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    <subtitle type="html">Das Blog rund um grüne Themen</subtitle>
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        <published>2010-07-07T11:07:16Z</published>
        <updated>2010-07-07T11:28:05Z</updated>
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                 <br />
<!-- s9ymdb:255 --><img class="serendipity_image_left" width="565" height="689" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.cordata.de/s9y/uploads/anzeige_rinald_or.jpg" alt="" /><br />
<br />
<br />
 <br />
<br />
<br />
  
            </div>
        </content>
        
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        <published>2010-04-25T16:10:21Z</published>
        <updated>2010-04-25T16:10:21Z</updated>
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        <title type="html">Das Hochbeet</title>
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                <br />
Hochbeete sind die optimale Lösung für jeden Kleingarten.<br />
Auf kleinstem Raum bieten sie bei günstigen Pflegebedingungen den optimalen Ernteertrag !<br />
Hier erntet der Hausgärtner 2 - 3x soviel wie in einem gleichgroßen - flachen Beet!<br />
Das alles geschieht ohne Beigaben von chemischen Düngern - denn das Geheimnis des tollen Wachstums auf / im Hochbeet - ist der Inhalt !!<br />
Er besteht nämlich - wie wir wissen - aus organischer Substanz - lauter Gartenabfällen die eingepackt wurden und sich nun - wie in einem Komposthaufen, langsam zersetzen und Pflanzennahrung und Wärme abgeben.<br />
Das Resultat ist dabei dann: Der Gärtner kann früher säen und pflanzen, die Pflanzen wachsen zudem schneller.<br />
Das Tolle aber - vor allem für ältere Hausgärtner ist -<br />
dass das Hochbeet bei der Bearbeitung den Rücken schont - auch ältere Gärtner müssen nicht auf ihre<br />
Gemüseanzucht verzichten.<br />
<br />
Beachten sollte man aber schon beim Bau des Hochbeetes - dass es so ausgelegt ist - dass der Inhalt seine Feuchtigkeit behält.<br />
Gerade in diesen heißen und trockenen Tagen ist dafür zu sorgen - dass nicht nur die oberflächig wachsenden Pflanzen ihr Wasser bekommen, sondern dass auch der Inhalt seine Feuchtigkeit behält, damit die Mikrolebewesen - wie im Kompost - "ihre Arbeit" erledigen können.<br />
 
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        <published>2010-04-25T10:12:47Z</published>
        <updated>2010-04-25T11:11:56Z</updated>
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        <title type="html">Fremdlinge in unseren Gärten (Aktualisierter Beitrag vom 24.04.10)</title>
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                Fremdlinge in unseren Gärten (Aktualisierter Beitrag vom 24.04.10<br />
-----------------------------------------------------------------<br />
<br />
<br />
Wer hat nicht schon oft - im Sommer - die prächtig blühenden Sommerflieder (Buddleia) bestaunt - die - schmetterlingsumwölkt - ihre herrlichen Blüten zeigen.<br />
Wer weiß aber auch - dass diese schönen Pflanzen aggressive Fremdlinge sind - die sich bei uns "sauwohl" fühlen und sich notfalls mit "Ellenbogen" verbreiten. Dabei sind sie so brutal, dass man sie sogar rabiat nennen könnte. <br />
Aus dem kleinsten Samenkorn wächst eine stattliche Pflanze heran, die nicht mit Frostgraden oder Trockenheit auszutilgen ist. Sie überzieht im Handumdrehen extensives Kulturland. Anpassungsprobleme kennen sie nicht. Im raschen Tempo erobern sie sich ihre Flächenanteile in Parks, der freien Landschaft an Strassen und an Bahndämmen.<br />
Invasive Arten werden sie von unseren Fachleuten genannt. Trotzdem sind sie als Gartenblüher ungemein beliebt und weitverbreitet. Sie sind aber nun mal als Garten- und Parkpflanzen beliebt. Damit aber alles nicht überhand nimmt haben das Bundesumweltministerium in Berlin und der Zentralverband Gartenbau (ZVG) jetzt eine Vereinbarung über den Umgang mit solchen Pflanzen getroffen.<br />
<br />
Einer der betroffenen Eindringlinge ist (s.o.)der Schmetterlingsstrauch.<br />
Dieser dekorative Strauch wächst mit lockerem ,<br />
ausladendem Wuchs und süß duftenden, langen Blütenripsen. Die Pflanzen bilden reichlich Samen - der vom Wind verbreitet wird. Sie bilden alsdann sehr schnell große Bestände entlang von Bahngleisen und<br />
Straßen und verdrängen die einheimischen Kräuter.<br />
Normalerweise machen sie in den Gärten kaum Probleme - solange man sie im Auge hat, als Futter für Insekten schon garnicht.<br />
Dennoch werden Gartenbetriebe in Zukunft ihre Kunden<br />
darauf hinweisen, dass Buddleien nicht in die freie Landschaft gehören.<br />
Wer sie pflanzt muß wissen, dass er die Blütenstände vor der Samenreife abschneiden und im Restmüll entsorgen muß - bevor die Pflanzen sich "über den Gartenzaun" verbreiten !<br />
 
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            <name>Punga</name>
