Die Haselnuß (Corylus avellana)
Momentan blühen in Deutschland mehr oder weniger die einheimischen (wilden) Haselnußsträucher. Die Haselnuß, die mit 15 Arten aus der Familie der Haselnußgewächse (Corylaceae) bekannt ist, wächst mit 3
europäischen Arten in Nordeuropa, eine davon wächst wild in Deutschland. Die Haselnuß ist ein sommergrünes, dicht belaubtes Gehölz mit rundlichen - wechselständigen Blättern. Die Sträucher sind zwittrig - das heißt; dass weibliche und männliche Blüten auf einem Strauch wachsen - im Strauch jedoch getrennt auf den Zweigen angeordnet sind!
Die weiblichen Blüten sind sehr klein und rot. Als Frucht entwickelt sich eine Nuß - die aus einem
glockenförmigen Nußbecher (aus verwachsenen Blättern ) besteht. Die Narbenfäden die sich aus der großen
Knospe an die Luft recken sind ca bis 1 cm groß. Die männlichen Blüten sind die bekannten gelben Kätzchen - um 8 - 10 cm Länge.
Der Haselnußstrauch kann über 100 Jahre alt werden und durch radikales "auf den Stock setzen" eine Ewigkeit knackig und frisch gehalten werden.
Die Hasel ist sehr anspruchslos was Boden, Temperatur und Nährstoffe betrifft. An das Licht macht sie auch wenig Ansprüche. Sie gedeiht auf milden bis mäßig sauren Böden und sonnigen bis schattigen Standorten.
Die Blüte dieses Strauchs findet zumeist vor der Blüte statt - und das ist optimal für einen Windbestäuber.
europäischen Arten in Nordeuropa, eine davon wächst wild in Deutschland. Die Haselnuß ist ein sommergrünes, dicht belaubtes Gehölz mit rundlichen - wechselständigen Blättern. Die Sträucher sind zwittrig - das heißt; dass weibliche und männliche Blüten auf einem Strauch wachsen - im Strauch jedoch getrennt auf den Zweigen angeordnet sind!
Die weiblichen Blüten sind sehr klein und rot. Als Frucht entwickelt sich eine Nuß - die aus einem
glockenförmigen Nußbecher (aus verwachsenen Blättern ) besteht. Die Narbenfäden die sich aus der großen
Knospe an die Luft recken sind ca bis 1 cm groß. Die männlichen Blüten sind die bekannten gelben Kätzchen - um 8 - 10 cm Länge.
Der Haselnußstrauch kann über 100 Jahre alt werden und durch radikales "auf den Stock setzen" eine Ewigkeit knackig und frisch gehalten werden.
Die Hasel ist sehr anspruchslos was Boden, Temperatur und Nährstoffe betrifft. An das Licht macht sie auch wenig Ansprüche. Sie gedeiht auf milden bis mäßig sauren Böden und sonnigen bis schattigen Standorten.
Die Blüte dieses Strauchs findet zumeist vor der Blüte statt - und das ist optimal für einen Windbestäuber.
Das Kleine Schneeglöckchen
Das einheimische Kleine Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) von den Amarylidaceae - gehört zu den Pflanzen - die ich - im Rahmen der phänologischen Beobachtungen für den DWD (Deutsche Wetterdienst) beobachten muß.
Jetzt - wo der Schnee weggetaut ist - steht das Schneeglöckchen in voller Blütenpracht in meinem Garten !
Ich muß annehmen, das sich die Blüte unter dem Schnee optimal entwickelt hat - und das Schneeglöckchen nun seinem Namen alle Ehre erweist.
Das Kleine Schneeglöckchen umfasst ca 10 Arten - von denen die meisten Arten am Mittelmeer vorkommen. Nur eine Art siedelt bis in unsere Regionen. Es ist das Kleine Schneeglöckchen.
