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Gemüse, Obst & Früchte

Willkommen auf Cordata.de, dem Blog rund um grüne Themen!

Das Hochbeet


Hochbeete sind die optimale Lösung für jeden Kleingarten.
Auf kleinstem Raum bieten sie bei günstigen Pflegebedingungen den optimalen Ernteertrag !
Hier erntet der Hausgärtner 2 - 3x soviel wie in einem gleichgroßen - flachen Beet!
Das alles geschieht ohne Beigaben von chemischen Düngern - denn das Geheimnis des tollen Wachstums auf / im Hochbeet - ist der Inhalt !!
Er besteht nämlich - wie wir wissen - aus organischer Substanz - lauter Gartenabfällen die eingepackt wurden und sich nun - wie in einem Komposthaufen, langsam zersetzen und Pflanzennahrung und Wärme abgeben.
Das Resultat ist dabei dann: Der Gärtner kann früher säen und pflanzen, die Pflanzen wachsen zudem schneller.
Das Tolle aber - vor allem für ältere Hausgärtner ist -
dass das Hochbeet bei der Bearbeitung den Rücken schont - auch ältere Gärtner müssen nicht auf ihre
Gemüseanzucht verzichten.

Beachten sollte man aber schon beim Bau des Hochbeetes - dass es so ausgelegt ist - dass der Inhalt seine Feuchtigkeit behält.
Gerade in diesen heißen und trockenen Tagen ist dafür zu sorgen - dass nicht nur die oberflächig wachsenden Pflanzen ihr Wasser bekommen, sondern dass auch der Inhalt seine Feuchtigkeit behält, damit die Mikrolebewesen - wie im Kompost - "ihre Arbeit" erledigen können.
Veröffentlicht in Gemüse, Obst & Früchte   25. April 2010 - 18:10 Uhr
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Pflanzennachbarschaften.

Auf gute Nachbarschaft !!

Gartennachbarn - die sich nicht grün sind, machen sich das Leben zur Hölle. Sie zanken sich - wo es nur geht und finden immer neue Gemeinheiten.
Aber wenn zwischen den Nachbarn die Chemie stimmt und Sympathie noch hinzukommt, dann macht das Leben im Garten richtig Spaß und man geht gerne in den Garten - um hier und da ein wenig herumzuzupfen und zu plaudern! Sie helfen sie sich gegenseitig, erledigen schwierige Aufgaben gemeinsam, unterstützen sich gegenseitig und nehmen Rücksicht wenn nötig.
Der Aufenthalt im Garten wird zur Freude und die Gespräche über den Gartenzaun erfreuen die Nachbarn immer wieder. Nun ist es so - dass das - was für Menschen gilt - auch für Pflanzen gilt! Auch Pflanzen sind sich nicht immer "grün" , andere wiederum "können gut miteinander". Viele helfen sich sogar bei der Vetreibung von Schädlingen. Wer ein cleveres Händchen für solche Dinge hat, und im Nutzgarten auf die richtigen Kombinationen achtet, der tut den Pflanzen einen Gefallen, das merkt man spätestens bei der Ernte. In vielen Pflanzentabellen kann man über solche "Pflanzenfreundschaften" lesen. Und wer diese Grundregeln beherrscht - kann aus dem Nutzgarten einiges mehr herausholen.
Z.B. sollen sich die Gemüsesorten nicht das Licht nehmen oder einander überwuchern.
Bei Pflanzen wie Möhren, Frühlingszwiebeln, Lauch und Radieschen - werden wir immer eine geordnete und gute Nachbarschaft bemerken, die sich nicht gegenseitig behindert - sondern eher hilft. Wir sollten uns aber keinesfalls nur um die oberirdischen Belange der Pflanzen kümmern, denn unter der Erde - im Wurzelbereich - kann es sehr schnell chaotisch zugehen - wenn nämlich auf den Wurzelcharakter der nachbarlich gesetzten Pflanzen zu wenig geachtet wird. Gefährlich wirds - wenn Pflanzen fälschlicherweise mit gleicher Wurzeltiefe und gleichem Nährstoffbedarf in der Erde aneinandergeraten.
Flachwurzler und Tiefwurzler sollen sich stets abwechseln öder "aus dem Wege gehen" !
Tiefwurzlern sind z.B. Paprika, Tomaten, Bohnen, Möhren - Flachwurzler sind Kartoffeln, Kohlrabi, Gurken und Kopfsalat. Sogar bei der Schädlingsbekämpfung helfen sich die richtigen Pflanzennachbarschaften.
So können benachbarte Pflanzen schützen und zu guter Wurzelbildung animieren indem sie Schädlinge hindern und vergraulen. Das gleiche gilt für Aromen und Düfte die aus Blattausscheidungen hervorgehen.
Setzt man beispielsweise Zwiebeln neben Möhren - dann vergrault man die schädlichen Möhrenfliegen.
Salat schützt Radieschen vor Flöhen, der Knoblauch hält die Erdbeeren vital und gesund, letztendlich übertragen bestimmte Kräuter - wie Dill - einigen Wurzelgemüsesorten ein intensives Aroma. Und so gibt es viele Beispiele - wo sich Pflanzen gegenseitig nicht stören - sondern eher helfen und gegenseitig fördern.
Veröffentlicht in Gemüse, Obst & Früchte    8. April 2010 - 12:17 Uhr
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Ist die Kokosnuß eine Nuß ?

