Die Bodendurchlässigkeit.
1. Abfalltrennung auf der Baustelle
Baustellenabfälle sollten fortdauernd - getrennt - gesammelt und auch getrennt entsorgt werden. Es ist nicht richtig - dass auf den meisten Baustellen ein riesiger Müllhaufen entsteht, auf den alle Handwerker ihren Müll werfen und ein Müllfahrzeig das "Zeug" irgendwo hinfährt. Man kann zumindest verlangen - dass eine Sortierung in mineralischen Schutt, Metalle und unbelastete Restabfälle, Farben u. Lacke, Öle und Treibstoffe erfolgt. Die Sammlung von Sondermüll muß dabei ganz selbstverständlich sein.
2. Bodenschutz
Die Mengen des bewegten Aushubs muß so gering wie möglich sein. Eine Durchmischung von Unterboden und Mutterboden ist zu vermeiden. Mutterboden - Aushub ist sofort neben der Baustelle fachgerecht als Miete aufzusetzen und gegen allmögliche negativen Einflüsse zu sichern /Einsaat, Abdecken usw.).
Die Bodendurchlässigkeit muss später an allen Baustrassen, Lagerflächen, Trampelpfaden, Gartenböden, Extensivflächen usw. wieder hergestellt werden.
3. Baumschutz / Pflanzenerhaltung.
Auf der Baufläche befindliche Gehölzgruppen oder
Vegetationsinseln (Stauden, Blumen, Beerenobst u.a.m.) und vorhandene Bäume und andere ausdauernde Vegetationsbestände müssen vor Austrocknung (Grundwasserabsenkungen) und mechanischen Schäden geschützt werden.
4. Bestellung eines Umweltschutzbeauftragten
Bei größeren - zu erwartenden - Maßnahmen ist die Bestellung oder Begleitung der Baustelle, durch einen Umweltschutzbeauftragten - optimal.
Es ist nicht optimal , wenn Bauherren - die Sache selbst in die Hände nehmen, denn sie haben - als Laien dann nicht das erforderliche Wissen!
Das bekannte Beispiel, wo Bauarbeiter einen herrlichen alten Baum bis fast in die Wurzeln freikoffern, um dann mit dem mickrigen rot-weißen Band eine Absperrung vorzunehmen - ist eigentlich lachhaft, ebenso lachhaft ist es, eine herrlich gewachsene uralte Koniferengrupe aus einem harmonisch gewachsenen Baumbestand herauszunehmen - obwohl sie von außergewöhnlicher Schönheit ist! Anschließend wird dann die Erde ausgetauscht. Diese Witze sind beliebig austauschbar!
Baustellenabfälle sollten fortdauernd - getrennt - gesammelt und auch getrennt entsorgt werden. Es ist nicht richtig - dass auf den meisten Baustellen ein riesiger Müllhaufen entsteht, auf den alle Handwerker ihren Müll werfen und ein Müllfahrzeig das "Zeug" irgendwo hinfährt. Man kann zumindest verlangen - dass eine Sortierung in mineralischen Schutt, Metalle und unbelastete Restabfälle, Farben u. Lacke, Öle und Treibstoffe erfolgt. Die Sammlung von Sondermüll muß dabei ganz selbstverständlich sein.
2. Bodenschutz
Die Mengen des bewegten Aushubs muß so gering wie möglich sein. Eine Durchmischung von Unterboden und Mutterboden ist zu vermeiden. Mutterboden - Aushub ist sofort neben der Baustelle fachgerecht als Miete aufzusetzen und gegen allmögliche negativen Einflüsse zu sichern /Einsaat, Abdecken usw.).
Die Bodendurchlässigkeit muss später an allen Baustrassen, Lagerflächen, Trampelpfaden, Gartenböden, Extensivflächen usw. wieder hergestellt werden.
3. Baumschutz / Pflanzenerhaltung.
Auf der Baufläche befindliche Gehölzgruppen oder
Vegetationsinseln (Stauden, Blumen, Beerenobst u.a.m.) und vorhandene Bäume und andere ausdauernde Vegetationsbestände müssen vor Austrocknung (Grundwasserabsenkungen) und mechanischen Schäden geschützt werden.
