Alte Hecken ausbessern.
Neuer - bearbeiteter Beitrag v. 21.04.10 .
Jetzt immergrüne Hecken ausbessern
Immer wieder taucht die Frage auf - wie kann man in einer - schon älteren - immergrünen Hecke abgestorbene Pflanzen ersetzen !?
Viele Hobbygärtner trauen den neuen Ersatzpflanzen nicht zu - im Konkurrenzdruck der bestehenden Heckenpflanzen "Fuß zu fassen" und die Lücken auszufüllen.
Aber angesichts der Tatsache - dass die Lücken in den Hecken meist durch zu wenig Pflege (wie Wässerungen) entstehen und nicht durch Krankheiten - deshalb auch kein voluminöser Erdaustausch nötig ist - kann man mit ruhigem Gewissen neue Ersatzpflanzen setzen, die man nötigenfalls mit neuem Erdreich aus dem eigenen Garten verwöhnen kann.
Die einfache Scheinzypresse - (Chamaecyparis lawsoniana) ist eine der häufigsten Koniferen-Heckenpflanze, die für diese Ersatzpflanzungen in Frage kommt.
Die bedeutendsten darin sind die beiden blauen Sorten - "Columnare" und "Alumii".
Garten-Scheinzypressen gedeihen auf kultivierten, erdfeuchten Böden, frisch, nährstoffreich, sandigen bis sandig lehmigen Gartenböden, die sauer-alkalisch sind. In unseren Regionen sind sie absolut frosthart und schnittverträglich. Allerdings, und das ist >ganz wichtig< - leiden sie auf
trockenen Winterstandorten unter Frosttrocknis. Unter dieser Trocknis leiden Immergrüne im Winter bei
Frösten mit gefrorenen Böden, weil sie - wie bekannt - in der sonnigen und trockenen Winterluft transpirieren - das Wasser aber sehr schlecht aus dem Boden nachholen können.
Deshalb auch mein wiederholter Hinweis auf die ausreichende Wässerung der Immergrünen im Spätherbst und an frostfreien Tagen im Winter! Nach den zuletzt trockenen und heißen Sommern und den strengen und langen Wintern - haben viele immergrüne Hecken einen Knacks bekommen. Dann kamen überaus heiße und trockene Sommer - und das war denn des Schlechten zuviel !! Überall im Lande konnte man die Opfer der Witterungsverhältnisse - unter den immergrünen Hecken sehen. Sie haben unter keinen Krankheit gelitten - sondern sind vertrocknet!
Etwas dürfen wir aber niemals aus den Augen verlieren. Verkaufsfertige Pflanzen werden für den Verkauf
mit Ballen gezogen, gerodet und eingeschlagen. In Verkaufsbaumschulen und guten Gartenzentern
werden die Pflanzen optimal überwintert und bis zur nächsten Verkaufssaison weitergepflegt!
In verschiedenen Super- und Baumärkten, die auch Heckenware in großen Mengen anbieten - ist diese Überwinterung und Pflege nicht gewährleistet. Immergrüne sind zumeist ballierte Pflanzen - die ständiger
Pflege bedürfen (wie z.B. Feuchtigkeit). Sind z.B. die Ballen an schlechter Verkaufsware einmal zerbröckelt und trocken, kann man davon ausgehen, dass hier kein ordentliches Anwachsen mehr stattfindet, denn die trockenen Ballen nehmen im gepflanzten Zustand in der Erde kaum Wasser an. Solche schlechte Ballenware wird nicht überwintert - sondern aussortiert und für ein Jahr neu aufgeschult.
Wenn man - in die Lücken einer defekten, sonst gut gewachsenen Hecke - frische Pflanzen setzen will, kann man das - unter Beachtung des oben Gesagten - ruhig tun. Auch etwas kleinere Pflanzen - denn nach 1 - 3 Jahren haben die neuen Pflanzen zu der Heckengröße aufgeschlossen.
Was muß ich tun ?
