<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    <title>Cordata.de - Phänologie &amp; Naturereignisse</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/</link>
    <description>Das Blog rund um grüne Themen</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 1.4.1 - http://www.s9y.org/</generator>
    <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 17:59:08 GMT</pubDate>

    <image>
        <url>http://www.cordata.de/s9y/templates/default/img/s9y_banner_small.png</url>
        <title>RSS: Cordata.de - Phänologie &amp; Naturereignisse - Das Blog rund um grüne Themen</title>
        <link>http://www.cordata.de/s9y/</link>
        <width>100</width>
        <height>21</height>
    </image>

<item>
    <title>Die Haselnuß (Corylus avellana)</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1576-Die-Haselnuss-Corylus-avellana.html</link>
            <category>Phänologie &amp; Naturereignisse</category>
    
    <comments>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1576-Die-Haselnuss-Corylus-avellana.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.cordata.de/s9y/wfwcomment.php?cid=1576</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.cordata.de/s9y/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1576</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Momentan blühen in Deutschland mehr oder weniger die einheimischen (wilden) Haselnußsträucher. Die Haselnuß, die mit 15 Arten aus der Familie der Haselnußgewächse (Corylaceae) bekannt ist, wächst mit 3&lt;br /&gt;
europäischen Arten in Nordeuropa, eine davon wächst wild in Deutschland. Die Haselnuß ist ein sommergrünes, dicht belaubtes Gehölz mit rundlichen - wechselständigen Blättern. Die Sträucher sind zwittrig - das heißt; dass weibliche und männliche Blüten auf einem Strauch wachsen - im Strauch jedoch getrennt auf den Zweigen angeordnet sind!&lt;br /&gt;
Die weiblichen Blüten sind sehr klein und rot. Als Frucht entwickelt sich eine Nuß - die aus einem &lt;br /&gt;
glockenförmigen Nußbecher (aus verwachsenen Blättern ) besteht. Die Narbenfäden die sich aus der großen &lt;br /&gt;
Knospe an die Luft recken sind ca bis 1 cm groß. Die männlichen Blüten sind die bekannten gelben Kätzchen - um 8 - 10 cm Länge.&lt;br /&gt;
Der Haselnußstrauch kann über 100 Jahre alt werden und durch radikales &quot;auf den Stock setzen&quot; eine Ewigkeit knackig und frisch gehalten werden.&lt;br /&gt;
Die Hasel ist sehr anspruchslos was Boden, Temperatur und Nährstoffe betrifft. An das Licht macht sie auch wenig Ansprüche. Sie gedeiht auf milden bis mäßig sauren Böden und sonnigen bis schattigen Standorten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüte dieses Strauchs findet zumeist vor der Blüte statt - und das ist optimal für einen Windbestäuber. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 18:03:23 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1576-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Das Kleine Schneeglöckchen</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1564-Das-Kleine-Schneegloeckchen.html</link>
            <category>Phänologie &amp; Naturereignisse</category>
    
    <comments>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1564-Das-Kleine-Schneegloeckchen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.cordata.de/s9y/wfwcomment.php?cid=1564</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.cordata.de/s9y/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1564</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Das einheimische Kleine Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) von den Amarylidaceae - gehört zu den Pflanzen - die ich - im Rahmen der phänologischen Beobachtungen für den DWD (Deutsche Wetterdienst) beobachten muß.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jetzt - wo der Schnee weggetaut ist - steht das Schneeglöckchen in voller Blütenpracht in meinem Garten !&lt;br /&gt;
Ich muß annehmen, das sich die Blüte unter dem Schnee optimal entwickelt hat - und das Schneeglöckchen nun seinem Namen alle Ehre erweist.&lt;br /&gt;
Das Kleine Schneeglöckchen umfasst ca 10 Arten - von denen die meisten Arten am Mittelmeer vorkommen. Nur eine Art siedelt bis in unsere Regionen. Es ist das Kleine Schneeglöckchen.&lt;br /&gt;
Das Kleine Schneeglöckchen ist ein Bewohner der feuchten Laubmischwälder und Auenwälder. In den Tälern und Überflutungsgebieten der großen Flüsse tritt es sehr häufig auf. &lt;br /&gt;
Das Kleine Schneeglöckchen ist in Deutschland geschützt und darf weder gepflückt noch ausgegraben werden !&lt;br /&gt;
Bereits mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen werden die spitzen Blütenknospen, in denen die Blütenblätter noch zusammengefaltet sind - aus den Blattscheiden herausgeschoben. Dies geschieht - sehr häufig - bereits unter einer schützenden Schneedecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schneeglöckchenblüte zeigt den Einzug des VORFRÜHLINGS an !    
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 21 Feb 2010 16:37:44 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1564-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Pflanzen bereiten sich selbst auf den Frost vor</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1540-Pflanzen-bereiten-sich-selbst-auf-den-Frost-vor.html</link>
            <category>Phänologie &amp; Naturereignisse</category>
    