4. Bestellung eines Umweltschutzbeauftragten
Bei größeren - zu erwartenden - Maßnahmen ist die Bestellung oder Begleitung der Baustelle, durch einen Umweltschutzbeauftragten - optimal.
Es ist nicht optimal , wenn Bauherren - die Sache selbst in die Hände nehmen, denn sie haben - als Laien dann nicht das erforderliche Wissen!
Das bekannte Beispiel, wo Bauarbeiter einen herrlichen alten Baum bis fast in die Wurzeln freikoffern, um dann mit dem mickrigen rot-weißen Band eine Absperrung vorzunehmen - ist eigentlich lachhaft, ebenso lachhaft ist es, eine herrlich gewachsene uralte Koniferengrupe aus einem harmonisch gewachsenen Baumbestand herauszunehmen - obwohl sie von außergewöhnlicher Schönheit ist! Anschließend wird dann die Erde ausgetauscht. Diese Witze sind beliebig austauschbar!
Vom Mulchen
Zum Mulchen
Jeder Gartenbesitzer versucht - logischerweise - seine Gartenrückstände im Garten zu bewahren, nach Möglichkeit zu kompostieren, um so noch etwas Nützliches aus den Rückständen herauszuholen.
Als das Mulchen in den 60ger Jahren aufkam und auch die Privatgärtner - nach einigem Zögern - merkten, dass das auch etwas für ihre Gärten ist, stürzte sich alle Welt auf das Mulchen.
Bedeutete es doch leere Biotonnen, Entlastung des Komposthaufens und unkrautfreie gemulchte Beete!
Doch nach der ersten Euphoriewelle kamen dann aber doch hier und da Fragen auf, die auch unsere Fachleute nicht immer zur Zufriedenheit beantworten können.
Klagen wurden laut über Schädlinge im Mulch - wie Dickmaulrüssler, Schnecken, Pilze, Bakterien und Viren usw. Doch wie so oft kam es auch hier darauf an - w i e - man mulchte!
Viele breiten den Rasen- und Wildkräuterschnitt, mitsamt dem Samen auf die Beete aus und säen somit regelrecht Unkräuter in ihr Land. Sicherlich wird der Samen nicht optimal keimen, denn er wird ja ständig von neuen Mulchschichten erstickt, was aber wenn auf diesen Flächen später mal empfindlichere Kulturen gezogen werden sollen - z.B. feine Stauden oder Rasen?
Wer richtig mulcht verwendet eine etwa 5 cm dicke - lockere aufgezupfte Schicht Mulch auf seiner Fläche.
Also locker, nicht zu dick, nicht zu matschig, feineres - zerpflücktes Material, optimal angerottet usw!
Am besten - wie gesagt - mit gehäckselten mittelgroben Materialien - die frei von Krankheiten sind, meinetwegen auch mit angedörrten Schnittgut vom Zierrasen. Doch bitte nicht mit Samenunkräutern, die läßt man erstmal auf dem Kompost anrotten! Also bitte aufpassen, dass nicht neuer Schaden durch Aussaat der Unkraut-Samen entsteht. Das kann man verhindern - s.o. , wenn man dieses Schnittgut einer vorherigen Rotte (Kompost) unterzieht.
Es gibt inzwischen auch verschieden Mulchsubstrate zu kaufen und schließlich kann jeder wer will - seinen Kompost verwenden. Beim Kauf sollte man sich ein Zertikat geben lassen !
Und dann noch etwas: Die verschiedenen Mulchsubstrate (Rasenschnittgut z.B.) und Komposte wirken auch wie Dünger und das müssen wir berücksichtigen - angesichts unserer ohnehin schon überdüngten Böden.