Kokosnüsse wachsen auf Kokospalmen - also an fast allen Küsten der tropischen Meere. Doch deshalb muß noch lange nicht jede Palme eine Kokospalme sein! Die Botaniker unterscheiden die Palmen nämlich in - sage und schreibe - über 3.000 verschiedene Arten. Ein Irrtum ist es auch, diese Früchte als Nüsse zu bezeichnen, denn diese Früchte sind in Wirklichkeit keine Nüsse. Am Aufbau der Früchte können wir schnell erkennen, dass die "Kokosnüsse" streng genommen zu den Steinfrüchten, wie die Kirschen, gehören! Aus dem inneren, jungen Kokoswasser (Kokosmilch), entwickelt sich das weiße Kokosfleisch. Das Innere der Frucht wird durch eine harte Steinschicht umhüllt. Und darüber befindet sich eine sehr dicke Faserschicht. Die ledrige Aussenhülle schließlich, die eine Kokosnuss letztendlich vollständig umhüllt, ist wasserdicht. Kokosnüsse können daher Monate lang im Meer schwimmen ohne dass dem inneren Kern etwas geschieht. Werden sie dann an Land gespült und haben Bodenkontakt, können sie keimen und eine neue Kokospalme wächst heran.
Veröffentlicht in Gemüse, Obst & Früchte   22. Februar 2010 - 18:12 Uhr
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Die Vorplanung für den Nutzgarten.

Vorplanung - Gemüse u.a.m. für das kommende Jahr.

Schon jetzt - wenn man wegen der Witterung im Hause hockt, kann man die Planungen für das kommende Gartenjahr beginnen. Planungen für neue Beete, Sorten, Arten, Pflanzenkombinationen bezüglich Pflanzenschutz und Einteilung der Beete, um die Kraft des Bodens und des Gartenstandortes optimal zu nutzen. Darüberhinaus gilt es die Bodenmüdigkeit (s.d.) zu verhindern und Schädlingsbefall zu vermeiden. Es mpfiehlt sich - unbedingt einen Garten-Termikalender zu führen. Hier wird genau aufgeschrieben wie die Sorten, Arten und die Beete im Garten besetzt waren und wie durchgeführte Fruchtfolgen abliefen. Kurz gesagt: man zeichnet auf, welche Pflanze in welchem Beet in welchem Jahr gezogen wurde. Eine Regel besagt, dass eine Kultur erst nach vier Jahren wieder auf demselben Platz angebaut werden darf. Wer beachtet, dass auf Starkzehrer wie - z.B. Kohl, Lauch, Sellerie, Kartoffeln oder Tomaten dann die Mittelzehrer - wie Mangold oder Radieschen und Salat, und danach die Schwachzehrer Bohne, Erbse, Möhre folgen sollen, kann im vierten Jahr die Ruhepause mit Blumen und Kräutern einlegen. Immer genügend Platz im Garten vorausgesetzt.

Weil Kulturpflanzen nicht nur Nährstoffe aufnehmen, sondern auch Stoffwechselprodukte über die Wurzeln abgeben - ist es außerordentlich wichtig für Folge-Kulturen - die richtigen Pflanzennachbarn zu setzen. Diese sogen. "Mischkultur", in der unterschiedlichste Nährsalzansprüche und Resistenzen der Pflanzen berücksichtigt werden, kennen wir ja noch immer von den alten Bauerngärten her.

Bunt ist in:

Rote Kartoffeln, Blaue Bohnen, weißrot gestreifte Rüben und violetten Kohl - gehören aktuell zu den Geheimtipps unter Hobbygärtnern.

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Die große Familie der Kartoffel und andere nahrhafte Knollen...

Seit 8000 Jahren wächst sie in Südamerika, aber erst
knapp 400 Jahren macht sie auch hier Karriere: nämlich
als vielseitige Hauptspeise.
Im Garten ist sie leicht zu kultivieren und für Anfänger als Anfangskultur gut geeignet - sie bedarf wenig Aufmerksamkeit und bereitet den Boden hervorragend für andere Kulturen vor !