    <comments>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1540-Pflanzen-bereiten-sich-selbst-auf-den-Frost-vor.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.cordata.de/s9y/wfwcomment.php?cid=1540</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.cordata.de/s9y/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1540</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
     Wie sich die Pflanzen (selbst) auf den Frost vorbereiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Dieser Beitrag entstand als Antwort von qrazy auf eine diesbezügliche Frage im alten Forum CORDATA.&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;-----------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hallo peter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bin zwar kein chemiker, aber ich hätte da infos aus meinen hobby-(nach-)forschungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der beginn der winterruhe wird den pflanzen in aller regel durch sinkende tiefststemperaturen und abnehmende lichtintensität im herbst diktiert. dabei ist die winterruhe absolut überlebensnotwendig für die pflanzen, da sie die ruhezeit zur regeneration dringend benötigen und quasi in jedem frühjahr mit schädlingen und krankheiten wieder auf &quot;start&quot; gesetzt werden, d.h. pflanzen und schädlinge/krankheiten fangen in jedem frühjahr wieder bei ähnlichen bedingungen an. so kommt es zu einem gleichgewicht der kräfte(fast!) und ein ausradieren der einen oder der anderen seite ist bei gleich bleibenden grundbedingungen (temperatur, wasser, nährstoffe, etc.) nahezu unmöglich.&lt;br /&gt;
man kann daher nur schwer eine deutsche eiche (oder jede andere hier heimische art) im regenwaldgebiet des amazonas kultivieren, sie würden mit der zeit eingehen, da dort die winterzeit und damit ein herunterfahren des stoffwechsels fehlt, die pflanze ist trotz möglicherweise optimaler nährstoffversorgung spätestens ab der zweiten vegetationsperiode im dauerstress und geht kaputt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unsere heimischen sorten sorgen da chemisch vor, sie ziehen die nährstoffe aus dem blattgrün, ästen und zweigen zurück und bilden u.a. glykoproteine als frostschutzmittel. diese proteine sind nicht nur in der pflanzenwelt bekannt und seit anfang der 90ger speziell in der forschung unter besonderer beobachtung. man versucht seitdem, die wirkungsweise dieser proteine, die auch bei poikilothermen tieren vorkommen, zu entschlüsseln.&lt;br /&gt;
poikilotherm bedeutet wechselwarm, d.h. das tier wechselt je nach umgebungstemperatur seine temperatur, ohne dabei seine körpertemperatur signifikant beeinflussen zu können.&lt;br /&gt;
was man zumindest bisher weiss, ist, dass glykoproteine (mit zuckern verknüpfte proteine) einerseits die dehnungseigenschaften der zellen positiv beeinflussen und andererseits die struktur der eiskristalle verändert wird. man hat herausgefunden, dass sie die morphologie der eiskristalle verändern - statt gewöhnlicher eiskristalle fand man hexagonale bipyramiden, die zellwände aufgrund ihrer &quot;runderen&quot; struktur weniger angreifen können.&lt;br /&gt;
die proteine binden ausserdem die oberfläche von eiskristallkeimen und setzen damit den gefrierpunkt des wassers herab, der schmelzpunkt bleibt der gleiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die pflanzen sorgen also mit diesem frostschutzmittel dafür, dass sich gar nicht aggressive eiskristalle bilden können (andere form), senken den gefrierpunkt des wassers und verbessern die dehnungseigenschaften der eigenen zellwände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das ist mega-spannend!!! man ist fleissig am forschen und bislang sind die japaner am weitesten, logisch, das wäre ein gewaltiger wirtschaftsfaktor, wenn man pflanzen grundsätzlich resistent gegen frost machen könnte...&lt;br /&gt;
aber wer weiss, was das schon für effekte nach sich ziehen würde, ich sag lieber nix dazu....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
greetings qrazy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 30 Jan 2010 12:45:35 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1540-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Der Altweibersommer - Bild</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1255-Der-Altweibersommer-Bild.html</link>
            <category>Phänologie &amp; Naturereignisse</category>
    
    <comments>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1255-Der-Altweibersommer-Bild.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.cordata.de/s9y/wfwcomment.php?cid=1255</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.cordata.de/s9y/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1255</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Altweiber-Sommer&lt;br /&gt;
---------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Altweibersommer, den man auch Frauensommer nennt, beginnt jährlich so etwa zum Ende des Monats September. Es ist dann die Übergangszeit zwischen Sommer und der kommenden Winterszeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen bekam diese Zeit von den in der Luft segelnden - hauchfeinen Spinnenfäden, die wie silbriggraue Frauenhaare im Sonnenschein glitzern. &lt;br /&gt;
Diese Spinnfäden sind aber &quot;nur&quot; die Gespinnste - mit deren Hilfe sich winzige und junge Spinnen vom Wind tragen lassen. Die Gespinnste segeln durch die Luft - bis sie irgendwo &quot;landen&quot; - und die kleinen Spinnchen ein schützenden Unterschlupf für den Winter finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Septembertagen mit Sonnenschein wird es in den Nächten bereits empfindlich kühl, es kommt hier und da zu ersten Bodenfrösten. &lt;br /&gt;
Es entsteht in den Morgenstunden auch viel Tau auf Wiesen und Weiden, der sich auf den Spinnweben niederlässt und bezaubernde filigrane Kunstwerke enstehen lässt. &lt;br /&gt;
Aber auch bei Tage erkennt man die Spinnweben des Altweibersommers zwischen Gräsern, Kräutern, Blumen, Ästen, Zweigen und Büschen usw. - also überall - wo sie vom Winde &quot;hingeblasen&quot; werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Altweibersommer hat aber nicht nur diese - eine - Erscheinung zu bieten, noch interessanter und sehenswerter ist die alljährliche - bunte Laub-Färbung der Gehölze. In Amerika beginnt diese Färbung fast zur gleichen Zeit und wird dort &quot;Indian Summer&quot; genannt. &lt;br /&gt;
Das flammende Rot vieler Baumarten (z.B. Ahorn) - &lt;br /&gt;
geht über ganze Landschaftsteile - durch Berge und Täler.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spinnweben - getragen von dünnsten Fädchen - reiten mit dem Wind um irgendwo ganz sanft zu landen. &lt;br /&gt;
Die segelnden Spinnweben hat man schon in Höhen von bis zu 4000 Metern und über dem Meer gesehen - weit&lt;br /&gt;
weg vom Festland. &lt;br /&gt;
Dass Menschen Abscheu vor Spinnen haben - erscheint &lt;br /&gt;
angesichts der kleinen &quot;Flieger&quot;, die den Altweibersommer zu einem faszinierenden - natürlichen Schauspiel machen, unbegreiflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:17:33 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1255-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Der herbstliche Laubfall</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1256-Der-herbstliche-Laubfall.html</link>
            <category>Phänologie &amp; Naturereignisse</category>
    
    <comments>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1256-Der-herbstliche-Laubfall.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.cordata.de/s9y/wfwcomment.php?cid=1256</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.cordata.de/s9y/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1256</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Es gibt Gehölze - die werfen grundsätzlich ihr Laub schon im grünen Zustand ab - zum Beispiel Eschen und Erlen, Holunder, oft Nussbäume, Trompetenbäume, verschiedene Apfelarten / -sorten usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren konnte man beobachten - dass immer mehr Bäume die Blätter im grünen Zustand verlieren, obwohl es an ihnen normalerweise eine Herbstfärbung gibt !?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat auch schon die Ursachen erkannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Negative Eintragungen, Düngung und Verunreinigungen von Boden und Luft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trocken- und Hitzeperioden, Nässe, Stürme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu hohe Luft- und Bodenfeuchtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frosteinwirkung bereits im Herbst&lt;br /&gt;
--------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blattfall ist nicht überall zeitgleich und in gleicher Weise, nicht mal an ein und demselben Gehölz !!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen fallen erst die Blätter aus der Kronenspitze, &lt;br /&gt;
bei anderen fangen die Blätter zuerst in den unteren Bereichen an - zu rieseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren Regionen mit ihren klimatischen Bedingungen ist Laubbesatz im Winter lebensgefährlich für die Pflanzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Wasseraufnahme aus dem gefrorenen Erdreich - über Wurzeln möglich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdunstung über die Blätter ergibt gravierenden Wassermangel , das ergibt dann die Frosttrocknis. &lt;br /&gt;
Deshalb auch die besondere Beobachtung von immergrünen Pflanzen im winterlichen Garten !!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blattabwurf verursacht die für Gehölze notwendige &lt;br /&gt;
Entschlackung - von negativen Stoffwechselprodukten.&lt;br /&gt;
Deshalb nicht einfach drauflos kompostieren!!&lt;br /&gt;
In den abgefallenen Blättern sind oft Stoffe gespeichert -die dem Kompost nicht guttun.&lt;br /&gt;
Wir können heute nicht mehr davon ausgehen - dass das - was in der freien Natur (z.B. im Wald) gut und richtig war/ist (Jahrtausende!!) in unseren Strassen, Parks und Gärten auch so ist. Streusalz (Vorgarten), Schwermetalle und Pesticide zum Beispiel - werden in den Blättern gespeichert - abgeworfen und vielfach am Boden zersetzt oder landen auf dem Kompost. Später sollen dann die Wurzeln wieder den zersetzten Kompost aufnehmen - was sie auch tun. So geraten auch die schädlichen Stoffe in unseren Gartenboden-Dünger-Kreislauf - was ich höchst negativ finde!-.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnee würde bei den belaubten Gehölzen zu vermehrten Holzbrüchen führen.&lt;br /&gt;
------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Laubfall wird eingeleitet durch komplizierte Vorgänge in den Pflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überführung des Blattstiels in einen Alterszustand &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ablösung des Blattes - durch Wuchs einer Trennschicht (meist korkartig) zwischen Blattstiel und Blattgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Blattfall wird die kleine Wunde am Blattgrund vollkommend abgeschlossen ( Verholzen, Kork)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadelbäume werfen auch ihre Blätter / Nadeln ab. Das geschieht zumeist nach 6 bis 12 Jahren - und auch nicht massenweise nur im Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:17:33 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1256-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Wie läuft die Herbstfärbung eigentlich ab ?</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1257-Wie-laeuft-die-Herbstfaerbung-eigentlich-ab.html</link>
            <category>Phänologie &amp; Naturereignisse</category>
    
