Etwas zur Schneckenplage.
Schnecken lieben dunkle Verstecke und wärmende feuchte Substrate. Sie verkriechen sich daher gern in groben Erdschollen - wie sie bei grober Bodenbearbeitung anfallen. Da Schnecken nicht graben können, sind sie auf bestehende Spalten im Gartenboden angewiesen.
Hilfe gibt ein Aufreißen des Bodens mit einem Sauzahn, denn dann geraten die Eigelege an die Sonne und den trockenen Wind und zerstören diese.
Fazit - gegen Schnecken:
-------------------------
Im Sommer sollte man den Boden des öfteren oberflächig durchziehen - damit die Gelege an die trockene Luft geraten und vertrocknen!
In regenreichen Wochen und schweren Böden sollten, gegen Schnecken nur dünne Mulchschichten ausgelegt werden.
Die Schicht sollte gerade so dick sein, daß der Boden nicht mehr sichtbar ist. Man erneuert daher in solchen Jahren des öfteren die Mulchschicht. Auch bei trockenem Wetter sollten die Mulchschichten nicht dicker als 10 cm sein. Mit Mulch aus Farn- oder Tomatenblättern kann man Schnecken sogar von besonders gefährdeten Pflanzen fernhalten. Aktuell: Im Herbst (jetzt) legen viele Schnecken ihre Eier. Die weichen Kugeln werden nicht einzeln abgelegt, sondern in Gelegen mit bis zu 200 Stück. Schnecken legen ihre Eier in kleine Erdhöhlen von anderen Tieren, oder Erdspalten und Grobporen - die durch unsachgemäße Bodenbearbeitung entstehen.
Häufig findet man auch Gelege unter Mulchdecken oder Laub und im Kompost (Komposthaufen).
Man entfernt immer entdeckte Schneckengelege - aus aufgelockerten Mulch- oder Laubdecken, es sollte daher eine Unkrautbekämpfung immer mit einer Unkrauthacke einhergehen, das muß einfach zur Angewohnheit werden. Es sollte zur Angewohnheit werden - die Schneckenbekämpfung immer mit einer Unkrautbekämpfung durchzuführen, jetzt im Herbst noch zu warten bis die Jungtiere erst schlüpfen
ist eine große Zeitverschwendung.
Hilfe gibt ein Aufreißen des Bodens mit einem Sauzahn, denn dann geraten die Eigelege an die Sonne und den trockenen Wind und zerstören diese.
Fazit - gegen Schnecken:
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Im Sommer sollte man den Boden des öfteren oberflächig durchziehen - damit die Gelege an die trockene Luft geraten und vertrocknen!
In regenreichen Wochen und schweren Böden sollten, gegen Schnecken nur dünne Mulchschichten ausgelegt werden.
Die Schicht sollte gerade so dick sein, daß der Boden nicht mehr sichtbar ist. Man erneuert daher in solchen Jahren des öfteren die Mulchschicht. Auch bei trockenem Wetter sollten die Mulchschichten nicht dicker als 10 cm sein. Mit Mulch aus Farn- oder Tomatenblättern kann man Schnecken sogar von besonders gefährdeten Pflanzen fernhalten. Aktuell: Im Herbst (jetzt) legen viele Schnecken ihre Eier. Die weichen Kugeln werden nicht einzeln abgelegt, sondern in Gelegen mit bis zu 200 Stück. Schnecken legen ihre Eier in kleine Erdhöhlen von anderen Tieren, oder Erdspalten und Grobporen - die durch unsachgemäße Bodenbearbeitung entstehen.
Häufig findet man auch Gelege unter Mulchdecken oder Laub und im Kompost (Komposthaufen).
Man entfernt immer entdeckte Schneckengelege - aus aufgelockerten Mulch- oder Laubdecken, es sollte daher eine Unkrautbekämpfung immer mit einer Unkrauthacke einhergehen, das muß einfach zur Angewohnheit werden. Es sollte zur Angewohnheit werden - die Schneckenbekämpfung immer mit einer Unkrautbekämpfung durchzuführen, jetzt im Herbst noch zu warten bis die Jungtiere erst schlüpfen
ist eine große Zeitverschwendung.
Der Feuerbrand
Der Feuerbrand ist eine der gefährlichsten Krankheiten im Obstbau - aber auch im Ziergehölz-Anbau.