----------------------
Die abgestorbenen Pflanzen, oder die fast vertrockneten Pflanzen werden aus der Hecke herausgegraben. Man gräbt dabei den kompletten Wurzelstock aus - aber so dass man an den benachbarten Wurzelstöcken keine Wunden verursacht. Die Erde - die die kaputten Wurzeln umgab wird auch ausgehoben und anderweitig verbraucht. In die nun entstandene Grube wird die neue Pflanze (mit frischer
Gartenerde) eingesetzt - wobei ein bischen Gewalt in der Kronenbreite nicht schaden kann. Einige Unstimmigkeiten werden sowieso nach dem Pflanzvorgang mit der Gartenschere behoben. Die neue Pflanze wird sich mit ihren Seitenästen zwischen die Nachbarpflanzen verhakeln und stabil stehen.
Ist die Lücke zu groß, wird es von Vorteil sein, wenn man kleine Rosenpfählchen als Halterung hinzuschlägt. Überflüssig ist zu sagen - dass anschliessend eine sehr gute Einschlämmung der Pflanzen (mehrere Tage) erfolgt !! Die Nachpflanzung beobachtet man vorteilhafterweise mehrere Wochen - bis sich im Kronengrün frisches Grün abzeichnet.
Jetzt immergrüne Hecken ausbessern
Immer wieder taucht die Frage auf - wie kann man in einer - schon älteren - immergrünen Hecke abgestorbene Pflanzen ersetzen !?
Viele Hobbygärtner trauen den neuen Ersatzpflanzen nicht zu - im Konkurrenzdruck der bestehenden Heckenpflanzen "Fuß zu fassen" und die Lücken auszufüllen.
Aber angesichts der Tatsache - dass die Lücken in den Hecken meist durch zu wenig Pflege (wie Wässerungen) entstehen und nicht durch Krankheiten - deshalb auch kein voluminöser Erdaustausch nötig ist - kann man mit ruhigem Gewissen neue Ersatzpflanzen setzen, die man nötigenfalls mit neuem Erdreich aus dem eigenen Garten verwöhnen kann.
Die einfache Scheinzypresse - (Chamaecyparis lawsoniana) ist eine der häufigsten Koniferen-Heckenpflanze, die für diese Ersatzpflanzungen in Frage kommt.
Die bedeutendsten darin sind die beiden blauen Sorten - "Columnare" und "Alumii".
Garten-Scheinzypressen gedeihen auf kultivierten, erdfeuchten Böden, frisch, nährstoffreich, sandigen bis sandig lehmigen Gartenböden, die sauer-alkalisch sind. In unseren Regionen sind sie absolut frosthart und schnittverträglich. Allerdings, und das ist >ganz wichtig< - leiden sie auf
trockenen Winterstandorten unter Frosttrocknis. Unter dieser Trocknis leiden Immergrüne im Winter bei
Frösten mit gefrorenen Böden, weil sie - wie bekannt - in der sonnigen und trockenen Winterluft transpirieren - das Wasser aber sehr schlecht aus dem Boden nachholen können.
Deshalb auch mein wiederholter Hinweis auf die ausreichende Wässerung der Immergrünen im Spätherbst und an frostfreien Tagen im Winter! Nach den zuletzt trockenen und heißen Sommern und den strengen und langen Wintern - haben viele immergrüne Hecken einen Knacks bekommen. Dann kamen überaus heiße und trockene Sommer - und das war denn des Schlechten zuviel !! Überall im Lande konnte man die Opfer der Witterungsverhältnisse - unter den immergrünen Hecken sehen. Sie haben unter keinen Krankheit gelitten - sondern sind vertrocknet!
Etwas dürfen wir aber niemals aus den Augen verlieren. Verkaufsfertige Pflanzen werden für den Verkauf
mit Ballen gezogen, gerodet und eingeschlagen. In Verkaufsbaumschulen und guten Gartenzentern
werden die Pflanzen optimal überwintert und bis zur nächsten Verkaufssaison weitergepflegt!
In verschiedenen Super- und Baumärkten, die auch Heckenware in großen Mengen anbieten - ist diese Überwinterung und Pflege nicht gewährleistet. Immergrüne sind zumeist ballierte Pflanzen - die ständiger
Pflege bedürfen (wie z.B. Feuchtigkeit). Sind z.B. die Ballen an schlechter Verkaufsware einmal zerbröckelt und trocken, kann man davon ausgehen, dass hier kein ordentliches Anwachsen mehr stattfindet, denn die trockenen Ballen nehmen im gepflanzten Zustand in der Erde kaum Wasser an. Solche schlechte Ballenware wird nicht überwintert - sondern aussortiert und für ein Jahr neu aufgeschult.