    <comments>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1257-Wie-laeuft-die-Herbstfaerbung-eigentlich-ab.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.cordata.de/s9y/wfwcomment.php?cid=1257</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.cordata.de/s9y/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1257</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Besonders intensive Herbstfärbung entsteht durch teilweise äußere Umwelteinflüsse die auf das Gehölz einwirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trockener und magerer Boden&lt;br /&gt;
(zum Beispiel bei Amberbaum, Eisenbaum, Buche und Hainbuche).&lt;br /&gt;
Überdüngte - ständig feucht gehaltene Pflanzen &quot;haben es nicht nötig&quot; in den Herbst zu gehen und bleiben u.U. grün bis zum ersten stärkeren Frost (z.B. viele verhätschelte Rosen!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unterschiedlichen Sonnenscheindauer - &lt;br /&gt;
abwechselnd sonnige, milde und kühle Temperaturen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenbeschienene Gehölzregionen färben schneller und intensiver als schattige Bereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühfrost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blattfärbung und deren Verlauf ist in der Gehölzwelt ganz verschieden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. &lt;br /&gt;
Gelbwerden eines Blattes des Spitzahorns - meist von innen nach außen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rostkastanie wird von den Rändern der fingerartigen Teilblätter her nach innen hinein gelb. Momentan ist die genaue Erkennung der Herbstfärbung an Kastanien durch die Tätigkeit der Miniermotte sehr schwer und unsicher (Phänologie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laubblätter vertrocknen grundsätzlich von außen nach innen, da bis zuletzt die wertvollen &lt;br /&gt;
Blattlösungen/ Assimilate durch den Blattstiel abtransportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Farbwechsel beruht auf den Abbau des Blattgrüns / Chlorophylls. Dieses wird abtransportiert und im Stamm oder Wurzel für die nächste Blattbildung im Frühjahr gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:17:33 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1257-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Phänologie - messen, prüfen und beobachten - im eigenen Garten</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1258-Phaenologie-messen,-pruefen-und-beobachten-im-eigenen-Garten.html</link>
            <category>Phänologie &amp; Naturereignisse</category>
    
    <comments>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1258-Phaenologie-messen,-pruefen-und-beobachten-im-eigenen-Garten.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.cordata.de/s9y/wfwcomment.php?cid=1258</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.cordata.de/s9y/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1258</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Unsere Gärten sind Naturräume mit einem speziellen (besonderen) Klima.&lt;br /&gt;
Sie sind von Menschen geschaffene - mehr oder weniger naturnahe - meist aber künstlich zusammengewürfelte Anpflanzungen, wo versucht wird, allem gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihren Mauern, Hecken, großen Bäumen, Rasen- und Wiesenflächen, den Gebäuden und Wasseranlagen (u.s.w.) - behindern sie natürliche Witterungsbedingungen - wie sie außerhalb, auf Äcker, Wiesen und Buschwäldern, natürlicherweise herrschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gartenland trocknet zum Beispiel auf Grund des schwachen Luftaustausches viel langsamer ab als freiliegende Äcker. Anderseits wird ein Garten durch Licht - und Wärmereflektion und fehlendem Luftaustausch stark aufgeheizt und hat eine höhere jährliche Durchschnittstemperatur - als die freie Natur.  Besonders in Städten mit den hohen Gebäuden und (leider) verbauten Luftkorridoren (in der Innenstadt), ist dies ganz krass zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren Gärten sind deshalb die Extreme =&lt;br /&gt;
heiß-trocken und kühl-feucht viel stärker ausgeprägt als in der freien Natur!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch gerade diese Extreme gestatten uns - im Garten ein große Vielzahl verschiedenster Pflanzen zu kultivieren und unterschiedlichsten Kleinsttieren einen Lebensraum/Unterschlupf  zu bieten - den sie (direkt nebenan) auf dem Acker nicht finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ... zum Extra-Klima des Gartens kommt noch hinzu - dass im Garten selbst - je nach Geländeform, Lage zur Sonne, Art der Nachbargärten usw. noch einmal mehrere Kleinklimabereiche existieren, sodass eine komplett andere phänologische Einheit entsteht, deren Daten erheblich von der - den Garten umgebenen - Natur abweichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also für einen Hausgärtner nicht ausreichend -&lt;br /&gt;
(wenn er Wert auf ein wertvolles Pflanzensortiment legt)&lt;br /&gt;
sich nur mit den aussageunfähigen Klimazonen für Deutschland zu begnügen. &lt;br /&gt;
Diese können lediglich einen Anhaltspunkt geben - mehr nicht !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arten- und Sortenvergleiche, Winter- und Frosthärtevergleiche (besonders an Rosen) usw. - quer durch Deutschland - sind deshalb ein liebenswertes Hausfrauenhobby - mehr nicht !!&lt;br /&gt;
In einem oberbayerischen Garten kann - bedingt durch oben Gesagtes - so manche Pflanze besser &quot;durch den Winter kommen&quot; als die gleiche Pflanze in einem rheinländischen Garten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phänologische Beobachtungen für den DWD sollen daher immer an freiwachsenden Pflanzen gemacht werden und nicht im eigenen Garten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Privatgärtner an echten Zahlen und Beobachtungen für seinen Garten interessiert ist, muss er eigene Beobachtungen und Messungen im Garten vornehmen. Und das über mehrere Jahre. Danach lassen sich Mittelwerte errechnen und Beobachtungen verwerten über die - im Garten herrschenden - Standortbedingungen. Der Hausgärtner lernt die verschiedenen Kleinklimabereiche seines Gartens kennen und sie zu beachten. &lt;br /&gt;
-------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
So findet man z.B. hier bei uns am Niederrhein so manchen Garten mit üppigen Weinreben oder subtropischen Pflanzen und Kübelkulturen - die nicht in Überwinterungsschuppen untergestellt werden müssen.&lt;br /&gt;
Also....wuchsfreudige Gehölze, die einige Gärten weiter schon wieder nicht existieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------------------------------------------------------------ &lt;br /&gt;
Anhand der Mittelwerte seines Gartens kann der Besitzer einen ziemlich genauen &quot;Gartenfahrplan&quot; erstellen - der ihm ermöglicht - präzise die Kulturen anzubauen und Gehölze anzupflanzen - die bei ihm optimal gedeihen.&lt;br /&gt;
Nach o.g. Messungen, Erfahrungen und Beobachtungen ist es möglich, die Aussaattermine, das Auspflanzen, den Rückschnitt, die Pflanzenschutzmaßnahmen u.m. individuell - also optimal zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausgärtner - die solcherart Aufzeichnungen machen - werden sehr bald merken, dass Rosenschnitt-Termin nicht überall das gleiche ist. Dass Gemüse individuell dem Gartenklima angepasst - gepflanzt wird - und viele Pflegearbeiten dann stattfinden müssen - wenn der  eigene Garten das verlangt - und nicht weil es irgendwo geschrieben steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle das alles vor allem Privatgärtnern - die in ihrem Garten wertvolle empfindliche Pflanzen kultivieren, die mit speziellen Gemüsen und Kräutern arbeiten und außergewöhnliches Obst ziehen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit eigenen Aufzeichnungen vom Garten und Notizen über die allgemeinen Großwetterlagen - besitzt man in paar Jahren ein unbezahlbares Nachschlagwerk - über seinen Garten. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:17:33 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1258-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Phänologie: Kommt der Frühling immer früher ?</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1259-Phaenologie-Kommt-der-Fruehling-immer-frueher.html</link>
            <category>Phänologie &amp; Naturereignisse</category>
    