Die - seit mehr als 200 Jahren bekannte Krankheit (über Nordamerika eingeschleppt) wird durch das
Bakterium- Erwinia amylovora ausgelöst. Seit in Großbritannien 1957 die ersten Infektionen auftraten, hat sich die Krankheit bis heute über ganz Europa verbreitet. Dabei liegen die Schwerpunkte des Auftretens in obstbaulich - sehr intensiv - genutzten Regionen. Heute geht man davon aus, dass die Krankhiet nicht mehr auszurotten ist! Trotzdem werden immer wieder intensive Anstrengungen gemacht - die Krankheit einzudämmen, bzw. sie von Obstbau-Anbaugebieten fernzuhalten! Aus diesem Grund ist es wichtig, dass auch die vielen Privatgärtner über diese Krankheit Bescheid wissen um ihren Beitrag zur Bekämpfung der Krankheit beizutragen.
Erkennung
-------------
Gefährdet sind Birne, Quitte, Apfel, Misteln, Wild- und Ziergehölze (Familie der Rosaceae) auch Weißdorn und großblättrige Cotoneaster. Gerade diese Gehölze sind gut zu beobachten, wobei der Laie die auffälligen Symptome von Mitte Juni bis Ende Juli am besten erkennen kann!
Stichpunte
-----------
Infizierte Blüten bleiben nach dem Verblühen vetrocknet am Baum hängen.
Die Unterscheidung zu gesunden Blüten ist in dieser Zeit einfach, da gesunde befruchtete Blüten bereits Fruchtansätze zeigen. In der Krone tauchen dürre Zweige auf, an denen vertrocknete Blättern hängen. Die dürren Äste sind verkrümmt (wie ein Spazierstock), oder - anders gesagt - der Baum macht den Eindruck als wäre eine heiße Flamme über ihn hinweggeganden (Feuer-Brand!).
Ist ein Feuerbrandverdacht vorhanden, so ist eine Meldung an die zuständigen Stellen der Behörde empfehlenswert. Diese Stellen überprüfen Verdachtsfall und leiten notwendige Schritte ein.
Beste Vorbeugung sind widerstandsfähiger Obstsorten und Verzicht auf stark anfälligen Zier- und Wildgehölzen. Bei allen Beobachtungen muß klar sein, dass die einzelnen Gehölzarten und Obstsorten unterschiedlich auf die Krankheit reagieren und teils auch verschiedenartige Schadbilder abgeben. Dabei sind Quitten am anfälligsten, gefolgt von Birnen und Äpfeln. Man muß auch folgendes wissen: Man darf nicht - weil ein einzelner Baum im Garten Krankheitszeichen zeigt - denken, was soll schon mit diesem Einzelfall passieren! Das wäre sehr falsch - denn ein infizierter Cotoneaster kann anschließend den ganzen Garten infizieren und zur Rodung bringen. Ganz gefährlich wird es - wenn in meinem Privatgarten einige Gehölze krank sind und nebenan hat ein Gewerbetreibender seine Obstanlagen - dann kann es ganz problematisch werden. Deshalb heißt's immer aufpassen!
Bei geringem Befall schneidet man das kranke Gehölz bis ins gesunde Holz zurück. Das Gehölz ist
danach laufend zu beobachten, da eine weitere Ausbreitung durch den einmaligen Schnitt nicht ausgeschlossen ist. Bei starkem Befall ist eine Rodung vorzunehmen. Eine Rodung fällt schwer, man sollte aber daran denken, daß ein stark befallener Obstbaum ohnehin abstirbt und durch die Nachpflanzung robuster Sorten Möglichkeit besteht, weiterhin Obstanbau im Garten zu betreiben.
Arbeiten an infizierten Pflanzen sollen nur bei trockenem Wetter erfolgen. Bei Nässe ist die Übertragungsgefahr in die Umgebung zu groß! Schnittwerkzeuge müssen während der Arbeiten ständig
desinfiziert werden. Daher ist es sehr zweckmäßig - wenn mit 2 Werkzeugsätzen gearbeitet werden kann, wobei ein Satz immer in einer Alkohollösung (70 %) liegt. Befallenes Schnittgut (immer!) darf nicht mit gesunden Wirtspflanzen in Kontakt kommen - weil dadurch weitere Infektionen entstehen! Die sicherste Art ist das Verbrennen. Sehr kritisch wird der Fall - wenn man große Mengen Schnittholz u.U. durch eine ganze Gartenanlage hinausschleppen muß, wo zwangsläufig gesunde Pflanzen reichlich kontaktiert werden. Hier wäre ein Verbrennen im eigenen Garten auf jeden Fall angebracht - doch hier muß wiederum mit der Behörde gesprochen werden. Fallen nur kleine Mengen Schnittholz an - können diese über die graue Restmülltonne entsorgt werden.
