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Gewässer & Wasseranlagen

Willkommen auf Cordata.de, dem Blog rund um grüne Themen!

Meine Miniteiche.

Beitrag am 23.04.10 aktualisiert.

Ich habe im Garten eine Miniwasseranlage - die aus drei Behältnissen besteht ( und ca 5m² groß ist) und einem Quellrohr. Eine Pumpe pumpt aus dem tiefsten Bassin das Wasse über das Quellrohr in eine flache Schale. Eine flache Schale - die die ungefähren Maße von 6o cm Durchmesser hat und vor allem als Vogeltränke und -bademöglichkeit dient. Von dieser flachen Schale plätschert das Wasser dann in ein zweites - tieferes Bassin und über einen Überlauf in das untere Bassin, in dem sich die Pumpe befindet.
Vor allem die Geräusche des fallenden Wassers hatten mich veranlasst - diese Anlage zu bauen.
Wenn man wie ich - viele Jahre an fließenden geräuschvollen Gewässern tätig war, kann man später garnicht schnell genug diese Atmosphäre wieder herstellen. Leider - und das bedaure ich immer wieder - sollte man eine Wasseranlage in einer angemessenen Größe bauen und sich nicht unbedingt von der Größe des Gartens bremsen lassen!! Was ich auch beim nächsten Mal machen würde - ist die Größe des Überlaufs entscheidend erweitern. Im Moment fallen so viel Blätter in den Teich und verstopfen den Überlauf, dass die ständigen Verstopfungen schon ärgerlich machen. Da ich hier am milden Niederrhein den Brunnen auch über Winter laufen lasse (lassen kann) - steht mir noch allerhand Arbeit bevor. Nächstes Jahr werde ich das ändern!
Bezüglich der Pflanzen im Teich habe ich mir auch schon überlegt - dass ich kleinwachsende Teichrosen einsetzen werde. Momentan habe ich Seerosen im Teich, die mir aber mit den großen Blättern die ganze Wasserfläche zudecken, die Wasserfläche auf die ich eigentlich erpicht bin.
Teilweise wachsen sogar die Blätter und Blüten unter den Wasserstrahl 8 was ja eigentlich Gift für die Pflanzen sind (es herrscht kein Plätschern mehr) . Die Fachleute behaupten zwar immer - dass die Seerosen den Wasserstrahl nicht mögen - aber wieso wachsen sie dann bei mir genau dahin ??
Momentan ist es mir noch ein leichtes mit dem Käscher die Blätter rauszufischen und alles sauber zu halten. Doch die braunen und toten Blätter der Seerosen und der uferumfassenden Bergenien lassen keinen Zweifel aufkommen - dass der Sommer vorbei ist. :-)
Veröffentlicht in Gewässer & Wasseranlagen   25. Oktober 2009 - 11:42 Uhr
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Der Gartenteich verliert Wasser !??

Gartenteich
Mein Gartenteich verliert ständig Wasser. Woran kann das liegen ? Kann ich da etwas dagegen tun ?
Es sieht manchmal aus, als ob der Teich ein Leck hat - vor allem bei starkem Wind und bei Sonneneinstrahlung sinkt der Wasserspiegel stetig. Das muß aber nicht immer ein Leck sein, sondern kann auch andere Gründe haben - die es zu finden gilt !!

1. Wind und Sonne treiben die Verdunstung hoch - vor allem im Hochsommer. Der Wasserspiegel kann dabei einige cm am Tag fallen, je nach den technischen und äußeren Umständen.
2. Algen und Wasserpflanzen dringen durch die Bassinwände und ziehen Wasser.
3. Bodendeckerpflanzen wachsen von der Uferbepflanzung ins Wasser und bedienen sich fleißig.
4. Mechaniche Unzulänglichkeiten am Teichrand führen zu heimlichen Wasserverlusten.
Und so gibt es der Gründe viele, die den Teich benutzen und aus ihm trinken. Auch das heimliche Tierleben in der Nacht trägt dazu bei, dass der Wasserspiegel im Teich in ständiger Schwankung begriffen ist. An meinem Teich konnte ich bei einer Reinigung einige lange (grüne) Efeuruten (120cm) entdecken, die über und über mit Wurzeln bedeckt waren und der Länge nach im Wasser lagen. Als ich diese Ruten entfernte wurden meine täglichen Nachmessungen witzlos - denn ich hatte den Urheber für den ständigen Wasserverlust gefunden.
5. Meine Uferzonen habe ich flach mit Rollkiesel ausgearbeitet (wegen der Kinder). Hier steht im Sommer das Wasser ganz flach und ist fast als warm zu bezeichnen - wenn es in der Sonne steht. Hier verdunstet natürlich auch eine Menge Wasser.
Und so könnte man noch einige Gründe nennen - wo Wasser aus dem Teich abhanden kommt.