Wenn man - in die Lücken einer defekten, sonst gut gewachsenen Hecke - frische Pflanzen setzen will, kann man das - unter Beachtung des oben Gesagten - ruhig tun. Auch etwas kleinere Pflanzen - denn nach 1 - 3 Jahren haben die neuen Pflanzen zu der Heckengröße aufgeschlossen.
Was muß ich tun ?
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Die abgestorbenen Pflanzen, oder die fast vertrockneten Pflanzen werden aus der Hecke herausgegraben. Man gräbt dabei den kompletten Wurzelstock aus - aber so dass man an den benachbarten Wurzelstöcken keine Wunden verursacht. Die Erde - die die kaputten Wurzeln umgab wird auch ausgehoben und anderweitig verbraucht. In die nun entstandene Grube wird die neue Pflanze (mit frischer
Gartenerde) eingesetzt - wobei ein bischen Gewalt in der Kronenbreite nicht schaden kann. Einige Unstimmigkeiten werden sowieso nach dem Pflanzvorgang mit der Gartenschere behoben. Die neue Pflanze wird sich mit ihren Seitenästen zwischen die Nachbarpflanzen verhakeln und stabil stehen.
Ist die Lücke zu groß, wird es von Vorteil sein, wenn man kleine Rosenpfählchen als Halterung hinzuschlägt. Überflüssig ist zu sagen - dass anschliessend eine sehr gute Einschlämmung der Pflanzen (mehrere Tage) erfolgt !! Die Nachpflanzung beobachtet man vorteilhafterweise mehrere Wochen - bis sich im Kronengrün frisches Grün abzeichnet.
Wie behandele ich eine Hecke - von Anfang an richtig !
Wenn man eine Hecke setzen möchte und ist sich bereits klar darüber, welches Gehölz es sein soll, geht man zum Gärtner und kauft die berechnete Anzahl an entsprechenden Gehölz-Pflanzen.
Wie man pflanzt und anpfählt, wie man einschlämmt und alles ausrichtet ist auch den meisten Privatgärtnern klar. Aber nachdem die Hecke fix und fertig steht und man sich eigentlich zurücklehnen möchte kommen "komische" Fragen auf !
Die meisten Hecken sind in der Höhe total unterschiedlich. Da ragen etliche Pflanzen 50cm über kleinere Pflanzen, da sind Pflanzen die halb so breit wie andere sind und da sind Pflanzen die in den untersten 50cm bereits kahl sind usw. Das sieht alles andere als toll aus, zumal dann auch das kommende Wachsen der Hecke genauso unterschiedlich losgeht und nach einem Jahr die Hecke aussieht wie vergessen und ungepflegt. Auch der Gartenbesitzer, der stolz auf einige überlange Pflanzen in der Hecke ist und diese Höhe unbedingt lassen will (schließlich ists sein Holz!!) liegt hier absolut daneben. Eine Hecke, die nach dem Pflanzen nicht sofort geschnitten wird, ist von Anfang an zur Unregelmäßigkeit verdammt.

Auf der Skizze habe ich aufgezeichnet - wie meiner Meinung nach mit einer frischgepflanzten Hecke verfahren werden sollte damit sie von Anfang an dicht, gleichmäßig, stabil und gesund wächst.
1. Entlang der Hecke wird nach dem Pflanzen ein Spanndraht gesetzt ( B ) an den alle Pflanzen in optimaler Flucht angeheftet werden. Die Heftung muß so geschehen - dass das Heftmaterial nicht zu eng ist und die Pflanze abschnürt!
2. Durch Augenschein ermittelt man die durchschnittliche Größe aller Heckenpflanzen ( A ) und schneidet mit der Gartenschere die zu hohen Spitzen weg. Mit der Gartenschere deshalb, weil man so auf gesunde Augen oder Seitentriebe schneiden kann und nicht den eckigen Eindruck der Heckenschere hinterlässt!
3. C - zeigt die Hecke im fertigen Zustand. In dieser Art kann sie anfangen zu wachsen und zeigt von Anfang an ein optimales Bild.
Auch wenn es auf der Skizze aussieht - als handele es sich um Thuja-Pflanzen, diese Methode sollte man bei allen Hecken-Neupflanzungen anwenden!