Nicht immer ist das, was wir meinen auf biologisch-natürlichen Weg hergestellt und angewendet zu haben, auch gut. Auch solche "natürlich" anmutenden Dinge wie eigene Brühen und Mulchmaterial können zu Schäden im Boden und Bodenwasser führen. Im schlimmsten Fall ist eine Auswaschung von ungenutzten Nährsalzen in die tieferen Bodenschichten möglich! Denn den Mikroorganismen ist es gleich woher die Substanzen und Mineralien kommen. Sie werden von ihnen aufbereitet und pflanzenverfügbar gemacht. Werden sie nicht von Pflanzen aufgenommen oder an/in Bodenkolloiden festgelegt - werden sie ausgewaschen und "verschwinden" im Bodenwasser. Je feiner ein Mulch umso schneller die Zersetzung durch die Bodenlebewesen. Bei diesem (auch düngenden) Prozess wird - aus dem Mulch und den Bodenschichten dicht darunter - Kali und Stickstoff für die Mikroorganismen verbraucht, sodass hier eine gezielte Düngung - trotz allem - erforderlich wird.
Nachdem die Industrie von Anbeginn in dieser Richtung forschend tätig ist, wurde nun auch bestätigt, das gröbere Körnungen von Mulch- / Häckselmaterialien am vorteilhaftesten sind.
Zum Beispiel mulcht man gleichmäßiger und besser mit Material aus unserer Kiefernrinde oder aus französischer Pinienrinde (Mittelmeerkiefer). Dies Material ist sehr harzreich und zersetzt sich erst im Zeitraum von Jahren - wirkt also sehr lange wohltuend auf die Bodenoberfläche. Der hohe Harzgehalt verhindert eine zu schnelle Zersetzung. Wer seinen Gartenwegen ein rustikales Konzept verleihen will, kann auch hier sehr gut grobe Rindenhäcksel nutzen. Das ist nicht nur im Begehen angenehm, sondern diese Flächen bleiben wasserdurchlässig und unkrautfrei, besser auf jeden Fall als manch befestiger Weg.
Auf dem Foto sieht man wie mit groben Materialien - nämlich Stroh - gemulcht wird. Zusätzlich sind die freien Flächen zwischen den Beerenstämmchen mit unkraut- und ungezieferfeindlichen Stauden und Sommerblumen abgepflanzt. Eine gelungene und naturnahe Gartenwirtschaft.
Jeder Gartenbesitzer versucht - logischerweise - seine Gartenrückstände im Garten zu bewahren, nach Möglichkeit zu kompostieren, um so noch etwas Nützliches aus den Rückständen herauszuholen.
Als das Mulchen in den 60ger Jahren aufkam und auch die Privatgärtner - nach einigem Zögern - merkten, dass das auch etwas für ihre Gärten ist, stürzte sich alle Welt auf das Mulchen.
Bedeutete es doch leere Biotonnen, Entlastung des Komposthaufens und unkrautfreie gemulchte Beete!
Doch nach der ersten Euphoriewelle kamen dann aber doch hier und da Fragen auf, die auch unsere Fachleute nicht immer zur Zufriedenheit beantworten können.
Klagen wurden laut über Schädlinge im Mulch - wie Dickmaulrüssler, Schnecken, Pilze, Bakterien und Viren usw. Doch wie so oft kam es auch hier darauf an - w i e - man mulchte!
Viele breiten den Rasen- und Wildkräuterschnitt, mitsamt dem Samen auf die Beete aus und säen somit regelrecht Unkräuter in ihr Land. Sicherlich wird der Samen nicht optimal keimen, denn er wird ja ständig von neuen Mulchschichten erstickt, was aber wenn auf diesen Flächen später mal empfindlichere Kulturen gezogen werden sollen - z.B. feine Stauden oder Rasen?
Wer richtig mulcht verwendet eine etwa 5 cm dicke - lockere aufgezupfte Schicht Mulch auf seiner Fläche.
Also locker, nicht zu dick, nicht zu matschig, feineres - zerpflücktes Material, optimal angerottet usw!
Am besten - wie gesagt - mit gehäckselten mittelgroben Materialien - die frei von Krankheiten sind, meinetwegen auch mit angedörrten Schnittgut vom Zierrasen. Doch bitte nicht mit Samenunkräutern, die läßt man erstmal auf dem Kompost anrotten! Also bitte aufpassen, dass nicht neuer Schaden durch Aussaat der Unkraut-Samen entsteht. Das kann man verhindern - s.o. , wenn man dieses Schnittgut einer vorherigen Rotte (Kompost) unterzieht.