6. Nach 3 Wochen Urlaub ist der Wasserstand ca 20cm niedriger - sehr gut für's Auge festzustellen.
Bei Quellsteinen / Springbrunnen besteht außerdem die Gefahr der Abdrift durch Wind und Luftbewegung. Je feiner die Fontäne - umso mehr wird der Wind das Wasser verwehen.
7. Man pflanzt auch keine Pflanzen mit spitzen Rhizomen in die Ufer- / u. Sumpfzone. Der Blutweiderich z.B. kann mit seinen Wurzeln schon im ersten Jahr die Folie durchbohren.
8. Doch es gibt noch einen ganz versteckten Grund für Wasserverlust im Teich.
Das sind sogenannte Kapillarbrücken vom Wasser zum Bodenbereich. Das können Pflanzenwurzeln sein bzw. der Boden selbst hat Kontakt mit dem Wasser.
Beide Dinge wirken wie ein Docht - sie saugen das Wasser aus dem Teich ohne das es zunächst auffällt.
Pflanzen - die am Ufer stehen, können unbemerkt große Wurzelbüschel (Fuchsschwänze) im Wasser bilden und so aus dem Teich regelrecht trinken.
Es wird immer wieder beobachtet - dass Pflanzen - von denen man es nie für möglich gehalten hat - mit oberirdischen Teilen und Wurzeln im Teichwasser weiterleben.
Bei mir im Teich zum Beispiel Geranium und Efeu !
Veröffentlicht in Gewässer & Wasseranlagen   21. Oktober 2009 - 18:34 Uhr
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Der Gartenteich im Sommer

Wenn sommerliche Hitze im Garten herrscht - dann erlebt das auch der Teich / die Wasseranlage.
Mittlerweile ist der Nachwuchs in den Teichen so weit -um selbst auf "Wanderungen" zu gehen - bzw. sich selbst zu helfen.
So mancher Hausgärtner denkt jetzt daran, das grüngewordene Wasser im Teich zu säubern.

Zumeist geht es um Algen im Gartenteich - ein Haupt-Problem vieler Hobbygärtner.
Leider helfen sich viele Gartenbesitzer mit chemischen Mittel, die in Massen im Handel erhältlich sind.
Bei der Behandlung des Teichwassers wird eigentlich primär an die Fische und andere größere Wasserbewohner gedacht. Dass aber Tausende Kleintierchen dabei geschädigt werden wird in Kauf genommen. Dabei sind es gerade die winzigen Wasserbewohner (wie im Gartenboden) die die biologische Stabilität und -verträglichkeit für größere Wasserbewohner garantieren.
Dabei helfen immer eigene altbewährte Tricks - um das Teichwasser wieder lebenswert zu machen.

1. Schatten

Im Sommer sind die Temperaturen für Algen optimal.
Die Fische produzieren viele nährstoffreiche Abfälle,
und die Sonneneinstrahlung erwärmt das Wasser zunehmend.
Für Schatten eignen sich - kleine Uferbäumchen und
Sträucher. Das Wasser des Teiches soll täglich nicht mehr als 6 Std. beschienen werden. Weniger Sonne und Halbschatten vermindern das Algenwachstum erheblich.

2. Schwimmpflanzen

Läßt sich (s.o.) mit Uferbepflanzung nicht genügend Schutz gegen massive Sonneneinstrahlung erzielen, kann man mit großblättrigen Schwimmpflanzen Schatten erzeugen.
Dazu benutzt man: Seerosenarten, Froschbiss, am Rande Bergenien, Lotos und andere Wasserpflanzen.
Wasserpflanzen benötigen für das Wachstum viele
Nährsalze, die den Algen somit entzogen werden.

