Der Rosenkauf.
Aktualisierter Beitrag vom 24.04.10
Achtung beim Roseneinkauf,
dass man die richtigen Rosen einkauft, dass man für seinen Garten - bei dieser gewaltigen Sortenfülle, das richtige einkauft dürfte mittlerweile klar sein !
Dabei muss die Art, Sorte, der Wuchs, die Blüte, der Duft, die Resistenz, der Preis und vieles mehr durchdacht werden, damit es keine Enttäuschungen gibt. Wie sieht meine Wunschrose eigentlich im Sommer - und ausgewachsen - aus, wie im verblühten Zustand - wie im Winter ?? Wer weiß das schon als Gartenanfänger oder Neueinsteiger in die Wunderwelt der Rosen. Und leider verlassen sich gerade die Neugärtner auf die bunten Lockungen in den Gartenkatalogen!
Ich habe schon immer dafür plädiert - sich seine Wunschpflanzen nach Möglichkeit in natura zu betrachten. Und das kann man in Parks, großen Gärten, Schaugärten oder auf den Feldern der Rosenschulen tun. Wir stellen immer wieder fest, dass die Farben in den Katalogen, Werbeblättern und der Literatur nicht naturgemäß sind und die Beschreibungen nur den Habitus und die Größe der Rose angeben.
Die Gesamtwirkung auf Auge und Nase können nicht annähernd im Text wiedergegeben werden.
Man überzeugt sich vor Ort (in der Baumschule), ob die ausgewählten Rosen die richtige Höhe, Größe und Farbe für den Garten haben und mit schon bestehenden Rosenbeeten, Gehölzbeeten und Stauden harmonieren. Weiterhin kann man feststellen - wie die einzelnen Rosen blühen, duften - wie sie verblühen, wie sich Blattgrößen, Dichtigkeit und Blattfarben darstellen usw. Kann man im Herbst eine Besichtigungstour unternehmen - kann man die Rosenpflanzen im herbstlichen Zustand beurteilen - denn man stellt fest, wann und wie die Blätter welken, wie sie dabei aussehen, man erkennt Hagebuttenbildung und die Selbstreinigungskraft der Rosenarten und -sorten. In den älteren Baumschulgärten - die ausetikettierte Pflanzen zeigen - kann man vieles über die Krankheitsresistenz erfahren, über die Härte gegen Wind und Wetter - und letztendlich sogar gegen die Wintersesistenz. Rosen werden wurzelnackt, eingetütet abgepackt und als Containerware verkauft. Schon immer war der Kauf und die Pflanzung einer Rose - frisch gerodet und wurzelnackt - die optimale Version. Wobei die Pflanzung idealerweise im Herbst lag, wenn die Haupt-Rodung in den Rosenschulen in Gang war.
1. Wurzelnackte Pflanzen werden während der Vegetationsruhe (Herbst/Winter/Frühling) verkauft.
Sie werden auch in dieser Zeit gepflanzt -
(vorausgesetzt - es friert nicht!)
2. Abgepackte/Verpackte Rosen haben die gleichen Termine wie wurzelnackte Pflanzen, sie werden aber auch meist für den Versand gebraucht.
Die Wurzeln dieser Pflanzen sind leicht eingekürzt um die Verpackung handlicher zu gestalten. Sie werden mit wasserhaltenden Materialien verpackt - um z.B. beim Versand - die Gesundheit der Rosen sicher zu stellen.
Verpackt ist meist der Wurzelballen - wobei dann die Triebe in ein verdunstungshinderndes Mittel (Wachs) getaucht sind.
3. Containerrosen sind schon in der Rosenbaumschule eingetopfte - gut bewurzelte Rosen - die dem Zweck dienen - auch noch in der Vegetationszeit zu pflanzen. Das ist von Vorteil - wenn man bei der Gartengestaltung oder nach dem Hausbau noch die Grünanlagen fertigstellen möchte.
Der Kauf dieser Sorten kann, neben den "normalen" Zeiten, auch noch im späten Frühjahr und im Sommer, stattfinden.
Hierbei hat man noch einen Vorteil : Man kann an den neuen Triebe deutlich erkennen kann, dass die Pflanze gesund und vital ist.
Ein echter Rosenliebhaber wird sich immer vor Ort, bei Nachbarn, in Grünanlagen, dem Züchter und den Baumschulen über seine "Auserwählte" informieren - bevor er etwas Falsches einkauft !!
