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Tiere im Garten, in Feld und Flur

Willkommen auf Cordata.de, dem Blog rund um grüne Themen!

Brut- und Naturschutzzeit in der freien Natur beginnt

Wichtiger Auszug aus dem Landes-Natur-Gesetz von NRW:

§ 64 Nist-, Brut-, Wohn- und Zufluchtstätten

(1) Es ist verboten,
1. die Bodendecke auf Feldrainen, Böschungen, nicht bewirtschafteten Flächen und an Straßen- und Wegrändern abzubrennen, zu beschädigen, zu vernichten oder mit chemischen Mitteln niedrig zu halten. Pflegemaßnahmen und die bestimmungsgemäße Nutzung bleiben unberührt.

2. in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September Hecken, Wallhecken, Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände zu roden, abzuschneiden oder zu zerstören. Unberührt bleiben schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen,
3. Bäume mit Horsten zu fällen oder Felsen oder Bäume mit Horsten oder Bruthöhlen zu besteigen.

(2) Absatz 1 Nr. 2 gilt nicht für behördlich angeordnete oder zugelassene Maßnahmen, die aus wichtigen Gründen nicht zu anderer Zeit durchgeführt werden können.
Veröffentlicht in Tiere im Garten, in Feld und Flur   21. April 2010 - 18:42 Uhr
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Das Marienkäferchen.

Zu Marienkäfern haben wir Menschen ein gutes und frohgelauntes Verhältnis. Auch wenn die kleinen Viechter mit den glänzenden Buckeln und
frohen Farben und dem hübschen Punktmuster zu zehn oder mehr im Kragen krabbeln und uns beim Dösen im Garten ärgern. Wir bleiben ruhig liegen und träumen weiter von den kommenden herrlichen Tagen in der Sonne. Wir Gärtner reagieren auf sie mit erfreuter Sympathie. Vielleicht sind wir nach der Begegnung mit einem Marienkäfer ein kleines bisschen positiver gestimmt, und in einer solchen Stimmung gelingen manche Dinge im Leben besser. Möglicherweise haben diese Umstände den Marienkäfern ihren Ruf als Glücksbringer eingetragen. Zum Glück für die Marienkäfer - denn andere Tiergruppen, wie etwa die Spinnen, haben bei den Menschen einen sehr viel schwereren Stand.
Eine häufig gestellte Frage ist die, ob die Anzahl der Punkte auf den Flügeldecken das Alter der Marienkäfer anzeige. Das Punktmuster sagt etwas über die Artzugehörigkeit aus, nicht aber über das Alter der Tiere. Der Begriff "Marienkäfer" bezeichnet in der Systematik die Kategorie einer Familie. Bei anderen zugehörigen Arten können die Flügeldecken von gelber, roter oder schwarzer Grundfarbe sein und verschiedene Punkt- oder Fleckenmuster in unterschiedlichen Farben aufweisen.

Eine häufige Art ist der Siebenpunkt (Coccinella septempunctata) mit oranger Grundfarbe und sieben schwarzen Punkten auf den Flügeldecken. Oft genug sieht man Menschen - die dem Glücksbringer die Hand ausstrecken . damit es auf dieser landet. Ist das Käferchen gelandet - dann tut man alles damit der Käfer nicht wieder davonfliegt. Das ist zwar putzig anzuseheh, aber irgendwie kennzeichnet das doch die Verbundenheit des Gärtners zu Natur !
:-) :-)



Wer hat nicht schon einen Marienkäfer in der Wanne vor dem Ertrinken gerettet und glücklich davongetragen !? Es ist einfach so als wenn etwas auf uns abfällt und zwischen all dem täglichen Rummel uns ein Lichtlein leuchtet !!
Veröffentlicht in Tiere im Garten, in Feld und Flur   10. April 2010 - 16:10 Uhr
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Der Graureiher (Fischreiher).

