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    <title>Cordata.de - Gemüse, Obst &amp; Früchte</title>
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    <description>Das Blog rund um grüne Themen</description>
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    <pubDate>Sun, 25 Apr 2010 16:10:21 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Cordata.de - Gemüse, Obst &amp; Früchte - Das Blog rund um grüne Themen</title>
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    <title>Das Hochbeet</title>
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            <category>Gemüse, Obst &amp; Früchte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
Hochbeete sind die optimale Lösung für jeden Kleingarten.&lt;br /&gt;
Auf kleinstem Raum bieten sie bei günstigen Pflegebedingungen den optimalen Ernteertrag !&lt;br /&gt;
Hier erntet der Hausgärtner 2 - 3x soviel wie in einem gleichgroßen - flachen Beet!&lt;br /&gt;
Das alles geschieht ohne Beigaben von chemischen Düngern - denn das Geheimnis des tollen Wachstums auf / im Hochbeet - ist der Inhalt !!&lt;br /&gt;
Er besteht nämlich - wie wir wissen - aus organischer Substanz - lauter Gartenabfällen die eingepackt wurden und sich nun - wie in einem Komposthaufen, langsam zersetzen und Pflanzennahrung und Wärme abgeben.&lt;br /&gt;
Das Resultat ist dabei dann: Der Gärtner kann früher säen und pflanzen, die Pflanzen wachsen zudem schneller.&lt;br /&gt;
Das Tolle aber - vor allem für ältere Hausgärtner ist -&lt;br /&gt;
dass das Hochbeet bei der Bearbeitung den Rücken schont - auch ältere Gärtner müssen nicht auf ihre&lt;br /&gt;
Gemüseanzucht verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachten sollte man aber schon beim Bau des Hochbeetes - dass es so ausgelegt ist - dass der Inhalt seine Feuchtigkeit behält.&lt;br /&gt;
Gerade in diesen heißen und trockenen Tagen ist dafür zu sorgen - dass nicht nur die oberflächig wachsenden Pflanzen ihr Wasser bekommen, sondern dass auch der Inhalt seine Feuchtigkeit behält, damit die Mikrolebewesen - wie im Kompost - &quot;ihre Arbeit&quot; erledigen können.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 25 Apr 2010 18:10:21 +0200</pubDate>
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    <title>Pflanzennachbarschaften.</title>
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            <category>Gemüse, Obst &amp; Früchte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
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    Auf gute Nachbarschaft !!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gartennachbarn - die sich nicht grün sind, machen sich das Leben zur Hölle. Sie zanken sich - wo es nur geht und finden immer neue Gemeinheiten.&lt;br /&gt;
Aber wenn zwischen den Nachbarn die Chemie stimmt und Sympathie noch hinzukommt, dann macht das Leben im Garten richtig Spaß und man geht gerne in den Garten - um hier und da ein wenig herumzuzupfen und zu plaudern! Sie helfen sie sich gegenseitig, erledigen schwierige Aufgaben gemeinsam, unterstützen sich gegenseitig und nehmen Rücksicht wenn nötig.&lt;br /&gt;
Der Aufenthalt im Garten wird zur Freude und die Gespräche über den Gartenzaun erfreuen die Nachbarn immer wieder. Nun ist es so - dass das - was für Menschen gilt - auch für Pflanzen gilt! Auch Pflanzen sind sich nicht immer &quot;grün&quot; , andere wiederum &quot;können gut miteinander&quot;. Viele helfen sich sogar bei der Vetreibung von Schädlingen. Wer ein cleveres Händchen für solche Dinge hat, und im Nutzgarten auf die richtigen Kombinationen achtet, der tut den Pflanzen einen Gefallen, das merkt man spätestens bei der Ernte. In vielen Pflanzentabellen kann man über solche &quot;Pflanzenfreundschaften&quot; lesen. Und wer diese Grundregeln beherrscht - kann aus dem Nutzgarten einiges mehr herausholen.&lt;br /&gt;
Z.B. sollen sich die Gemüsesorten nicht das Licht nehmen oder einander überwuchern.&lt;br /&gt;
Bei Pflanzen wie Möhren, Frühlingszwiebeln, Lauch und Radieschen - werden wir immer eine geordnete und gute Nachbarschaft bemerken, die sich nicht gegenseitig behindert - sondern eher hilft. Wir sollten uns aber keinesfalls nur um die oberirdischen Belange der Pflanzen kümmern, denn unter der Erde - im Wurzelbereich - kann es sehr schnell chaotisch zugehen - wenn nämlich auf den Wurzelcharakter der nachbarlich gesetzten Pflanzen zu wenig geachtet wird. Gefährlich wirds - wenn Pflanzen fälschlicherweise mit gleicher Wurzeltiefe und gleichem Nährstoffbedarf in der Erde aneinandergeraten.&lt;br /&gt;
Flachwurzler und Tiefwurzler sollen sich stets abwechseln öder &quot;aus dem Wege gehen&quot; !&lt;br /&gt;
Tiefwurzlern sind z.B. Paprika, Tomaten, Bohnen, Möhren - Flachwurzler sind Kartoffeln, Kohlrabi, Gurken und Kopfsalat. Sogar bei der Schädlingsbekämpfung helfen sich die richtigen Pflanzennachbarschaften.&lt;br /&gt;
So können benachbarte Pflanzen schützen und zu guter Wurzelbildung animieren indem sie Schädlinge hindern und vergraulen. Das gleiche gilt für Aromen und Düfte die aus Blattausscheidungen hervorgehen.&lt;br /&gt;
Setzt man beispielsweise Zwiebeln neben Möhren - dann vergrault man die schädlichen Möhrenfliegen.&lt;br /&gt;
Salat schützt Radieschen vor Flöhen, der Knoblauch hält die Erdbeeren vital und gesund, letztendlich übertragen bestimmte Kräuter - wie Dill - einigen Wurzelgemüsesorten ein intensives Aroma. Und so gibt es viele Beispiele - wo sich Pflanzen gegenseitig nicht stören - sondern eher helfen und gegenseitig fördern. 