Es gibt inzwischen auch verschieden Mulchsubstrate zu kaufen und schließlich kann jeder wer will - seinen Kompost verwenden. Beim Kauf sollte man sich ein Zertikat geben lassen !
Und dann noch etwas: Die verschiedenen Mulchsubstrate (Rasenschnittgut z.B.) und Komposte wirken auch wie Dünger und das müssen wir berücksichtigen - angesichts unserer ohnehin schon überdüngten Böden.
Nicht immer ist das, was wir meinen auf biologisch-natürlichen Weg hergestellt und angewendet zu haben, auch gut. Auch solche "natürlich" anmutenden Dinge wie eigene Brühen und Mulchmaterial können zu Schäden im Boden und Bodenwasser führen. Im schlimmsten Fall ist eine Auswaschung von ungenutzten Nährsalzen in die tieferen Bodenschichten möglich! Denn den Mikroorganismen ist es gleich woher die Substanzen und Mineralien kommen. Sie werden von ihnen aufbereitet und pflanzenverfügbar gemacht. Werden sie nicht von Pflanzen aufgenommen oder an/in Bodenkolloiden festgelegt - werden sie ausgewaschen und "verschwinden" im Bodenwasser. Je feiner ein Mulch umso schneller die Zersetzung durch die Bodenlebewesen. Bei diesem (auch düngenden) Prozess wird - aus dem Mulch und den Bodenschichten dicht darunter - Kali und Stickstoff für die Mikroorganismen verbraucht, sodass hier eine gezielte Düngung - trotz allem - erforderlich wird.
Nachdem die Industrie von Anbeginn in dieser Richtung forschend tätig ist, wurde nun auch bestätigt, das gröbere Körnungen von Mulch- / Häckselmaterialien am vorteilhaftesten sind.
Zum Beispiel mulcht man gleichmäßiger und besser mit Material aus unserer Kiefernrinde oder aus französischer Pinienrinde (Mittelmeerkiefer). Dies Material ist sehr harzreich und zersetzt sich erst im Zeitraum von Jahren - wirkt also sehr lange wohltuend auf die Bodenoberfläche. Der hohe Harzgehalt verhindert eine zu schnelle Zersetzung. Wer seinen Gartenwegen ein rustikales Konzept verleihen will, kann auch hier sehr gut grobe Rindenhäcksel nutzen. Das ist nicht nur im Begehen angenehm, sondern diese Flächen bleiben wasserdurchlässig und unkrautfrei, besser auf jeden Fall als manch befestiger Weg.
Auf dem Foto sieht man wie mit groben Materialien - nämlich Stroh - gemulcht wird. Zusätzlich sind die freien Flächen zwischen den Beerenstämmchen mit unkraut- und ungezieferfeindlichen Stauden und Sommerblumen abgepflanzt. Eine gelungene und naturnahe Gartenwirtschaft.
Winterszeit ist Kompostzeit.
Wobei ich die Zeit meine - wie sie in vergangenen Tagen oder - heute noch - in größeren Gärten anfiel. Als es noch natürlich gewachsene Komposthaufen in ordentlichen Größen gab!
In den winterlichen Monaten, wenn im Garten kaum Feinarbeit anfiel war das Umsetzen eines Komposthaufens die ideale Arbeit im Gartenbereich! Der Komposthaufen ist in den winterlichen Monaten immer etwas befroren und zerfällt beim Schaufeln in seine Feinteile. Das macht man sich zunutze und wirft den rohen Kompost durch ein Sieb um Feinteile vom Groben zu trennen. Natürlich ist das dann angebracht, wenn sich ein großer Komposthaufen angesammelt hat. Man kann sich die Einzelteile für ein Sieb auch selber basteln, denn dafür braucht man keinen großen finanziellen Einsatz und normales Hausmann-Geschick!