Wie man pflanzt und anpfählt, wie man einschlämmt und alles ausrichtet ist auch den meisten Privatgärtnern klar. Aber nachdem die Hecke fix und fertig steht und man sich eigentlich zurücklehnen möchte kommen "komische" Fragen auf !
Die meisten Hecken sind in der Höhe total unterschiedlich. Da ragen etliche Pflanzen 50cm über kleinere Pflanzen, da sind Pflanzen die halb so breit wie andere sind und da sind Pflanzen die in den untersten 50cm bereits kahl sind usw. Das sieht alles andere als toll aus, zumal dann auch das kommende Wachsen der Hecke genauso unterschiedlich losgeht und nach einem Jahr die Hecke aussieht wie vergessen und ungepflegt. Auch der Gartenbesitzer, der stolz auf einige überlange Pflanzen in der Hecke ist und diese Höhe unbedingt lassen will (schließlich ists sein Holz!!) liegt hier absolut daneben. Eine Hecke, die nach dem Pflanzen nicht sofort geschnitten wird, ist von Anfang an zur Unregelmäßigkeit verdammt.
Auf der Skizze habe ich aufgezeichnet - wie meiner Meinung nach mit einer frischgepflanzten Hecke verfahren werden sollte damit sie von Anfang an dicht, gleichmäßig, stabil und gesund wächst.
1. Entlang der Hecke wird nach dem Pflanzen ein Spanndraht gesetzt ( B ) an den alle Pflanzen in optimaler Flucht angeheftet werden. Die Heftung muß so geschehen - dass das Heftmaterial nicht zu eng ist und die Pflanze abschnürt!
2. Durch Augenschein ermittelt man die durchschnittliche Größe aller Heckenpflanzen ( A ) und schneidet mit der Gartenschere die zu hohen Spitzen weg. Mit der Gartenschere deshalb, weil man so auf gesunde Augen oder Seitentriebe schneiden kann und nicht den eckigen Eindruck der Heckenschere hinterlässt!
3. C - zeigt die Hecke im fertigen Zustand. In dieser Art kann sie anfangen zu wachsen und zeigt von Anfang an ein optimales Bild.
Auch wenn es auf der Skizze aussieht - als handele es sich um Thuja-Pflanzen, diese Methode sollte man bei allen Hecken-Neupflanzungen anwenden!
Was macht eine Hecke so positiv?-Aktualisiert 10.01.2010
Vom ökologischen Nutzen der Hecken
Funktion der Hecken in der freien Landschaft, aber auch - mit Abstrichen - im Haus- und Schrebergarten.
Die Hecke ist:
---------------------------------------------
1. Lebensraum für Pflanzen und Tiere
Für Vögel, Reptilien, Insekten, Kleinsäuger uam.
In dichten wehrhaften Hecken (Dornsträucher) siedeln
Wild-Stauden, Kräuter und Gräser. Die Hecken sind Bienenweide, Nist-, Flucht-, Brutstätte für alles was da kreucht und fleucht ! Die vielfältigen Hecken mit ihren Blüten und Früchten - sind hervorragende Nahrungspflanzen für Vögel, Insekten und Kleinsäuger.
2. Windschutz:
Schutz vor Wind und Sturm für Kulturpflanzen.
Bsp: Eine 30 m hohe Windschutzpflanzung aus Pappeln schützt rund 450 m dahinterliegendes Gelände.
3. Immissionsschutz
Verminderung des Schadstoffeintrages,
Beispiel: Eine Hainbuchenhecke von 1,5 m Höhe setzt den Bleigehalt entlang einer stark frequentierten Bundesstrasse / Autobahn - auf die Hälfte herab.
4. Sichtschutz
Hecken werden im privaten Bereich, im Siedlungsbereich und der freien Landschaftsgestaltung - als Gliederungselemente (Grenzbepflanzungen) eingesetzt.
5. Erosionsschutz
Gegen Bodenabtrag durch Wind, Wasser und andere Witterungseinflüsse.
6. Verbindungselement
Als Verbindungselement zwischen Lebens- räumen werden mit Hecken Biotopvernetzungen gebildet, die
die weitere Ausbreitung von Tieren und Pflanzen in der Landschaft ermöglichen.