Das Kleine Schneeglöckchen ist ein Bewohner der feuchten Laubmischwälder und Auenwälder. In den Tälern und Überflutungsgebieten der großen Flüsse tritt es sehr häufig auf.
Das Kleine Schneeglöckchen ist in Deutschland geschützt und darf weder gepflückt noch ausgegraben werden !
Bereits mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen werden die spitzen Blütenknospen, in denen die Blütenblätter noch zusammengefaltet sind - aus den Blattscheiden herausgeschoben. Dies geschieht - sehr häufig - bereits unter einer schützenden Schneedecke.
Die Schneeglöckchenblüte zeigt den Einzug des VORFRÜHLINGS an !
Jetzt - wo der Schnee weggetaut ist - steht das Schneeglöckchen in voller Blütenpracht in meinem Garten !
Ich muß annehmen, das sich die Blüte unter dem Schnee optimal entwickelt hat - und das Schneeglöckchen nun seinem Namen alle Ehre erweist.
Das Kleine Schneeglöckchen umfasst ca 10 Arten - von denen die meisten Arten am Mittelmeer vorkommen. Nur eine Art siedelt bis in unsere Regionen. Es ist das Kleine Schneeglöckchen.
Das Kleine Schneeglöckchen ist ein Bewohner der feuchten Laubmischwälder und Auenwälder. In den Tälern und Überflutungsgebieten der großen Flüsse tritt es sehr häufig auf.
Das Kleine Schneeglöckchen ist in Deutschland geschützt und darf weder gepflückt noch ausgegraben werden !
Bereits mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen werden die spitzen Blütenknospen, in denen die Blütenblätter noch zusammengefaltet sind - aus den Blattscheiden herausgeschoben. Dies geschieht - sehr häufig - bereits unter einer schützenden Schneedecke.
Die Schneeglöckchenblüte zeigt den Einzug des VORFRÜHLINGS an !
Pflanzen bereiten sich selbst auf den Frost vor
Wie sich die Pflanzen (selbst) auf den Frost vorbereiten
Dieser Beitrag entstand als Antwort von qrazy auf eine diesbezügliche Frage im alten Forum CORDATA.
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hallo peter
bin zwar kein chemiker, aber ich hätte da infos aus meinen hobby-(nach-)forschungen:
der beginn der winterruhe wird den pflanzen in aller regel durch sinkende tiefststemperaturen und abnehmende lichtintensität im herbst diktiert. dabei ist die winterruhe absolut überlebensnotwendig für die pflanzen, da sie die ruhezeit zur regeneration dringend benötigen und quasi in jedem frühjahr mit schädlingen und krankheiten wieder auf "start" gesetzt werden, d.h. pflanzen und schädlinge/krankheiten fangen in jedem frühjahr wieder bei ähnlichen bedingungen an. so kommt es zu einem gleichgewicht der kräfte(fast!) und ein ausradieren der einen oder der anderen seite ist bei gleich bleibenden grundbedingungen (temperatur, wasser, nährstoffe, etc.) nahezu unmöglich.
man kann daher nur schwer eine deutsche eiche (oder jede andere hier heimische art) im regenwaldgebiet des amazonas kultivieren, sie würden mit der zeit eingehen, da dort die winterzeit und damit ein herunterfahren des stoffwechsels fehlt, die pflanze ist trotz möglicherweise optimaler nährstoffversorgung spätestens ab der zweiten vegetationsperiode im dauerstress und geht kaputt.
unsere heimischen sorten sorgen da chemisch vor, sie ziehen die nährstoffe aus dem blattgrün, ästen und zweigen zurück und bilden u.a. glykoproteine als frostschutzmittel. diese proteine sind nicht nur in der pflanzenwelt bekannt und seit anfang der 90ger speziell in der forschung unter besonderer beobachtung. man versucht seitdem, die wirkungsweise dieser proteine, die auch bei poikilothermen tieren vorkommen, zu entschlüsseln.