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    <pubDate>Thu, 08 Apr 2010 12:17:17 +0200</pubDate>
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    <title>Ist die Kokosnuß eine Nuß ?</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1565-Ist-die-Kokosnuss-eine-Nuss.html</link>
            <category>Gemüse, Obst &amp; Früchte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Kokosnüsse wachsen auf Kokospalmen - also an fast allen Küsten der tropischen Meere. Doch deshalb muß noch lange nicht jede Palme eine Kokospalme sein! Die Botaniker unterscheiden die Palmen nämlich in - sage und schreibe - über 3.000 verschiedene Arten. Ein Irrtum ist es auch, diese Früchte als Nüsse zu bezeichnen, denn diese Früchte sind in Wirklichkeit keine Nüsse. Am Aufbau der Früchte können wir schnell erkennen, dass die &quot;Kokosnüsse&quot; streng genommen zu den Steinfrüchten, wie die Kirschen, gehören! Aus dem inneren, jungen Kokoswasser (Kokosmilch), entwickelt sich das weiße Kokosfleisch. Das Innere der Frucht wird durch eine harte Steinschicht umhüllt. Und darüber befindet sich eine sehr dicke Faserschicht. Die ledrige Aussenhülle schließlich, die eine Kokosnuss letztendlich vollständig umhüllt, ist wasserdicht. Kokosnüsse können daher Monate lang im Meer schwimmen ohne dass dem inneren Kern etwas geschieht. Werden sie dann an Land gespült und haben Bodenkontakt, können sie keimen und eine neue Kokospalme wächst heran. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 18:12:57 +0100</pubDate>
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    <title>Die Vorplanung für den Nutzgarten. </title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1496-Die-Vorplanung-fuer-den-Nutzgarten..html</link>
            <category>Gemüse, Obst &amp; Früchte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Vorplanung - Gemüse u.a.m. für das kommende Jahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon jetzt - wenn man wegen der Witterung im Hause hockt, kann man die Planungen für das kommende Gartenjahr beginnen. Planungen für neue Beete, Sorten, Arten, Pflanzenkombinationen bezüglich Pflanzenschutz und Einteilung der Beete, um die Kraft des Bodens und des Gartenstandortes optimal zu nutzen. Darüberhinaus gilt es die Bodenmüdigkeit (s.d.) zu verhindern und Schädlingsbefall zu vermeiden. Es mpfiehlt sich - unbedingt einen Garten-Termikalender zu führen. Hier wird genau aufgeschrieben wie die Sorten, Arten und die Beete im Garten besetzt waren und wie durchgeführte Fruchtfolgen abliefen. Kurz gesagt: man zeichnet auf, welche Pflanze in welchem Beet in welchem Jahr gezogen wurde. &lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Eine Regel besagt, dass eine Kultur erst nach vier Jahren wieder auf demselben Platz angebaut werden darf.&lt;/span&gt; Wer beachtet, dass auf Starkzehrer wie - z.B. Kohl, Lauch, Sellerie, Kartoffeln oder Tomaten dann die Mittelzehrer - wie Mangold oder Radieschen und Salat, und danach die Schwachzehrer Bohne, Erbse, Möhre folgen sollen, kann im vierten Jahr die Ruhepause mit Blumen und Kräutern einlegen. Immer genügend Platz im Garten vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Kulturpflanzen nicht nur Nährstoffe aufnehmen, sondern auch Stoffwechselprodukte über die Wurzeln abgeben - ist es außerordentlich wichtig für Folge-Kulturen - die richtigen Pflanzennachbarn zu setzen. Diese sogen. &quot;Mischkultur&quot;, in der unterschiedlichste Nährsalzansprüche und Resistenzen der Pflanzen berücksichtigt werden, kennen wir ja noch immer von den alten Bauerngärten her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bunt ist in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rote Kartoffeln, Blaue Bohnen, weißrot gestreifte Rüben und violetten Kohl - gehören aktuell zu den Geheimtipps unter Hobbygärtnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Familie der Kartoffel und andere nahrhafte Knollen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 8000 Jahren wächst sie in Südamerika, aber erst&lt;br /&gt;
knapp 400 Jahren macht sie auch hier Karriere: nämlich&lt;br /&gt;
als vielseitige Hauptspeise.&lt;br /&gt;
Im Garten ist sie leicht zu kultivieren und für Anfänger als Anfangskultur gut geeignet - sie bedarf wenig Aufmerksamkeit und bereitet den Boden hervorragend für andere Kulturen vor !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gutes von der Kartoffel&lt;br /&gt;
------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist reich an essenziellen Aminosäuren und Mineralien wie Kalium, Eisen, Magnesium, die die Zellen zum Aufbau neuen Gewebes brauchen; an Vitaminen des B-Komplexes, Folsäure und Pantothensäure; in der Schale sitzt die krebsverhindernde Chlorogensäure; die Kartoffel wirkt zudem entwässernd und lindernd bei Entzündungen und Verbrennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Kartoffel, sondern eine Verwandte der Sonnenblume und mit ihren gelben Blüten dieser auch äußerlich ähnlich, ist Topinambur: Eine kartoffelähnliche Knolle aus Mexiko, die zwar einen etwas feineren Boden braucht, aber auch bei uns gedeiht. In milden Wintern kann sie sogar im Boden bleiben und fortlaufend geerntet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind nur einige Ideen - mit denen man sich beschäftigen kann. Oft ist man froh - dass man die Planungen für das kommende Jahr abgeschlossen hat - wenn man wiedereinmal vom schnell einbrechenden Schönwetter überrumpelt wird. Auch die Bestellung bestimmter Sämereien und Pflanzen sollten frühzeitig erfolgen. Meistens sind - gerade die guten alten Sorten - schnell ausvekauft.&lt;br /&gt;
Aus diesem Grunde auch ist die eigene Samenernte und Pflanzenanzucht so beliebt und wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine Samenernte aus eigener Anzucht aber immer später erfolgt - als das Früchteernten, kann es natürlich passieren, dass die Nutzpflanzenbestände eine Zeitlang nicht besonders aussehen. Hier ist es von Vorteil wenn die Beete von z.B. Beerensträucher oder -stämmchen unterbrochen werden und neben der verbesserten optischen Ansicht auch den Gesamteindruck anheben.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 12 Jan 2010 11:06:49 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Porree im Garten.</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1387-Porree-im-Garten..html</link>
            <category>Gemüse, Obst &amp; Früchte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