    <comments>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1259-Phaenologie-Kommt-der-Fruehling-immer-frueher.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.cordata.de/s9y/wfwcomment.php?cid=1259</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.cordata.de/s9y/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1259</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
Klima und Vegetation stehen miteinander in ganz engen Beziehungen. Die Pflanzen reagieren auf ganz spezifische Weise auf ein ganze Reihe von Klima- und Witterungsfaktoren. Kurzfristig führen Witterungseinflüsse zu Verschiebungen von Wachstums-und Entwicklungsphasen. Langfristige Änderungen dieser Faktoren führen letztendlich zu relativ großen Verlagerungen ihrer Verbreitungsgebiete. Die Phänologie befasst sich mit der Beobachtung und Dokumentation dieser Phasen und trägt somit wesentlich zur Klimadiagnose bei !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Observatorium Hohenpeißenberg werden seit 1978 homogene phänologische Beobachtungen durchgeführt. Das Programm hier umfasst Wildpflanzen, Forst- und Ziergehölze und erstreckt sich über die gesamte Vegetationsperiode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist hier die Beobachtung der Blattentfaltung an Rotbuchen. Sie wurde beispielhaft für die letzten &lt;br /&gt;
27 Jahre dargestellt.&lt;br /&gt;
Hier zeigte sich ganz deutlich - dass am Beginn der Beobachtungen die Blattentfaltung am 10. Mai begann, inzwischen aber um den 28. April liegt. Der späteste Zeitpunkt war der 20. Mai 1991, der früheste Blattaustrieb war der 24. April 2000 - als die Monate Februar und April entschieden zu warm waren ! &lt;br /&gt;
Grundsätzlich hat die Januartemperatur großen Einfluss auf die Entwicklung der Rotbuche in den Frühlingsmonaten. Je wärmer der Januar ist - umso früher der Austrieb an Buchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz im Gegensatz zum Frühling - ist der Herbst mit seinen Erscheinungsformen (Herbstfärbung, Laubfall) viel komplexer und unterschiedlicher - hier kann noch nicht von einigen bestimmenden Faktoren gesprochen werden. &lt;br /&gt;
Dagegen lässt sich die Blattentfaltung im Frühling sehr gut durch die Temperaturen beschreiben. Die Monatsmittel von Januar bis März und 15. April bis 5. Mai &lt;br /&gt;
erklären 90% der Varianz des Blattaustriebs am Hohenpeißenberg. Dies lässt sich auf ganz Deutschland aufrechnen. Trotzdem ist generell noch kein permanenter Gesamttrend zu erkennen, er liegt im Mittel seit 1901 bei 9 Tagen Verfrühung. Fest steht - dass die 90 ger Jahre die wärmste Dekade seit dem Beginn der Messungen - 1781 - waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell ist die jährliche Vegetationsperiode damit länger geworden wobei dies auf die Veränderungen im Frühjahr zurückzuführen ist, während im Herbst nur unbedeutende Veränderungen im letzten Jahrhundert festzustellen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen - wie wichtig es wegen der Klimadynamik ist, auch bei phänologischen Trendaussagen den Bezugszeitraum (Ort) zu benennen.&lt;br /&gt;
Die Bedeutung von phänologischen Daten wird mit den erwarteten Klimaänderungen weiter zunehmen - nicht nur wegen der Bedeutung für die Klimadiagnose, sondern auch zur Abschätzung der Folgen von Klimaänderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Tipp für den Privatgärtner / Gartenbesitzer mit Selbstversorger-Anbau:&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Die Führung eines ordentlichen Garten-Tagebuchs - mit den wichtigsten Notizen des Tages.&lt;/span&gt;  Im Laufe von mehreren Jahren - wird es zu einem unbezahlbaren Nachschlagwerk, in dem man immer wieder nachlesen kann - wann was getan wurde. Denn allen dürfte klar sein, dass der eigene Garten mit seinem Kleinklima bestimmt  &quot;wo es langgeht&quot; und nicht die pauschalen Angaben auf Samentüten und in Katalogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:17:33 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1259-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Was gibt uns die Phänologie in der Praxis !?</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1260-Was-gibt-uns-die-Phaenologie-in-der-Praxis-!.html</link>
            <category>Phänologie &amp; Naturereignisse</category>
    