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        <published>2010-04-25T09:16:57Z</published>
        <updated>2010-04-25T16:19:10Z</updated>
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        <title type="html">Der Schnitt auf Knospe</title>
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                Grundsätzlich stehen wir Gärtner meistens bei dem Problem allein, wenn es darum geht - wo schneide ich einen starken Ast ab. Ich will ja nicht so schneiden - dass unzählige Wasserschosser aus den geschnittenen Aststummel herauswachsen. Grundsätzlich soll ich dort schneiden - wo die wenigsten Schosser nachtreiben - und das ist über der letzten - knackigen Knospe, bevor der Ast endet. (1. Skizze). <br />
Der stehgebliebene Ast mit der Endknospe (Skizze 2/1) bleibt am Baum, der abgeschnittene Astteil wird vertrocknen.<br />
Auf Skizze 3/1 sehen wir, wie der zurückgebliebene Astteil im Saft bleibt während auf 3/2 der Astteil zurücktrocknet und später ab-/ausbricht.<br />
<br />
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            <name>Punga</name>
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        <published>2010-04-24T11:56:22Z</published>
        <updated>2010-04-24T12:02:18Z</updated>
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        <title type="html"> Die Kolkwitzia.</title>
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                Der Perlmuttstrauch ist ein wundervoller Frühlingsblüher - der im Mai / Juni blüht.<br />
Zu dieser Zeit wird seine Blüte zwar von vielen anderen Gehölzen und Stauden, Blumen und Zwiebelblüten leicht zur Seite gedrängt - aber seine Blühdauer - gepaart mit dem elegant überhängenden - aber unaufdringlichen Wuchs - sind im Endeffekt nicht zu übersehen.<br />
<br />
Merkmale:<br />
------------<br />
<br />
Wuchs: als Strauch, bis 2-3 m hoch , 2-3 m breit - zunächst aufrecht - dann überhängend.<br />
<br />
Blatt: Gegenständig, eiförmig-spitz, grün. Herbstfärbung orange-braun.<br />
<br />
Blüte/Frucht: Rosaweiß, paarweise in Trugdolden, Mai-Juni, verteilt an den langen überhängenden Zweigen - optisch sehr schön ! Der Strauch erinnert in der Blüte an eine Weigelie - ist aber zierlicher gebaut und über und über mit rosafarbenen kleinen Doldentrauben bedeckt. Die kleinen aber sehr zahlreichen - glockenförmigen Einzelblüten haben einen zarten und süßlichen Duft. Sie gelten als ausgezeichnete Insektenweide und werden stark von Bienen und Hummeln beflogen.<br />
Die Kolkwitzia blüht auch noch ausreichend unter dem Druck größerer Gehölze im Halbschatten.<br />
Die Frucht ist eine einzelne einsamige - borstige - graue Kapsel.<br />
<br />
Boden: Normaler Gartenböden, leicht alkalisch, veträgt auch einige Zeit mit Hitze, Trockenheit und Wassermangel. .<br />
<br />
Standort: Sonnig bis halbschattig. Absolut frosthart!<br />
<br />
Verwendung: Hausgärten, Parkanlagen, Einzelgehölz wie auch Gruppenpflanzung. Zusammen mit entsprechenden Rosen(Farben) oder Stauden ergeben Kolkwitzienpflanzungen sehr schöne Abrundungen an Mauerwerken, Stufenanlagen oder Wegeknicks.<br />
<br />
Auch zum "Experimentieren" ist der Strauch für den Hausgärtner wie geschaffen - denn man kann ihn mit Grünstecklingen im Sommer, wie auch als Steckholz im Winter vermehren. Der Strauch verträgt auch mal einen Schnitt und man kann ihn sogar notfalls "Auf den Stock" setzen.<br />
<br />
Will man jedoch einen anschauenswerten Strauch im Garten stehen haben - so lässt man ihn so viel wie möglich mit der Gartenschere in Ruhe.<br />
<br />
Will man jährlich einen guten Blütenflor erzielen - so schneidet man alle Jahre (wie Weigelie) - lediglich das alte und verbrauchte Holz (an der Basis) aus und düngt minimal. Zu viel Düngung geht ins Holz und zu Lasten einer üppigen Blüte !<br />
<br />
 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1639-Der-Rosenkauf..html" rel="alternate" title="Der Rosenkauf." />
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            <name>Punga</name>
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        <published>2010-04-24T10:41:30Z</published>
        <updated>2010-04-24T11:01:38Z</updated>
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        <title type="html">Der Rosenkauf.</title>
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                Aktualisierter Beitrag vom 24.04.10 <br />
<br />
Achtung beim Roseneinkauf, <br />
<br />
dass man die richtigen Rosen einkauft, dass man für seinen Garten - bei dieser gewaltigen Sortenfülle, das richtige einkauft dürfte mittlerweile klar sein !<br />
Dabei muss die Art, Sorte, der Wuchs, die Blüte, der Duft, die Resistenz, der Preis und vieles mehr durchdacht werden, damit es keine Enttäuschungen gibt. Wie sieht meine Wunschrose eigentlich im Sommer - und ausgewachsen - aus, wie im verblühten Zustand - wie im Winter ?? Wer weiß das schon als Gartenanfänger oder Neueinsteiger in die Wunderwelt der Rosen. Und leider verlassen sich gerade die Neugärtner auf die bunten Lockungen in den Gartenkatalogen!<br />