poikilotherm bedeutet wechselwarm, d.h. das tier wechselt je nach umgebungstemperatur seine temperatur, ohne dabei seine körpertemperatur signifikant beeinflussen zu können.
was man zumindest bisher weiss, ist, dass glykoproteine (mit zuckern verknüpfte proteine) einerseits die dehnungseigenschaften der zellen positiv beeinflussen und andererseits die struktur der eiskristalle verändert wird. man hat herausgefunden, dass sie die morphologie der eiskristalle verändern - statt gewöhnlicher eiskristalle fand man hexagonale bipyramiden, die zellwände aufgrund ihrer "runderen" struktur weniger angreifen können.
die proteine binden ausserdem die oberfläche von eiskristallkeimen und setzen damit den gefrierpunkt des wassers herab, der schmelzpunkt bleibt der gleiche.
die pflanzen sorgen also mit diesem frostschutzmittel dafür, dass sich gar nicht aggressive eiskristalle bilden können (andere form), senken den gefrierpunkt des wassers und verbessern die dehnungseigenschaften der eigenen zellwände.
das ist mega-spannend!!! man ist fleissig am forschen und bislang sind die japaner am weitesten, logisch, das wäre ein gewaltiger wirtschaftsfaktor, wenn man pflanzen grundsätzlich resistent gegen frost machen könnte...
aber wer weiss, was das schon für effekte nach sich ziehen würde, ich sag lieber nix dazu....
greetings qrazy
Dieser Beitrag entstand als Antwort von qrazy auf eine diesbezügliche Frage im alten Forum CORDATA.
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hallo peter
bin zwar kein chemiker, aber ich hätte da infos aus meinen hobby-(nach-)forschungen:
der beginn der winterruhe wird den pflanzen in aller regel durch sinkende tiefststemperaturen und abnehmende lichtintensität im herbst diktiert. dabei ist die winterruhe absolut überlebensnotwendig für die pflanzen, da sie die ruhezeit zur regeneration dringend benötigen und quasi in jedem frühjahr mit schädlingen und krankheiten wieder auf "start" gesetzt werden, d.h. pflanzen und schädlinge/krankheiten fangen in jedem frühjahr wieder bei ähnlichen bedingungen an. so kommt es zu einem gleichgewicht der kräfte(fast!) und ein ausradieren der einen oder der anderen seite ist bei gleich bleibenden grundbedingungen (temperatur, wasser, nährstoffe, etc.) nahezu unmöglich.
man kann daher nur schwer eine deutsche eiche (oder jede andere hier heimische art) im regenwaldgebiet des amazonas kultivieren, sie würden mit der zeit eingehen, da dort die winterzeit und damit ein herunterfahren des stoffwechsels fehlt, die pflanze ist trotz möglicherweise optimaler nährstoffversorgung spätestens ab der zweiten vegetationsperiode im dauerstress und geht kaputt.
unsere heimischen sorten sorgen da chemisch vor, sie ziehen die nährstoffe aus dem blattgrün, ästen und zweigen zurück und bilden u.a. glykoproteine als frostschutzmittel. diese proteine sind nicht nur in der pflanzenwelt bekannt und seit anfang der 90ger speziell in der forschung unter besonderer beobachtung. man versucht seitdem, die wirkungsweise dieser proteine, die auch bei poikilothermen tieren vorkommen, zu entschlüsseln.
poikilotherm bedeutet wechselwarm, d.h. das tier wechselt je nach umgebungstemperatur seine temperatur, ohne dabei seine körpertemperatur signifikant beeinflussen zu können.
was man zumindest bisher weiss, ist, dass glykoproteine (mit zuckern verknüpfte proteine) einerseits die dehnungseigenschaften der zellen positiv beeinflussen und andererseits die struktur der eiskristalle verändert wird. man hat herausgefunden, dass sie die morphologie der eiskristalle verändern - statt gewöhnlicher eiskristalle fand man hexagonale bipyramiden, die zellwände aufgrund ihrer "runderen" struktur weniger angreifen können.