Weitere Punkte zum Rosenkauf
------------------------------
A )
Die ausgewählte Rose muss frisch und gesund aussehen sein. Das Wurzelwerk muß vielzählig, faserig, gesund und knackig sein.
Der Wurzelhals muß ca daumendick sein, aus der Veredlung müssen mind. 3 kräftige Triebe sprießen.
B) Container-Rosen müssen erkennbares Wachstum aufweisen, gesund und gut verzweigt sein.
Es ist sehr ratsam, die Container-Rose mal vorsichtig aus dem Topf zu nehmen und den Wurzelballen zu inspizieren. Da Containerrosen schon vor längerer Zeit eingetopft werden - um bis zum Verkauf im Container weiter zu wachsen und gut zu bewurzeln, müssen auch bei einer vorsichtigen Kontrolle - frische, gesunde Wurzeln zu sehen sein, die den Wurzelballen zusammenhalten und ihn nicht auseinanderfallen lassen. Solche Pseudo-Container muss man ablehnen - denn diese sind zum Beispiel nicht für eine Pflanzung > nach dem Frühling geeignet < .
Immerhin kosten Containerrosen auch bedeutend mehr Geld als wurzelnackte Ware.
Anderseits : Sind die Wurzeln eng, gepresst und spiralförmig im Container gewachsen, sodass fast kein Substrat im Container mehr ist, so ist die Rosen-Pflanze meist überjährig und wächst im Garten selten gut an.
Überjährige Verkaufsware ist Ware, die bereits mind. 1x im Verkauf angeboten wurde - aber nicht "wegging" !
Diese Ware ist nicht schlecht. Sie wird aber schlecht - wenn der Verkäufer nicht entsprechende Maßnahmen ergreift um sie bis zur nächsten Verkaufssaison richtig zu behandeln.
Achtung beim Roseneinkauf,
dass man die richtigen Rosen einkauft, dass man für seinen Garten - bei dieser gewaltigen Sortenfülle, das richtige einkauft dürfte mittlerweile klar sein !
Dabei muss die Art, Sorte, der Wuchs, die Blüte, der Duft, die Resistenz, der Preis und vieles mehr durchdacht werden, damit es keine Enttäuschungen gibt. Wie sieht meine Wunschrose eigentlich im Sommer - und ausgewachsen - aus, wie im verblühten Zustand - wie im Winter ?? Wer weiß das schon als Gartenanfänger oder Neueinsteiger in die Wunderwelt der Rosen. Und leider verlassen sich gerade die Neugärtner auf die bunten Lockungen in den Gartenkatalogen!
Ich habe schon immer dafür plädiert - sich seine Wunschpflanzen nach Möglichkeit in natura zu betrachten. Und das kann man in Parks, großen Gärten, Schaugärten oder auf den Feldern der Rosenschulen tun. Wir stellen immer wieder fest, dass die Farben in den Katalogen, Werbeblättern und der Literatur nicht naturgemäß sind und die Beschreibungen nur den Habitus und die Größe der Rose angeben.
Die Gesamtwirkung auf Auge und Nase können nicht annähernd im Text wiedergegeben werden.
Man überzeugt sich vor Ort (in der Baumschule), ob die ausgewählten Rosen die richtige Höhe, Größe und Farbe für den Garten haben und mit schon bestehenden Rosenbeeten, Gehölzbeeten und Stauden harmonieren. Weiterhin kann man feststellen - wie die einzelnen Rosen blühen, duften - wie sie verblühen, wie sich Blattgrößen, Dichtigkeit und Blattfarben darstellen usw. Kann man im Herbst eine Besichtigungstour unternehmen - kann man die Rosenpflanzen im herbstlichen Zustand beurteilen - denn man stellt fest, wann und wie die Blätter welken, wie sie dabei aussehen, man erkennt Hagebuttenbildung und die Selbstreinigungskraft der Rosenarten und -sorten. In den älteren Baumschulgärten - die ausetikettierte Pflanzen zeigen - kann man vieles über die Krankheitsresistenz erfahren, über die Härte gegen Wind und Wetter - und letztendlich sogar gegen die Wintersesistenz. Rosen werden wurzelnackt, eingetütet abgepackt und als Containerware verkauft. Schon immer war der Kauf und die Pflanzung einer Rose - frisch gerodet und wurzelnackt - die optimale Version. Wobei die Pflanzung idealerweise im Herbst lag, wenn die Haupt-Rodung in den Rosenschulen in Gang war.
