Waldmeister - Galium odoratum - Bilder
In meinem Garten wächst Waldmeister - jedes Jahr werden die Polster größer und ansehnlicher !!
Mittlerweile fungiert er - neben dem Giersch und Storchenschnabel - als sommergrüner Bodendecker, der den Erdboden abdeckt und kein anderes Kraut wachsen lässt.
Das war für mich Anlass genug - mal über den Waldmeister nachzuschlagen! Immerhin war zu unserer Kindheit der Waldmeister d i e Lieblingslimonade.
Botanik
Waldmeister gehört zur Familie der Rötegewächse, botanisch - Galium odoratum. Der Volksmund gab ihm noch die Namen "Maikraut" und "Waldmännchen"
Er wird 20 - 30 cm hoch, hat einen vierkantigen Stengel, mit lanzettartigen, dunkelgrünen Blättern. Die Blüten sind weiß.
Waldmeister blüht von E. April bis M. Juni. Er wächst in schattig-feuchten Buchen- und Nadelwäldern. In ganz Europa, Sibirien und gar Japan. Die Pflanzen breiten sich mit Ausläufer aus und sind in großen Beständen zu finden.
Durch die Ausläufer und Wurzelausscheidungen ist Waldmeister in der Lage - andere Kräuter zu verdrängen und riesige Flächenpolster zu bilden. Ein wichtiger Aspekt für Liebhaber von Kräutergärten - die Waldmeister so auch als erstklassigen Bodendecker nutzen können. So auch in meinem Garten!! Ich freue mich jedesmal, wenn nach winterlichen "Wühlarbeiten" der Waldmeister an allen möglichen und unmöglichen Gartenecken "auftaucht" !
Waldmeister strömt einen intensiven und süßlichen Duft
aus. Verantwortlich dafür ist der Inhaltsstoff Cumarin.
Cumarin liegt als Cumaringlykosid vor, von dem beim Trocknen das duftende Cumarin abgespalten wird.
Der Duft entsteht deshalb auch besonders dann, wenn
der Waldmeister angetrocknet wird. Wer die Pflanze
also trocknen lassen will, tut dies besser an einem sehr gut belüfteten Ort.
Wegen des Cumarin's wird der Pflanze auch eine belebende Wirkung zugeschrieben - sie wirkt bei l
leichter Dosis beschwingend.
Vielleicht wird es daher so gern getrunken!?
Vorsicht ist dennoch geboten: Zu hoch dosiert verursacht Waldmeister Kopfschmerzen!! Darüber hinaus werden Waldmeister gefäßerweiternde Stoffe zugeschrieben. Streng medizinisch betrachtet, gilt er als schwach giftig.
Waldmeister wird sehr gern für eine deftige Maibowle
benutzt. Aber ebenso zur Bereitung von Tee, Aromastoff für Vermouth, Magenbitter, Kräuterlikör.
Waldmeister ist nur von April bis Juni zu genießen, vor der Blüte nämlich. Dann ist die Zeit ihn zu ernten. Verblühtes Kraut ist wertlos. Das Kraut sollte lose oder gebündelt, in einem luftigen und schattigen Raum gut trocknen. Sonne sollte beim Trocknen vermieden werden, weil das Kraut sich sonst verfärbt. Während des Trocknens sollte das Kraut mehrmals gewendet werden. Dauert der Vorgang nämlich zu lange, wird der Waldmeister auch schwarz und verliert viel von Geschmack und Wirkung.
Im eigenen Garten lässt sich Waldmeister gut kultivieren, Vorraussetzung ist ein guter, lehmiger Buchenboden mit genügend Kalkgehalt.
Unter Sträuchern im Halbschatten (Bodendecker) planzt man Ausläufer oder bewurzelte Stecklinge. Da Waldmeister sehr flach wurzelt - kann man anfangs nur von Hand jäten - niemals hacken!!
N-Düngung ist der Tod für Waldmeister! Waldmeister verträgt es sogar - wenn man im Herbst Zwiebeln in die Polster steckt. Die Narzissen, Krokuss und Tulpen blühen vor und mit dem Waldmeister. Ein sehr schönes Bild im Frühling.
Auf dem Bild ist zu sehen - wie der Waldmeister unter meinen Hortensien den Boden abdeckt.