    <comments>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1260-Was-gibt-uns-die-Phaenologie-in-der-Praxis-!.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.cordata.de/s9y/wfwcomment.php?cid=1260</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.cordata.de/s9y/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1260</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Für die aktuellen Beratungen für Landwirte, Förstereien und Gartenbaubetriebe, die sich auf das witterungsabhängige Wachstum der Kulturpflanzen,  Schadorganismen, anstehende Feldarbeiten, Abwehr von Krankheiten, Unterdüngung - Bodenbeschaffenheit beziehen, sind phänologische Beobachtungsdaten heute dringend nötig !&lt;br /&gt;
Unter Tel. (0) 1154 können die Daten von jedermann abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planungen in oben gen. Bereichen basieren u.a. auf Karten, die phänologische Daten für Früh- und Spätgebiete ebenso die Dauer der Vegetationszeit ausweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Fehlinvestitionen zu vermeiden und die Zeitspanne&lt;br /&gt;
zu ermitteln die den verschiedenen individuellen Ansprüchen der Kulturen Rechnung trägt, ist es wichtig - über die Länge der Vegetationszeit = produktives Wachstum,  Bescheid zu wissen. Diese Phase liegt zwischen den ersten Meldungen im Erstfrühling und den Meldungen zum Spätherbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Zeitspannen - wo eine Kulturpflanze ordentlich gedeihen kann und gute Ernten bringt ist verschieden lang. &lt;br /&gt;
Südliches Oberrheintal = mehr als 240 Tage&lt;br /&gt;
Schleswig-Holsteinischer Geest = 210 Tage&lt;br /&gt;
In höheren Mittelgebirgslagen = weniger als 180   !!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es darf sich auch kein Gartenbesitzer (wie wir) wundern - wenn Pflanzen, Blumen, Rosen und Obst am Oberrhein optimal wachsen und oft mehrmals blühen / bzw. durchtreiben, als in Holstein. &lt;br /&gt;
Es ist umsonst - zu versuchen einen späten Apfel in der oberen Eifel zur Reife zu bringen - wenn er sich am Oberrhein wohlfühlt. Es fehlen halt die warmen und sonnigen Tage !!&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt keine pauschale Standorte für Rosen, Rhododendron und Hibiscus, als dass man in einen deutschlandweiten Wettstreit treten kann - wie es leider immer wieder in Gartenforen zu finden ist !  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Punkte - die von den bodenverbundenen Produktionszweigen genutzt werden.&lt;br /&gt;
------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbauwürdigkeit von Zwischen- oder Nachfrüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßnahmen und Termine des Pflanzenshutzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Pflanzenzüchtung und dem Sortenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewässerung (Steuerung, Mengen, Termine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten im Bereich Umweltschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rekonstruktionen von früheren Klima- und Vegetationsbedingungen und die aktuellen Entwicklungen unserer Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:17:33 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1260-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Mit welchen Frösten haben wir zu tun.</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1248-Mit-welchen-Froesten-haben-wir-zu-tun..html</link>
            <category>Phänologie &amp; Naturereignisse</category>
    
    <comments>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1248-Mit-welchen-Froesten-haben-wir-zu-tun..html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.cordata.de/s9y/wfwcomment.php?cid=1248</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.cordata.de/s9y/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1248</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    &lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Bodenfrost&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;
Unter Bodenfrost verstehen Meteorologen folgendes Phänomen: Die Temperatur, die fünf Zentimeter über dem Boden gemessen wird, sinkt unter den Gefrierpunkt. Gleichzeitig bleibt die Temperatur, die zwei Meter über dem Erdboden gemessen wird, aber über der Null-Grad-Grenze.&lt;br /&gt;
Bodenfrost das ist die - vom Herbst bis zum späten Frühjahr häufig mit Reifbildung einhergehende Abkühlung des Erdbodens bis unter den Gefrierpunkt, wobei das Thermometer in der üblichen Meßhöhe von 2 Meter über dem Erdboden gleichzeitig meist noch mehrere Plusgrade anzeigen kann !&lt;br /&gt;
Der Temperaturunterschied zwischen 2 Meter und 5 Zentimeter über dem Erdboden kann mitunter mehr als 5 Grad betragen, so daß die Zahl der Tage mit Bodenfrost übers Jahr erheblich über der Zahl der Tage mit Luftfrost liegt. In besonders exponierten Lagen kann es sogar in den Hochsommermonaten Juli und August Bodenfrost geben.&lt;br /&gt;
Für Unerfahrene ist das eine gefährliche Wetter-Konstellation, denn hier reicht nicht der einfache &lt;br /&gt;
&quot;Blick aufs Thermometer oder den Himmel&quot; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Nachtfrost&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;
Unter Nachtfrost verstehen Meteorologen eine nächtliche Abkühlung, die sowohl fünf Zentimeter wie auch zwei Meter über dem Boden unter die Null-Grad-Grenze geht. Dieses Phänomen&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt; entsteht bei wolkenlosem Himmel durch die Ausstrahlung der Erdwärme in die Atmosphäre &lt;/span&gt;  und betrifft gern windgeschützte Stellen. Besonders bei Winzern und Gärtnern ist der Nachtfrost im Frühjahr sehr gefürchtet.&lt;br /&gt;
Die Stärke einer solchen Ausstrahlung hängt von vielen Faktoren ab. So zum Beispiel vom Gelände, Bodenbeschaffenheit, Luftfeuchte, Luftbewegung, Wolkendecke usw.&lt;br /&gt;
Vor allem aber von der Vegetation die an dieser Stelle die Erdoberfläche bedeckt.&lt;br /&gt;
In unseren Breiten ist die Wärmeausstrahlung in den Sommermonaten größer als die Ausstrahlung.&lt;br /&gt;
In den Wintermonaten überwiegt die Aus- / Abstrahlung der Erde. Je schlechter ein Boden Wärme leitet - desto stärker ist nachts die Ausstrahlung, da die Wärme in diesem Boden nur in den allerobersten Schichten gespeichert ist. Und sie ist noch stärker da - wo keine Vegetation wächst!&lt;br /&gt;
STRAHLUNGSFROST   &lt;br /&gt;
Entsteht durch den Wärmeverlust der Erdoberfläche infolge großer Ausstrahlung bei trockener, ruhiger Luft und klarem Himmel. Die Ausstrahlung ist hierbei am größten unmittelbar am Erdboden, so dass hier die Temperaturen am tiefsten absinken. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Frost&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;
Meteorologen verstehen unter Frost die Abkühlung unter den Gefrierpunkt, die sowohl fünf Zentimeter als auch zwei Meter über dem Boden gemessen wird. Gefriert der Boden, so gefriert auch das darin enthaltene Porenwasser. Durch das Gefrieren vergrößert sich das Volumen des Wassers um bis zu neun Prozent. Dieses Phänomen führt zu so genannten Frostaufbrüchen. Meteorologen unterscheiden außerdem zwischen Bodenfrost und Nachtfrost.&lt;br /&gt;
Zum Unterschied vom Strahlungsfrost wird beim &quot;Advektivfrost&quot; die Abkühlung durch herangeführte kalte Luftmassen verursacht. Häufig verschärft sich aber der Advektivfrost durch zusätzliche Ausstrahlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vegetationsschicht kann u.U. den Frost vom Erdboden abhalten . Haben wir ein ganz dichtes Pflanzenfeld, so befrieren oft nur die äußersten Spitzen der Pflanzen. Unten am Pflanzengrund friert es dabei nicht. Oft reichen dichte Baumkronen - um den Frost nicht bis zum Erdboden durchdringen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalte / frostige Luft ist schwerer als wärmere Luft.&lt;br /&gt;
Je nach Geländeneigung kann kalte Luft fließen und u.U. Frostlöcher bilden. Nämlich in Geländemulden oder windstillen tiefgelegenen Gärten.&lt;br /&gt;
Wer nicht ganz genau beobachtet und Geländeformationen studiert und eine Obstplantage in solch einen &quot;Kältesee&quot; pflanzt - hat nicht viel Freude vor sich. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:17:32 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1248-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Kommt der Frühling immer früher ?</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1249-Kommt-der-Fruehling-immer-frueher.html</link>
            <category>Phänologie &amp; Naturereignisse</category>
    