1. Wurzelnackte Pflanzen werden während der Vegetationsruhe (Herbst/Winter/Frühling) verkauft.
Sie werden auch in dieser Zeit gepflanzt -
(vorausgesetzt - es friert nicht!)
2. Abgepackte/Verpackte Rosen haben die gleichen Termine wie wurzelnackte Pflanzen, sie werden aber auch meist für den Versand gebraucht.
Die Wurzeln dieser Pflanzen sind leicht eingekürzt um die Verpackung handlicher zu gestalten. Sie werden mit wasserhaltenden Materialien verpackt - um z.B. beim Versand - die Gesundheit der Rosen sicher zu stellen.
Verpackt ist meist der Wurzelballen - wobei dann die Triebe in ein verdunstungshinderndes Mittel (Wachs) getaucht sind.
3. Containerrosen sind schon in der Rosenbaumschule eingetopfte - gut bewurzelte Rosen - die dem Zweck dienen - auch noch in der Vegetationszeit zu pflanzen. Das ist von Vorteil - wenn man bei der Gartengestaltung oder nach dem Hausbau noch die Grünanlagen fertigstellen möchte.
Der Kauf dieser Sorten kann, neben den "normalen" Zeiten, auch noch im späten Frühjahr und im Sommer, stattfinden.
Hierbei hat man noch einen Vorteil : Man kann an den neuen Triebe deutlich erkennen kann, dass die Pflanze gesund und vital ist.
Ein echter Rosenliebhaber wird sich immer vor Ort, bei Nachbarn, in Grünanlagen, dem Züchter und den Baumschulen über seine "Auserwählte" informieren - bevor er etwas Falsches einkauft !!
Weitere Punkte zum Rosenkauf
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A )
Die ausgewählte Rose muss frisch und gesund aussehen sein. Das Wurzelwerk muß vielzählig, faserig, gesund und knackig sein.
Der Wurzelhals muß ca daumendick sein, aus der Veredlung müssen mind. 3 kräftige Triebe sprießen.
B) Container-Rosen müssen erkennbares Wachstum aufweisen, gesund und gut verzweigt sein.
Es ist sehr ratsam, die Container-Rose mal vorsichtig aus dem Topf zu nehmen und den Wurzelballen zu inspizieren. Da Containerrosen schon vor längerer Zeit eingetopft werden - um bis zum Verkauf im Container weiter zu wachsen und gut zu bewurzeln, müssen auch bei einer vorsichtigen Kontrolle - frische, gesunde Wurzeln zu sehen sein, die den Wurzelballen zusammenhalten und ihn nicht auseinanderfallen lassen. Solche Pseudo-Container muss man ablehnen - denn diese sind zum Beispiel nicht für eine Pflanzung > nach dem Frühling geeignet < .
Immerhin kosten Containerrosen auch bedeutend mehr Geld als wurzelnackte Ware.
Anderseits : Sind die Wurzeln eng, gepresst und spiralförmig im Container gewachsen, sodass fast kein Substrat im Container mehr ist, so ist die Rosen-Pflanze meist überjährig und wächst im Garten selten gut an.
Überjährige Verkaufsware ist Ware, die bereits mind. 1x im Verkauf angeboten wurde - aber nicht "wegging" !
Diese Ware ist nicht schlecht. Sie wird aber schlecht - wenn der Verkäufer nicht entsprechende Maßnahmen ergreift um sie bis zur nächsten Verkaufssaison richtig zu behandeln.
Der Raffiabast - selbstauflösendes Bindemittel.
Raffia oder auch Raphia bezeichnet man Textilien aus dem Bast der Raffia- oder Bastpalme (Raphia farinifera). Die Fasern zeichnen sich durch große Dehnbarkeit und Festigkeit aus. Produkte, welche aus Raffia hergestellt werden, sind zum Beispiel - unter anderem Matten, Körbe, Hüte und Sandalen.
Die Pflanze aus der dieser Rohstoffe gewonnen wird - ist die Raffiapalme.