Die Fachabteilungen an den Umweltämter der kreisfreien Städte beraten und geben weitere Auskünfte. Aktuelle Informationen sind im Internet abrufbar. Als Suchbegriff verwendet man neben "Feuerbrand" auch die englische Bezeichnung "fireblight" .
Die - seit mehr als 200 Jahren bekannte Krankheit (über Nordamerika eingeschleppt) wird durch das
Bakterium- Erwinia amylovora ausgelöst. Seit in Großbritannien 1957 die ersten Infektionen auftraten, hat sich die Krankheit bis heute über ganz Europa verbreitet. Dabei liegen die Schwerpunkte des Auftretens in obstbaulich - sehr intensiv - genutzten Regionen. Heute geht man davon aus, dass die Krankhiet nicht mehr auszurotten ist! Trotzdem werden immer wieder intensive Anstrengungen gemacht - die Krankheit einzudämmen, bzw. sie von Obstbau-Anbaugebieten fernzuhalten! Aus diesem Grund ist es wichtig, dass auch die vielen Privatgärtner über diese Krankheit Bescheid wissen um ihren Beitrag zur Bekämpfung der Krankheit beizutragen.
Erkennung
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Gefährdet sind Birne, Quitte, Apfel, Misteln, Wild- und Ziergehölze (Familie der Rosaceae) auch Weißdorn und großblättrige Cotoneaster. Gerade diese Gehölze sind gut zu beobachten, wobei der Laie die auffälligen Symptome von Mitte Juni bis Ende Juli am besten erkennen kann!
Stichpunte
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Infizierte Blüten bleiben nach dem Verblühen vetrocknet am Baum hängen.
Die Unterscheidung zu gesunden Blüten ist in dieser Zeit einfach, da gesunde befruchtete Blüten bereits Fruchtansätze zeigen. In der Krone tauchen dürre Zweige auf, an denen vertrocknete Blättern hängen. Die dürren Äste sind verkrümmt (wie ein Spazierstock), oder - anders gesagt - der Baum macht den Eindruck als wäre eine heiße Flamme über ihn hinweggeganden (Feuer-Brand!).
Ist ein Feuerbrandverdacht vorhanden, so ist eine Meldung an die zuständigen Stellen der Behörde empfehlenswert. Diese Stellen überprüfen Verdachtsfall und leiten notwendige Schritte ein.
Beste Vorbeugung sind widerstandsfähiger Obstsorten und Verzicht auf stark anfälligen Zier- und Wildgehölzen. Bei allen Beobachtungen muß klar sein, dass die einzelnen Gehölzarten und Obstsorten unterschiedlich auf die Krankheit reagieren und teils auch verschiedenartige Schadbilder abgeben. Dabei sind Quitten am anfälligsten, gefolgt von Birnen und Äpfeln. Man muß auch folgendes wissen: Man darf nicht - weil ein einzelner Baum im Garten Krankheitszeichen zeigt - denken, was soll schon mit diesem Einzelfall passieren! Das wäre sehr falsch - denn ein infizierter Cotoneaster kann anschließend den ganzen Garten infizieren und zur Rodung bringen. Ganz gefährlich wird es - wenn in meinem Privatgarten einige Gehölze krank sind und nebenan hat ein Gewerbetreibender seine Obstanlagen - dann kann es ganz problematisch werden. Deshalb heißt's immer aufpassen!
Bei geringem Befall schneidet man das kranke Gehölz bis ins gesunde Holz zurück. Das Gehölz ist
danach laufend zu beobachten, da eine weitere Ausbreitung durch den einmaligen Schnitt nicht ausgeschlossen ist. Bei starkem Befall ist eine Rodung vorzunehmen. Eine Rodung fällt schwer, man sollte aber daran denken, daß ein stark befallener Obstbaum ohnehin abstirbt und durch die Nachpflanzung robuster Sorten Möglichkeit besteht, weiterhin Obstanbau im Garten zu betreiben.
