch Pflanzen befallen?</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1176-Koennen-Viren-auch-Pflanzen-befallen.html</link>
            <category>Biologie &amp; Botanik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Können auch Pflanzen von Viren befallen werden?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil aller bekannten Viren befallen sogar ausschließlich Pflanzen!&lt;br /&gt;
Manchmal sogar erwünscht - wie beim Ringmustern des Drachenbaumes. In der Regel jedoch &lt;br /&gt;
schädigen Viren ihre Wirtspflanzen.&lt;br /&gt;
Für den Laien schwer von anderen Erkrankungen zu unterscheiden - für den Fachmann sichere &lt;br /&gt;
Anzeichen für eine Infektion sind Streifenmuster, Pünktchenmuster uam. Gewissheit bringt aber nur eine&lt;br /&gt;
exacte Untersuchung. Die winzigen Viren (zwischen 20 und 300 Millionstel Millimeter Größe) kann man nur im Elektronenmikroskop sichtbar machen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Virenbefall führt zu Minderwuchs mit Ernteeinbußen und ist für den Erwerbs-Gartenbau ein großes Problem. Auch im Hausgarten sind diese Krankheiten zu finden - wie etwa die Scharkakrankheit bei Pflaumen.&lt;br /&gt;
Viren werden vor allem durch Blattläuse übertragen, besonders aber auch unsaubere Schnittwerkzeuge bringen Probleme!&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Gegen Viren ist kein Schutz möglich - hier hilft wieder äußerste Hygiene und gesundes Pflanzenmaterial von Anfang an!!&lt;br /&gt;
Bei Befall hilft nur - Pflanze roden und im Müll entsorgen. Virusgeprüfte Gehölze gibt es in guten&lt;br /&gt;
Baumschulen. Schnittwerkzeuge regelmäßig desinfizieren. &lt;/span&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Nov 2009 11:51:13 +0100</pubDate>
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    <title>Bedeutung der Transpiration (Verdunstung) und Gutation.</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1175-Bedeutung-der-Transpiration-Verdunstung-und-Gutation..html</link>
            <category>Biologie &amp; Botanik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    &lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Transpiration&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transpiration ist abhängig von der Luftfeuchtigkeit, von der Temperatur, von der Natur der Pflanze und vom Licht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transpiration bewirkt durch den Verbrauch von Verdampfungswärme eine Abkühlung der Pflanze.&lt;br /&gt;
Sodass die Pflanze auch bei wärmsten Sonnenlicht fast die gleiche Temperatur wie die Außenluft hat.&lt;br /&gt;
Eine schädliche Hitze der Pflanze wird durch die Transpiration somit vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transpiration bewirkt überdies eine Saugwirkung, wodurch das Wasser mit den Nährsalzen aus den &lt;br /&gt;
Gefäßen bis in die Blätter hoch gehoben wird.&lt;br /&gt;
Man kann also sagen - dass die Transpiration durch die Blätter der Motor für den Wasser- und Nährsalztransport in der Pflanze ist.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Gutation&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Gutation wird flüssiges Wasser über die Blätter abgegeben. Sie findet dann statt, wenn bei feuchter und warmer Luft die Luft mehr oder weniger mit Wasserdampf gesättigt ist und die Transpiration deshalb gehemmt ist.&lt;br /&gt;
Das geschieht häufig in feuchtwarmen Nächten, wenn das Guttation-Wasser als Tropfen an den Blättern hängt (Gras). Fälschlicherweise wird oft angenommen - das es sich hier um Tautropfen handelt.&lt;br /&gt;
Die Ursache der Guttation rührt vom Wurzeldruck her - anderseits auch von der aktiven Auspressung des Wassers auf dem Blatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschied zwischen Verdunstung und Guttation:&lt;br /&gt;
-----------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdunstung ist die Ausscheidung von &lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;dampfförmigen Wasser&lt;/span&gt; durch die Spaltöffnungen - &lt;br /&gt;
Guttation ist die aktive Ausscheidung von &lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;flüssigem Wasser.&lt;/span&gt;   &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Nov 2009 10:54:45 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Die Pilze - Der Parasit.</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1174-Die-Pilze-Der-Parasit..html</link>
            <category>Biologie &amp; Botanik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Der Parasit ist ein Schmarotzer. Dieser Pilz lebt von lebender Substanz.&lt;br /&gt;
Diese kann pflanzlichen wie auch tierischen Ursprungs sein!&lt;br /&gt;