Ich habe schon immer dafür plädiert - sich seine Wunschpflanzen nach Möglichkeit in natura zu betrachten. Und das kann man in Parks, großen Gärten, Schaugärten oder auf den Feldern der Rosenschulen tun. Wir stellen immer wieder fest, dass die Farben in den Katalogen, Werbeblättern und der Literatur nicht naturgemäß sind und die Beschreibungen nur den Habitus und die Größe der Rose angeben.<br />
Die Gesamtwirkung auf Auge und Nase können nicht annähernd im Text wiedergegeben werden.<br />
Man überzeugt sich vor Ort (in der Baumschule), ob die ausgewählten Rosen die richtige Höhe, Größe und Farbe für den Garten haben und mit schon bestehenden Rosenbeeten, Gehölzbeeten und Stauden harmonieren. Weiterhin kann man feststellen - wie die einzelnen Rosen blühen, duften - wie sie verblühen, wie sich Blattgrößen, Dichtigkeit und Blattfarben darstellen usw. Kann man im Herbst eine Besichtigungstour unternehmen - kann man die Rosenpflanzen im herbstlichen Zustand beurteilen - denn man stellt fest, wann und wie die Blätter welken, wie sie dabei aussehen, man erkennt Hagebuttenbildung und die Selbstreinigungskraft der Rosenarten und -sorten. In den älteren Baumschulgärten - die ausetikettierte Pflanzen zeigen - kann man vieles über die Krankheitsresistenz erfahren, über die Härte gegen Wind und Wetter - und letztendlich sogar gegen die Wintersesistenz. Rosen werden wurzelnackt, eingetütet abgepackt und als Containerware verkauft. Schon immer war der Kauf und die Pflanzung einer Rose - frisch gerodet und wurzelnackt - die optimale Version. Wobei die Pflanzung idealerweise im Herbst lag, wenn die Haupt-Rodung in den Rosenschulen in Gang war. <br />
<br />
1. Wurzelnackte Pflanzen werden während der Vegetationsruhe (Herbst/Winter/Frühling) verkauft.<br />
Sie werden auch in dieser Zeit gepflanzt -<br />
(vorausgesetzt - es friert nicht!)<br />
<br />
2. Abgepackte/Verpackte Rosen haben die gleichen Termine wie wurzelnackte Pflanzen, sie werden aber auch meist für den Versand gebraucht.<br />
Die Wurzeln dieser Pflanzen sind leicht eingekürzt um die Verpackung handlicher zu gestalten. Sie werden mit wasserhaltenden Materialien verpackt - um z.B. beim Versand - die Gesundheit der Rosen sicher zu stellen.<br />
Verpackt ist meist der Wurzelballen - wobei dann die Triebe in ein verdunstungshinderndes Mittel (Wachs) getaucht sind.<br />
<br />
3. Containerrosen sind schon in der Rosenbaumschule eingetopfte - gut bewurzelte Rosen - die dem Zweck dienen - auch noch in der Vegetationszeit zu pflanzen. Das ist von Vorteil - wenn man bei der Gartengestaltung oder nach dem Hausbau noch die Grünanlagen fertigstellen möchte.<br />
Der Kauf dieser Sorten kann, neben den "normalen" Zeiten, auch noch im späten Frühjahr und im Sommer, stattfinden.<br />
Hierbei hat man noch einen Vorteil : Man kann an den neuen Triebe deutlich erkennen kann, dass die Pflanze gesund und vital ist.<br />
<br />
Ein echter Rosenliebhaber wird sich immer vor Ort, bei Nachbarn, in Grünanlagen, dem Züchter und den Baumschulen über seine "Auserwählte" informieren - bevor er etwas Falsches einkauft !!<br />
<br />
Weitere Punkte zum Rosenkauf<br />
------------------------------<br />
<br />
A )<br />
Die ausgewählte Rose muss frisch und gesund aussehen sein. Das Wurzelwerk muß vielzählig, faserig, gesund und knackig sein.<br />
Der Wurzelhals muß ca daumendick sein, aus der Veredlung müssen mind. 3 kräftige Triebe sprießen.<br />
<br />
B) Container-Rosen müssen erkennbares Wachstum aufweisen, gesund und gut verzweigt sein.<br />
Es ist sehr ratsam, die Container-Rose mal vorsichtig aus dem Topf zu nehmen und den Wurzelballen zu inspizieren. Da Containerrosen schon vor längerer Zeit eingetopft werden - um bis zum Verkauf im Container weiter zu wachsen und gut zu bewurzeln, müssen auch bei einer vorsichtigen Kontrolle - frische, gesunde Wurzeln zu sehen sein, die den Wurzelballen zusammenhalten und ihn nicht auseinanderfallen lassen. Solche Pseudo-Container muss man ablehnen - denn diese sind zum Beispiel nicht für eine Pflanzung > nach dem Frühling geeignet < .<br />
Immerhin kosten Containerrosen auch bedeutend mehr Geld als wurzelnackte Ware.<br />
<br />
Anderseits : Sind die Wurzeln eng, gepresst und spiralförmig im Container gewachsen, sodass fast kein Substrat im Container mehr ist, so ist die Rosen-Pflanze meist überjährig und wächst im Garten selten gut an.<br />
<br />
Überjährige Verkaufsware ist Ware, die bereits mind. 1x im Verkauf angeboten wurde - aber nicht "wegging" !<br />
Diese Ware ist nicht schlecht. Sie wird aber schlecht - wenn der Verkäufer nicht entsprechende Maßnahmen ergreift um sie bis zur nächsten Verkaufssaison richtig zu behandeln.<br />
<br />
 
            </div>