Arbeiten an infizierten Pflanzen sollen nur bei trockenem Wetter erfolgen. Bei Nässe ist die Übertragungsgefahr in die Umgebung zu groß! Schnittwerkzeuge müssen während der Arbeiten ständig
desinfiziert werden. Daher ist es sehr zweckmäßig - wenn mit 2 Werkzeugsätzen gearbeitet werden kann, wobei ein Satz immer in einer Alkohollösung (70 %) liegt. Befallenes Schnittgut (immer!) darf nicht mit gesunden Wirtspflanzen in Kontakt kommen - weil dadurch weitere Infektionen entstehen! Die sicherste Art ist das Verbrennen. Sehr kritisch wird der Fall - wenn man große Mengen Schnittholz u.U. durch eine ganze Gartenanlage hinausschleppen muß, wo zwangsläufig gesunde Pflanzen reichlich kontaktiert werden. Hier wäre ein Verbrennen im eigenen Garten auf jeden Fall angebracht - doch hier muß wiederum mit der Behörde gesprochen werden. Fallen nur kleine Mengen Schnittholz an - können diese über die graue Restmülltonne entsorgt werden.
Die Fachabteilungen an den Umweltämter der kreisfreien Städte beraten und geben weitere Auskünfte. Aktuelle Informationen sind im Internet abrufbar. Als Suchbegriff verwendet man neben "Feuerbrand" auch die englische Bezeichnung "fireblight" .
Pflanzenproben einsenden.
Es geht hier um die Einsendung von Pflanzenmaterial zwecks Schädiger-Feststellung.
Folgende wichtige Punkte - im Gegensatz zu Bodenproben sind hier zu beachten.
1. Die Pflanzenprobe soll das Bild im Bestand widerspiegeln. Von allen vorkommenden Pflanzen muß Material anteilig eingeschickt werden.
2. Die gesamte Pflanze einschicken (Wurzel, Stängel, Blätter, Blüte), oder die Symptome zeigenden Pflanzenteile mit dem Übergangsbereich zum gesunden Gewebe.
3. Mehrere Exemplare einsenden und gesunde Pflanzen zum Vergleich beilegen.
4. Topfpflanzen nicht aus den Töpfen entnehmen, sondern als Ganzes in Papier einschlagen.
Alles dann in einer Plastiktüte verschnüren.
5. Pflanzenmaterial - feucht, doch nicht nass verpacken.
6. Bei Insektenbefall - Pflanzenteile über Unterlage abklopfen und die Tierchen mit Pinsel/Pinzette in
Gläschen umlagern.
7. Bei Bodenschädlingen größere Erdprobe gesondert abzufüllen. Boden nur wenig anfeuchten.
8. Proben klar und eindeutig mit wasserfestem Stift beschriften.
9. Für eine sichere Diagnose und richtige Zuordnung - ist jeder Probe ein Begleitschreiben mit folgenden
Angaben beizufügen:
Pflanzenart, Sorte, Symptome, Fundort, Betrieb, Auftreten des Befalls, Dünge- und Pflanzenschutzmaßnahmen, Standortbedingungen (Boden).
Die Proben sollen zum Wochenbeginn versandt werden, die Feiertage müssen berücksichtigt werden, und Feiertage berücksichtigen, damit die Proben nicht unnötig lange unterwegs sind.
http://www.lfl.bayern.de
Folgende wichtige Punkte - im Gegensatz zu Bodenproben sind hier zu beachten.
1. Die Pflanzenprobe soll das Bild im Bestand widerspiegeln. Von allen vorkommenden Pflanzen muß Material anteilig eingeschickt werden.
2. Die gesamte Pflanze einschicken (Wurzel, Stängel, Blätter, Blüte), oder die Symptome zeigenden Pflanzenteile mit dem Übergangsbereich zum gesunden Gewebe.
3. Mehrere Exemplare einsenden und gesunde Pflanzen zum Vergleich beilegen.
4. Topfpflanzen nicht aus den Töpfen entnehmen, sondern als Ganzes in Papier einschlagen.
Alles dann in einer Plastiktüte verschnüren.
5. Pflanzenmaterial - feucht, doch nicht nass verpacken.
6. Bei Insektenbefall - Pflanzenteile über Unterlage abklopfen und die Tierchen mit Pinsel/Pinzette in
Gläschen umlagern.