Wie meine Skizze zeigt - besteht die Siebanlage aus einem Sieb sowie einem Stützpfahl. Für das Sieb nagelt man ein Stück grobmaschigen Maschendraht in einen Holzrahmen von ca 1,20 x 1.50m. Den Holzpfahl längt man auf seine Körpergröße ab, kerbt ihn ein und stellt das Ganze dann zum Komposthaufen. Man stellt das Sieb dann so auf, dass man mit einem normalen Schwung den Kompost durch das Sieb werfen kann.

Vor dem Sieb rieselt nun der grobe Anteil herunter, den man zum Beispiel für Pflanzarbeiten oder Topfarbeiten gebrauchen kann. Der feine Anteil hinter dem Sieb wird für Aussaaten, Umtopfarbeiten, Pikieren usw. gebraucht.
In den winterlichen Monaten, wenn im Garten kaum Feinarbeit anfiel war das Umsetzen eines Komposthaufens die ideale Arbeit im Gartenbereich! Der Komposthaufen ist in den winterlichen Monaten immer etwas befroren und zerfällt beim Schaufeln in seine Feinteile. Das macht man sich zunutze und wirft den rohen Kompost durch ein Sieb um Feinteile vom Groben zu trennen. Natürlich ist das dann angebracht, wenn sich ein großer Komposthaufen angesammelt hat. Man kann sich die Einzelteile für ein Sieb auch selber basteln, denn dafür braucht man keinen großen finanziellen Einsatz und normales Hausmann-Geschick!
Wie meine Skizze zeigt - besteht die Siebanlage aus einem Sieb sowie einem Stützpfahl. Für das Sieb nagelt man ein Stück grobmaschigen Maschendraht in einen Holzrahmen von ca 1,20 x 1.50m. Den Holzpfahl längt man auf seine Körpergröße ab, kerbt ihn ein und stellt das Ganze dann zum Komposthaufen. Man stellt das Sieb dann so auf, dass man mit einem normalen Schwung den Kompost durch das Sieb werfen kann.
Vor dem Sieb rieselt nun der grobe Anteil herunter, den man zum Beispiel für Pflanzarbeiten oder Topfarbeiten gebrauchen kann. Der feine Anteil hinter dem Sieb wird für Aussaaten, Umtopfarbeiten, Pikieren usw. gebraucht.
Der Mutterboden
Oft genug benötigt man einige Kubikmeter Mutterboden - wenn es heißt den eigenen Garten anzulegen.
Dieser benötigte Mutterboden darf aber nicht ein x-beliebiger Boden sein. Am besten - man orientiert sich im Internet auf entsprechenden Portalen. Hier ist immer etwas zu finden - auch wenn man aufpassen muß - welchen Boden man bekommt. Privatpersonen und Unternehmen, schalten hier Anzeigen und bieten Mutterboden kostenlos an. Während viele Anbieter verlangen, dass man selbst aushebt, verlädt und abfährt, ist es bei anderen so - dass man in allen Belangen geholfen wird und sehr preiswert "davonkommt". Kontrollieren sollte man aber immer - was vorher auf dem zu handelnden Mutterboden Boden stand und wie sein Ist-Zustand war.
Das ist nämlich für den eigenen Garten sehr wichtig. Immerhin ist es ein Unterschied ob jemand einen Nutzgarten - oder Rasen und Rosenbeete gestalten will. Immerhin benötigen verschiedene Pflanzen auch verschiedene Bodenmischungen.
Bei besonderer Enge auf dem Baugrundstück und der Unmöglichkeit die Muttererde selbst an der Seite zu lagern - besteht die Möglichkeit die ausgehobene Erde zunächst an andere Bauherrn abzugeben um mehr Platz auf dem Grundstück zu haben. Später lässt man sich die gleichen Mengen und Qualitäten von anderen Grundstücken wieder anfahren. Das ist natürlich eine Frage des Vertrauens, oder - wenn es nicht anders geht eine schriftliche Vereinbarung.