Sie stammt ursprünglich aus Madagaskar, dort stellt der Raffiabast seit Beginn des 20. Jahrhunderts einen wichtigen Exportartikel dar. Durch Raubbau ist der Bestand auf der Insel jedoch inzwischen stark geschrumpft. Die Pflanze wird auch in Ost-, West- und Südafrika kultiviert.
Für uns Gärtner ist der Raffiabast interessant, der für allerlei Bindereizwecke verwendet wird. Ein sehr großer Vorteil liegt zum Beispiel darin, dass man die verknotete Schlaufen nicht mehr aufschneiden muß, denn sie verwittert von selbst in unserer Witterung. Das war früher anders - als nach dem Okulieren die Knoten unten am Wurzelhals aufgeschnitten werden mussten! Eine entsetzlich mühsame Arbeit !! Außerdem trägt ein 1cm starker Bast-Faden mühelos 10kg.
Heute bekommt man den Bast schön zurechtgeschnitten und handlich zubereitet in jedem guten Fachgeschäft in allen Maßen - wie mans haben will. Tja.... und der Witz ist halt der - dass man nicht mehr nach der Verknotung schauen muß, denn der löst sich selbst und wächst nicht ein. Eingewachsene Knoten sind heute noch der Albtraum jeden Gärtners !
Die Pflanze aus der dieser Rohstoffe gewonnen wird - ist die Raffiapalme.
Sie stammt ursprünglich aus Madagaskar, dort stellt der Raffiabast seit Beginn des 20. Jahrhunderts einen wichtigen Exportartikel dar. Durch Raubbau ist der Bestand auf der Insel jedoch inzwischen stark geschrumpft. Die Pflanze wird auch in Ost-, West- und Südafrika kultiviert.
Für uns Gärtner ist der Raffiabast interessant, der für allerlei Bindereizwecke verwendet wird. Ein sehr großer Vorteil liegt zum Beispiel darin, dass man die verknotete Schlaufen nicht mehr aufschneiden muß, denn sie verwittert von selbst in unserer Witterung. Das war früher anders - als nach dem Okulieren die Knoten unten am Wurzelhals aufgeschnitten werden mussten! Eine entsetzlich mühsame Arbeit !! Außerdem trägt ein 1cm starker Bast-Faden mühelos 10kg.
Heute bekommt man den Bast schön zurechtgeschnitten und handlich zubereitet in jedem guten Fachgeschäft in allen Maßen - wie mans haben will. Tja.... und der Witz ist halt der - dass man nicht mehr nach der Verknotung schauen muß, denn der löst sich selbst und wächst nicht ein. Eingewachsene Knoten sind heute noch der Albtraum jeden Gärtners !
Etwas zur Schneckenplage.
Schnecken lieben dunkle Verstecke und wärmende feuchte Substrate. Sie verkriechen sich daher gern in groben Erdschollen - wie sie bei grober Bodenbearbeitung anfallen. Da Schnecken nicht graben können, sind sie auf bestehende Spalten im Gartenboden angewiesen.
Hilfe gibt ein Aufreißen des Bodens mit einem Sauzahn, denn dann geraten die Eigelege an die Sonne und den trockenen Wind und zerstören diese.
Fazit - gegen Schnecken:
-------------------------
Im Sommer sollte man den Boden des öfteren oberflächig durchziehen - damit die Gelege an die trockene Luft geraten und vertrocknen!
In regenreichen Wochen und schweren Böden sollten, gegen Schnecken nur dünne Mulchschichten ausgelegt werden.
Die Schicht sollte gerade so dick sein, daß der Boden nicht mehr sichtbar ist. Man erneuert daher in solchen Jahren des öfteren die Mulchschicht. Auch bei trockenem Wetter sollten die Mulchschichten nicht dicker als 10 cm sein. Mit Mulch aus Farn- oder Tomatenblättern kann man Schnecken sogar von besonders gefährdeten Pflanzen fernhalten. Aktuell: Im Herbst (jetzt) legen viele Schnecken ihre Eier. Die weichen Kugeln werden nicht einzeln abgelegt, sondern in Gelegen mit bis zu 200 Stück. Schnecken legen ihre Eier in kleine Erdhöhlen von anderen Tieren, oder Erdspalten und Grobporen - die durch unsachgemäße Bodenbearbeitung entstehen.
Häufig findet man auch Gelege unter Mulchdecken oder Laub und im Kompost (Komposthaufen).