7. Deckungs-, Äsungs- und/oder Einstandsfläche
für größere Wildtiere (z.B. Rehwild, Feldhase, Rebhuhn, Fasan), aber auch Zufluchtsort für Kleinsäuger und Singvögel.
8. Pflanzenschutz
Hecken dienen der biologischen Schädlingsbekämpfung in ihrem Umfeld. Bis über 100 Schlupfwespenarten, Laufkäfer, Singvögel, Kleinsäuger wie Igel, Wiesel oder Spitzmaus und andere mehr können im Schutz einer ordentlichen Hecke existieren. Sie sorgen dafür, dass in einem Umkreis von 50 bis 300 m um Hecken, potenzielle "Schädlinge" in ungefährlich kleiner Bestandesdichte gehalten werden.
9. Belebendes Element der Landschaft
Hecken gliedern die Landschaft, sie schaffen harmonische Übergänge.
Es entsteht eine unterschiedliche Blütenpracht und Laubverfärbung.
Hecken - sogenannte Knicks gliedern die freie Landschaft und geben ihr einen Schwung zur Freude eines jeden Betrachters!
Funktion der Hecken in der freien Landschaft, aber auch - mit Abstrichen - im Haus- und Schrebergarten.
Die Hecke ist:
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1. Lebensraum für Pflanzen und Tiere
Für Vögel, Reptilien, Insekten, Kleinsäuger uam.
In dichten wehrhaften Hecken (Dornsträucher) siedeln
Wild-Stauden, Kräuter und Gräser. Die Hecken sind Bienenweide, Nist-, Flucht-, Brutstätte für alles was da kreucht und fleucht ! Die vielfältigen Hecken mit ihren Blüten und Früchten - sind hervorragende Nahrungspflanzen für Vögel, Insekten und Kleinsäuger.
2. Windschutz:
Schutz vor Wind und Sturm für Kulturpflanzen.
Bsp: Eine 30 m hohe Windschutzpflanzung aus Pappeln schützt rund 450 m dahinterliegendes Gelände.
3. Immissionsschutz
Verminderung des Schadstoffeintrages,
Beispiel: Eine Hainbuchenhecke von 1,5 m Höhe setzt den Bleigehalt entlang einer stark frequentierten Bundesstrasse / Autobahn - auf die Hälfte herab.
4. Sichtschutz
Hecken werden im privaten Bereich, im Siedlungsbereich und der freien Landschaftsgestaltung - als Gliederungselemente (Grenzbepflanzungen) eingesetzt.
5. Erosionsschutz
Gegen Bodenabtrag durch Wind, Wasser und andere Witterungseinflüsse.
6. Verbindungselement
Als Verbindungselement zwischen Lebens- räumen werden mit Hecken Biotopvernetzungen gebildet, die
die weitere Ausbreitung von Tieren und Pflanzen in der Landschaft ermöglichen.
7. Deckungs-, Äsungs- und/oder Einstandsfläche
für größere Wildtiere (z.B. Rehwild, Feldhase, Rebhuhn, Fasan), aber auch Zufluchtsort für Kleinsäuger und Singvögel.
8. Pflanzenschutz
Hecken dienen der biologischen Schädlingsbekämpfung in ihrem Umfeld. Bis über 100 Schlupfwespenarten, Laufkäfer, Singvögel, Kleinsäuger wie Igel, Wiesel oder Spitzmaus und andere mehr können im Schutz einer ordentlichen Hecke existieren. Sie sorgen dafür, dass in einem Umkreis von 50 bis 300 m um Hecken, potenzielle "Schädlinge" in ungefährlich kleiner Bestandesdichte gehalten werden.
9. Belebendes Element der Landschaft
Hecken gliedern die Landschaft, sie schaffen harmonische Übergänge.
Es entsteht eine unterschiedliche Blütenpracht und Laubverfärbung.
Hecken - sogenannte Knicks gliedern die freie Landschaft und geben ihr einen Schwung zur Freude eines jeden Betrachters!
Der Heckenschnitt.