die proteine binden ausserdem die oberfläche von eiskristallkeimen und setzen damit den gefrierpunkt des wassers herab, der schmelzpunkt bleibt der gleiche.
die pflanzen sorgen also mit diesem frostschutzmittel dafür, dass sich gar nicht aggressive eiskristalle bilden können (andere form), senken den gefrierpunkt des wassers und verbessern die dehnungseigenschaften der eigenen zellwände.
das ist mega-spannend!!! man ist fleissig am forschen und bislang sind die japaner am weitesten, logisch, das wäre ein gewaltiger wirtschaftsfaktor, wenn man pflanzen grundsätzlich resistent gegen frost machen könnte...
aber wer weiss, was das schon für effekte nach sich ziehen würde, ich sag lieber nix dazu....
greetings qrazy
Der Altweibersommer - Bild
Altweiber-Sommer
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Der Altweibersommer, den man auch Frauensommer nennt, beginnt jährlich so etwa zum Ende des Monats September. Es ist dann die Übergangszeit zwischen Sommer und der kommenden Winterszeit.
Den Namen bekam diese Zeit von den in der Luft segelnden - hauchfeinen Spinnenfäden, die wie silbriggraue Frauenhaare im Sonnenschein glitzern.
Diese Spinnfäden sind aber "nur" die Gespinnste - mit deren Hilfe sich winzige und junge Spinnen vom Wind tragen lassen. Die Gespinnste segeln durch die Luft - bis sie irgendwo "landen" - und die kleinen Spinnchen ein schützenden Unterschlupf für den Winter finden.
An Septembertagen mit Sonnenschein wird es in den Nächten bereits empfindlich kühl, es kommt hier und da zu ersten Bodenfrösten.
Es entsteht in den Morgenstunden auch viel Tau auf Wiesen und Weiden, der sich auf den Spinnweben niederlässt und bezaubernde filigrane Kunstwerke enstehen lässt.
Aber auch bei Tage erkennt man die Spinnweben des Altweibersommers zwischen Gräsern, Kräutern, Blumen, Ästen, Zweigen und Büschen usw. - also überall - wo sie vom Winde "hingeblasen" werden.
Der Altweibersommer hat aber nicht nur diese - eine - Erscheinung zu bieten, noch interessanter und sehenswerter ist die alljährliche - bunte Laub-Färbung der Gehölze. In Amerika beginnt diese Färbung fast zur gleichen Zeit und wird dort "Indian Summer" genannt.
Das flammende Rot vieler Baumarten (z.B. Ahorn) -
geht über ganze Landschaftsteile - durch Berge und Täler.
Die Spinnweben - getragen von dünnsten Fädchen - reiten mit dem Wind um irgendwo ganz sanft zu landen.
Die segelnden Spinnweben hat man schon in Höhen von bis zu 4000 Metern und über dem Meer gesehen - weit
weg vom Festland.
Dass Menschen Abscheu vor Spinnen haben - erscheint
angesichts der kleinen "Flieger", die den Altweibersommer zu einem faszinierenden - natürlichen Schauspiel machen, unbegreiflich.
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Der Altweibersommer, den man auch Frauensommer nennt, beginnt jährlich so etwa zum Ende des Monats September. Es ist dann die Übergangszeit zwischen Sommer und der kommenden Winterszeit.
Den Namen bekam diese Zeit von den in der Luft segelnden - hauchfeinen Spinnenfäden, die wie silbriggraue Frauenhaare im Sonnenschein glitzern.
Diese Spinnfäden sind aber "nur" die Gespinnste - mit deren Hilfe sich winzige und junge Spinnen vom Wind tragen lassen. Die Gespinnste segeln durch die Luft - bis sie irgendwo "landen" - und die kleinen Spinnchen ein schützenden Unterschlupf für den Winter finden.