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            <name>Punga</name>
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        <published>2010-04-21T20:33:37Z</published>
        <updated>2010-04-24T11:50:04Z</updated>
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        <title type="html">Der Raffiabast - selbstauflösendes Bindemittel.</title>
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                Raffia oder auch Raphia bezeichnet man Textilien aus dem Bast der Raffia- oder Bastpalme (Raphia farinifera). Die Fasern zeichnen sich durch große Dehnbarkeit und Festigkeit aus. Produkte, welche aus Raffia hergestellt werden, sind zum Beispiel - unter anderem Matten, Körbe, Hüte und Sandalen.<br />
Die Pflanze aus der dieser Rohstoffe gewonnen wird - ist die Raffiapalme. <br />
Sie stammt ursprünglich aus Madagaskar, dort stellt der Raffiabast seit Beginn des 20. Jahrhunderts einen wichtigen Exportartikel dar. Durch Raubbau ist der Bestand auf der Insel jedoch inzwischen stark geschrumpft. Die Pflanze wird auch in Ost-, West- und Südafrika kultiviert. <br />
<br />
Für uns Gärtner ist der Raffiabast interessant, der für allerlei Bindereizwecke verwendet wird. Ein sehr großer Vorteil liegt zum Beispiel darin, dass man die verknotete Schlaufen nicht mehr aufschneiden muß, denn sie verwittert von selbst in unserer Witterung. Das war früher anders - als nach dem Okulieren die Knoten unten am Wurzelhals aufgeschnitten werden mussten! Eine entsetzlich mühsame Arbeit !! Außerdem trägt ein 1cm starker Bast-Faden mühelos 10kg.<br />
<br />
Heute bekommt man den Bast schön zurechtgeschnitten und handlich zubereitet in jedem guten Fachgeschäft in allen Maßen - wie mans haben will. Tja.... und der Witz ist halt der - dass man nicht mehr nach der Verknotung schauen muß, denn der löst sich selbst und wächst nicht ein. Eingewachsene Knoten sind heute noch der Albtraum jeden Gärtners ! <br />
<br />
<br />
<!-- s9ymdb:247 --><img class="serendipity_image_center" width="399" height="221" style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.cordata.de/s9y/uploads/raffia5.JPG" alt="" /> 
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        <link href="http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1628-Etwas-zur-Schneckenplage..html" rel="alternate" title="Etwas zur Schneckenplage." />
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            <name>Punga</name>
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        <published>2010-04-21T19:37:30Z</published>
        <updated>2010-04-24T10:26:38Z</updated>
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        <title type="html">Etwas zur Schneckenplage.</title>
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                Schnecken lieben dunkle Verstecke und wärmende feuchte Substrate. Sie verkriechen sich daher gern in groben Erdschollen - wie sie bei grober Bodenbearbeitung anfallen. Da Schnecken nicht graben können, sind sie auf bestehende Spalten im Gartenboden angewiesen. <br />
Hilfe gibt ein Aufreißen des Bodens mit einem Sauzahn, denn dann geraten die Eigelege an die Sonne und den trockenen Wind und zerstören diese.<br />
<br />
Fazit - gegen Schnecken:<br />
-------------------------<br />
<br />
Im Sommer sollte man den Boden des öfteren oberflächig durchziehen - damit die Gelege an die trockene Luft geraten und vertrocknen!<br />
<br />
In regenreichen Wochen und schweren Böden sollten, gegen Schnecken nur dünne Mulchschichten ausgelegt werden.<br />
Die Schicht sollte gerade so dick sein, daß der Boden nicht mehr sichtbar ist. Man erneuert daher in solchen Jahren des öfteren die Mulchschicht. Auch bei trockenem Wetter sollten die Mulchschichten nicht dicker als 10 cm sein. Mit Mulch aus Farn- oder Tomatenblättern kann man Schnecken sogar von besonders gefährdeten Pflanzen fernhalten. <span style="font-weight:bold">Aktuell:</span> Im Herbst (jetzt) legen viele Schnecken ihre Eier. Die weichen Kugeln werden nicht einzeln abgelegt, sondern in Gelegen mit bis zu 200 Stück. Schnecken legen ihre Eier in kleine Erdhöhlen von anderen Tieren, oder Erdspalten und Grobporen - die durch unsachgemäße Bodenbearbeitung entstehen.<br />
Häufig findet man auch Gelege unter Mulchdecken oder Laub und im Kompost (Komposthaufen).<br />
<span style="font-weight:bold">Man entfernt immer entdeckte Schneckengelege</span> - aus aufgelockerten Mulch-  oder Laubdecken, es sollte daher eine Unkrautbekämpfung immer mit einer Unkrauthacke einhergehen, das muß einfach zur Angewohnheit werden. Es sollte zur Angewohnheit werden - die Schneckenbekämpfung immer mit einer Unkrautbekämpfung durchzuführen, jetzt im Herbst noch zu warten bis die Jungtiere erst schlüpfen<br />
ist eine große Zeitverschwendung.<br />
 <br />
 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1627-Alte-Hecken-ausbessern..html" rel="alternate" title="Alte Hecken ausbessern." />