Wir haben schon lange unseren Garten mit 2 kleineren Wasserflächen ausgestattet. Bei dem momentanen Wetter mit Schnee und Regen, haben die Reiher wohl die vielen Gartenteiche entdeckt um sie zu inspizieren. Mittlerweile fliegen hier ständig Fischreiher über die Wohnsiedlungen. Die modernen Gärten der neuen Wohnsiedlungen sind mittlerweile zu Anziehungspunkten für die Reiher geworden, obwohl die Landungen - wie ich es beobachten kann - nicht immer einfach sind. Oft genug drehen die Reiher wieder ab, wenn die Landungen zu mühsam für sie sind, vor allem wenn hier die hohen steifen Koniferenhecken die Gärten einrahmen.
Gestern nun habe ich es das erste Mal beobachtet - wie ein Reiher in meinem Garten herunterkam und landete. Mir machte das nichts aus, denn ich habe sowieso keine Fische! Auch der Reiher hat das sehr bald erkannt und trollte sich nach einer Weile.
Obwohl der Reiher ein sehr schlanker Vogel ist - war der Anblick in meinem Garten recht großartig. Auch wie der Vogel die "Kurve" bei Landung und Start bekam fand ich toll.
Viele meiner Nachbarn haben große Teiche mit Fischbesatz und sind echt sauer über so manchen verschwundenen Fisch. Sie wünschen sich die Reiher zum Teufel und sind echt sauer auf diese schönen Vögel. Und... Vorsicht - Fischreiher dürfen nicht einfach getötet werden. Ähnlich dem Maulwurf kann man ihn verscheuchen aber nicht töten, denn er steht unter Naturschutz!!
Zum Verscheuchen der Reiher gibt es deshalb viele Gerätschaften und auch mit Eigenbauten darf man die Vögel vertreiben.
Die 2 Möglichkeiten den Reiher zu vertreiben sind einmal akustisch - was die Nachbarn nicht immer erfreut und die mechanische Methode - wenn mit einem Wasserstrahl (nach Bewegungsmeldung) der Reiher verspritzt wird und flüchtet.
Meiner Meinung nach ist es aber auch schon oft damit getan - dass man dem Reiher keine Landungsmöglichkeiten gibt, bzw. das Näherkommen zum Teich vermiest!
Die Beobachtung dieser schöner Vögel im Garten ist reizvoll und ich fand es sehr aufregend dass sie nun auch in meinem Garten landen. Gut.... vielleicht würde ich anders reagieren, wenn ich Fische in den Teichen hätte - deshalb halte ich mich aus der Diskussion für Pro und Contra heraus :-)
Veröffentlicht in Tiere im Garten, in Feld und Flur   25. Dezember 2009 - 13:51 Uhr
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Wildverbiss im winterlichen Garten.

In der Winterszeit, dann wenn die Frostgrade auf dem Thermometer "grüßen", werden unsere Gärten mehr und mehr zu Sammelpunkten von allerlei Vögeln und Kleintieren. Heute konnte ich 2 Elstern beobachten wie die den Garten und die Terrasse nach Essbarem absuchten. Bei uns liegen im Moment ca 15cm Schnee. Die machten das mit solch einer Gründlichkeit das es schon unheimlich war. Die kleineren Singvögel hielten in der ganzen Zeit respektvollen Abstand. Die Elstern pickten mal da - die pickten mal dort. Sie drehten leere Blumentöpfe um, schauten unter Fußmatten und zogen dann, wahrscheinlich hungrig - wieder ab.
Wer seinen Garten im ländlichen Raum hat und keinen besonders stabilen Zaun besitzt, hat mit ganz anderen Besuch zu tun. Hasen, Kaninchen - sogar Rehe kommen dann zu Besuch in die Gärten und tun sich gütlich am Wintergemüse, an Fichtenspitzen, Apfeltrieben, junge Ziergehölze u.a.m.
Gegen Hasen und Kaninchen hilft nur ein Zaun (mindestens einen Meter hoch) und zusätzlich 40cm eingegraben. Die Maschenweite muß bei 40mm liegen. Ein Schutzzaun gegen Rehe muß mind. 1,50m hoch sein.
Sollen einzelne Gehölze geschützt werden, legt man besser einzelne Drahthosen um die Stämme.
Ein Stamm kann auch mit einem Anstrich präpariert werden, der das Wild mit seinem Duft vom Verbiss abhält. Diese Mittel sind im Handel erhältlich -Fachmann fragen. Man kann aber auch aus Branntkalk und Tapetenkleister selbst diesen Anstrich herstellen. Solche Anstriche müssen regelmäßig kontrolliert werden und gegebenenfalls erneuert werden - da sie von häufigen Niederschlägen abgewaschen werden.
Was auch hilft ist ein Haufen Schnittholz im Garten. Den letzten Schnitt an Gehölzen legt man an ein - zwei Stellen im Garten aus. An diesen Zweigen kommen dann die Nager um das Holz zu benagen. Es ist ja auch so - dass die Nager permanent nagen müssen um ihre Zähne zu (ver)gebrauchen - diese wachsen nämlich ständig und bedürfen der Abnutzung!
Veröffentlicht in Tiere im Garten, in Feld und Flur   20. Dezember 2009 - 15:02 Uhr
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Tierhaltung im Haus und Garten.