    <comments>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1249-Kommt-der-Fruehling-immer-frueher.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.cordata.de/s9y/wfwcomment.php?cid=1249</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.cordata.de/s9y/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1249</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Vegetation und Klima stehen miteinander in einer engen Beziehung.&lt;br /&gt;
Pflanzen reagieren in ganz spezifischer Weise auf eine ganze Reihe von Klima- und Witterungsfaktoren. Kurzfristig führen solche veränderten Witterungseinflüsse zu Verschiebungen von Wachstums-und Entwicklungsphasen. &lt;br /&gt;
Langfristige Änderungen dieser Faktoren führen zu Verlagerung ihrer Verbreitungsgebiete. Die Phänologie befasst sich mit den Beobachtungen und Dokumentation dieser Phasen. Sie trägt also damit auch wesentlich zur Klimadiagnose bei.&lt;br /&gt;
Am Observatorium Hohenpeißenberg werden seit 1978 homogene Beobachtungen durchgeführt. Das Beobachtungsprogramm erfasst Wildpflanzen, Forst- und Ziergehölze und erstreckt sich über die gesamte Vegetationsperiode. &lt;br /&gt;
Ein Beispiel - die Blattentfaltung der Rotbuchen. &lt;br /&gt;
Nach 27 Jahren Beobachtung kann man festhalten - dass diese anfangs zum 10. Mai lag, inzwischen aber bereits um den 28. April liegt !! &lt;br /&gt;
Ein Blattaustrieb - zumindest an den Buchen beobachtet - findet umso früher statt - je wärmer der Januar verlief - und je höher die Durchschnittstemperaturen in den Folgemonaten liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen ist die Vegetationsperiode länger geworden - wobei der Hauptanteil der zählenden Tage im Frühling liegt und nicht in der Verlängerung des Herbstes.  &lt;br /&gt;
Der allgemeine Gesamttrend - und den kann man von der Station Hohenpeißenberg auf das übrige Deutschland übertragen - liegt bei ca 9 Tage. Wir brauchen uns also nicht über vorwitzige Blumen und (bald) Insekten zu wundern !  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:17:32 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1249-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Winterhärte - eine Garantie für's Überleben ?</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1250-Winterhaerte-eine-Garantie-fuers-UEberleben.html</link>
            <category>Phänologie &amp; Naturereignisse</category>
    
    <comments>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1250-Winterhaerte-eine-Garantie-fuers-UEberleben.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.cordata.de/s9y/wfwcomment.php?cid=1250</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.cordata.de/s9y/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1250</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Die Winterhärte / Frosthärte einer Staude / eines Gehölzes - ist immer relativ zu sehen. Ob eine Staude oder ein Gehölz bestimmte Minusgrade übersteht, hängt ganz entscheidend vom gesamten -jeweiligen Witterungsverlauf ab. Aus diesem Wissen &lt;br /&gt;
muss man dann die Konsequenz für die Verwendung der Pflanzen ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Winterhärte einer Pflanze wird geprägt von Faktoren des Standortes, den Faktoren des belebten und unbelebten Umfeldes und von den Eigenschaften der Pflanze selbst. Pauschale Vereinfachungen - wie wir sie auch in der Klimazonen-Einteilung finden, helfen da nicht weiter ! &lt;br /&gt;
Immer wieder ist man erstaunt darüber - dass es (eigentlich nicht winterharten) Pflanzen gelingt die kalten unfreundlichen Winter bei uns zu überstehen. So findet man immer wieder Kamelien, Lorbeer, Steineichen und andere Mittelmeerpflanzen in deutschen Gärten - die sich hervorragend entwickelt haben.&lt;br /&gt;
Bei mir selbst wächst schon mehr als 6 Jahre eine ausgetopfte Passionsblume frei im Garten. Fachleute die auf dieser Erkenntnis aufbauend einen Vergleich dieser Pflanze auf verschiedenen Standorten in Deutschland und Europa vornahmen verweisen darauf, dass es nicht nur auf die Eigenschaften der Pflanze selbst ankommt, sondern - wesentlich - auf ihren Ernährungszustand, dem Ort wo sie wächst und ihrer individuellen Entwicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle - in Gärten und Grünanlagen kultivierten Pflanzen sind irgendwie an unsere Winter angepasst.&lt;br /&gt;
Und dennoch kann man sie nicht immer als winterhart bezeichnen, denn es kommt nicht nur darauf an - Frostgrade zu überstehen - sondern den langen unwirtlichen Winter zu durchstehen! &lt;br /&gt;
Richtig angewandte Winterhärte bedeutet also Widerstandskraft zu besitzen - gegen den ganzen Komplex - der bei uns Winter bedeutet.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehören:&lt;br /&gt;
-----------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fähigkeit Abwehrstoffe gegen die Winterwitterung zu bilden und in den Zellen einzulagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rechtzeitige optimale Vegetationsabschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frosthärte der Pflanze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstandsfähigkeit gegen Austrocknung und gegen Sonnenbrand &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widerstandsfähigkeit gegen den Temperaturwechsel - Frieren : Auftauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstandsfähigkeit gegen die Substanzverluste durch Atmung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widerstandsfähigkeit gegen Winternässe und vermehrtem Schädlingsbefall in lauen Wintermonaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am gravierendsten stellen sich die harten Bedingungen eines gefrorenen Bodens bei intensivem Sonnenschein dar. Die Pflanze muss in dieser Situation eine optimale Konstitution haben - um das zu meistern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch Frost, Sonnenschein - und die darauf erfolgende Transpiration und Atmung der Pflanzen - tragen weit mehr zu Trocknisschäden bei als es die eigentlichen Erfrierungen tun !!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst verpflegt man seine wertvollen Pflanzen im Garten - im Herbst mit Kalidünger und reichlich Wasser. Optimal versorgt und mit genügend Speicherstoffen versehen - können sie den Winter überstehen.&lt;br /&gt;
Es wird also u.U. eine optimal versorgte Pflanze - die eigentlich nicht unbedingt als winterhart bezeichnet wird, einen Winter besser überstehen - als eine unterversorgte schlaffe Pflanze - von der man sagt - sie sei winterhart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne wird von cleveren Produzenten (z.B. bei Rosen und Rhododendron) die Winterhärte bis -25° C angegeben.&lt;br /&gt;
Die Pflanzen werden einfach bewertet (Täuschung des Kunden) ohne Hinweis darauf, welche Prüfungsmethoden, wo und wie - zu dieser Aussage führten! Daher ist es grundsätzlich falsch - wenn der Kunde nun guten Glaubens diese Aussage auf seine&lt;br /&gt;
spezielle Gartensituation übertragen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gartenbesitzer ist immer gut beraten - wenn er sich mit der Gartenarbeit und den Pflanzen an seiner speziellen regionalen Witterungssituation orientiert. Dazu gehören - neben gründlicher Wetterbeobachtung -auch ausgiebige Gespräche mit den Gartennachbarn und ortsansässigen Gartenprofis.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(unter Hilfe: DWD)  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:17:32 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1250-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Phänologie: Das Schneeglöckchen -Bilder</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1251-Phaenologie-Das-Schneegloeckchen-Bilder.html</link>
            <category>Phänologie &amp; Naturereignisse</category>
    