Parasitisch lebende Pilze sind eine Gefahr für die jeweiligen Wirtspflanzen. Sie sorgen mit ihrer Lebensweise nicht nur für eine Schwächung der Wirtspflanzen - sondern führen oft genug zu deren Absterben (s.Obstbau!).&lt;br /&gt;
Für den Laien ist es häufig garnicht zu erkennen, welche Art Pilz er an seinen Gehölzen entdeckt hat, &lt;br /&gt;
hat er einen Saprophyten entdeckt, der in bereits abgestorbenen Holz lebt - oder hat sich ein Parasit im Baum angesiedelt? Beides gibt Anlass gründlich nachzuforschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend beim Befall durch Pilze am Baum - ist die Art des Holzes! &lt;br /&gt;
Hier findet man innerhalb der unterschiedlichen Baumarten sehr große Unterschiede (Eiche, Buche, Kirsche, Birne usw.).&lt;br /&gt;
Es gilt aber auch, das vitale, kräftige Bäume gegen Angriffe eines z.B. Riesenporlings besser gewappnet sind - als geschwächte und gestresste Bäume (siehe auch betr. Beiträge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parasitäre Pilze nutzen eigene aggressive Vorgehensweisen, um das Holz ihrer Wirtspflanzen zu zersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pilze bilden Fäden, die Hyphen heißen und einzeln oder verzweigt sind. Sie bilden dann ein verzweigtes Geflecht - das Myzel heißt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dringen rigoros in Verletzungen und Wunden an Stamm, Ast- und Wurzelwerk ein, und dringen hier weiter in das Innere der Bäume ein.&lt;br /&gt;
Sind sie einmal ins Innere eingedrungen beginnt ihre tödliche Arbeit im Baum. Die Auswirkungen sind bekannt, denn sie enden meist mit dem Tod der Pflanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Verkehrssicherungspflicht ist ein Pilzbefall immer höchst gefährlich. Kann man den Schaden nicht erfolgversprechend beurteilen und beseitigen - bleibt nur noch eine Rodung des Baumes. Das gilt für den Befall mit Saprophyten (Zerstörung der Statik) ebenso wie für Parasitenbefall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahme Wald&lt;br /&gt;
--------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wald, abseits von Wegen und Strassen, ist das Gefährdungspotenzial ganz anders gelagert. &lt;br /&gt;
Auch hier ist die Situation mit dem Pilzbefall wie weiter oben geschildert, aber dieser natürliche Vorgang&lt;br /&gt;
gehört zum Kreislauf im Wald - und gefährdet hier niemanden.&lt;br /&gt;
Hier entstehen durch absterbende Bäume neue freie Lücken - in die frische Bäume hineinwachsen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit für den Gartenbesitzer.&lt;br /&gt;
------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäume ständig beobachten und pflegen. Sind Fruchtkörper am Baum zu sehen - nicht in Entzücken verfallen, sondern der Ursache nachgehen und die Schädigung ausmerzen!! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Nov 2009 07:32:26 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Die Pilze - der Saprophyt.</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1173-Die-Pilze-der-Saprophyt..html</link>
            <category>Biologie &amp; Botanik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Pilze treffen wir in allen Lebensbereichen in vielen ungewöhnlichen Formen.&lt;br /&gt;
Es sind ungewöhnliche Lebewesen, und bauen ihr Leben nicht auf der Basis von Blättern und Wurzeln auf. Sie brauchen keine Sonne, haben kein Chlorophyll und können keine Photosynthese betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Der Saprophyt ist ein Pilz, der aus toter organischer Substanz noch für ihn wichtige Stoffe ziehen kann. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das feinverzweigte Mycel (Wurzeln) - haben sie das Vielfache an Aufnahmefläche als ein großer Baum. Die Hyphen wachsen in die feinsten Bodenporen und durchdringen den Humus, aus dem sie dann &lt;br /&gt;
anorganische und einfache organische Stoffe aufnehmen - die in Wasser gelöst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil der Pilze lebt saprophytisch. &lt;br /&gt;
Und so leisten die Saprophyten einen großen Teil der wichtigen Aufgabe bei der Zersetzung von Laub, toter Pflanzen und Tiere.&lt;br /&gt;
Ohne die Tätigkeit der Saprophyten hätten wir auch keine Anreicherung mit Mineralstoffen und die Pflanzen wären nicht mehr in der Lage - ihren Nährstoffbedarf abzudecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Pilze sorgen somit für Ordnung und halten durch ihr &quot;Recycling&quot; den Kreislauf in der Natur in Gang. Das geschieht nicht nur im Wald, sondern im Grün, auf Banketten, Grünstreifen, im Garten oder in einem Park. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte manchmal darüber nachdenken - ob ein total aufgeräumter Garten erstrebenswert ist! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 09 Nov 2009 18:24:10 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Das Blatt.</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1158-Das-Blatt..html</link>