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    Hier in meiner Region werden große Felder mit Porree bestellt - die man auch schon von weitem mit der Nase orten kann! Im Gegensatz zu meiner Jugend ist die Ernte heute ein &quot;Kinderspiel&quot; und im Handumdrehen erledigt. &lt;br /&gt;
Porree liebt tiefgründigen, sandigen aber nährstoffreichen Boden. Besonders auf einen hohen N-Gehalt kommt es dabei an, denn der Porree ist ein Starkzehrer - der aber als solcher eine gute Vorfrucht ist - da er eine sehr gute Bodengare herstellt und den Nachfolgekulturen hinterläßt! &lt;br /&gt;
Für den Sommeranbau muss schon im März vorgezogen werden. Wenn die jungen Pflänzchen ca 5cm &lt;br /&gt;
hoch sind, beginnt man mit dem Abhärten. April beginnt man mit dem Auspflanzen im Abstand von &lt;br /&gt;
10x30cm. Vor dem Pflanzen werden die Pflänzchen im Laub und an den Wurzeln moderat eingekürzt.&lt;br /&gt;
Bei der Pflanzung von Porree gibt es mehrere Methoden. Meine besten Erfahrungen hatte ich damit, dass ich mit dem Pflanzlocher ca. 10-15cm tiefe Löcher in die Erde drückte in die ich die Pflänzchen &lt;br /&gt;
hineinstellte. Die Löcher habe ich dann aber nicht aufgefüllt, sondern sie zunächst offengelassen, und  ordentlich angegossen habe. Das optimale Angießen bringt genügend Erdreich mit, sodass die Jungpflanzen optimal tief eingeschlämmt werden. Mit der Zeit füllen sich durch Niederschläge und Unkrautbekämpfung die Löcher von selbst, die Stangen sind tief im Boden und können dort optimal bleichen. Der Porree liebt die Nachbarschaft von Möhren, Gurken - auch Salat. Vier Wochen nach dem &lt;br /&gt;
Auspflanzen und noch einmal acht Wochen später - kann Porree die Kopfdüngung bekommen. Vorteilhaft dazu ist Brennesseljauche oder andere (eigene) organische Brühen.&lt;br /&gt;
Im Winter kann man Porree an frostfreien Tagen ernten - dann aber nicht fest anfassen wenn er gefroren ist, durch die Druckflecken erleidet er beim Auftauen punktuelle Schäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Schäden im Porree müssen kranke Teile im Restmüll entsorgt werden! Auch muß auf infizierten Beeten eine Anbaupause von (Zwiebelpflanzen) mindestens 3 Jahren eingeschoben werden. Licht - und gut belüftete Beete sind die beste vorbeugende Maßnahme zur Abwehr von Krankheiten und Schädlingen. 
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    <pubDate>Sun, 13 Dec 2009 15:56:27 +0100</pubDate>
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    <title>Gemüse, Gemüsegarten im Dezember.</title>
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            <category>Gemüse, Obst &amp; Früchte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
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    Wer die Gemüsefläche im Garten noch nicht aufgeräumt und den Boden noch nicht bearbeitet hat, &lt;br /&gt;
kann dies jetzt noch nachholen. Das Graben wird zwar immer wieder hinterfragt, aber auf schweren Böden, die im Frühling wieder mit jungem Gemüse besetzt werden soll - ist das Graben immer vorteilhaft. Die Bodenkrume ist dann einfach besser!&lt;br /&gt;
Frost und Regen helfen hier - den Boden zu zerkrümeln und die Bodenstruktur erheblich zu verbessern.&lt;br /&gt;
Hat man noch Gründüngung eingesät, so lässt man diese stehen und bearbeitet den Boden erst zum Nachwinter.&lt;br /&gt;
Man wünscht sich für seinen Nutzgarten eigentlich schon einen etwas strengeren Winter - denn milde&lt;br /&gt;
Winter bedeuten - gute Überlebenschancen für Schädlinge - vor allem für die Schnecken. Harte Winter bedeuten immer - Reduzierung von Schädlingen - bis hinauf zur Wühlmaus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei unserem Spätgemüse kann ein zu harter Frost Schaden bringen. Es ist daher angebracht rechtzeitig etwas gegen Frost zu tun. Hier hat sich das Schattieren als Frostschutz bewährt. &lt;br /&gt;
Der Schutz mit Packpapier, Vlies, Lochfolie oder Koniferenzweigen bei Gemüse ergibt einen optimalen Schutz. &lt;br /&gt;
Diese Materialien halten auch den Wind und den Schnee ab, sodass eine Ernte - mitten im Winter - möglich ist. Anderseits ist es eine Ermessensfrage ob man Schnee nicht besser auf Wintergemüse liegenläßt, denn er schützt auch mit seiner weißen Decke!&lt;br /&gt;
Lauch und Rosenkohl sind mit einem Schutz gut bedient. Späte Sorten Wirsing können bis Weihnachten vom freien Feld geerntet werden. Wenn dann die echten harten Fröste kommen, überwintert man das geerntete Gemüse besser im kühlen Lager, Miete oder Frühbeet.&lt;br /&gt;
In schneesicheren Regionen Deutschlands kann der Hausgärtner dem Winter in Ruhe entgegensehen.&lt;br /&gt;
Er überlässt den Schutz des überwinternden Gemüses dem gefallenen isolierenden Schnee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühbeete und kleine Kalthäuser als Einschlag für gefährdete Wintergemüse, sind einfach ideal.&lt;br /&gt;
In ihnen kann man sogar im Winter kultivieren - nämlich; Feldsalat, Winterportulak, Spinat,&lt;br /&gt;
Zwiebeln und Stielmangold. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 01 Dec 2009 18:08:12 +0100</pubDate>
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    <title>Wenn man mehr zum Nutzgarten neigt!</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1333-Wenn-man-mehr-zum-Nutzgarten-neigt!.html</link>
            <category>Gemüse, Obst &amp; Früchte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
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    Wer einen großen Teil seines Gartens als Nutzgarten anlegt, hat die essbaren Dinge des täglichen Lebens so frisch wie nirgendwo anders. Erntefreuden, Geschmack, Genuss und Gesundheit gehen hier in Gleichklang einher und erfreuen jeden Privatgärtner. Die Lust und die gute Laune - wenn man zur Ernte bei selbstgezogenem Obst und Gemüse schreitet, macht so manchen Muskelkater wett und läßt Freude aufkommen.&lt;br /&gt;
Der Garten - der im Normalfall für die schöne Optik und das Relaxen stehen muß, bekommt durch das Bereithalten von Obst- und Gemüsefrüchten ein ganz besonders inniges Image. Wenn der Gartenbesitzer durch den Garten streifen kann und hier und da etwas abpflückt und verspeist, dann gleicht das so manches im eigentlichen Ziergarten aus!!&lt;br /&gt;
Das Vorhandensein von eigenen Früchten im Garten macht den Hausgärtner froh und stolz. Über den Weg der eigenen Ernte taucht man zwangsläufig ein in die unendlichen Formen der Zubereitung der Früchte, man nimmt auch teil an Gesprächen - die mit Zubereitungen zu tun haben und nicht nur auf Duft, Blüten und Aussehen abzielen.&lt;br /&gt;