    <comments>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1251-Phaenologie-Das-Schneegloeckchen-Bilder.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.cordata.de/s9y/wfwcomment.php?cid=1251</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.cordata.de/s9y/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1251</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Schneeglöckchen - Kleines Schneeglöckchen - &lt;br /&gt;
Galanthus nivalis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gattung Schneeglöckchen aus der Familie der Amalyllisgewächse (Amaryllidaceae) umfasst 10 Arten. Die meisten davon kommen im Mittelmeerraum vor. Dort besiedeln sie ein relativ kleines Gebiet. Eine Art aber siedelt bis ins mittlere Europa (auch Deutschland) und diese Art wird von uns im phänologischen Dienst beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Das Kleine Schneeglöckchen meldet den Einzug des Vorfrühlings !&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schneeglöckchen sind typische Vertreter der Frühjahrsgeophyten - sie blühen sofort nach dem Winter, wenn die ersten zusammenhängenden frostfreien Tage einsetzen. &lt;br /&gt;
Unser Schneeglöckchen besitzt blaugrüne Blätter, die kurz vor der Blüte erscheinen. Die Stengel werden 10 - 20 cm hoch. Typisch ist der gelblich-grüne Fleck an der Spitze der inneren Blütenblätter, der zur Orientierung der Nahrung suchenden Insekten dient. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schneeglöckchen ist ein Bewohner der feuchten Laubmischwälder und Auenwälder. In Tälern großer Flüsse kann es sehr zahlreich auftreten.&lt;br /&gt;
Die Nordgrenze seiner Verbreitung läuft durch Deutschland, sie ist aber nicht mehr bestimmbar - da die (aus Gärten) verwilderten Bestände kaum von echten Wildbeständen zu unterscheiden sind. Man kann aber pauschal davon ausgehen - dass es sich in Norddeutschland um verwilderte - ehemalige Gartenpflanzen handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Im Oberrhein- und Donaugebiet gibt es noch echte Wildbestände.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schneeglöckchen ist in der Bundesrepublik geschützt und darf in der freien Natur weder gepflückt noch ausgegraben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:17:32 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1251-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Die Schwarzerle blüht - Bild</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1252-Die-Schwarzerle-blueht-Bild.html</link>
            <category>Phänologie &amp; Naturereignisse</category>
    
    <comments>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1252-Die-Schwarzerle-blueht-Bild.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.cordata.de/s9y/wfwcomment.php?cid=1252</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.cordata.de/s9y/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1252</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    Erle, Erlenpollen&lt;br /&gt;
Botanischer Name: Alnus glutinosa (Schwarz-Erle), A. incana (Grau-Erle), A. viridis (Grün-Erle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlenpollen enthalten mäßig starke bis starke Allergene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlen (und auch Hasel) weisen eine starke Kreuzreaktion mit Birkenpollen auf. Ausgeprägte Birkenpollenallergiker zeigen deshalb oft bereits zur Hasel- und Erlenzeit Symptome. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Erlen Wasser lieben, sind sie bevorzugt an Bachläufen und an Ufern von Seen und Flüssen zu finden. Schwarz- und Grauerle blühen vor dem Blattaustrieb, die Grün-Erle gleichzeitig mit dem Austreiben der Blätter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erle gehört zusammen mit der Hasel zu den Frühblühern. Die Blütezeit kann Ende Dezember beginnen, wenn die Temperaturen deutlich über fünf Grad Celsius liegen. Hauptblütezeit ist Februar und März. Die Grün-Erle wächst vor allem im Gebirge und blüht im Juni. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:17:32 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1252-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>So zieht der Frühling in Deutschland ein !</title>
    <link>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1253-So-zieht-der-Fruehling-in-Deutschland-ein-!.html</link>
            <category>Phänologie &amp; Naturereignisse</category>
    