            <category>Biologie &amp; Botanik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Es gibt verschiedene Formen von Blättern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Laubblätter&lt;/span&gt; heißt die überwiegende Menge der Blätter einer Pflanze. Sie dienen vor allem der Assimilation des CO² - also der Photosynthese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Keimblätter&lt;/span&gt; , man nennt sie auch die Kotyledonen. Sie sind schon im Samenembryo ausgebildet, sind farblos und sterben nach der Keimung schnell ab.Die  Monokotylen (z.B. Gräser) haben 1 Keimblatt. Die Dikotylen haben 2 Keimblätter (Rübe, Raps, Gurke). &lt;br /&gt;
Die Gymnospermen ( Nacktsamer wie Koniferen) haben mehrere Keimblätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Niederblätter&lt;/span&gt;, befinden sich am niederen Teil des Stängels. Sie sind entwicklungstechnisch zurückgebliebene Blätter. &lt;br /&gt;
Die Schuppen an den Knospen sind z.B. Niederblätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Tragblätter oder Deckblätter &lt;/span&gt;, in ihren Achseln entstehen Seitensprosse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Hochblätter &lt;/span&gt;, befinden sich z.B. in der Nähe von Blüten als Schutzblätter oder dienen der Anlockung von Tieren, z.B. Hortensien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Kelchblätter, Kronblätter, Staubblätter und Fruchtblätter&lt;/span&gt; sind die verschiedenen Blätter der Blüten.&lt;br /&gt;
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Laubblatt - das normale grüne Blatt - besteht aus Blattgrund, Blattstiel und Blattspreite. Die Blattspreite ist sehr dünn und wird von Gefässen durchzogen. Diese bestehen aus dem Holzteil (Xylem) und dem Siebteil (Phloem) - es sind Abzweigungen vom Spross und diese wiederum haben mit dem Holzteil und dem Siebteil in Stämmen bis hin zur Wurzel Verbindungen.&lt;br /&gt;
Die Gefäßbündel sind stärker als die Blattspreite und heben sich deshalb von ihr ab. Sie nennt man deshalb auch Blattadern, Blattrippen oder Blattnerven.&lt;br /&gt;
Diese Blattnerven leiten die Lösungen und das Wasser im Blatt und sorgen für die Festigkeit des Blattes.    
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 03 Nov 2009 16:42:10 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Die Transpiration - Verdunstung - der Pflanze</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1133-Die-Transpiration-Verdunstung-der-Pflanze.html</link>
            <category>Biologie &amp; Botanik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Bei der Transpiration gibt die Pflanze über ihre Blätter Wasserdampf ab. Die Abgabe erfolgt durch die Stomata (Spaltöffnungen).&lt;br /&gt;
Ein sehr kleiner Teil wird auch über die Blatthaut (Kutikula) verdunstet. Während die Verdunstung über die Spaltöffnungen von der Pflanze gesteuert werden kann - ist das über die Kutikula nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb kann sich die Pflanze im Garten nicht vollkommen gegen die Sonne und Hitze wehren - wenn der Mensch nicht für Schatten und Kühle sorgt ! (Rhododendron, Immergrüne).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Transpiration ist nur dann möglich, wenn die Luft nicht mit Wasserdampf gesättigt ist. Je trockener die Luft, umso höher die Verdunstung der Pflanze. Wind erhöht ebenfalls die Verdunstung, weil er die gesättigte Luft von der Pflanze fortbewegt.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 02 Nov 2009 18:24:44 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Assimilation und Dissimilation</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1132-Assimilation-und-Dissimilation.html</link>
            <category>Biologie &amp; Botanik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Der Stoffwechsel der Pflanze besteht aus Aufbau (Assimilation) und Abbau (Dissimilation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Pflanze braucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Stoffe zum Aufbau (Wachstum und Bildung von Samen und Früchten).&lt;br /&gt;
2.Energie zur Bestreitung ihres Energiebedarfs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Energie braucht die Pflanze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Aufbau von organischen - energiereichen Verbindungen (Kohlehydrate, Fette und Eiweiße).&lt;br /&gt;
Zum Wachsen - nämlich Arbeitsleistung gegen die Schwerkraft.&lt;br /&gt;