Dieser benötigte Mutterboden darf aber nicht ein x-beliebiger Boden sein. Am besten - man orientiert sich im Internet auf entsprechenden Portalen. Hier ist immer etwas zu finden - auch wenn man aufpassen muß - welchen Boden man bekommt. Privatpersonen und Unternehmen, schalten hier Anzeigen und bieten Mutterboden kostenlos an. Während viele Anbieter verlangen, dass man selbst aushebt, verlädt und abfährt, ist es bei anderen so - dass man in allen Belangen geholfen wird und sehr preiswert "davonkommt". Kontrollieren sollte man aber immer - was vorher auf dem zu handelnden Mutterboden Boden stand und wie sein Ist-Zustand war.
Das ist nämlich für den eigenen Garten sehr wichtig. Immerhin ist es ein Unterschied ob jemand einen Nutzgarten - oder Rasen und Rosenbeete gestalten will. Immerhin benötigen verschiedene Pflanzen auch verschiedene Bodenmischungen.
Bei besonderer Enge auf dem Baugrundstück und der Unmöglichkeit die Muttererde selbst an der Seite zu lagern - besteht die Möglichkeit die ausgehobene Erde zunächst an andere Bauherrn abzugeben um mehr Platz auf dem Grundstück zu haben. Später lässt man sich die gleichen Mengen und Qualitäten von anderen Grundstücken wieder anfahren. Das ist natürlich eine Frage des Vertrauens, oder - wenn es nicht anders geht eine schriftliche Vereinbarung.
Immer wieder - Umgraben oder nicht umgraben!?
Umgraben oder nicht? Immer wieder diese aktuelle Frage !
Es ist Herbst, die Gartensaison geht zu Ende, man will langsam entspannen - will der täglichen Ermahnung des vegetierenden Garten entfliehn - und dann wird einem der Floh ins Ohr gesetzt, man muß den Garten umgraben.
Man überlegt, denkt nach, sucht nach Ausreden - Ausreden die einem manche Gartenkenner und Grüne anbieten und doch - man ist unschlüssig.
Garten-Grabearbeiten sind die am wenigsten geliebten Gartentätigkeiten. Deshalb sind viele Zeitgenossen denen so dankbar - die mit dünnen Behauptungen das Umgraben als unnötig - ja sogar schädlich bezeichnen.
Doch...sogar Fachleute streiten über die Bedeutung des Umgrabens. Die einen halten es für unverzichtbar, weil der Boden gelockert wird, die anderen lehnen es einfach ab.
Umgraben bringt die untere Erde nach oben und vergrabe die lebende Schicht nach unten- sagen sie !
Wie kann ich als Gartenbesitzer dennoch richtig handeln?
Zunächst muß ich über meinen Boden Bescheid wissen. Ein lehmiger Boden braucht in der Tat ein Umgraben, damit er im lockeren Zustand der Witterung ausgesetzt wird und vor der nächsten Bestellung "auftanken" kann. Es ist nicht wahr, dass beim Graben die Lebewesen nach unten vergraben werden, denn der Grabevorgang geschieht oben in der belebten, humosen Mutterbodenschicht. Niemand wird auf die Idee kommen - zu tief zu stechen und unbelebten Boden nach oben zu holen.
In früheren Zeiten gab es noch das Rigolen, ein Grabevorgang in nassen Gärten in doppelter Spatentiefe. Als die Leute noch kaum Bodenverbesserungsmittel kannten war das eine Möglichkeit seinen Garten etwas zu entwässern. Trotz der Tiefe beim Rigolen wuchsen auf dem Boden die Pflanzen und erfreuten sich guter Gesundheit. Tatsache ist ja auch, dass das Bakterienleben viel tiefer in den Boden geht als die Mutterbodenschicht tief ist. Da braucht sich der Hausgärtner keine Gedanken zu machen.
Beim Umgraben können Pflanzenreste, Stallmist, Humus, Kompost usw. untergegraben werden - sowie Unkraut ausgemerzt werden.
Im Profigartenbau werden die Geräte Pflug und Fräse mittlerweile von anderen Maschinen ersetzt.
So gibt es mittlerweile die Spatenmaschine, die den Boden grob umwirft und die Bodenstruktur besser erhält. Dazu gibt es die nicht wendenden Geräte wie Zinkengrubber und Tiefengrubber, die den Boden nur lockern, ohne die Bodenhorizonte zu verändern.