7. Bei Bodenschädlingen größere Erdprobe gesondert abzufüllen. Boden nur wenig anfeuchten.
8. Proben klar und eindeutig mit wasserfestem Stift beschriften.
9. Für eine sichere Diagnose und richtige Zuordnung - ist jeder Probe ein Begleitschreiben mit folgenden
Angaben beizufügen:
Pflanzenart, Sorte, Symptome, Fundort, Betrieb, Auftreten des Befalls, Dünge- und Pflanzenschutzmaßnahmen, Standortbedingungen (Boden).
Die Proben sollen zum Wochenbeginn versandt werden, die Feiertage müssen berücksichtigt werden, und Feiertage berücksichtigen, damit die Proben nicht unnötig lange unterwegs sind.
http://www.lfl.bayern.de
Unkraut - Streichstab
Für alle Gartenbesitzer die sich immer wieder über - punktuelles - Unkraut im Garten ärgern, gibt es jetzt ein einfaches aber wirkungsvolles Gerät zur Bekämpfung.
Den Unkraut-Streichstab.
Mit diesem Stab werden die - einzeln wachsenden - Unkräuter bestrichen/betupft. Die Füllmenge des Stabes beträgt - je nach Ausführung - 400 - 600ml. Das reicht durchschnittlich für 2500 - 3000 Unkrautpflanzen.
Die Möglichkeiten des Stabes sind die - dass man gezielt einzelne Unkräuter in Wiesen, Rasen, Staudenbeeten usw. behandeln kann. Das Gerät tröpfelt nicht nach und das Mittel kann auch nicht verwehen. Wenn bei der Unkrautpflanze nur 2 - 3 Blätter benetzt sind, reicht das für die Vernichtung der Pflanze.

Der Bogen - links im Bild, ist aus einem dochtartigen Material, im Bild rechts ist die Einfüllöffnung. Streicht man mit dem dochtartigen Bogen über die Pflanze - so reicht das zur Vernichtung der Pflanze aus. Die verwendbaren Mittel bespricht man am besten im Fachhandel.
Den Unkraut-Streichstab.
Mit diesem Stab werden die - einzeln wachsenden - Unkräuter bestrichen/betupft. Die Füllmenge des Stabes beträgt - je nach Ausführung - 400 - 600ml. Das reicht durchschnittlich für 2500 - 3000 Unkrautpflanzen.
Die Möglichkeiten des Stabes sind die - dass man gezielt einzelne Unkräuter in Wiesen, Rasen, Staudenbeeten usw. behandeln kann. Das Gerät tröpfelt nicht nach und das Mittel kann auch nicht verwehen. Wenn bei der Unkrautpflanze nur 2 - 3 Blätter benetzt sind, reicht das für die Vernichtung der Pflanze.
Der Bogen - links im Bild, ist aus einem dochtartigen Material, im Bild rechts ist die Einfüllöffnung. Streicht man mit dem dochtartigen Bogen über die Pflanze - so reicht das zur Vernichtung der Pflanze aus. Die verwendbaren Mittel bespricht man am besten im Fachhandel.
Und wieder - die Kastanienminiermotte.
Die in den letzten Jahren zugewanderte Kastanien-Miniermotte hat sich auch bis heute mehr oder weniger weiter festgesetzt und spezialisiert! Sie befällt - wie berichtet - vornehmlich die weißblühende Roßkastanie. Doch habe ich bereits in unseren öffentlichen Grünanlagen infizierte Aesculus hipp. "Baumannii" entdeckt. Der Anblick erscheint im Spätsommer und man muß "mit der Lupe schauen" um zu erkennen - dass es nicht der normale Herbst-Laubfall ist. Inzwischen steht fest, dass der Befall in den ersten Jahren von den Kastanien noch verkraftet werden kann - auch wenn das Aussehen befallener Kastanien das kaum glauben lässt. Ich habe im Herbst 2009 größte Schwierigkeiten gehabt, den Beginn der Laubverfärbung an Kastanien exakt zu beobachten. Inzwischen ist die Laubfärbung ein Misch-Masch zwischen Miniermotten-Schaden und Laubfärbung!
Kastanien - die mehrere Jahre hintereinander von der Miniermotte schwer geschädigt werden - zeigen mittlerweile Schäden an Ästen und Zweigen.
Die Miniertätigkeit der Larven besteht darin - dass zwischen den Blattadern pfenniggroße Hohlräume
herausgefressen werden, die später vertrocknen und braun werden.
