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Stauden, Blumen & Kräuter

Willkommen auf Cordata.de, dem Blog rund um grüne Themen!

Die Stockrose - Stockmalve - Alcea rosea


Bot. Name: Alcea rosea (früher Althaea rosea)

Sie trägt auch verschiedene deutsche Namen-
Halsrose, Brandrose, Stockmalve

Familie der Malvaceae, Malvengewächse

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Namenserklärung: Alcea (griechisch: altomei) bedeutet heilen; rosea (lateinisch: roseus) heisst so viel wie rosenrot

Herkunft: Südwest- Asien und Balkan. Mittlerweile viele Züchtungen in den Gärten.

Wuchs:
1,50 m bis 2,20 m hoch und 0,50 m in der Breite.
Aufrecht, buschig, standfest. Zu hohe Stockrosen müssen gestäbt werden.

Laub:
Blätter herzförmig, rundlich, leicht behaart, grün

Blüte:
Juli / September. Blüten sind innen gelblich. Farben
von weiß über rosa bis rot

Frucht:
Unscheinbare Kapseln

Standort:
Sonne, auch halbschattig, trockene bis frische, nahrhafte, gut wasserdurchlässige, schwach saure
Böden - jedoch kalktolerierend.

In Haus- und Privatgärten; vor allem in Bauerngärten,
auf Rabatten, vor Zäunen und an Strassen an der Hauswand. Stockmalven sind besonders schön, wenn sie aus altem Kopfsteinpflaster an den Haustüren der alten Fischerhäuschen wachsen (Holstein, Dänemark).
Stockrosen pflanzt man entweder einzeln, oder in kleinen Tuffs von 2 - 3 Pflanzen.

Pflege:
Im Frühjahr düngen, sie braucht sehr viel Stickstoff
für das Wachstum. Wer keinen Samen erntet - schneidet die Pflanzen vor der Samenbildung etwas herunter - kann sie aber auch der Vogelwelt erhalten.
Nach dem Winter wird die Stockrose dann heruntergeschnitten.

Pflanzenhinweise:
Winter- und frosthart, verträgt Trockenheit, ist eine hervorragende Bienen- und Hummelweide. Man kann sie als Vasenschmuck schneiden, im Sommer braucht die Stockmalve viel Wasser. Stockmalven gibt es zweijährig und auch als Staude. Stockrosen samen stark aus!

Vermehrung:
Durch Aussaat. Die Blütenstände im Sommer stehen lassen, die Kapseln im Herbst ernten - die Körner ausreiben, säen und leicht einharken.

Besonders gut machen sich Stockrosen im Kopfsteinpflaster, wo sie sich gut zwischen mageren Pflasterflächen machen und wo sie optisch vorteilhaft aus den Pflasterflächen herausschauen. Da sie ohnehin groß werden, können sie die Magerkeit und Schlaksigkeit in diesen Flächen gut vertragen. Mit ihnen kann man hervorragend Höhenunterschiede in die Blumenbete projezieren.
Veröffentlicht in Stauden, Blumen & Kräuter   21. April 2010 - 18:52 Uhr
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Mein Staudenbeet im Frühjahr

Prinzipiell eignet sich das zeitige Frühjahr für die Vermehrung (Teilung) von Stauden. Man nimmt sie aus dem Beet und
teilt sie. Den ganz genauen Zeitpunkt legt die Witterung fest, die natürlich sehr unterschiedlich ist und uns so manchen "Streich" spielt. Den fortgeschrittenen Zustand meiner Stauden kann ich daran erkennen - dass die jungen - ungestümen - Pflanzenspitzen mit Macht aus dem Boden drängen und sich an der Bodenoberfläche zeigen.
Die älteren Stauden werden also ausgegraben, geputzt und entsprechend geteilt. Die neu gewonnenen Jungpflanzen werden sodann in neuen Beeten wieder aufgepflanzt.
Entsprechend des lauen frühlingshaften Wetters bilden die Jungpflanzen zügig Wurzeln und Sprosse.
Teilweise bilden die wüchsigen Stauden noch im gleichen Jahr Blüten. Die Teilung der Stauden im Spätsommer ist der zweite - günstige Termin - Stauden zu teilen.
Auf folgende Fausregel sollte man sich dabei anlehnen: Stauden die im Sommer und Herbst blühen, werden im Frühjahr geteilt, Stauden die im Frühjahr blühen - werden nach der Blüte geteilt. Keinesfalls darf man diese Pflanzen im Frühling, noch v o r der Blüte stören. Das gibt dann eine jämmerliche Blüte !!