An Septembertagen mit Sonnenschein wird es in den Nächten bereits empfindlich kühl, es kommt hier und da zu ersten Bodenfrösten.
Es entsteht in den Morgenstunden auch viel Tau auf Wiesen und Weiden, der sich auf den Spinnweben niederlässt und bezaubernde filigrane Kunstwerke enstehen lässt.
Aber auch bei Tage erkennt man die Spinnweben des Altweibersommers zwischen Gräsern, Kräutern, Blumen, Ästen, Zweigen und Büschen usw. - also überall - wo sie vom Winde "hingeblasen" werden.
Der Altweibersommer hat aber nicht nur diese - eine - Erscheinung zu bieten, noch interessanter und sehenswerter ist die alljährliche - bunte Laub-Färbung der Gehölze. In Amerika beginnt diese Färbung fast zur gleichen Zeit und wird dort "Indian Summer" genannt.
Das flammende Rot vieler Baumarten (z.B. Ahorn) -
geht über ganze Landschaftsteile - durch Berge und Täler.
Die Spinnweben - getragen von dünnsten Fädchen - reiten mit dem Wind um irgendwo ganz sanft zu landen.
Die segelnden Spinnweben hat man schon in Höhen von bis zu 4000 Metern und über dem Meer gesehen - weit
weg vom Festland.
Dass Menschen Abscheu vor Spinnen haben - erscheint
angesichts der kleinen "Flieger", die den Altweibersommer zu einem faszinierenden - natürlichen Schauspiel machen, unbegreiflich.
Der herbstliche Laubfall
Es gibt Gehölze - die werfen grundsätzlich ihr Laub schon im grünen Zustand ab - zum Beispiel Eschen und Erlen, Holunder, oft Nussbäume, Trompetenbäume, verschiedene Apfelarten / -sorten usw.
In den letzten Jahren konnte man beobachten - dass immer mehr Bäume die Blätter im grünen Zustand verlieren, obwohl es an ihnen normalerweise eine Herbstfärbung gibt !?
Man hat auch schon die Ursachen erkannt:
Negative Eintragungen, Düngung und Verunreinigungen von Boden und Luft
Trocken- und Hitzeperioden, Nässe, Stürme
Zu hohe Luft- und Bodenfeuchtigkeit
Frosteinwirkung bereits im Herbst
--------------------------------------------------------------------
Der Blattfall ist nicht überall zeitgleich und in gleicher Weise, nicht mal an ein und demselben Gehölz !!
Bei einigen fallen erst die Blätter aus der Kronenspitze,
bei anderen fangen die Blätter zuerst in den unteren Bereichen an - zu rieseln.
In unseren Regionen mit ihren klimatischen Bedingungen ist Laubbesatz im Winter lebensgefährlich für die Pflanzen.
Gründe:
Keine Wasseraufnahme aus dem gefrorenen Erdreich - über Wurzeln möglich
Verdunstung über die Blätter ergibt gravierenden Wassermangel , das ergibt dann die Frosttrocknis.
Deshalb auch die besondere Beobachtung von immergrünen Pflanzen im winterlichen Garten !!
Der Blattabwurf verursacht die für Gehölze notwendige
Entschlackung - von negativen Stoffwechselprodukten.
Deshalb nicht einfach drauflos kompostieren!!
In den abgefallenen Blättern sind oft Stoffe gespeichert -die dem Kompost nicht guttun.
Wir können heute nicht mehr davon ausgehen - dass das - was in der freien Natur (z.B. im Wald) gut und richtig war/ist (Jahrtausende!!) in unseren Strassen, Parks und Gärten auch so ist. Streusalz (Vorgarten), Schwermetalle und Pesticide zum Beispiel - werden in den Blättern gespeichert - abgeworfen und vielfach am Boden zersetzt oder landen auf dem Kompost. Später sollen dann die Wurzeln wieder den zersetzten Kompost aufnehmen - was sie auch tun. So geraten auch die schädlichen Stoffe in unseren Gartenboden-Dünger-Kreislauf - was ich höchst negativ finde!-.