Gutes von der Kartoffel
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Sie ist reich an essenziellen Aminosäuren und Mineralien wie Kalium, Eisen, Magnesium, die die Zellen zum Aufbau neuen Gewebes brauchen; an Vitaminen des B-Komplexes, Folsäure und Pantothensäure; in der Schale sitzt die krebsverhindernde Chlorogensäure; die Kartoffel wirkt zudem entwässernd und lindernd bei Entzündungen und Verbrennungen.

Keine Kartoffel, sondern eine Verwandte der Sonnenblume und mit ihren gelben Blüten dieser auch äußerlich ähnlich, ist Topinambur: Eine kartoffelähnliche Knolle aus Mexiko, die zwar einen etwas feineren Boden braucht, aber auch bei uns gedeiht. In milden Wintern kann sie sogar im Boden bleiben und fortlaufend geerntet werden.

Das sind nur einige Ideen - mit denen man sich beschäftigen kann. Oft ist man froh - dass man die Planungen für das kommende Jahr abgeschlossen hat - wenn man wiedereinmal vom schnell einbrechenden Schönwetter überrumpelt wird. Auch die Bestellung bestimmter Sämereien und Pflanzen sollten frühzeitig erfolgen. Meistens sind - gerade die guten alten Sorten - schnell ausvekauft.
Aus diesem Grunde auch ist die eigene Samenernte und Pflanzenanzucht so beliebt und wichtig.

Da eine Samenernte aus eigener Anzucht aber immer später erfolgt - als das Früchteernten, kann es natürlich passieren, dass die Nutzpflanzenbestände eine Zeitlang nicht besonders aussehen. Hier ist es von Vorteil wenn die Beete von z.B. Beerensträucher oder -stämmchen unterbrochen werden und neben der verbesserten optischen Ansicht auch den Gesamteindruck anheben.
Veröffentlicht in Gemüse, Obst & Früchte   12. Januar 2010 - 11:06 Uhr
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Porree im Garten.

Hier in meiner Region werden große Felder mit Porree bestellt - die man auch schon von weitem mit der Nase orten kann! Im Gegensatz zu meiner Jugend ist die Ernte heute ein "Kinderspiel" und im Handumdrehen erledigt.
Porree liebt tiefgründigen, sandigen aber nährstoffreichen Boden. Besonders auf einen hohen N-Gehalt kommt es dabei an, denn der Porree ist ein Starkzehrer - der aber als solcher eine gute Vorfrucht ist - da er eine sehr gute Bodengare herstellt und den Nachfolgekulturen hinterläßt!
Für den Sommeranbau muss schon im März vorgezogen werden. Wenn die jungen Pflänzchen ca 5cm
hoch sind, beginnt man mit dem Abhärten. April beginnt man mit dem Auspflanzen im Abstand von
10x30cm. Vor dem Pflanzen werden die Pflänzchen im Laub und an den Wurzeln moderat eingekürzt.
Bei der Pflanzung von Porree gibt es mehrere Methoden. Meine besten Erfahrungen hatte ich damit, dass ich mit dem Pflanzlocher ca. 10-15cm tiefe Löcher in die Erde drückte in die ich die Pflänzchen
hineinstellte. Die Löcher habe ich dann aber nicht aufgefüllt, sondern sie zunächst offengelassen, und ordentlich angegossen habe. Das optimale Angießen bringt genügend Erdreich mit, sodass die Jungpflanzen optimal tief eingeschlämmt werden. Mit der Zeit füllen sich durch Niederschläge und Unkrautbekämpfung die Löcher von selbst, die Stangen sind tief im Boden und können dort optimal bleichen. Der Porree liebt die Nachbarschaft von Möhren, Gurken - auch Salat. Vier Wochen nach dem
Auspflanzen und noch einmal acht Wochen später - kann Porree die Kopfdüngung bekommen. Vorteilhaft dazu ist Brennesseljauche oder andere (eigene) organische Brühen.
Im Winter kann man Porree an frostfreien Tagen ernten - dann aber nicht fest anfassen wenn er gefroren ist, durch die Druckflecken erleidet er beim Auftauen punktuelle Schäden.

Bei Schäden im Porree müssen kranke Teile im Restmüll entsorgt werden! Auch muß auf infizierten Beeten eine Anbaupause von (Zwiebelpflanzen) mindestens 3 Jahren eingeschoben werden. Licht - und gut belüftete Beete sind die beste vorbeugende Maßnahme zur Abwehr von Krankheiten und Schädlingen.
Veröffentlicht in Gemüse, Obst & Früchte   13. Dezember 2009 - 15:56 Uhr
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