Stichpunkte
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Wachsen Stauden am richtigen Standort, so hat man an ihnen viele Jahre seine Freude, ohne viel Pflegearbeiten.
Vorausgesetzt, sie werden richtig gepflegt. Und dazu gehört die Teilung. Sie dient vor allem dazu, die Pflanze zu verjüngen, Platz zu schaffen und damit zu verschönern. Die Teilung ist eine vegetative Vermehrungsart, bei der die Jungpflanzen haargenau die gleichen Eigenschaften haben wie die Mutterpflanze.
Im Laufe der Jahre lässt bei fast allen Stauden die Blühfreudigkeit nach. Besonders ist das beispielsweise bei
Astern, Chinaschilf oder Narzissen zu sehen. Sie verkahlen in der der Mitte. Der Fachmann spricht (ähnlich wie bei Gehölzen) von v e r g r e i s e n . Durch eine Teilung und die gleichzeitige Verpflanzung bekommen die Pflanzenteile die Chance, zu regenerieren, sich neu zu bilden t neu zu entfalten.

Die Teilung selbst
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Zunächst wird die Staude mit dem gesamten Wurzelballen ausgegraben.
Dann wird die Erde von den Wurzeln abgeschüttelt, wobei man sehr gut abgestorbene, rotte Pflanzenteile und
Queckenwurzeln (Giersch) mit entfernen kann. Die Geräte zur Teilung müssen den Aufgaben entsprechend scharf und angepasst sein. Fleischige Wurzeln (Sonnenbraut, Astern, Dreimaster) lassen sich mit den Händen trennen.
Die Wurzeln von kleinwüchsigen Sonnenblumen schneidet man mit einem Brotmesser auseinander.
Die Wurzelstöcke von großen, schweren Stauden trennt man am besten mit einem scharfen Spaten.
Freiliegende Wurzeln dürfen auf keinen Fall austrocknen, am besten sofort wieder pflanzen.


Veröffentlicht in Stauden, Blumen & Kräuter   20. Februar 2010 - 12:12 Uhr
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Der Gämswurz - die Frühlingsmargarite


Gämswurz / Frühlingsmargarite (Doronicum)
Der Gämswurz ist eine wunderschöne Frühjahrsstaude, für den Halbschatten - aber auch für sonnige Bereiche. Seine gelben Korbblüten erscheinen von April bis Mai und werden von Schmetterlingen und
anderen Insekten sofort angeflogen. Verschiedene Gämswurz haben auch gefüllte Blüten. Die Wuchshöhe schwankt sehr stark zwischen 15 cm bis über 100 cm. Die hohen Arten sind sehr gute Schnittblumen. Die kleineren Arten breiten sich durch Ausläufer aus und geben sehr gute Bodendecker ab. Der Gämswurz hat etwas - was ihn ungemein wertvoll für Gartengestalter macht. Er durchwächst den Efeu der teppichartig auf einer Fläche wächst. Er durchwächst die Efeuschicht mit seinen Blütenstielen, blüht herrlich gelb, zieht sich später zurück - um in den Folgejahren immer wiederzukommen! Gämswurz ist aufgrund seiner Herkunft voll winterhart, und eignet sich besonders für natürlich gehaltene Gärten, Grabgestaltungen, Bauerngärten, flächig unter Gehölzen usw. Mit den verschiedenen Höhen kann man im Steingarten sehr gut gestalten. Hier bietet sich zum Beispiel ein Zusammenwirken mit verschiedenen Gräsersorten an!
Gämswurz braucht nährstoffreichen Boden in halbschattiger bis sonniger Lage. Staunässe und zu lange Trockenphasen verträgt der Gämswurz schlecht - er kümmert und zieht sich ein.
Verwelktes muß immer regelmäßig entfernt werden, um die Blütezeit zu verlängern.
Schwere Böden sollte man mit Sand und lockerem Kompost verbessern - sonst droht Gefahr durch Wurzelfäule!