Man entfernt immer entdeckte Schneckengelege - aus aufgelockerten Mulch- oder Laubdecken, es sollte daher eine Unkrautbekämpfung immer mit einer Unkrauthacke einhergehen, das muß einfach zur Angewohnheit werden. Es sollte zur Angewohnheit werden - die Schneckenbekämpfung immer mit einer Unkrautbekämpfung durchzuführen, jetzt im Herbst noch zu warten bis die Jungtiere erst schlüpfen
ist eine große Zeitverschwendung.
Hilfe gibt ein Aufreißen des Bodens mit einem Sauzahn, denn dann geraten die Eigelege an die Sonne und den trockenen Wind und zerstören diese.
Fazit - gegen Schnecken:
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Im Sommer sollte man den Boden des öfteren oberflächig durchziehen - damit die Gelege an die trockene Luft geraten und vertrocknen!
In regenreichen Wochen und schweren Böden sollten, gegen Schnecken nur dünne Mulchschichten ausgelegt werden.
Die Schicht sollte gerade so dick sein, daß der Boden nicht mehr sichtbar ist. Man erneuert daher in solchen Jahren des öfteren die Mulchschicht. Auch bei trockenem Wetter sollten die Mulchschichten nicht dicker als 10 cm sein. Mit Mulch aus Farn- oder Tomatenblättern kann man Schnecken sogar von besonders gefährdeten Pflanzen fernhalten. Aktuell: Im Herbst (jetzt) legen viele Schnecken ihre Eier. Die weichen Kugeln werden nicht einzeln abgelegt, sondern in Gelegen mit bis zu 200 Stück. Schnecken legen ihre Eier in kleine Erdhöhlen von anderen Tieren, oder Erdspalten und Grobporen - die durch unsachgemäße Bodenbearbeitung entstehen.
Häufig findet man auch Gelege unter Mulchdecken oder Laub und im Kompost (Komposthaufen).
Man entfernt immer entdeckte Schneckengelege - aus aufgelockerten Mulch- oder Laubdecken, es sollte daher eine Unkrautbekämpfung immer mit einer Unkrauthacke einhergehen, das muß einfach zur Angewohnheit werden. Es sollte zur Angewohnheit werden - die Schneckenbekämpfung immer mit einer Unkrautbekämpfung durchzuführen, jetzt im Herbst noch zu warten bis die Jungtiere erst schlüpfen
ist eine große Zeitverschwendung.
Alte Hecken ausbessern.
Neuer - bearbeiteter Beitrag v. 21.04.10 .
Jetzt immergrüne Hecken ausbessern
Immer wieder taucht die Frage auf - wie kann man in einer - schon älteren - immergrünen Hecke abgestorbene Pflanzen ersetzen !?
Viele Hobbygärtner trauen den neuen Ersatzpflanzen nicht zu - im Konkurrenzdruck der bestehenden Heckenpflanzen "Fuß zu fassen" und die Lücken auszufüllen.
Aber angesichts der Tatsache - dass die Lücken in den Hecken meist durch zu wenig Pflege (wie Wässerungen) entstehen und nicht durch Krankheiten - deshalb auch kein voluminöser Erdaustausch nötig ist - kann man mit ruhigem Gewissen neue Ersatzpflanzen setzen, die man nötigenfalls mit neuem Erdreich aus dem eigenen Garten verwöhnen kann.
Die einfache Scheinzypresse - (Chamaecyparis lawsoniana) ist eine der häufigsten Koniferen-Heckenpflanze, die für diese Ersatzpflanzungen in Frage kommt.
Die bedeutendsten darin sind die beiden blauen Sorten - "Columnare" und "Alumii".
Garten-Scheinzypressen gedeihen auf kultivierten, erdfeuchten Böden, frisch, nährstoffreich, sandigen bis sandig lehmigen Gartenböden, die sauer-alkalisch sind. In unseren Regionen sind sie absolut frosthart und schnittverträglich. Allerdings, und das ist >ganz wichtig< - leiden sie auf
trockenen Winterstandorten unter Frosttrocknis. Unter dieser Trocknis leiden Immergrüne im Winter bei
Frösten mit gefrorenen Böden, weil sie - wie bekannt - in der sonnigen und trockenen Winterluft transpirieren - das Wasser aber sehr schlecht aus dem Boden nachholen können.