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            <name>Punga</name>
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        <published>2010-04-21T17:14:25Z</published>
        <updated>2010-04-21T17:38:11Z</updated>
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        <title type="html">Alte Hecken ausbessern.</title>
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                Neuer - bearbeiteter Beitrag v. 21.04.10 .<br />
<br />
Jetzt immergrüne Hecken ausbessern	<br />
<br />
Immer wieder taucht die Frage auf - wie kann man in einer - schon älteren - immergrünen Hecke abgestorbene Pflanzen ersetzen !?<br />
<br />
Viele Hobbygärtner trauen den neuen Ersatzpflanzen nicht zu - im Konkurrenzdruck der bestehenden Heckenpflanzen "Fuß zu fassen" und die Lücken auszufüllen.<br />
Aber angesichts der Tatsache - dass die Lücken in den Hecken meist durch zu wenig Pflege (wie Wässerungen) entstehen und nicht durch Krankheiten - deshalb auch kein voluminöser Erdaustausch nötig ist - kann man mit ruhigem Gewissen neue Ersatzpflanzen setzen, die man nötigenfalls mit neuem Erdreich aus dem eigenen Garten verwöhnen kann.<br />
<br />
Die einfache Scheinzypresse - (Chamaecyparis lawsoniana) ist eine der häufigsten Koniferen-Heckenpflanze, die für diese Ersatzpflanzungen in Frage kommt.<br />
Die bedeutendsten darin sind die beiden blauen Sorten - "Columnare" und "Alumii".<br />
Garten-Scheinzypressen gedeihen auf kultivierten, erdfeuchten Böden, frisch, nährstoffreich, sandigen bis sandig lehmigen Gartenböden, die sauer-alkalisch sind. In unseren Regionen sind sie absolut frosthart und schnittverträglich. Allerdings, und das ist >ganz wichtig< - leiden sie auf<br />
trockenen Winterstandorten unter Frosttrocknis. Unter dieser Trocknis leiden Immergrüne im Winter bei<br />
Frösten mit gefrorenen Böden, weil sie - wie bekannt - in der sonnigen und trockenen Winterluft transpirieren - das Wasser aber sehr schlecht aus dem Boden nachholen können.<br />
Deshalb auch mein wiederholter Hinweis auf die ausreichende Wässerung der Immergrünen im Spätherbst und an frostfreien Tagen im Winter! Nach den zuletzt trockenen und heißen Sommern und den strengen und langen Wintern - haben viele immergrüne Hecken einen Knacks bekommen. Dann kamen überaus heiße und trockene Sommer - und das war denn des Schlechten zuviel !! Überall im Lande konnte man die Opfer der Witterungsverhältnisse - unter den immergrünen Hecken sehen. Sie haben unter keinen Krankheit gelitten - sondern sind vertrocknet!<br />
<br />
Etwas dürfen wir aber niemals aus den Augen verlieren. Verkaufsfertige Pflanzen werden für den Verkauf<br />
mit Ballen gezogen, gerodet und eingeschlagen. In Verkaufsbaumschulen und guten Gartenzentern<br />
werden die Pflanzen optimal überwintert und bis zur nächsten Verkaufssaison weitergepflegt!<br />
In verschiedenen Super- und Baumärkten, die auch Heckenware in großen Mengen anbieten - ist diese Überwinterung und Pflege nicht gewährleistet. Immergrüne sind zumeist ballierte Pflanzen - die ständiger <br />
Pflege bedürfen (wie z.B. Feuchtigkeit). Sind z.B. die Ballen an schlechter Verkaufsware einmal zerbröckelt und trocken, kann man davon ausgehen, dass hier kein ordentliches Anwachsen mehr stattfindet, denn die trockenen Ballen nehmen im gepflanzten Zustand in der Erde kaum Wasser an. Solche schlechte Ballenware wird nicht überwintert - sondern aussortiert und für ein Jahr neu aufgeschult. <br />
Wenn man - in die Lücken einer defekten, sonst gut gewachsenen Hecke - frische Pflanzen setzen will, kann man das - unter Beachtung des oben Gesagten - ruhig tun. Auch etwas kleinere Pflanzen - denn nach 1 - 3 Jahren haben die neuen Pflanzen zu der Heckengröße aufgeschlossen.<br />
<br />
Was muß ich tun ?<br />
----------------------<br />
<br />
Die abgestorbenen Pflanzen, oder die fast vertrockneten Pflanzen werden aus der Hecke herausgegraben. Man gräbt dabei den kompletten Wurzelstock aus - aber so dass man an den benachbarten Wurzelstöcken keine Wunden verursacht. Die Erde - die die kaputten Wurzeln umgab wird auch ausgehoben und anderweitig verbraucht. In die nun entstandene Grube wird die neue Pflanze (mit frischer<br />
Gartenerde) eingesetzt - wobei ein bischen Gewalt in der Kronenbreite nicht schaden kann. Einige Unstimmigkeiten werden sowieso nach dem Pflanzvorgang mit der Gartenschere behoben. Die neue Pflanze wird sich mit ihren Seitenästen zwischen die Nachbarpflanzen verhakeln und stabil stehen.<br />
Ist die Lücke zu groß, wird es von Vorteil sein, wenn man kleine Rosenpfählchen als Halterung hinzuschlägt. Überflüssig ist zu sagen - dass anschliessend eine sehr gute Einschlämmung der Pflanzen (mehrere Tage) erfolgt !! Die Nachpflanzung beobachtet man vorteilhafterweise mehrere Wochen - bis sich im Kronengrün frisches Grün abzeichnet. 