Die guten Rezepten (und ohne Chemie) , die das Gemüse heute so lecker machen, vermitteln schon fast Exklusivität, mit dem Selbstgezogenem aus eigenem Garten. &lt;br /&gt;
Direkt vor dem Kochen ernten - grenzt schon fast an Geschmacks-Luxus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 29 Nov 2009 12:28:43 +0100</pubDate>
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    <title>Die Kohlfliege - Feind im Gemüsegarten</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1244-Die-Kohlfliege-Feind-im-Gemuesegarten.html</link>
            <category>Gemüse, Obst &amp; Früchte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Viele Gartenbesitzer werden sich schon öfter gefragt haben, warum manche Kohlpflanzen so dahinkümmern. Sie lassen schlapp die Blätter hängen und sehen welk,&lt;br /&gt;
und grau aus. &lt;br /&gt;
Ob die trockene und warme Witterung daran Schuld ist? Nein - denn der Boden ist feucht und kühl!&lt;br /&gt;
Auch wenn man nachgräbt - findet man keinen fetten Engerling oder Drahtwurm an den Wurzeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaut man sich die kümmernden Pflanzen jedoch einmal richtig genau an, wird man am Wurzelhals kleine &lt;br /&gt;
o,5  Zentimeter große gelblichweiße Maden entdecken. &lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Das sind Maden der Kohlfliege. &lt;/span&gt; &lt;br /&gt;
Die Kohlfliege legt - je nach Witterung - von &lt;br /&gt;
April bis Mitte Mai  5-10 Eier an den Wurzelhals frischgepflanzter Kohlpflanzen ( das ist meistens um die Zeit - wenn die Rosskastanien blühen) , aber auch in Erdritzen neben den Pflanzen. &lt;br /&gt;
Die nach einigen Tagen geschlüpften Maden beginnen sofort ihr Fraßwerk (Zerstörungswerk) an den jungen und zarten Wurzeln. Später fressen sie auch am Pflanzenstängel und dringen in das Innere ein. Wachstumsstockung, graue Verfärbung und Welken der Blätter sind das ERgebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfsmaßnahmen sind zu diesem Zeitpunkt zwecklos. &lt;br /&gt;
Die befallenden Pflanzen sind nicht mehr zu retten. Später verpuppen sich die Raupen in der Erde zu kleinen Tönnchengebilden. Bei günstiger warmer Witterung tritt im Juli-August eine zweite Generation am Spätgemüse auf. Dann sitzen die Räupchen noch in den abgeernteten Strünken und Pflanzenresten!&lt;br /&gt;
Diese Strünke und Reste gehören daher nicht auf den Kompost !! sondern verbrannt oder in die graue Tonne!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kohlfliege, die Kohlrabi, Blumenkohl, Rotkohl, Kraut,&lt;br /&gt;
Wirsing u.a.m. befällt, kann Verluste bis zu 20 Prozent &lt;br /&gt;
verursachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekämpfung &lt;br /&gt;
-------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sicherste und eine besonders umweltfreundliche Methode zur Abwehr der Kohlfliegen ist das Auflegen von&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt; Kulturschutznetzen&lt;/span&gt; . &lt;br /&gt;
Das Verfahren sollte daher Vorrang vor Gieß- und Streubehandlungen mit Insektiziden haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die engmaschigen Kunststoffnetze werden nach der Saat bzw. unmittelbar nach der Pflanzung aufgelegt, um die Eiablage an den jungen Pflanzen zu verhindern. Am besten lässt man die Netze bis kurz vor der Ernte auf den Pflanzen liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehen keine Netze zur Verfügung, kann folgendes Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, das jedoch meist schlechter wirkt als die genannten Netze: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insekten-Streumittel &lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Nexion Neu. &lt;/span&gt;  &lt;br /&gt;
Das aber rate ich nur ungern! Viel umwelt- und magenfreundlicher sind mechanische Schutzvorrichtungen - z.B. diese o.g. Kunststoffnetze und eine - ich muss es immer wieder wiederholen - eine &lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;optimale Hygiene im Garten!!&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand nicht auf chemische Mittel verzichten kann / will, dann muss er - gerade bei Gemüse im Hausgarten - eine absolut sichere Beratung in Anspruch nehmen, fachlich einwandfrei arbeiten und die Wartezeiten mehr als nur einhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ansetzen von eigenen Brühen ist man dabei noch lange nicht aus dem Schneider. Auch diese haben eine Konzentration aufzuweisen - die sie wirksam macht gegen Schädlinge und dennoch moderat bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss möchte ich noch darauf hinweisen - dass &lt;br /&gt;
hier die Blüte der Roßkastanie - aus den phänologischen Meldungen - eine Anzeigeerscheinung ist, der sich die großen Gemüsebetriebe bedienen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bild: Maden (Raupen) der Kohlfliege am Stängel (Wurzelhals) einer Pflanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:17:31 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Vermehrung - Teilung bei Rhabarber (Bild)</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1241-Vermehrung-Teilung-bei-Rhabarber-Bild.html</link>
            <category>Gemüse, Obst &amp; Früchte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Man zerschneidet den Herz -Wurzelstock in Teilstücke (siehe Skizze) mit kräftigen Knospen.&lt;br /&gt;
Diese Teilstücke werden in frische Beete gepflanzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Teilstücken müssen kräftige und knackige Knospen sitzen, damit sich eine neue kräftige Pflanze entwickelt.&lt;br /&gt;
Glegentlich entsteht an den Schnittflächen eine flache Faulstelle die die Teilpflanze aber nicht über Gebühr beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch überfällige Mutterpflanzen lassen sich noch teilen, auch wenn sie schon relativ groß sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhabarberstauden werden bei guten Bedingungen bis zu 20 Jahre alt. Sie brauchen gut durchlässige, nährstoffreiche Böden, das heißt, vor der Pflanzung arbeitet man reichlich Kompost in den Boden ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Düngung mit Stallmist oder Kompost sollte auch bei den bestehenden Stauden wenigstens einmal im Herbst oder im Frühjahr durchgeführt werden. Zusätzlich ist im Frühjahr, also vor der Wachstumsperiode, eine Stickstoffdüngung zu empfehlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stauden gedeihen bei gemäßigtem, nicht zu warmem Klima am besten. In der kalten Jahreszeit vertragen die Wurzeln sogar bis zu minus 15 Grad Celsius. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vermehrung wird in der Ruheperiode ab Anfang Herbst durchgeführt. Die Teilstücke werden von der Mutterpflanze abgestochen, sobald die Blätter abgestorben sind. Die Teilstücke werden mit 75 bis 90 Zentimeter Abstand gepflanzt, die Wurzeln mit Erde bedeckt, so dass die Knospe knapp über der Oberfläche ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste rotfleischige Rhabarbersorte ist übrigens „Holsteiner Blut“, empfehlenswert ist auch die Sorte „The Sutton“. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:17:29 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Welches Gemüse für welchen Garten</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1242-Welches-Gemuese-fuer-welchen-Garten.html</link>