Unser öffentliches Ordnungsrecht und das private Nachbarrecht sind eng miteinander verknüpft.
Für Probleme und Streitigkeiten auf diesem brisanten Gebiet sind Behörden und Gerichte zuständig.
Dabei weiß inzwischen jeder - dass Tier nicht gleich Tier ist!
Das gilt bezüglich Lärm ebenso wie bei dem Bewegungsdrang der Tiere.
Um überhaupt ein Tier anzuschaffen und artgerecht zu halten - sollten sich Tierfreunde ein bischen auskennen.
Für einen Hund zahlt man Steuern - für eine Katze zahlt man nichts.
Die Freiheit - das selbst zu entscheiden sollte jedoch niemanden von der selbstkritischen Frage abhalten - ob er wirklich bereit ist (jahrelang) dauerhaft für Hund und Katze zu sorgen!

Viele - der mit Freude und Begeisterung angeschafften Tiere landen oft genug im Tierheim oder noch schlimmer - sie werden einfach ausgesetzt.
Genauso übel ergeht es Tieren - um die sich zwar der Besitzer kümmert, die aber aus Platzmangel, Zeitnot und Unkenntnis ein trübseliges Leben führen müssen.
In manchen Gemeinden braucht man eine Genehmigung um ein Haustier halten zu können, denn Haustiere sind nicht nur Hunde und Katzen.

Man muß sich doch fragen - was ist überhaupt ein Haustier?
Hier hat ein Fachmann diese schwierige Frage dahingehend beantwortet - dass er sagte: "Das sind Tiere, die in der Haus-Wirtschaft des Menschen zu seinem Nutzen gezogen und gehalten werden".

Bei Fachleuten fallen unter Haustiere :
Hunde, Katzen, Pferde, Esel, Rinder, Schweine, Ziegen, Schafe, Enten, Hühner und Tauben.
Natürlich gibt es in unserer modernen und vielbereisten Welt noch viele Tiere die man im Haus halten kann - aber hier muß dann tatsächlich die Behörde bestimmen - was geht und was nicht geht.

Zu den Haustieren gehören zum Beispiel nicht:
Affen, Kanarienvögel, Schlangen, Papagaien, Stubenvögel, Zierfische, Goldhamster, Schildkröten, Igel und Frösche. Was hier so harmlos klingt ist in der Praxis garnicht so harmlos - denkt man mal an ausgebüxte Schlangen oder Krokodile!

Für alle gehaltenen Tiere gelten die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes,

"Wer ein Tier hält oder zu betreuen hat -
muß das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgemäß unterbringen.
Darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen
Leiden oder Schäden zugefügt werden.
Muß über die angemessene Pflege, Ernährung und Unterbringung die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

Darüber hinaus gilt der Grundsatz, dass Haustiere stets so zu halten sind, dass durch sie die Nachbarschaft nicht wesentlich gestört wird.
Unsere Bundesländer sind in dieser Hinsicht mal wieder uneins und haben fast alle unterschiedliche und
genauere Grundsätze aufgestellt. Es ist also immer ratsam - dass man sich - vor einer Tierhaltung - genau bei der Behörde informiert.

Dann noch etwas:
------------------
Auch der künftige Hundehalter muß sich prüfen!!
Als künftiger Hundehalter müssen vorher eigene Gewohnheiten und Prinzipien geklärt und
ernsthaft auf Hundeverträglichkeit geprüft werden.
Haare auf Bett und Sofa ist nicht jedermanns Sache, oder der tägliche GASSI-Gang!
Ebenso ist ein übertriebener Hang zu Sauberkeit und Ordnung in Wohnung und an Garderobe bei einem Hundebesitzer fehl am Platz!

Den Hund schafft man sich nicht mal eben aus einer Laune heraus an, sondern er benötigt jahrelang viel Liebe, Verständnis - Führung und Erziehung für sein Hundeleben.
Man übernimmt Verantwortung für das Lebewesen Hund, der den Menschen dann bis zu 15 Jahre begleitet und treu zur Seite steht!
Veröffentlicht in Tiere im Garten, in Feld und Flur    5. Dezember 2009 - 07:07 Uhr
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