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        <link href="http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1626-Etwas-zum-Rasen..html" rel="alternate" title="Etwas zum Rasen." />
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        <published>2010-04-21T17:05:14Z</published>
        <updated>2010-04-21T17:12:14Z</updated>
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        <title type="html">Etwas zum Rasen.</title>
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                Klimawandel - das neue erschreckende <span title="Erklärung" class="serendipity_glossaryMarkup">Wort</span> ist mittlerweile in aller Munde. Vor allem die "Grüne Branche" muß sich notgedrungen damit befassen!<br />
<br />
Ob vom Menschen verschuldet - oder nicht – Fakt ist - dass sich eine zunehmende Durchschnittstemperatur auf der Erde feststellen läßt. Doch nicht nur die Temperatur - sondern auch der Niederschlag (in Menge und Intensität) hat sich geändert. Heute ist die Vegetationszeit zunehmend von extremen Niederschlägen gekennzeichnet - oft einhergehend mit Stürmen. Dabei gibt es Unterbrechungen mit Hitze und Trockenperioden. Hitze kann dazu führen - dass Gräser sehr wenig Reservestoffe einlagern und so auch kaum Kraft aufbringen - wenn es nötig wird - optimal zu regenerieren. Zu hohe Temperaturen an den Wurzeln der Graspflanzen - die entstehen können - wenn die Bodentemperatur zu stark ansteigt, bewirken direkte Schäden an den Wurzeln und hindern eine neue Wurzelbildung. Das bisher Gesagte führt zu reduzierter Widerstandskraft der Gräser - besonders im Hinblick auf bisherige Pflegegänge wie Verticutieren und Aerifizieren. Wenn wir eventuell in Zukunft bis fast Weihnachten den Rasen mähen müssen - dann reicht es nicht mehr im Oktober zu düngen - sondern wir müssen die Düngetermine nach hinten verschieben oder gar noch eine spätere Düngung einlegen!<br />
<br />
Wie wird es werden - wenn unsere Winter weiterhin so mild sind?<br />
<br />
Die Zukunft könnte so aussehen:<br />
-------------------------------------------<br />
Krankheiten und Schädlinge machen immer mehr Probleme. Sie haben bei milden Wintern gute<br />
Überlebenschancen. <br />
Krankheiten wie Wurzelfäule (Pythium spec.), Blattflecken u.a.m. werden in ihrem Auftreten noch ansteigen.<br />
Der Rasen als <span style="font-weight:bold">"Lebewesen"</span> ist wie alles Leben den Umwelteinflüssen ausgesetzt und muß gegen diese ankämpfen. Nur die strikte Befolgung gewisser (veränderter/verbesserter) Pflegestandards - wie richtige Düngung, Schnitt, Wässerung und anderen Pflegegängen - wird in Zukunft garantieren - dass auch dann noch saftige und gesunde Rasenflächen unser Auge erfreuen.<br />
 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1625-Die-Stockrose-Stockmalve-Alcea-rosea.html" rel="alternate" title="Die Stockrose - Stockmalve - Alcea rosea" />
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        <published>2010-04-21T16:52:52Z</published>
        <updated>2010-04-22T22:33:54Z</updated>
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        <title type="html">Die Stockrose - Stockmalve - Alcea rosea</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <br />
Bot. Name: Alcea rosea (früher Althaea rosea)<br />
<br />
Sie trägt auch verschiedene deutsche Namen-<br />
Halsrose, Brandrose, Stockmalve<br />
<br />
Familie der Malvaceae, Malvengewächse<br />
<br />
---------------------------------------------------------------<br />
<br />
Namenserklärung: Alcea (griechisch: altomei) bedeutet heilen; rosea (lateinisch: roseus) heisst so viel wie rosenrot<br />
<br />
Herkunft: Südwest- Asien und Balkan. Mittlerweile viele Züchtungen in den Gärten.<br />
<br />
Wuchs:<br />
1,50 m bis 2,20 m hoch und 0,50 m in der Breite.<br />
Aufrecht, buschig, standfest. Zu hohe Stockrosen müssen gestäbt werden.<br />
<br />
Laub:<br />
Blätter herzförmig, rundlich, leicht behaart, grün<br />
<br />
Blüte:<br />
Juli / September. Blüten sind innen gelblich. Farben<br />
von weiß über rosa bis rot<br />
<br />
Frucht:<br />
Unscheinbare Kapseln<br />
<br />
Standort:<br />
Sonne, auch halbschattig, trockene bis frische, nahrhafte, gut wasserdurchlässige, schwach saure<br />
Böden - jedoch kalktolerierend.<br />
<br />
In Haus- und Privatgärten; vor allem in Bauerngärten,<br />
auf Rabatten, vor Zäunen und an Strassen an der Hauswand. Stockmalven sind besonders schön, wenn sie aus altem Kopfsteinpflaster an den Haustüren der alten Fischerhäuschen wachsen (Holstein, Dänemark).<br />
Stockrosen pflanzt man entweder einzeln, oder in kleinen Tuffs von 2 - 3 Pflanzen.<br />
<br />
Pflege:<br />
Im Frühjahr düngen, sie braucht sehr viel Stickstoff<br />
für das Wachstum. Wer keinen Samen erntet - schneidet die Pflanzen vor der Samenbildung etwas herunter - kann sie aber auch der Vogelwelt erhalten.<br />
Nach dem Winter wird die Stockrose dann heruntergeschnitten.<br />
<br />
Pflanzenhinweise:<br />
Winter- und frosthart, verträgt Trockenheit, ist eine hervorragende Bienen- und Hummelweide. Man kann sie als Vasenschmuck schneiden, im Sommer braucht die Stockmalve viel Wasser. Stockmalven gibt es zweijährig und auch als Staude. Stockrosen samen stark aus!<br />
<br />
Vermehrung:<br />
Durch Aussaat. Die Blütenstände im Sommer stehen lassen, die Kapseln im Herbst ernten - die Körner ausreiben, säen und leicht einharken.<br />
<br />
Besonders gut machen sich Stockrosen im Kopfsteinpflaster, wo sie sich gut zwischen mageren Pflasterflächen machen und wo sie optisch vorteilhaft aus den Pflasterflächen herausschauen. Da sie ohnehin groß werden, können sie die Magerkeit und Schlaksigkeit in diesen Flächen gut vertragen. Mit ihnen kann man hervorragend Höhenunterschiede in die Blumenbete projezieren. 