            <category>Gemüse, Obst &amp; Früchte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Ähnlich der Auswahl bei der Bepflanzung mit Zierpflanzen - sollte man auch bei der Anlage von Gemüsebeeten vorgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon allein das riesige Angebot an Sämereien und Jungpflanzen macht eine Einschränkung unheimlich schwer!&lt;br /&gt;
Schnell hat man sich mit Samentütchen eingedeckt, die der Garten garnicht verkraften kann.&lt;br /&gt;
Hat man sich einmal total verkalkuliert - dann kann man auch schon mal Samen aufbewahren - denn er bleibt meist einige Jahre keimfähig. Vorausgesetzt man hebt ihn kühl, trocken und dunkel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man soll die Auswahl der zu kultivierenden Gemüse nach den eigenen Geschmacksvorlieben, nach dem anstehenden Gartenboden, den regionalen Witterungen - aber auch dem Garten-Kleinklima treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick in den nachbarlichen Gemüsegarten mit anschließendem Klönschnack kann auch nicht schaden, dazu vielleicht noch ein Plausch mit einem heimischen Gärtner auf dem Wochenmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach hat man eine &quot;geballte&quot; Ladung zusammen - um selbst zur Tat zu schreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer gewissen Erfahrungszeit mit Hoch&#039;s und Tief&#039;s  - kann man dann auch schon mal über Frühbeetkästen, Folientunnel, Kaltgewächshäuser und andere &quot;Kultivier-Räume&quot;  nachdenken. Diese lassen dann verfrühte Anzuchten von wärmeliebenden Gemüsen zu wie: Paprika, Gurken, Tomaten, Aubergienen usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wird die Erfahrung und das Wissen so groß sein, dass man die Jungpflanzen selber heranzieht und &lt;br /&gt;
die Bewirtschaftung der Gemüsebeete in geregelten Fruchtfolgen und Mehrbeetbewirschaftung durchführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzicht auf Chemie und moderate Düngung mit eigenen organischen Substanzen sollte dann selbstverständlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer aber sollten wir uns vergegenwärtigen - dass wir uns nicht im südlichen Spanien oder in Nord-Norwegen befinden !!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:17:29 +0100</pubDate>
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    <title>Eigene Aussaaten vornehmen.</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1243-Eigene-Aussaaten-vornehmen..html</link>
            <category>Gemüse, Obst &amp; Früchte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Eigene Aussaaten&lt;br /&gt;
----------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vermehrung aus Samen erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Das Wachstum und die Entwicklung einer Pflanze vom kleinen Sämling an zu erleben, ist hochinteressant und bringt Freude und Genugtuung. Die Samenanzucht kann Kosten sparen und bietet im Vergleich zum Angebot an fertigen Jungpflanzen den Vorteil, aus einem deutlich größeren Arten- und Sortenspektrum auswählen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saatgutkauf, Saatgutarten, eigene Saatgutgewinnung&lt;br /&gt;
F1-Hybriden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden verschiedene Saatgutformen unterschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardsaatgut: &lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übliche Form bei Gemüse- und Blumensamen und weist einen vorgegebenen Reinheitsgrad auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalibrierte Samen: &lt;br /&gt;
-----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samen werden nach der Größe ausgesiebt. Die größeren Samen haben eine bessere Keimkraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pillensaatgut: &lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine und unregelmäßig geformte Samen werden mit einer speziellen Hüllmasse aus organischen Stoffen um ein Mehrfaches pillenförmig vergrößert, wodurch die Handhabung erleichtert wird. Zusätzlich können Nährstoffe und Pflanzenschutzmittel zugefügt sein, dies ist jedoch in der Regel gekennzeichnet. Pillensaatgut erfordert speziell am Anfang unbedingt ausreichende Feuchtigkeit, damit sich die Umhüllung gut auflöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saatbänder: &lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen zwei dünnen Streifen von Spezialpapier eingebettete Samen werden als Saatbänder bezeichnet. Die vor der Saatband-Herstellung nach Keimfähigkeit und Triebkraft ausgesuchten Samen liegen schon auf Endabstand und brauchen daher nicht mehr vereinzelt zu werden. Das Spezialpapier verrottet vollständig im Boden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigene Saatgutgewinnung:&lt;br /&gt;
------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen Spaß bereitet das eigene Sammeln von Samen. Man gewinnt das Saatgut von schönen und gesunden Pflanzen. &lt;br /&gt;
Von diesen werden die zuerst gebildeten Kapseln, Hülsen oder Schoten entnommen, die so lange wie möglich an der Pflanze verbleiben sollen. Dadurch kann der Samen gut ausreifen und die benötigten Reservestoffe einlagern. Geerntet wird bei trockenem Wetter, kurz bevor die Samenstände aufplatzen und die Samen verstreut werden. Bei einigen Arten, wie z. B. dem Stiefmütterchen, werden die reifen Samen ganz plötzlich freigegeben, so dass der optimale Erntezeitraum sehr kurz ist. Deshalb werden hier die Samenstände mit Pergament oder einem Gewebe umwickelt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