    <comments>http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1253-So-zieht-der-Fruehling-in-Deutschland-ein-!.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.cordata.de/s9y/wfwcomment.php?cid=1253</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.cordata.de/s9y/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1253</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Punga)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
Zwar schon einige Jahre alt - aber immer wieder lesenswert!&lt;br /&gt;
----------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Phänologie.........&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun steht es fest !! Der Frühling hat in diesem Jahr Verspätung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schneeglöckchen und Haselnuß hätten - in den warmen Regionen Deutschlands schon Anfang Februar blühen müssen. &lt;br /&gt;
Aber nach dem kalten Winter ließen sie noch bis Mitte &lt;br /&gt;
Februar auf sich warten. Vielleicht holt der Frühling den Rückstand noch auf. Bis in unseren Breiten der Frühling -mit entsprechenden Temperaturen - richtig auftritt - sind es ja noch etliche Tage. &lt;br /&gt;
Das zeigt der Blick auf die sogenannte phänologische Uhr für die Regionen - die man beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach einsehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bestimmung der Jahreszeiten, die Phänologie, ist eine exakte Wissenschaft, die den Verlauf von &lt;br /&gt;
Witterung und Entwicklung in der Pflanzenwelt beobachtet und interpretiert. Die Zeiger der phänologischen Uhr teilen das Jahr in zehn Abschnitte ein, deren Beginn durch das Wachstum von Blättern und Blüten ausgesuchter Zeigerpflanzen markiert wird. Sowie die ersten Blüten des Apfelbaums geöffnet sind, ist nach unserer Definition der Frühling eingezogen - so der allgemeine Tenor der Leute vom DWD.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Zeigerpflanzen weisen den Beginn des Hochsommers (Blüte der Sommerlinde), des Vollherbstes (Früchte der Roßkastanie) oder des Winters (Aufgang des Winterweizens) aus. Dazwischen gibt es weitere Perioden wie Vorfrühling, Frühsommer oder Spätherbst. Der Apfelbaum ist gleich zweimal vertreten, als Frühlingskünder und auch als Zeiger für den Spätsommer, wenn ein erstes Durchpflücken der frühreifen Sorten lohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich variieren die Termine, an denen die Phänomene auftreten, von Jahr zu Jahr. Es gibt &quot;frühe&quot; Jahre oder &quot;späte&quot;. Im Rhein-Main-Gebiet reicht die Streuung der Apfelblüte zum Beispiel oft vom 10. April (61), bis zum 10. Mai (70). Der genannte 26. April ist der vom Wetterdienst errechnete Durchschnittswert aus &lt;br /&gt;
dem Beobachtungszeitraum von 1951 bis 1990. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die phänologische Uhr immer auf dem aktuellen Stand ist, hat der Wetterdienst ein Netz von 2400 &lt;br /&gt;
ehrenamtlichen Mitarbeitern in ganz Deutschland aufgebaut, die nach Offenbach melden, wann bei ihnen die Schneeglöckchen blühen oder wann die Stieleiche ihr Laub verfärbt (Spätherbst). Über diese Melder - &lt;br /&gt;
wird in Offenbach genau Statistik geführt. Darunter &lt;br /&gt;
nicht wenige, die seit über 50 Jahren Meldedienste leisten. Rund vier Fünftel sind Männer. Am häufigsten vertreten sind Berufe Forst, Land- und Gartenbau &lt;br /&gt;
(32 Prozent) Lehrer (14 Prozent), fünf Prozent sind Hausfrauen. Die Melder erhalten zum Jahresbeginn vom Wetterdienst ein &quot;Tagebuch für die phänologische Beobachtung&quot;. Darin notieren sie während der gesamten Vegetationszeit die Daten. Das Beobachtungsprogramm umfaßt 167 verschiedene Phasen bei 48 Pflanzenarten. Dann geht der Meldebogen per Post zurück nach Offenbach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 460 Mitarbeiter dieses &quot;phänologischen Netzes&quot; melden nicht nur jährlich, sondern sie sind gleichzeitig &lt;br /&gt;
(wie ich auch) auch &quot;Sofortmelder&quot;. Sie senden die Daten zu insgesamt 65 Beobachtungen sofort per vorgedruckter Postkarte an die Zentrale. Dafür gibt es jährlich ein Ehrensold extra. &lt;br /&gt;
Sofortmeldung bedeutet - Pflanzenentwicklung sehen, auf die Postkarte eintragen und abschicken. Schnelligkeit ist hier ganz wichtig, denn je eher der DWD die Meldung hat - umso eher können - zum Beispiel bei Pollenflug - die Warnungen an Presse, Funk,&lt;br /&gt;
Gesundheitswesen usw. rausgehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Melder ist mit einem dicken &quot;Wälzer&quot; ausgerüstet mit Anleitungen, Bildern und Fotos - worauf genau zu achten ist und daß er nichts versäumt. &lt;br /&gt;
Da die zarten Kronblätter der Hundsrose an heißen Tagen oft schon am ersten Tag des Aufblühens wieder Abfallen, erfordert es sorgfältiges Beobachten, um den Zeitpunkt für den Blühbeginn nicht zu verpassen. Der &lt;br /&gt;
Ordner ist so üppig illustriert - dass er auch für Hobbygärtner &quot;verstehbar&quot; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänologen beobachten den Frühling schon, wenn er noch Tausende Kilometer von Deutschland entfernt &lt;br /&gt;
ist. Der deutsche Meteorologe Fritz Schnelle baute 1959 ein Netz phänologischer Gärten in ganz Europa auf, &lt;br /&gt;
um großräumig Witterungs- und Klimaeinflüsse auf das Wachstum verschiedener Pflanzenarten vergleichen &lt;br /&gt;
zu können. Die Pflanzen für die Gärten ließ er allesamt in einem Garten in der Nähe von Hamburg ziehen. Sie &lt;br /&gt;
wurden nicht über Samen, sondern vegetativ über Stecklinge vermehrt - damit sie völlig erbgleich waren. Er verteilte seine Versuchspflanzen auf 69 Gärten in 20 Ländern und konnte so beobachten, wie sie unter &lt;br /&gt;
verschiedenen Umwelt- und vor allem Klimaeinflüssen gedeihen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den teilweise über 20jährigen Beobachtungsreihen läßt sich ein generalisiertes Bild vom Einzug des &lt;br /&gt;
Frühlings in Europa zeichnen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er startet Mitte Februar an der Algarve und wandert auf breiter Front &lt;br /&gt;
nordwärts. Im Durchschnitt legt er je nach Breitengrad 100 Kilometer in zwei bis vier Tagen zurück - im &lt;br /&gt;
Tempo eines flotten Fußgängers. Im Westen kommt er schneller vorwärts, im Osten läßt er sich mehr Zeit. &lt;br /&gt;
Am längsten müssen in Europa die Nordfinnen auf den Frühling warten. Die Jahreszeit trifft dort, im Vergleich &lt;br /&gt;
zum europäischen Mittel, mit 54 Tagen Verspätung ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phänologisch gesagt: &lt;span style=&quot;font-weight:bold&quot;&gt;Wenn die Fichten bei Helsinki &lt;br /&gt;
im Juli die ersten Maitriebe bekommen, blüht hierzulande bereits das Heidekraut, eine Zeigerpflanze für den Spätsommer. &lt;/span&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie der Frühling horizontal nordwärts wandert, so steigt er vertikal auf die Berge. In drei Tagen schafft er &lt;br /&gt;
in unseren Breiten etwa 100 Meter Höhenunterschied. Vom Tag, da in der Mainebene die ersten lauen Lüfte &lt;br /&gt;
wehen, vergehen noch drei Wochen, bis auch auf dem Frankfurter Hausberg, dem Feldberg, der Frühling &lt;br /&gt;
einkehrt. In den Ebenen hat er dann schon die Grenze nach Dänemark überschritten. Im Oberrheintal zeigt &lt;br /&gt;
die Blüte des Holunders dann bereits den Frühsommer an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr hat der Vollfrühling, so berichten Reisende aus dem Süden, nach erfolgreicher Umrundung der Pyrenäen im mittleren Rhônetal eine Rast eingelegt. Den Apfelbäumen im Norden bleibt als kühler Trost nur der Beginn des kalendarischen Frühlings. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Zusammenstellung nach Info&#039;s des DWD&#039;s 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:17:32 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1253-guid.html</guid>
    
</item>

</channel>
</rss>