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Die Kastanienminiermotte beginnt ihren Flug während der Kastanienblüte. Die Weibchen legen ca
100 Eier auf die Blattoberseiten. Nach ca 3 Wochen schlüpfen die Raupen und beginnen mit ihrer Miniertätigkeit. Laien können nicht immer unterscheiden - ob es bereits Raupen in den Blättern sind., oder andere Schädiger. Wenn man jedoch im Gegenlicht die Blätter betrachtet - dann sind die 4 mm
großen Raupen im durchscheinenden Licht gut zu erkennen. Nach dem Fressen und einer 3 wöchigen
Puppenruhe, schlüpfen die Falter der 2. Generation dann im Juli-August.
Die Puppen der letzten Generation, aber auch immer etliche der anderen Generationen überwintern in
den Blattminen der abgefallenen Blätter.
Für die Verringerung des Befalls überhaupt - ist es von entscheidender Bedeutung - dass im Herbst das Fallaub im Garten gründlich entfernt wird, auch wenn zunächst alles noch relativ unbefallen aussieht.
Man kann damit den Befallsdruck erheblich mindern, wenn auch nicht verhindern.
Das übliche Kompostieren in unseren Gärten reicht - temperaturbedingt - nicht aus, um die Larven abzutöten. Die kleinen Laubmengen - die - krankheitsbedingt vom Baum fallen, können über den Hausmüll (Restmüll) entsorgt werden, größere Mengen müssen den Kompostieranlagen zugestellt werden. Diese haben durch ihre modernen Techniken die Möglichkeit infizierte Pflanzenteile - aller Artr - keimfrei zu erhitzen.
Die chemische Bekämpfung ist mit ausgewiesenen Mitteln. Durch die Größe befallener Kastanienbäume
ist eine ordentliche Spritzung technisch - nach fachlicher Praxis - nicht möglich.
Inzwischen wurden bei der Suche nach natürlichen Gegenspielern bis jetzt 14 Parasitoiden-Arten gefunden, die aber für einen meßbaren Bekämpfungseffekt im Augenblick noch zu niedrig sind.
Kastanien - die mehrere Jahre hintereinander von der Miniermotte schwer geschädigt werden - zeigen mittlerweile Schäden an Ästen und Zweigen.
Die Miniertätigkeit der Larven besteht darin - dass zwischen den Blattadern pfenniggroße Hohlräume
herausgefressen werden, die später vertrocknen und braun werden.
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Die Kastanienminiermotte beginnt ihren Flug während der Kastanienblüte. Die Weibchen legen ca
100 Eier auf die Blattoberseiten. Nach ca 3 Wochen schlüpfen die Raupen und beginnen mit ihrer Miniertätigkeit. Laien können nicht immer unterscheiden - ob es bereits Raupen in den Blättern sind., oder andere Schädiger. Wenn man jedoch im Gegenlicht die Blätter betrachtet - dann sind die 4 mm
großen Raupen im durchscheinenden Licht gut zu erkennen. Nach dem Fressen und einer 3 wöchigen
Puppenruhe, schlüpfen die Falter der 2. Generation dann im Juli-August.
Die Puppen der letzten Generation, aber auch immer etliche der anderen Generationen überwintern in
den Blattminen der abgefallenen Blätter.
Für die Verringerung des Befalls überhaupt - ist es von entscheidender Bedeutung - dass im Herbst das Fallaub im Garten gründlich entfernt wird, auch wenn zunächst alles noch relativ unbefallen aussieht.
Man kann damit den Befallsdruck erheblich mindern, wenn auch nicht verhindern.
Das übliche Kompostieren in unseren Gärten reicht - temperaturbedingt - nicht aus, um die Larven abzutöten. Die kleinen Laubmengen - die - krankheitsbedingt vom Baum fallen, können über den Hausmüll (Restmüll) entsorgt werden, größere Mengen müssen den Kompostieranlagen zugestellt werden. Diese haben durch ihre modernen Techniken die Möglichkeit infizierte Pflanzenteile - aller Artr - keimfrei zu erhitzen.
Die chemische Bekämpfung ist mit ausgewiesenen Mitteln. Durch die Größe befallener Kastanienbäume
ist eine ordentliche Spritzung technisch - nach fachlicher Praxis - nicht möglich.
Inzwischen wurden bei der Suche nach natürlichen Gegenspielern bis jetzt 14 Parasitoiden-Arten gefunden, die aber für einen meßbaren Bekämpfungseffekt im Augenblick noch zu niedrig sind.
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