Schnee würde bei den belaubten Gehölzen zu vermehrten Holzbrüchen führen.
------------------------------------------------------------------------
Der Laubfall wird eingeleitet durch komplizierte Vorgänge in den Pflanzen.
Überführung des Blattstiels in einen Alterszustand
Ablösung des Blattes - durch Wuchs einer Trennschicht (meist korkartig) zwischen Blattstiel und Blattgrund
Nach dem Blattfall wird die kleine Wunde am Blattgrund vollkommend abgeschlossen ( Verholzen, Kork)
Nadelbäume werfen auch ihre Blätter / Nadeln ab. Das geschieht zumeist nach 6 bis 12 Jahren - und auch nicht massenweise nur im Herbst
In den letzten Jahren konnte man beobachten - dass immer mehr Bäume die Blätter im grünen Zustand verlieren, obwohl es an ihnen normalerweise eine Herbstfärbung gibt !?
Man hat auch schon die Ursachen erkannt:
Negative Eintragungen, Düngung und Verunreinigungen von Boden und Luft
Trocken- und Hitzeperioden, Nässe, Stürme
Zu hohe Luft- und Bodenfeuchtigkeit
Frosteinwirkung bereits im Herbst
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Der Blattfall ist nicht überall zeitgleich und in gleicher Weise, nicht mal an ein und demselben Gehölz !!
Bei einigen fallen erst die Blätter aus der Kronenspitze,
bei anderen fangen die Blätter zuerst in den unteren Bereichen an - zu rieseln.
In unseren Regionen mit ihren klimatischen Bedingungen ist Laubbesatz im Winter lebensgefährlich für die Pflanzen.
Gründe:
Keine Wasseraufnahme aus dem gefrorenen Erdreich - über Wurzeln möglich
Verdunstung über die Blätter ergibt gravierenden Wassermangel , das ergibt dann die Frosttrocknis.
Deshalb auch die besondere Beobachtung von immergrünen Pflanzen im winterlichen Garten !!
Der Blattabwurf verursacht die für Gehölze notwendige
Entschlackung - von negativen Stoffwechselprodukten.
Deshalb nicht einfach drauflos kompostieren!!
In den abgefallenen Blättern sind oft Stoffe gespeichert -die dem Kompost nicht guttun.
Wir können heute nicht mehr davon ausgehen - dass das - was in der freien Natur (z.B. im Wald) gut und richtig war/ist (Jahrtausende!!) in unseren Strassen, Parks und Gärten auch so ist. Streusalz (Vorgarten), Schwermetalle und Pesticide zum Beispiel - werden in den Blättern gespeichert - abgeworfen und vielfach am Boden zersetzt oder landen auf dem Kompost. Später sollen dann die Wurzeln wieder den zersetzten Kompost aufnehmen - was sie auch tun. So geraten auch die schädlichen Stoffe in unseren Gartenboden-Dünger-Kreislauf - was ich höchst negativ finde!-.
Schnee würde bei den belaubten Gehölzen zu vermehrten Holzbrüchen führen.
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Der Laubfall wird eingeleitet durch komplizierte Vorgänge in den Pflanzen.
Überführung des Blattstiels in einen Alterszustand
Ablösung des Blattes - durch Wuchs einer Trennschicht (meist korkartig) zwischen Blattstiel und Blattgrund
Nach dem Blattfall wird die kleine Wunde am Blattgrund vollkommend abgeschlossen ( Verholzen, Kork)
Nadelbäume werfen auch ihre Blätter / Nadeln ab. Das geschieht zumeist nach 6 bis 12 Jahren - und auch nicht massenweise nur im Herbst
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