Jeder Gärtner und Gartenbesitzer hat seine eigenen Vorstellung von einer Hecke im Garten. Da geht es um Sichtschutz, Windschutz, Abtrennungen, Gartenteilungen, Vogelschutz, Lärmschutz usw. Eine Hecke besteht zumeist aus einer Ansammlung von gleichartigen Pflanzen - die zum (o.g.) Zweck angepflanzt wurden. Es ist zwar auch sehr reizvoll eine Hecke mit einer Gehölzmischung zu gestalten - aber die Pflegetermine (z.B. das Schneiden) sind dann manchmal nicht auf einen Nenner zu bringen. Trotzdem, wer den Platz hat und die Zeit - sollte gemischte Hecken pflanzen. Hecken deren Pflanzen sich ähneln - und trotzdem ein buntes Bild vermitteln. Wegen der überall gültigen Nachbarrechte müssen wir die Pflanzen, deren Endgrößen und Wuchseigenschaften gut kennen, um nicht dauernd in ein Fettnäpfchen zu treten. Die Wuchseigenschaften einer Rotbuchenhecke und Rotbuchen-Bäume im Garten sind absolut unterschiedlich - sodass so etwas auch im Nachbarschaftsgesetz vermerkt ist. Hecken können von ihren Besitzer in verschiedensten Weisen geschnitten werden, auch die Häufigkeit bleibt dem Besitzer überlassen. Nur sollte jeder wissen dass Hecken - so geschnitten werden sollten - dass sie nicht unten verkahlen, Das bedeutet - oben etwas strenger schneiden - dass das Astwerk sich auch unten verzweigt.
Bei allen fachlichen Gedanken zu einer Hecke, darf nicht vergessen werden, dass eine angepflanzte Hecke - mit z.B. Rotbuche - auch als solche gezogen werden darf. Keinesfalls kann hier einfach mit der Höhe willkürlich verfahren werden, Wenn doch - dann werden die durchgewachsenen Bäume in der Hecke als Einzelbäume behandelt und u.U. gerodet.
Die Skizze zeigt - vereinfacht - im Querschnitt
---------------------------------------------
1.- 3. Hecken - die später verkahlen werden.
4. Hecke mit richtigem Schnitt - der verhindern soll, dass die Hecke verkahlt. Hier bekommen auch die bodennahen Triebe noch genügend Licht und Luft um zu wachsen.

Bei allen fachlichen Gedanken zu einer Hecke, darf nicht vergessen werden, dass eine angepflanzte Hecke - mit z.B. Rotbuche - auch als solche gezogen werden darf. Keinesfalls kann hier einfach mit der Höhe willkürlich verfahren werden, Wenn doch - dann werden die durchgewachsenen Bäume in der Hecke als Einzelbäume behandelt und u.U. gerodet.
Die Skizze zeigt - vereinfacht - im Querschnitt
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1.- 3. Hecken - die später verkahlen werden.
4. Hecke mit richtigem Schnitt - der verhindern soll, dass die Hecke verkahlt. Hier bekommen auch die bodennahen Triebe noch genügend Licht und Luft um zu wachsen.
Spiraea x arguta - die Schneespiere, Brautspiere.
Dieser Spierstrauch ist ein wundervoller Blütenstrauch, der so manch anderen in den Schatten stellt. Zur Blütenzeit im April bis Mai sind die Zweige über und über mit weißen Blüten bedeckt, Blüten - die auch noch duften! Der Strauch wird bis 2m hoch und eignet sich absolut als Einzelgehölz in Blumenrabatten und Heidegärten.Die feinen - leicht überhängenden Triebe verleihen dem Strauch regelrechte Eleganz, vor allem im Frühlingsaustrieb und während der Blüte. Es ist ein idealer Blütenstrauch für gestresste Gärtner - denn bei seiner 2m erwachsenen Höhe bedarf es nur hin und wieder einen leichten Auslichtungsschnittes. Für Anhänger freiwachsender Hecken ist diese Spiraea aber genauso ideal, vor allem wenn etwas Platz vorhanden ist und man nicht zu viel schneiden will. Sie ist sehr robust und winterhart. Die Blüten verströmen einen angenehmen Duft und bilden von April bis Mai ein weißes Meer.
Stichpunkte:
---------------
Blütezeit (Duft) April - Mai
Blütenfarbe weiß
Blattfarbe - sommergrün
Blattform - oval
Wuchshöhe bis 2 m
Habitus - Strauch
Standort (Boden) anspruchslos, nicht zu lehmig
Standort (Licht) sonnig - halbschattig
Verwendung - Einzelpflanzung, Gruppenpflanzung, Terrasse, Balkon, Blütenhecke, Wildhecke
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