Zur Aufrechterhaltung von Lösungskonzentrationen und des osmotischen Drucks !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflanzen stellen entweder die organischen Verbindungen aus anorganischen Verbindungen selber her, indem sie die erforderliche Energie entweder aus der Energie des Lichts entnehmen (Photosynthese) oder durch Oxydation von anorganischen Verbindungen gewinnen (Chemosynthese). Pflanzen mit Chemosynthese sind farblos, da sie kein Chlorophyll besitzen. Sie stellen ihre Energie her durch Oxydation von anorganischen Verbindungen (Bakterien).&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 02 Nov 2009 17:58:40 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Was ist eine Symbiose?</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1131-Was-ist-eine-Symbiose.html</link>
            <category>Biologie &amp; Botanik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Symbiose ist eine Lebensgemeinschaft (Vergesellschaftung) von zwei verschiedenen Lebewesen -&lt;br /&gt;
d.h. das Zusammenleben zweier verschiedener Lebewesen (Symbionten) zum Nutzen beider, indem jeder Teil sowohl dem anderen Nutzen gewährt als auch von ihm Nutzen zieht.&lt;br /&gt;
In der Symbiose findet eine sehr enge Anpassung und &quot;Zusammenarbeit&quot; statt, sodass jeder Teil für sich nicht überlebensfähig ist.&lt;br /&gt;
Symbiosen finden statt zwischen Pflanzen - aber auch zwischen Pflanze und Tier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
---------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiose zwischen Knöllchenbakterien und Leguminosen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Form die uns Gärtner immer wieder beschäftigt zum Nutzen unserer Gartenböden.&lt;br /&gt;
Die Knöllchenbakterien (Bacterium radicola) - die in den Wurzeln der Leguminosen leben (Bohne, Linsen, Luzerne, Erbse) sind befähigt, elementaren Stickstoff aus der Luft zu binden. Sie geben ihn an die Leguminosen ab. Sie bekommen dafür von den Leguminosen Kohlenhydrate. So ist beiden für ein Wachstum und Vermehrung gedient.&lt;br /&gt;
Leguminosen können daher auch auf stickstoffarmen Böden wachsen. Durch diese Symbiose erfolgt über weitere Lebensstationen der Leguminosen eine Anreicherung von Stickstoff im Boden.&lt;br /&gt;
Das machen wir Gärtner uns zunutze bei der (z.B.) Gründüngung und Bodenverbesserung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pilzwurzel - Mykorrhiza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Symbiose zwischen Pilzen und höheren Pflanzen, bei der die Pilze an den Wurzeln der höheren Pflanzen sitzen.Die Pilze - in diesem Fall Saprophyten wandeln anstehende Humusstoffe um und liefern den Pflanzen vor allen Stickstoff und Phosphor.&lt;br /&gt;
Die Pilze erhalten dafür von den Pflanzen Kohlehydrate.&lt;br /&gt;
Für mich ein Beweis - dass die Stoffkreisläufe der Pflanzen - in allen Richtungen - bis in die Wurzelspitzen erfolgen.&lt;br /&gt;
Durch diese Symbiose sind z.B. die Waldbäume in der Lage auf einer dünnen Humusschicht mit wenigen Mineralien zu wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eletrophe Mykorrhiza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Fall - wenn die Pilze die Wurzeln von außen umschließen und die fehlenden Wurzelhaare ersetzen. So bei allen Waldbäumen - Eiche, Buche, Nadelbäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens ist das ein Grund - dass Baumschulen größere Bäume immer mit Ballen verkaufen. Im Ballen sitzen diesen Pilze an ihren Wurzeln. Diese Eigenschaft verschafft dann den neu gepflanzten Bäumen das An- und Weiterwachsen. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 02 Nov 2009 14:58:07 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Die Bedeutung von Licht für die Pflanze.</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1129-Die-Bedeutung-von-Licht-fuer-die-Pflanze..html</link>
            <category>Biologie &amp; Botanik</category>
    
    <comments>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1129-Die-Bedeutung-von-Licht-fuer-die-Pflanze..html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Die Photosynthese unter Licht ist eine chemische Reaktion im Blatt der Pflanze, bei der aus energiearmen Stoffen - nämlich CO² (Kohlendioxyd) und H²O (Wasser) energiereiche Stoffe (Assimilate) wie Zucker und Stärke aufgebaut werden.&lt;br /&gt;
Die dazu nötige Energie erhält die Pflanze durch Absorbtion von Licht (Strahlungsenergie).&lt;br /&gt;
Strahlungsenergie kann die Pflanze also logischerweise nur bei Licht aufnehmen und deshalb findet die Photosynthese nur bei Tage und nicht in der Nacht statt.   
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 01 Nov 2009 18:19:08 +0100</pubDate>
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