3. Fische füttern

Fisch-Trockenfutter enthält sehr viel Nährstoffe, die sich im Wasser lösen - die wiederum das Algenwachstum
positiv beeinflusst.
Deshalb so füttern - dass die Fische das Futter relativ schnell und restlos aufnehmen können.

4. Wassertests

Wassertests werden mittels Teststreifen ermittelt.(Fachgeschäft). Richtwert = ph-Wert/ 6-7.
Das Wasser muß nitratarm sein.

5. Teich schattieren

Mit Sonnensegel oder sogar mit großen Sonnenschirmen lassen sich Teiche - vor allem gegen die heißen Mittagsstunden sehr gut schattieren. Es ist einem Garten nicht abträglich wenn in der Mittagssonne ein aufgespannter Sonnenschutz am Teich steht.

6. Kübelpflanze

Auch mit größeren Kübelpflanzen - die man zum Sommer am Teich aufstellt - ist eine Schattenwirkung möglich.
Diese mobilen Kübelpflanzen haben den Vorteil - dass man sie in den kühleren Monaten wieder abräumen kann.

7. Wenn Wasser aufgefüllt werden soll oder ein Teich ist neu aufzufüllen. Welches Wasser soll man dann nehmen, Regenwasser oder Leitungswasser?

Wenn möglich - füllt man bei Wasserverlust oder bei einem Teichneubau immer mit Regenwasser nach !
Unser Leitungswasser ist weniger geeignet, weil dieses Wasser von den Wasserwerken aus hygienischen Gründen mit verschiedenen chemischen Mitteln aufbereitet wird. Dabei werden auch Mikroorganismen reduziert - die normalerweise Algen angreifen.



Veröffentlicht in Gewässer & Wasseranlagen   30. September 2009 - 20:14 Uhr
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Die Regentonne

Die Regentonne im Garten - ein - immer noch (oder wieder) wichtiges und wertvolles Überbleibsel aus Oma's Zeiten!

Eine Regentonne ( Zisterne) - die für die Gartenbewässerung, das Blumengießen, das Rasensprengen und andere wasserintensive Tätigkeiten im Haus-Außenbereich genutzt werden kann, darf heute eigentlich in keinem Garten fehlen. Zur (fast) ständigen Wasserbereitstellung kommt auch noch der finanzielle Reiz mit der Einsparung von städt. Leitungswasser und Einsparung der Kanalgebühren hinzu.
Regentonnen gibt es in den verschiedensten Größen und Ausführungen, aus verschiedenem Material und
Anschlusssystem.
Das Regenwasser kann dabei von vielerlei Aufbauten aufgefangen werden, es muß nicht immer das große Hausdach sein. Auch das Wasser von der Garage, der überdachten Terrasse, dem Holzschuppen im Gartenhintergrund usw. lohnen allemal !

Durch clevere Abläufe und Verbindungen ist es auch möglich - Regenwasser aufzufangen ohne dass die Behältnisse immer direkt unter den Traufen stehn müssen!
Vorteilig ist es - die Behältnisse mit passenden Deckeln zu verschließen, denn hierdurch lässt sich die Algenbildung im Wasser vermeiden und der Behälter kindersicher verschließen.

Tonnen mit Zapfhahn müssen erhöht gestellt werden - damit man eine Kanne unter den Zapfhahn stellen kann.

In kalten Regionen müssen die Tonnen gegen Frost geschützt werden (Leeren und auf den Kopf stellen - Entleeren und dicht verschließen).

Tonnen können mit Schlingpflanzen eingegrünt werden.