F1-Hybriden&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Sorten werden als Hybridsaatgut angeboten. Diese F1-Hybriden zeichnen sich durch wesentliche Qualitäts-verbesserungen wie z. B. schnellerer Wuchs, höhere Erträge oder größere Blüten aus. Ein wichtiges Züchtungsziel ist die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge. &lt;br /&gt;
Man macht sich dabei den so genannten Heterosiseffekt zu Nutzen. Dieser tritt ein, wenn weitgehend gleicherbige (homozygote) Eltern mit entsprechender Kombinationseignung gekreuzt werden. Die entstehende erste F1-Generation (lat. filia = Tochter) zeichnet sich durch absolute Einheitlichkeit aus, ist aber gemischterbig (heterozygot). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Beim eigenen Nachbau erfolgt daher wieder ein Aufspalten, die Nachkommenschaft ist uneinheitlich, oftmals minderwertig. &lt;/span&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F1-Hybriden müssen daher jedesmal neu durch Kreuzung der beiden Elternlinien gewonnen werden. Das ist auch ein Grund dafür, dass dieses Saatgut oft deutlich teurer als normales ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aussaat ist möglichst neues Saatgut zu verwenden, da dieses die höchste Keimfähigkeit aufweist. Ist eine Aufbewahrung notwendig gewesen, sollte man gelagerten Samen einer Keimprobe unterziehen. Diese wird bei der für die betreffende Art optimalen Temperatur vorgenommen. Man nimmt z. B. eine flache, saubere Schale, die mit gut angefeuchtetem Vliespapier ausgelegt wird. Bei Hülsenfrüchten, also Bohnen und Erbsen, hat sich sauberer Sand bewährt. Darauf kommen die genau abgezählten Samen. Die Schale wird anschließend mit einer Glasplatte oder transparenten Folie abgedeckt. Das Keimmedium darf nicht austrocknen. Die Auszählung erfolgt in Abhängigkeit von der durchschnittlichen Keimdauer, &lt;br /&gt;
z. B. bei Bohnen, Erbsen, Radieschen und Rettich nach 10 Tagen, bei Gurken, Kürbis, Porree und Tomaten nach 14 Tagen, bei Möhren und Spinat nach 3 Wochen und bei Feldsalat oder Petersilie nach 4 Wochen. Auf diesem Weg kann die Keimfähigkeit in Prozent ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keimungsbedingungen: &lt;br /&gt;
------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasser, Sauerstoff, Licht, Temperatur&lt;br /&gt;
Die Aufnahme von Wasser ist die Grundvoraussetzung für die Keimung des Samens. Sie führt zur Vergrößerung der Zellen, Aktivierung von Wirkstoffen und zum Umbau von Reservestoffen. Der Samen quillt, die Samenschale platzt auf und die Wurzelspitze erscheint. In diesem Stadium ist eine gleichmäßige, ausreichende Bodenfeuchte lebensnotwendig. Trockenheit führt zum Absterben des keimenden Samens. Das Andrücken nach der Aussaat verdichtet Bodenhohlräume, schafft Bodenschluss und verbessert somit die Wasserversorgung. Zuviel Wasser kann schädlich sein, weil dadurch der Sauerstoff verdrängt wird und die Samen faulen können. Die Auflaufzeit langwierig keimender Arten wie Möhren, Sellerie, Porree und Tomaten lässt sich verkürzen, wenn die Sämereien einen Tag lang bei Zimmertemperatur in einem feuchten Leinenbeutel oder in einem mit feuchtem Sand gefüllten Plastiksack aufbewahrt und somit vorgequellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samen der meisten Pflanzenarten keimen bei Licht und bei Dunkelheit gleich gut und sind somit als lichtindifferent zu betrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch ausgesprochene &lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Lichtkeimer,&lt;/span&gt;  bei denen das Licht eine notwendige oder zumindest eindeutig fördernde Keimvoraussetzung ist. Hierzu zählen viele Pflanzenarten mit sehr feinem Samen wie z. B. Sellerie, Küchenkräuter und das Fleißige Lieschen. Das Saatgut wird in diesen Fällen nur aufgestreut, leicht angedrückt, eventuell wenig mit Quarzsand übersiebt und nach dem Angießen bis zur Keimung mit einer Glasscheibe oder Folie abgedeckt. Bei den Dunkelkeimern handelt es sich meist um Pflanzenarten mit größerem Samen. Zu dieser Gruppe zählen z. B. Kürbis, Tomate, Phacelia und Lauch. Da Licht die Keimung hemmt, wird der Samen mit Erde bedeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Art weist hinsichtlich der Keimtemperatur ein Minimum, Optimum und Maximum auf. Einige Stauden wie z. B. Enzian, Christrose, Ranunkeln oder viele Anemonen und Gehölze brauchen sehr niedrige Temperaturen, um keimen zu können. Viele von diesen so genannten&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt; Kaltkeimern - früher als Frostkeimer bezeichnet - &lt;/span&gt;  sind an ihrem ursprünglichen Heimatstandort Frost- und Schneeperioden ausgesetzt. Es gilt, diese Verhältnisse nachzuahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Entscheidend sind jedoch nicht Frostgrade, sondern Temperaturen, die meist zwischen +2 und +8 °C liegen. &lt;/span&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Bekommt man solches Saatgut erst im Frühjahr, kann es 3-4 Wochen im Kühlschrank gelagert und anschließend unter normalen Bedingungen ausgesät werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aussaaterde:&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit der keimende Samen sowohl ausreichend mit Wasser als auch Sauerstoff versorgt wird, muss das Substrat locker und gut durchlüftet sein und Feuchtigkeit halten können, ohne zum Verschlämmen zu neigen. Der Nährstoffgehalt einer guten Aussaaterde ist gering, ebenso ist sie frei von Unkrautsamen und Schadorganismen. Eigene Erdmischungen sind für Standardsaaten weniger empfehlenswert. Werden sie doch verwendet, sollte zur Sicherheit eine Sterilisation erfolgen, beispielsweise durch ein halbstündiges Erhitzen bei 200 °C im Backofen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:17:29 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Gemüsegarten und Kleinklima</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1238-Gemuesegarten-und-Kleinklima.html</link>
            <category>Gemüse, Obst &amp; Früchte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
        &lt;br /&gt;
Der Gemüsegarten &lt;br /&gt;
-----------------------------&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für uns Gärtner ist Gemüse im eigenen Garten selbstverständlich. Es macht Freude - Gurken, Tomaten&lt;br /&gt;
Radieschen und Kohlrabi beim Wachsen zu beobachten.&lt;br /&gt;
Naturgemäßer Anbau gibt die Gewissheit, gesunde und geschmackvolle Ernten zu genießen.   &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Standort und Kleinklima&lt;br /&gt;