            </div>
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        <link href="http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1624-Brut-und-Naturschutzzeit-in-der-freien-Natur-beginnt.html" rel="alternate" title="Brut- und Naturschutzzeit in der freien Natur beginnt" />
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            <name>Punga</name>
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        <published>2010-04-21T16:42:48Z</published>
        <updated>2010-04-22T22:35:06Z</updated>
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        <title type="html">Brut- und Naturschutzzeit in der freien Natur beginnt</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Wichtiger Auszug aus dem Landes-Natur-Gesetz von NRW:<br />
<br />
§ 64 Nist-, Brut-, Wohn- und Zufluchtstätten<br />
<br />
(1) Es ist verboten,<br />
1. die Bodendecke auf Feldrainen, Böschungen, nicht bewirtschafteten Flächen und an Straßen- und Wegrändern abzubrennen, zu beschädigen, zu vernichten oder mit chemischen Mitteln niedrig zu halten. Pflegemaßnahmen und die bestimmungsgemäße Nutzung bleiben unberührt.<br />
<br />
2. in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September Hecken, Wallhecken, Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände zu roden, abzuschneiden oder zu zerstören. Unberührt bleiben schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen,<br />
3. Bäume mit Horsten zu fällen oder Felsen oder Bäume mit Horsten oder Bruthöhlen zu besteigen.<br />
<br />
(2) Absatz 1 Nr. 2 gilt nicht für behördlich angeordnete oder zugelassene Maßnahmen, die aus wichtigen Gründen nicht zu anderer Zeit durchgeführt werden können.<br />
 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://www.cordata.de/s9y/index.php?/archives/1616-Die-Bodendurchlaessigkeit..html" rel="alternate" title="Die Bodendurchlässigkeit." />
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        <published>2010-04-16T13:54:08Z</published>
        <updated>2010-04-20T16:13:58Z</updated>
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            <category scheme="http://www.cordata.de/s9y/index.php?/categories/6-Der-Boden-die-Duengung" label="Der Boden / die Düngung" term="Der Boden / die Düngung" />
    
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        <title type="html">Die Bodendurchlässigkeit.</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                1. Abfalltrennung auf der Baustelle<br />
<br />
Baustellenabfälle sollten fortdauernd - getrennt - gesammelt und auch getrennt entsorgt werden. Es ist nicht richtig - dass auf den meisten Baustellen ein riesiger Müllhaufen entsteht, auf den alle Handwerker ihren Müll werfen und ein Müllfahrzeig das "Zeug" irgendwo hinfährt. Man kann zumindest verlangen - dass eine Sortierung in mineralischen Schutt, Metalle und unbelastete Restabfälle, Farben u. Lacke, Öle und Treibstoffe erfolgt. Die Sammlung von Sondermüll muß dabei ganz selbstverständlich sein.<br />
<br />
2. Bodenschutz<br />
<br />
Die Mengen des bewegten Aushubs muß so gering wie möglich sein. Eine Durchmischung von Unterboden und Mutterboden ist zu vermeiden. Mutterboden - Aushub ist sofort neben der Baustelle fachgerecht als Miete aufzusetzen und gegen allmögliche negativen Einflüsse zu sichern /Einsaat, Abdecken usw.).<br />
<br />
<br />
Die Bodendurchlässigkeit muss später an allen Baustrassen, Lagerflächen, Trampelpfaden, Gartenböden, Extensivflächen usw. wieder hergestellt werden.<br />
<br />
3. Baumschutz / Pflanzenerhaltung.<br />
<br />
Auf der Baufläche befindliche Gehölzgruppen oder<br />
Vegetationsinseln (Stauden, Blumen, Beerenobst u.a.m.) und vorhandene Bäume und andere ausdauernde Vegetationsbestände müssen vor Austrocknung (Grundwasserabsenkungen) und mechanischen Schäden geschützt werden.<br />
<br />
4. Bestellung eines Umweltschutzbeauftragten<br />
<br />
Bei größeren - zu erwartenden - Maßnahmen ist die Bestellung oder Begleitung der Baustelle, durch einen Umweltschutzbeauftragten - optimal.<br />
<br />
Es ist nicht optimal , wenn Bauherren - die Sache selbst in die Hände nehmen, denn sie haben - als Laien dann nicht das erforderliche Wissen!<br />
Das bekannte Beispiel, wo Bauarbeiter einen herrlichen alten Baum bis fast in die Wurzeln freikoffern, um dann mit dem mickrigen rot-weißen Band eine Absperrung vorzunehmen - ist eigentlich lachhaft, ebenso lachhaft ist es, eine herrlich gewachsene uralte Koniferengrupe aus einem harmonisch gewachsenen Baumbestand herauszunehmen - obwohl sie von außergewöhnlicher Schönheit ist! Anschließend wird dann die Erde ausgetauscht. Diese Witze sind beliebig austauschbar! <br />
<br />
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            <name>Punga</name>
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        <published>2010-04-15T18:49:21Z</published>
        <updated>2010-04-24T10:21:55Z</updated>
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        <title type="html">                     Rosenkrankheiten - Wurzelkropf</title>
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                Wildtriebe und Wurzelkropf an Rosen (Aktualisierter Beitrag).<br />