Für die Haugärtner die noch nach mehr Ideen für Regenbehälter suchen - möchte ich betonen - dass hier die Möglichkeiten bestehen - das Wasser aus diesen Tonnen mit verschiedenen Pumpen in den Garten zu bringen.
Veröffentlicht in Gewässer & Wasseranlagen   30. September 2009 - 20:14 Uhr
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Den Gartenteich vor dem Winter warten


Zum Herbst braucht die Wasseranlage / der Teich - eine
gründliche Wartung!
Oft ist der Teich vollgeweht mit Fall-Laub, was im Wasser zu rasanter - Nährstoffanreicherung führt. Das hineinfallende Herbstlaub geht nach 2 - 3 Tagen im Teichwasser unter, wird dort umgesetzt und reichert das Teichwasser mit Nährstoffen an, die letztlich wieder zu einer übermäßigen Algenbildung führen.
Daher sollte man rechtzeitig Schutznetze über das Wasser spannen - oder das Laub sofort mit dem Käscher herausfischen. Genauso müssen andere Pflanzenteile - wie Reste von Seerosen, Wasser- und Unterwasserpflanzen entfernt werden.
Wenn man das nötige Wissen und Gerät hat - kann
vorsichtig die Mulmschicht auf dem Boden abgesaugt werden.
Je weniger pflanzliches zersetzbares Material im Winter im Wasser verbleibt, umso optimaler sind die Überlebenschancen für die im Gartenteich lebenden und überwinternden Fische, Insekten und Amphibien. Diese fahren zwar ihren Stoffwechsel im Winter ganz entschieden herunter, aber sie leiden bei zu viel bakteriellen Zersetzungsprozessen an Sauerstoffmangel.

Das kommt daher, dass die Bakterien, die diese organischen Materialien zersetzten, Sauerstoff verbrauchen und hierbei Faulgase (z.B. das giftige Methan) , bilden.

Wichtig ist auch - dass (in kalten Regionen) im Herbst Springbrunnen und Pumpen abgestellt werden. Bei laufendem Betrieb wird sonst eine Wasserschichtung im Teich verhindert.
Schichtung bedeutet - dass sich auf dem Grund des Teiches das +4°C warme Wasser absenkt welches nicht gefrieren kann. Das kalte und leichtere Wasser an der Oberfläche jedoch - gefriert. Wasser hat mit +4°C die größte Dichte und ist deshalb auch in diesem Zustand am schwersten.
Durchmischen die Pumpen aber ständig das Wasser - sodass keine Wasserschichten entstehen, kann der Teich bis zu 60 cm tief zufrieren. Die Lebewesen, die dort überwintern müssen - sterben unweigerlich ab.

Es lohnt also auf jeden Fall - bei Blattfall, ständig das herabgefallene Laub aus dem Teichwasser zu fischen.

Bei uns hier am Niederrhein ist es so, dass die Natur in den Teichen meist noch weit bis in den Winter hinein lebendig ist. Deshalb laufen hier auch die Pumpen weiter. Der Effekt hier ist dann der, dass bei nicht vorhandener Frostgefahr - weiterhin für Sauerstoff und Temperaturdurchmischung des Wassers gesorgt wird.
Und ausserdem friert hier - bei den geringen Minusgraden - bewegtes Wasser kaum ein.

Neuerdings werden auch in anderen Regionen die Teiche im Winter nicht stillgelegt. Deshalb sollte die Art und Weise - wie man einen großen Teich "handhaben" will - von Anfang an klar sein. Danach richten sich dann alle Einrichtungen an der Wasseranlage. Der wichtigste Punkt ist die Frage - setze ich Fische ein und überwintere sie im Teich?!
Wenn Fische in den Teich sollen - muss das Wasser über 60 cm Tiefe haben - günstig sind 80 - 100 cm.
Unter 60 cm frieren unsere Gartenteiche kaum zu !!
Außerdem haben sich inzwischen die EISFREI-HALTER gut eingebürgert.

Halme und Blätter von Wassergräsern - sorgen dafür - dass das giftige Methangas entweichen kann. Also nicht alles zu kurz schneiden. Viele Teichbesitzer verwenden auch ein zusammengeknotetes Strohbüschel als Ventil für den Gasaustausch im winterlichen Teich, andere legen eine Luftpolsterfolie auf die Wasserfläche und installieren 1 - 2 feinporige Durchlüftersteine wie wir sie aus der Aquaristik kennen.

Wenn der Teich aber doch zufriert - dann sollte man ihm die winterliche Erholungsphase gönnen und nicht Dinge "veranstalten" die alles immer wieder aufschreckt - denn das beunruhigt die Teichbewohner zu Lasten ihrer Fitness.










Veröffentlicht in Gewässer & Wasseranlagen   30. September 2009 - 20:14 Uhr
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