Deshalb auch mein wiederholter Hinweis auf die ausreichende Wässerung der Immergrünen im Spätherbst und an frostfreien Tagen im Winter! Nach den zuletzt trockenen und heißen Sommern und den strengen und langen Wintern - haben viele immergrüne Hecken einen Knacks bekommen. Dann kamen überaus heiße und trockene Sommer - und das war denn des Schlechten zuviel !! Überall im Lande konnte man die Opfer der Witterungsverhältnisse - unter den immergrünen Hecken sehen. Sie haben unter keinen Krankheit gelitten - sondern sind vertrocknet!
Etwas dürfen wir aber niemals aus den Augen verlieren. Verkaufsfertige Pflanzen werden für den Verkauf
mit Ballen gezogen, gerodet und eingeschlagen. In Verkaufsbaumschulen und guten Gartenzentern
werden die Pflanzen optimal überwintert und bis zur nächsten Verkaufssaison weitergepflegt!
In verschiedenen Super- und Baumärkten, die auch Heckenware in großen Mengen anbieten - ist diese Überwinterung und Pflege nicht gewährleistet. Immergrüne sind zumeist ballierte Pflanzen - die ständiger
Pflege bedürfen (wie z.B. Feuchtigkeit). Sind z.B. die Ballen an schlechter Verkaufsware einmal zerbröckelt und trocken, kann man davon ausgehen, dass hier kein ordentliches Anwachsen mehr stattfindet, denn die trockenen Ballen nehmen im gepflanzten Zustand in der Erde kaum Wasser an. Solche schlechte Ballenware wird nicht überwintert - sondern aussortiert und für ein Jahr neu aufgeschult.
Wenn man - in die Lücken einer defekten, sonst gut gewachsenen Hecke - frische Pflanzen setzen will, kann man das - unter Beachtung des oben Gesagten - ruhig tun. Auch etwas kleinere Pflanzen - denn nach 1 - 3 Jahren haben die neuen Pflanzen zu der Heckengröße aufgeschlossen.
Was muß ich tun ?
----------------------
Die abgestorbenen Pflanzen, oder die fast vertrockneten Pflanzen werden aus der Hecke herausgegraben. Man gräbt dabei den kompletten Wurzelstock aus - aber so dass man an den benachbarten Wurzelstöcken keine Wunden verursacht. Die Erde - die die kaputten Wurzeln umgab wird auch ausgehoben und anderweitig verbraucht. In die nun entstandene Grube wird die neue Pflanze (mit frischer
Gartenerde) eingesetzt - wobei ein bischen Gewalt in der Kronenbreite nicht schaden kann. Einige Unstimmigkeiten werden sowieso nach dem Pflanzvorgang mit der Gartenschere behoben. Die neue Pflanze wird sich mit ihren Seitenästen zwischen die Nachbarpflanzen verhakeln und stabil stehen.
Ist die Lücke zu groß, wird es von Vorteil sein, wenn man kleine Rosenpfählchen als Halterung hinzuschlägt. Überflüssig ist zu sagen - dass anschliessend eine sehr gute Einschlämmung der Pflanzen (mehrere Tage) erfolgt !! Die Nachpflanzung beobachtet man vorteilhafterweise mehrere Wochen - bis sich im Kronengrün frisches Grün abzeichnet.
Jetzt immergrüne Hecken ausbessern
Immer wieder taucht die Frage auf - wie kann man in einer - schon älteren - immergrünen Hecke abgestorbene Pflanzen ersetzen !?
Viele Hobbygärtner trauen den neuen Ersatzpflanzen nicht zu - im Konkurrenzdruck der bestehenden Heckenpflanzen "Fuß zu fassen" und die Lücken auszufüllen.
Aber angesichts der Tatsache - dass die Lücken in den Hecken meist durch zu wenig Pflege (wie Wässerungen) entstehen und nicht durch Krankheiten - deshalb auch kein voluminöser Erdaustausch nötig ist - kann man mit ruhigem Gewissen neue Ersatzpflanzen setzen, die man nötigenfalls mit neuem Erdreich aus dem eigenen Garten verwöhnen kann.
Die einfache Scheinzypresse - (Chamaecyparis lawsoniana) ist eine der häufigsten Koniferen-Heckenpflanze, die für diese Ersatzpflanzungen in Frage kommt.