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Am vergangenen Wochenende habe ich die Wildtriebe an meinen Rosen entfernt. Wie es sich gehört - habe ich die oberflächige Wurzelbasis vorsichtig aufgegraben und die Wildtriebe von den Wurzeln abgerissen. Abgerissen deshalb - weil bei dieser Methode alle Nebenaugen (schlafende Knospen) mit entfernt werden. In diesem Jahr sind mir dabei 2 Rosen aufgefallen die einen Befall von Wurzelkropf aufwiesen. Er war aber glücklicherweise so gering und wuchs an seperaten Wurzeln, so dass ich die Wurzel mit dem Wurzelkropf abtrennen konnte und in die Graue Mülltonne entsorgen konnte.<br />
Wurzelkropf ist ein Bakterium ( Agrobacterium tumefaciens ) welches fast alle Gehölze befallen kann. Die Infektion ruft auffällige Gewebeveränderungen (Wucherungen) an der Pflanze hervor, die sich meist im Wurzelbereich äußern. Aber auch in den oberirdischen Teilen können diese Veränderungen auftreten.<br />
Durch diese Gewebewucherungen werden die pflanzlichen Saftbahnen verstopft und es kommt zu einer immer schwierigeren Versorgung von Pflanzenteilen. Nach wenigen Jahren bedeutet das das AUS für die Pflanze . Besonders eine Vorkultur mit geschädigten Rosen ist äußerst ansteckend und muß vermieden werden! Das Bakterium dringt meistens über Wurzeln in die Pflanze ein - und wird mit dem Saftstrom überall hingespült. Besonders gefährdet sind Rosen - die auf nassen Böden stehen müssen. Hier sind die Lentizellen (Korkzellen die dem Gasaustausch dienen) an den Wurzeln stressbedingt sehr groß und laden die Bakterien geradezu ein in die Pflanze vorzudringen. Ein halbherziges Wegschneiden der Wucherungen ist nur Kosmetik und hält das Bakterium nicht auf. Es kann sogar jahrelang still im Boden liegen - bis wieder Rosen gepflanzt werden. Deshalb auch hier an die Bodenmüdigkeit denken, wie in cordata beschrieben. Egal was man im Garten nach einem Gehölz - welches jahrelang stand - setzen will. Es ist immer von Vorteil - wenn ein Erdaustausch vorgenommen wird!<br />
So komisch es auch klingt - aber Nadelbäume als Zwischenlösung auf müdem Boden bringen Erholung und neue Power!!<br />
Mein Fazit:<br />
Gut sind offene durchlüftete und erdfeuchte Böden, wie lehmiger Sand mit Humusanteilen, oder sandiger Lehmboden. Mulch mit 10 Fragezeichen!<br />
Verhinderung von Staunässe.<br />
Keine Stickstoffüberdüngung.<br />
Optimale Pflanzenhygiene.<br />
 
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            <name>Punga</name>
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        <published>2010-04-10T14:10:54Z</published>
        <updated>2010-04-10T20:45:32Z</updated>
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        <title type="html">Das Marienkäferchen.</title>
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                Zu Marienkäfern haben wir Menschen ein gutes und frohgelauntes Verhältnis. Auch wenn die kleinen Viechter mit den glänzenden Buckeln und <br />
frohen Farben und dem hübschen Punktmuster zu zehn oder mehr im Kragen krabbeln und uns beim Dösen im Garten ärgern. Wir bleiben ruhig liegen und träumen weiter von den kommenden herrlichen Tagen in der Sonne. Wir Gärtner reagieren auf sie mit erfreuter Sympathie. Vielleicht sind wir nach der Begegnung mit einem Marienkäfer ein kleines bisschen positiver gestimmt, und in einer solchen Stimmung gelingen manche Dinge im Leben besser. Möglicherweise haben diese Umstände den Marienkäfern ihren Ruf als Glücksbringer eingetragen. Zum Glück für die Marienkäfer - denn andere Tiergruppen, wie etwa die Spinnen, haben bei den Menschen einen sehr viel schwereren Stand.<br />
Eine häufig gestellte Frage ist die, ob die Anzahl der Punkte auf den Flügeldecken das Alter der Marienkäfer anzeige. Das Punktmuster sagt etwas über die Artzugehörigkeit aus, nicht aber über das Alter der Tiere. Der Begriff "Marienkäfer" bezeichnet in der Systematik die Kategorie einer Familie. Bei anderen zugehörigen Arten können die Flügeldecken von gelber, roter oder schwarzer Grundfarbe sein und verschiedene Punkt- oder Fleckenmuster in unterschiedlichen Farben aufweisen. <br />
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Eine häufige Art ist der Siebenpunkt (Coccinella septempunctata) mit oranger Grundfarbe und sieben schwarzen Punkten auf den Flügeldecken. Oft genug sieht man Menschen - die dem Glücksbringer die Hand ausstrecken . damit es auf dieser landet. Ist das Käferchen gelandet - dann tut man alles damit der Käfer nicht wieder davonfliegt. Das ist zwar putzig anzuseheh, aber irgendwie kennzeichnet das doch die Verbundenheit des Gärtners zu Natur !<br />
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 <!-- s9ymdb:229 --><img class="serendipity_image_center" width="364" height="288" style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.cordata.de/s9y/uploads/kfer1.JPG" alt="" /><br />
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Wer hat nicht schon einen Marienkäfer in der Wanne vor dem Ertrinken gerettet und glücklich davongetragen !? Es ist einfach so als wenn etwas auf uns abfällt und zwischen all dem täglichen Rummel uns ein Lichtlein leuchtet !! <br />
 
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