-------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Selbstversorgung braucht eine vierköpfige Familie ca 180 - 200 m² Gemüsegarten und andere Flächen (Kräuter).  Zusätzliche Fläche für den Kartoffelanbau ist ratsam.&lt;br /&gt;
Aber auch auf wenigen Quadratmetern lässt sich &lt;br /&gt;
der Speiseplan mit Salaten, Gemüse und frischen Kräutern aus dem eigenen Garten zumindest ergänzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der sonnigste Platz im Garten soll für den Gemüsebau in Betracht kommen!&lt;br /&gt;
Das wirkt sich auf Wachstum, Aroma und Nährwert der Ernte günstig aus. Im Schatten von Nachbarhäusern, großen Bäumen u.a. Aufbauten wächst kein Gemüse – auch nicht das unterirdische - wie Kartoffeln und Zwiebeln, denn deren Blätter brauchen auch das Sonnenlicht. &lt;br /&gt;
Beim Anbau von Gemüse, das zur Anreicherung von Nitrat neigt (das sind vorrangig Blattsalate und Spinat)  – ist ein sonniger Standort unbedingte Voraussetzung. Lichtmangel kann hier zur erhöhten Bildung von gesundheitsschädlichem Nitrat führen. Erst recht fordert der Frühjahrs- und Herbstanbau vollsonnige Lagen!! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klima lässt sich nicht beeinflussen; man muss die &lt;br /&gt;
Pflanzenauswahl anpassen. Wer in einer milden &lt;br /&gt;
Weinbauregion wohnt, kann nahezu beliebig wählen; Auberginen und Paprika eingeschlossen. In rauhen Gebieten und höheren Regionen ist die Palette  eingeschränkt. Wärmeliebendes Gemüse mit langer Kulturzeit, Tomaten z.B. , zieht man hier besser unter Glas heran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sehr &lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;wichtige Kleinklima &lt;/span&gt;  aber - lässt sich sehr gut beeinflussen. &lt;br /&gt;
Ideal ist zum Beispiel eine Hecke am Gartenrand oder eine Bepflanzung aus Laubgehölzen quer zur Windrichtung, so dass die Beete lediglich eine abgebremste - sanfte Brise abbekommen. &lt;br /&gt;
Eine windige Lage ist ebenso ungünstig wie ein allzu windstiller - geschützter Standort. Ständiger Wind senkt die Temperatur und damit das Wuchstempo &lt;br /&gt;
der Pflanzen und der Boden trocknet sehr schnell &lt;br /&gt;
aus. Völlige Windstille begünstigt dagegen die Ausbreitung von Schädigern und Krankheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 12:55:53 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1238-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Vom Gießen und Wässern bei Gemüse I</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1240-Vom-Giessen-und-Waessern-bei-Gemuese-I.html</link>
            <category>Gemüse, Obst &amp; Früchte</category>
    
    <comments>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1240-Vom-Giessen-und-Waessern-bei-Gemuese-I.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Zu welcher Zeit ist das Gießen wichtig?&lt;br /&gt;
--------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli - August in der größten Wachstumsphase &lt;br /&gt;
verbrauchen die Pflanzen , wenn sie ca 60 cm Höhe &lt;br /&gt;
erreicht haben sehr viel Wasser. &lt;br /&gt;
Täglich etwa 4 bis 5 l / m². Dann gießt man je nach Witterung 1 x, in Ausnahmefällen auch 2 x pro Woche, durchdringend.&lt;br /&gt;
Wenn Gemüse die essbaren Teile ansetzt und vergrößert, ist der Wasserbedarf am höchsten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Faustregeln:&lt;br /&gt;
------------------------------&lt;br /&gt;
-------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohl ab Beginn der Kopfbildung; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenkohl  zu Beginn der Röschenbildung;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohlrabi bei Beginn der Knollenbildung;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blumenkohl zur Knospenbildung;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chinakohl zu Beginn der Kopfbildung Ende August;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möhren  ab Bleistiftstärke (ca. 8 Wochen nach der Saat);  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sellerie  Ende Juli und August;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauch ab Juli;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spinat 2 Wochen vor der Ernte;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salat  zu Beginn der Kopfbildung;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tomaten ab Fruchtansatz und besonders ab Erntebeginn; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bohnen mit Beginn der Hauptblüte;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gurken  bei Blühbeginn; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwiebeln ab Beginn der Zwiebelbildung bis zum Verfärben der Zwiebelschalen; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdbeeren  kurz vor Öffnen der Blüte (März/April) und zur Blütenknospenentwicklung (September). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Hausgärtner hat da so seine eigenen Erfahrungswerte. Aber richtig wässern heißt auch hier (ähnlich dem Rasen), immer durchdringend und gründlich &lt;br /&gt;
wässern. Etliche Zentimeter - bis an die Wurzeln der kleineren empfindlichen Kulturen - muss das Erdreich schon nass sein.&lt;br /&gt;
Auch hier kann man sich nach der Natur richten und die Mengen geben - die ein guter Landregen bringt - nämlich 15 - 20 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Messmöglichkeiten hat man in flächigen Kulturen mit dem Regenmesser.  Wir wissen dass die Angabe 15mm / m² = 15 Liter / m² sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Oder man nimmt Maß über die Gießkanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Man kann mit der Uhr stoppen - wielange man braucht, um mit dem Schlauch 10 Liter in die Kanne zu füllen, dann weiß man in etwa wie lange man einen Schlauch irgendwo draufhalten muss!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Und man kann an der Wasseruhr ablesen wieviel Wasser man bei einer Beregnung etc. gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 12:55:53 +0100</pubDate>
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    <title>Vom Gießen und Wässern bei Gemüse II</title>
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            <category>Gemüse, Obst &amp; Früchte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
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     &lt;br /&gt;
Unsere Pflanzen enthalten zwischen 75 % und 95 % Wasser. &lt;br /&gt;
Sie nehmen mit dem Wasser auch die Mineralsalze &lt;br /&gt;
zum Gedeihen auf.&lt;br /&gt;