Mittlerweile fungiert er - neben dem Giersch und Storchenschnabel - als sommergrüner Bodendecker, der den Erdboden abdeckt und kein anderes Kraut wachsen lässt.
Das war für mich Anlass genug - mal über den Waldmeister nachzuschlagen! Immerhin war zu unserer Kindheit der Waldmeister d i e Lieblingslimonade.
Botanik
Waldmeister gehört zur Familie der Rötegewächse, botanisch - Galium odoratum. Der Volksmund gab ihm noch die Namen "Maikraut" und "Waldmännchen"
Er wird 20 - 30 cm hoch, hat einen vierkantigen Stengel, mit lanzettartigen, dunkelgrünen Blättern. Die Blüten sind weiß.
Waldmeister blüht von E. April bis M. Juni. Er wächst in schattig-feuchten Buchen- und Nadelwäldern. In ganz Europa, Sibirien und gar Japan. Die Pflanzen breiten sich mit Ausläufer aus und sind in großen Beständen zu finden.
Durch die Ausläufer und Wurzelausscheidungen ist Waldmeister in der Lage - andere Kräuter zu verdrängen und riesige Flächenpolster zu bilden. Ein wichtiger Aspekt für Liebhaber von Kräutergärten - die Waldmeister so auch als erstklassigen Bodendecker nutzen können. So auch in meinem Garten!! Ich freue mich jedesmal, wenn nach winterlichen "Wühlarbeiten" der Waldmeister an allen möglichen und unmöglichen Gartenecken "auftaucht" !
Waldmeister strömt einen intensiven und süßlichen Duft
aus. Verantwortlich dafür ist der Inhaltsstoff Cumarin.
Cumarin liegt als Cumaringlykosid vor, von dem beim Trocknen das duftende Cumarin abgespalten wird.
Der Duft entsteht deshalb auch besonders dann, wenn
der Waldmeister angetrocknet wird. Wer die Pflanze
also trocknen lassen will, tut dies besser an einem sehr gut belüfteten Ort.
Wegen des Cumarin's wird der Pflanze auch eine belebende Wirkung zugeschrieben - sie wirkt bei l
leichter Dosis beschwingend.
Vielleicht wird es daher so gern getrunken!?
Vorsicht ist dennoch geboten: Zu hoch dosiert verursacht Waldmeister Kopfschmerzen!! Darüber hinaus werden Waldmeister gefäßerweiternde Stoffe zugeschrieben. Streng medizinisch betrachtet, gilt er als schwach giftig.
Waldmeister wird sehr gern für eine deftige Maibowle
benutzt. Aber ebenso zur Bereitung von Tee, Aromastoff für Vermouth, Magenbitter, Kräuterlikör.
Waldmeister ist nur von April bis Juni zu genießen, vor der Blüte nämlich. Dann ist die Zeit ihn zu ernten. Verblühtes Kraut ist wertlos. Das Kraut sollte lose oder gebündelt, in einem luftigen und schattigen Raum gut trocknen. Sonne sollte beim Trocknen vermieden werden, weil das Kraut sich sonst verfärbt. Während des Trocknens sollte das Kraut mehrmals gewendet werden. Dauert der Vorgang nämlich zu lange, wird der Waldmeister auch schwarz und verliert viel von Geschmack und Wirkung.
Im eigenen Garten lässt sich Waldmeister gut kultivieren, Vorraussetzung ist ein guter, lehmiger Buchenboden mit genügend Kalkgehalt.
Unter Sträuchern im Halbschatten (Bodendecker) planzt man Ausläufer oder bewurzelte Stecklinge. Da Waldmeister sehr flach wurzelt - kann man anfangs nur von Hand jäten - niemals hacken!!
N-Düngung ist der Tod für Waldmeister! Waldmeister verträgt es sogar - wenn man im Herbst Zwiebeln in die Polster steckt. Die Narzissen, Krokuss und Tulpen blühen vor und mit dem Waldmeister. Ein sehr schönes Bild im Frühling.
Auf dem Bild ist zu sehen - wie der Waldmeister unter meinen Hortensien den Boden abdeckt.

Sonne ist das Gift beim Trocknen der Kräuter immer. Nicht nur beim Waldmeister. Sie werden schwarz und wertlos.
Lg Hewe
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