Die bedeutendsten darin sind die beiden blauen Sorten - "Columnare" und "Alumii".
Garten-Scheinzypressen gedeihen auf kultivierten, erdfeuchten Böden, frisch, nährstoffreich, sandigen bis sandig lehmigen Gartenböden, die sauer-alkalisch sind. In unseren Regionen sind sie absolut frosthart und schnittverträglich. Allerdings, und das ist >ganz wichtig< - leiden sie auf
trockenen Winterstandorten unter Frosttrocknis. Unter dieser Trocknis leiden Immergrüne im Winter bei
Frösten mit gefrorenen Böden, weil sie - wie bekannt - in der sonnigen und trockenen Winterluft transpirieren - das Wasser aber sehr schlecht aus dem Boden nachholen können.
Deshalb auch mein wiederholter Hinweis auf die ausreichende Wässerung der Immergrünen im Spätherbst und an frostfreien Tagen im Winter! Nach den zuletzt trockenen und heißen Sommern und den strengen und langen Wintern - haben viele immergrüne Hecken einen Knacks bekommen. Dann kamen überaus heiße und trockene Sommer - und das war denn des Schlechten zuviel !! Überall im Lande konnte man die Opfer der Witterungsverhältnisse - unter den immergrünen Hecken sehen. Sie haben unter keinen Krankheit gelitten - sondern sind vertrocknet!
Etwas dürfen wir aber niemals aus den Augen verlieren. Verkaufsfertige Pflanzen werden für den Verkauf
mit Ballen gezogen, gerodet und eingeschlagen. In Verkaufsbaumschulen und guten Gartenzentern
werden die Pflanzen optimal überwintert und bis zur nächsten Verkaufssaison weitergepflegt!
In verschiedenen Super- und Baumärkten, die auch Heckenware in großen Mengen anbieten - ist diese Überwinterung und Pflege nicht gewährleistet. Immergrüne sind zumeist ballierte Pflanzen - die ständiger
Pflege bedürfen (wie z.B. Feuchtigkeit). Sind z.B. die Ballen an schlechter Verkaufsware einmal zerbröckelt und trocken, kann man davon ausgehen, dass hier kein ordentliches Anwachsen mehr stattfindet, denn die trockenen Ballen nehmen im gepflanzten Zustand in der Erde kaum Wasser an. Solche schlechte Ballenware wird nicht überwintert - sondern aussortiert und für ein Jahr neu aufgeschult.
Wenn man - in die Lücken einer defekten, sonst gut gewachsenen Hecke - frische Pflanzen setzen will, kann man das - unter Beachtung des oben Gesagten - ruhig tun. Auch etwas kleinere Pflanzen - denn nach 1 - 3 Jahren haben die neuen Pflanzen zu der Heckengröße aufgeschlossen.
Was muß ich tun ?
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Die abgestorbenen Pflanzen, oder die fast vertrockneten Pflanzen werden aus der Hecke herausgegraben. Man gräbt dabei den kompletten Wurzelstock aus - aber so dass man an den benachbarten Wurzelstöcken keine Wunden verursacht. Die Erde - die die kaputten Wurzeln umgab wird auch ausgehoben und anderweitig verbraucht. In die nun entstandene Grube wird die neue Pflanze (mit frischer
Gartenerde) eingesetzt - wobei ein bischen Gewalt in der Kronenbreite nicht schaden kann. Einige Unstimmigkeiten werden sowieso nach dem Pflanzvorgang mit der Gartenschere behoben. Die neue Pflanze wird sich mit ihren Seitenästen zwischen die Nachbarpflanzen verhakeln und stabil stehen.
Ist die Lücke zu groß, wird es von Vorteil sein, wenn man kleine Rosenpfählchen als Halterung hinzuschlägt. Überflüssig ist zu sagen - dass anschliessend eine sehr gute Einschlämmung der Pflanzen (mehrere Tage) erfolgt !! Die Nachpflanzung beobachtet man vorteilhafterweise mehrere Wochen - bis sich im Kronengrün frisches Grün abzeichnet.
Etwas zum Rasen.
Klimawandel - das neue erschreckende Wort ist mittlerweile in aller Munde. Vor allem die "Grüne Branche" muß sich notgedrungen damit befassen!