Hier ein paar hübsche Sorten:
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Doronicum orientale (wird am häufigsten angeboten), Doronicum pardalianches, Doronicum "Frühlingspracht" (wunderschön gefüllte Blüten), Doronicum grandiflorum und Doronicum glaciale (beide für den alpinen Garten / Steingarten).
Die Vermehrung geschieht durch Teilung und ist von jedem Privatgärtner durchführbar!


Veröffentlicht in Stauden, Blumen & Kräuter    6. Februar 2010 - 18:25 Uhr
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Der Winterling

Der Winterling (Eranthis hyemalis) aus der Gattung der Winterlinge (Eranthis Salisb.; gr.: er – „Frühling“, ánthos – „Blüte“) Familie der Hahnenfußgewächse. Er ist ein Frühjahrsblüher, der meist schon Ende Februar blüht.

Er wurde 1807 durch den englischen Botaniker R.A.Salisbury beschrieben.
Der Winterling ist eine mehrjährige, krautige Pflanze. Sie bildet in der Erde eine Knolle aus, die als Speicher- und Ausdauerorgan fungiert.
Die gelben Blüten wachsen am Endstück eines kräftigen , dicken Stängels.
Die Heimat des Winterling ist Südeuropa, hier wächst er mit Vorliebe in feuchten Laubwäldern, Gebüschen
und an Weinbergen.
Der Winterling nahm auch in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts Einzug in unsere Gärten, obschon einige Gartenbesitzer nicht immer mit dem Ausbreitungsdrang der Pflanze übereinstimmten.
Voll populär wurde der Winterling als Ende des 18. Jahrhunderts die großzügigen Landschaftsparks in Mode kamen. Hier begeisterte er vor allem bei der Bepflanzung großer Tuffs auf großen Flächen. Die Blüte dieser großen Anpflanzungen konnte jedes Gärtnerherz begeistern.

Der Winterling liefert als eine der ersten Pflanzen im Frühling Nektar und Pollen. Steigt die Temperatur an sonnigen Wintertagen auf 10 bis 12 °C, so kann man dort schon die ersten Bienenanflüge beobachten.


Leider wird die reine Freude am Winterling getrübt, denn er ist - wie viele Frühlings-Zwiebelblüher giftig !
Veröffentlicht in Stauden, Blumen & Kräuter    4. Februar 2010 - 12:39 Uhr
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Märzenbecher

Der Märzenbecher - Leucojum vernum
Frühlings-Knotenblume, Amaryllisgewächse

Märzenbecher brauchen ganzjährig erdfeuchten und kühlen, humosen und tiefgründigen Boden. Der Boden muß tiefgründig sein, durchlässig und darf keine Staunässe aufweisen. Der Märzenbecher liebt Halbschatten und verträgt sogar schattige Standorte, am besten unter anderen höheren Pflanzen.
Pflanzzeit ist September bis Oktober, 10 cm tief in 10 cm Abstand. Am schönsten machen sie sich - wenn sie in Tuffs gesetzt werden. Märzenbecher sind empfindlich und sollten niemals austrocknen!
Der Märzenbecher zieht sich im Mai in die Erde zurück er verwildert sehr schnell.
Winterhart, Bodenbeschattung (Mulch) im Sommer ist empfehlenswert. Vermehrung durch Brutzwiebeln und Samen (Selbstaussaat). - Hummelnährpflanze. Märzenbecher ist giftig und geschützt.
Wird als langlebig bezeichnet und empfohlen.

Können Märzenbecher ungestört wachsen, werden sie mit dem Alter immer schöner. Die Tuffs an Märzenbecher - die im Sommer eingezogen im Boden leben - können - wie viele solcher Zwiebel- und Knollengewächse schnell bei einer Bodenbearbeitung verletzt werden. Angebracht wäre also, stabile Etiketten in die Erde zu bringen - dort wo die Pflanzen leben!
Veröffentlicht in Stauden, Blumen & Kräuter   31. Januar 2010 - 17:07 Uhr
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