Alle Vorgänge in den Zellen benötigen Wasser.&lt;br /&gt;
Bei Wassermangel lässt der Zelldruck nach und die Pflanze welkt. &lt;br /&gt;
Für die Produktion von 1 kg Tomaten verbraucht eine Pflanze ca 50 l Wasser!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann gießen ?&lt;br /&gt;
--------------------&lt;br /&gt;
Selten, aber wenn - dann durchdringend wässern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 l Wasser / m² durchfeuchtet eine ca 1 cm dicke normale Bodenschicht. &lt;br /&gt;
Und weil sich die Hauptwurzelzone der meisten Gemüsepflanzen in einer Tiefe von 10 bis 30 cm befindet, muss eine normale Wässerung mindestens &lt;br /&gt;
10 bis 20 l / m² betragen. &lt;br /&gt;
Entsprechend den jeweiligen Böden ist darauf zu achten, dass sandige Böden 20 l und lehmige bis 50 l Wasser je m² und 20 cm Schichtstärke speichern können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu reichliche Gaben können die Mineralsalze und ihre Verbindungen in&#039;s Grundwasser auswaschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei zu geringer Gießmenge verdunstet zuviel Wasser an der Bodenoberfläche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch unzureichendes häufiges Gießen werden die Pflanzen zu Flachwurzlern erzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese können dann auch kurze Trockenperioden meist nicht ohne Schaden überstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei sommerlicher Witterung hält folgende Wassermenge je m² für einen Gießtermin 4 bis 7 Tage vor: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saaten 5 l, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflanzung 10-15 l, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalgabe 20 l (bei schwerem ton- oder lehmhaltigen Boden 30 l).&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 04 Oct 2009 13:14:26 +0200</pubDate>
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    <title>Vom Gießen und Wässern bei Gemüse III</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/542-Vom-Giessen-und-Waessern-bei-Gemuese-III.html</link>
            <category>Gemüse, Obst &amp; Früchte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
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    Frische Saaten und Jungpflanzen benötigen  sorgfältiges Angießen und später auch öfters eine gute Bewässerung!&lt;br /&gt;
Bei anhaltender Trockenheit kommt es sonst zu Anwachs- und Keimstörungen. In übernässten Böden &lt;br /&gt;
ersticken die Keime und Jungpflanzen, oder verlieren später durch Trockenrisse den Kontakt mit der Erdkrume. Deshalb - am Vortag der Saat oder Pflanzung &lt;br /&gt;
die Beete gründlich anfeuchten.&lt;br /&gt;
Nach der Aussaat / Bestellung - die Beete befeuchten und mit Vlies abdecken. Bei Pflanzungen ebenso!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Setzlinge immer einzeln angießen&lt;/span&gt; , damit die Wurzeln einen optimalen Erdkontakt haben. Knapp gehaltene Pflänzchen bilden besseres Wurzelwerk als mit viel und ständigen Wasser verwöhnte Pflanzen!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Bestellung der Beete zum Frühling sollte man den Boden nicht tief umgraben, weil sonst die &lt;br /&gt;
Bodenfeuchtigkeit auftrocknet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man tiefwurzelndes Gemüse ziehen, empfiehlt es sich - im Vorwinter die Schollen umzubrechen und dabei &lt;br /&gt;
Gemüserückstände sogleich mit einzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kann man auch gekaufte Substrate einarbeiten - wenn es an eigenem Material fehlt.&lt;br /&gt;
Im Frühling reicht dann ein oberflächiges Glattziehen für die anstehenden Saaten und Pflanzungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gießen erfolgt am besten zum kühlen Tagesbeginn.&lt;br /&gt;
Spätes Gießen (am Abend) lockt Schnecken an. Der warme Boden fördert darüberhinaus die &lt;br /&gt;
Verdunstung, das kalte Wasser schockt zudem  &lt;br /&gt;
die erwärmten Pflanzen. Blätter, die nicht trocknen können, sind durch Pilzkrankheiten und Fäulniserreger besonders gefährdet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flaches Lockern und Mulchen hilft Wasser zu sparen.&lt;br /&gt;
Durch Regengüsse und kräftiges Gießen wird die &lt;br /&gt;
Krümelkorn-Struktur der Erdoberfläche enorm beeinflusst - das Erdreich verschlämmt. In solchen verkrusteten Böden bildet sich ein Kapillarensystem,&lt;br /&gt;
in dem das Wasser aus tiefen Bodenschichten emporsteigt und ungehindert verdunstet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;An einem heißen - windigen Tag  können so 6 Liter Wasser / m² - verdunsten. Wenn man dann rechnet - dass ein normaler Regen manchmal nur  8 - 10 mm / m² bringt, weiß man wann das Wasser im Boden verbraucht ist.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberflächiges Lockern schafft eine Schicht aus groben - ungeordeten Krümeln, die wenig Kontakt untereinander haben und deswegen wie eine Verdunstungssperre wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch durch einen dichten bodennahen Pflanzenteppich &lt;br /&gt;
(Grünansaat) wird der Boden ordentlich beschattet und ein starkes Austrocknen verhindert. Da unsere &lt;br /&gt;
Kulturpflanzen die Konkurrenz der Unkräuter &lt;br /&gt;
nicht bestehen, kann der Boden mit Mulchmaterial &lt;br /&gt;
bedeckt werden. Eine Mulchschicht verringert die Verluste des an die Oberfläche steigenden &lt;br /&gt;
Bodenwassers. Unter einer dünnen Mulchschicht bleibt die Feuchtigkeit gleichmäßig erhalten. Sie soll so dünn sein, damit der Boden ausreichend schattiert wird &lt;br /&gt;
die Schnecken aber fern bleiben.&lt;br /&gt;
-----------------------------------------------------------------------  &lt;br /&gt;
Im Frühjahr und Herbst wird zu viel, im Sommer zu wenig gewässert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Statt morgens wird erst nach Feierabend - am Abend - gegossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht bedacht - dass der Boden feucht aber die Blätter trocken sein müssen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Flächiges Wässern ist erst angebracht , wenn sich die Pflanzen gegenseitig berühren (Bestandsschluss).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Mühe des Hackens wird von vielen Gartenfreunden gescheut, die Vorteile des Mulchens werden meist aus unbegründeten - ästhetischen - Überlegungen vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 04 Oct 2009 13:14:26 +0200</pubDate>
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