Ob vom Menschen verschuldet - oder nicht – Fakt ist - dass sich eine zunehmende Durchschnittstemperatur auf der Erde feststellen läßt. Doch nicht nur die Temperatur - sondern auch der Niederschlag (in Menge und Intensität) hat sich geändert. Heute ist die Vegetationszeit zunehmend von extremen Niederschlägen gekennzeichnet - oft einhergehend mit Stürmen. Dabei gibt es Unterbrechungen mit Hitze und Trockenperioden. Hitze kann dazu führen - dass Gräser sehr wenig Reservestoffe einlagern und so auch kaum Kraft aufbringen - wenn es nötig wird - optimal zu regenerieren. Zu hohe Temperaturen an den Wurzeln der Graspflanzen - die entstehen können - wenn die Bodentemperatur zu stark ansteigt, bewirken direkte Schäden an den Wurzeln und hindern eine neue Wurzelbildung. Das bisher Gesagte führt zu reduzierter Widerstandskraft der Gräser - besonders im Hinblick auf bisherige Pflegegänge wie Verticutieren und Aerifizieren. Wenn wir eventuell in Zukunft bis fast Weihnachten den Rasen mähen müssen - dann reicht es nicht mehr im Oktober zu düngen - sondern wir müssen die Düngetermine nach hinten verschieben oder gar noch eine spätere Düngung einlegen!
Wie wird es werden - wenn unsere Winter weiterhin so mild sind?
Die Zukunft könnte so aussehen:
-------------------------------------------
Krankheiten und Schädlinge machen immer mehr Probleme. Sie haben bei milden Wintern gute
Überlebenschancen.
Krankheiten wie Wurzelfäule (Pythium spec.), Blattflecken u.a.m. werden in ihrem Auftreten noch ansteigen.
Der Rasen als "Lebewesen" ist wie alles Leben den Umwelteinflüssen ausgesetzt und muß gegen diese ankämpfen. Nur die strikte Befolgung gewisser (veränderter/verbesserter) Pflegestandards - wie richtige Düngung, Schnitt, Wässerung und anderen Pflegegängen - wird in Zukunft garantieren - dass auch dann noch saftige und gesunde Rasenflächen unser Auge erfreuen.
Ob vom Menschen verschuldet - oder nicht – Fakt ist - dass sich eine zunehmende Durchschnittstemperatur auf der Erde feststellen läßt. Doch nicht nur die Temperatur - sondern auch der Niederschlag (in Menge und Intensität) hat sich geändert. Heute ist die Vegetationszeit zunehmend von extremen Niederschlägen gekennzeichnet - oft einhergehend mit Stürmen. Dabei gibt es Unterbrechungen mit Hitze und Trockenperioden. Hitze kann dazu führen - dass Gräser sehr wenig Reservestoffe einlagern und so auch kaum Kraft aufbringen - wenn es nötig wird - optimal zu regenerieren. Zu hohe Temperaturen an den Wurzeln der Graspflanzen - die entstehen können - wenn die Bodentemperatur zu stark ansteigt, bewirken direkte Schäden an den Wurzeln und hindern eine neue Wurzelbildung. Das bisher Gesagte führt zu reduzierter Widerstandskraft der Gräser - besonders im Hinblick auf bisherige Pflegegänge wie Verticutieren und Aerifizieren. Wenn wir eventuell in Zukunft bis fast Weihnachten den Rasen mähen müssen - dann reicht es nicht mehr im Oktober zu düngen - sondern wir müssen die Düngetermine nach hinten verschieben oder gar noch eine spätere Düngung einlegen!
Wie wird es werden - wenn unsere Winter weiterhin so mild sind?
Die Zukunft könnte so aussehen:
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Krankheiten und Schädlinge machen immer mehr Probleme. Sie haben bei milden Wintern gute
Überlebenschancen.
Krankheiten wie Wurzelfäule (Pythium spec.), Blattflecken u.a.m. werden in ihrem Auftreten noch ansteigen.
Der Rasen als "Lebewesen" ist wie alles Leben den Umwelteinflüssen ausgesetzt und muß gegen diese ankämpfen. Nur die strikte Befolgung gewisser (veränderter/verbesserter) Pflegestandards - wie richtige Düngung, Schnitt, Wässerung und anderen Pflegegängen - wird in Zukunft garantieren - dass auch dann noch saftige und gesunde Rasenflächen unser Auge erfreuen.
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