Letztendlich bestimmt der Boden, der Unkrautwuchs und die (s.o.) Pflanzenreste, ob gegraben werden muß und wie intensiv gegraben werden muß!
Im Hausgarten reicht oft der Vierzahn zum Bodenbearbeiten aus. Die Wirkung ist die eines Grubbers, es wird tief gelockert aber nicht gewendet. Für leichtere Böden optimal!
Man kann auch mit einer Grabegabel gut umgraben - wobei diese ideal ist um Quecken auszustechen. Die Grabegabel zerteilt die Queckenrhizome nicht in kleine Teile wie der Spaten - sondern hebt sie aus dem Boden, wobei sie dann manuell ausgelesen werden können.
Es ist Herbst, die Gartensaison geht zu Ende, man will langsam entspannen - will der täglichen Ermahnung des vegetierenden Garten entfliehn - und dann wird einem der Floh ins Ohr gesetzt, man muß den Garten umgraben.
Man überlegt, denkt nach, sucht nach Ausreden - Ausreden die einem manche Gartenkenner und Grüne anbieten und doch - man ist unschlüssig.
Garten-Grabearbeiten sind die am wenigsten geliebten Gartentätigkeiten. Deshalb sind viele Zeitgenossen denen so dankbar - die mit dünnen Behauptungen das Umgraben als unnötig - ja sogar schädlich bezeichnen.
Doch...sogar Fachleute streiten über die Bedeutung des Umgrabens. Die einen halten es für unverzichtbar, weil der Boden gelockert wird, die anderen lehnen es einfach ab.
Umgraben bringt die untere Erde nach oben und vergrabe die lebende Schicht nach unten- sagen sie !
Wie kann ich als Gartenbesitzer dennoch richtig handeln?
Zunächst muß ich über meinen Boden Bescheid wissen. Ein lehmiger Boden braucht in der Tat ein Umgraben, damit er im lockeren Zustand der Witterung ausgesetzt wird und vor der nächsten Bestellung "auftanken" kann. Es ist nicht wahr, dass beim Graben die Lebewesen nach unten vergraben werden, denn der Grabevorgang geschieht oben in der belebten, humosen Mutterbodenschicht. Niemand wird auf die Idee kommen - zu tief zu stechen und unbelebten Boden nach oben zu holen.
In früheren Zeiten gab es noch das Rigolen, ein Grabevorgang in nassen Gärten in doppelter Spatentiefe. Als die Leute noch kaum Bodenverbesserungsmittel kannten war das eine Möglichkeit seinen Garten etwas zu entwässern. Trotz der Tiefe beim Rigolen wuchsen auf dem Boden die Pflanzen und erfreuten sich guter Gesundheit. Tatsache ist ja auch, dass das Bakterienleben viel tiefer in den Boden geht als die Mutterbodenschicht tief ist. Da braucht sich der Hausgärtner keine Gedanken zu machen.
Beim Umgraben können Pflanzenreste, Stallmist, Humus, Kompost usw. untergegraben werden - sowie Unkraut ausgemerzt werden.
Im Profigartenbau werden die Geräte Pflug und Fräse mittlerweile von anderen Maschinen ersetzt.
So gibt es mittlerweile die Spatenmaschine, die den Boden grob umwirft und die Bodenstruktur besser erhält. Dazu gibt es die nicht wendenden Geräte wie Zinkengrubber und Tiefengrubber, die den Boden nur lockern, ohne die Bodenhorizonte zu verändern.
Letztendlich bestimmt der Boden, der Unkrautwuchs und die (s.o.) Pflanzenreste, ob gegraben werden muß und wie intensiv gegraben werden muß!
Im Hausgarten reicht oft der Vierzahn zum Bodenbearbeiten aus. Die Wirkung ist die eines Grubbers, es wird tief gelockert aber nicht gewendet. Für leichtere Böden optimal!
Man kann auch mit einer Grabegabel gut umgraben - wobei diese ideal ist um Quecken auszustechen. Die Grabegabel zerteilt die Queckenrhizome nicht in kleine Teile wie der Spaten - sondern hebt sie aus dem Boden, wobei sie dann manuell ausgelesen werden können.
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