Hecke und Schnitt v. Lavendel - Bild
Momentan blüht der Lavendel
Schon die römischen Soldaten kannten die verschiedenen Wirkungen von Lavendel. Bei ihren Kreuzzügen hatten sie das Kraut bei sich.
Sie nutzten die Wirkung zur Wundheilung und die
beruhigende Wirkung vor dem Kampf.
Im 11. Jahrhundert hatten Mönche das Kraut aus Südfrankreich gebracht - und kultivierten es in Klostergärten. Im Juli und August werden die Blüten gesammelt. Der wissenschaftliche Name ist Lavendula officinalis, im Volksmund ist der Lavendel auch bekannt als Schwindelkraut, Zitterblume oder Nervenkräutlein. Lavendel wirkt als Beruhigungsmittel bei
Einschlafstörungen und Erschöpfungen.
Die ätherischen Öle, Gerbstoffe und Flavonoide - werden in Form von Tees oder Bädern verwendet. Auch ein Lavendelkissen sind gebräuchliche Mittel gegen
Einschlafstörungen. Lavendelextrakte sorgen bei Magen-und Darmbeschwerden für Linderung.
Der Geruch der ätherischen Lavendelöle hat noch eine wichtige , nützliche Wirkung: Er vertreibt lästige Insekten wie Motten und Mücken und duftet dabei auch noch gut.
Lavendel gehört zu den Lippenblütlern oder Labiaten. Es ist ein kleiner sehr verzweigter Halbstrauch der bis zu 1 Meter hoch werden kann. Die ledrigen Blätter sind relativ klein, teils filzig, lanzettförmig und einigermaßen dick, so dass sie fast wie breite Nadeln aussehen. Die Blütenrispen mit den vielen blau/violetten Blüten erscheinen im Sommer ab etwa Juni. Die Pflanzen wachsen im Laufe der Jahre zu einem knorrigen Gehölz heran, das auch sehr starken Rückschnitt problemlos verträgt.
Um einen dichten gedrungenen Wuchs der niedrigen Hecken zu erreichen - sollte Lavendel auf jeden Fall 1 - 2x im Jahr geschnitten werden. 1x nach der Blüte und 2x im Spätsomer.
Lavendel benötigt einen trockenen, vollsonnigen Standort. Es ist für sehr trockene Gegenden bestens gerüstet. Es ist ein sehr pflegeleichter Zeitgenosse, der außer dem Rückschnitt keine großen Ansprüche stellt. Durch seine ätherischen Öle ist er ein sehr guter Mischkulturpartner der rund herum alle Schädlinge vertreibt.
Sorten:
----------
1. Lavandula angustifolia hidcote blue
Dunkelviolette Blüte Stecklingsvermehrt, ideal für eine Lavendelhecke.
2. Lavandula lanata - wolliger Lavendel
Ein weißfilzig behaarter Lavendel mit süßem Aroma für volle Sonne, undurchläßigen Boden.
3. Lavandula heterophylla Goodwin Creek
Aus Oregon in den USA kommt dieser wüchsige Lavendel der durch sein stark gekerbtes Laub und große Blütenkerzen hervorsticht.
4. Lavandula stoechas - Schopflavendel
Kommt aus der Türkei, ein Aufguss hilft gegen Alltagsbeschwerden. Wundervoll süßes Aroma nach Zimt und Kampfer. Bestens für Teemischungen geeignet.
5. Lavandula multifida - Farnblättriger Lavendel
Vom Erscheinungsbild gar nicht wie ein Lavendel erst in der Blüte erkennt man ihn. Duft herb nach Oregano schnellwüchsig.
Man pflanzt - je nach Sorte und Handelsgröße 4 - 5 Pflanzen / lfdm.
Lavendelhecken bieten sich an für den Vorgartenabschluss, Einfassungen von anderen Kräuterbeeten, Einfassungen von Rosenpflanzungen - oder einfach als Ausdruck für mediterranes Flair.
Trotz der Anspruchlosigkeit wird in trockenen Sommern eine kurze kräftige Wässerung dankbar angenommen. Ebenso ist ein Händchen Dünger (nach dem Schnitt) optimal !!
Schon die römischen Soldaten kannten die verschiedenen Wirkungen von Lavendel. Bei ihren Kreuzzügen hatten sie das Kraut bei sich.
Sie nutzten die Wirkung zur Wundheilung und die
beruhigende Wirkung vor dem Kampf.
Im 11. Jahrhundert hatten Mönche das Kraut aus Südfrankreich gebracht - und kultivierten es in Klostergärten. Im Juli und August werden die Blüten gesammelt. Der wissenschaftliche Name ist Lavendula officinalis, im Volksmund ist der Lavendel auch bekannt als Schwindelkraut, Zitterblume oder Nervenkräutlein. Lavendel wirkt als Beruhigungsmittel bei
Einschlafstörungen und Erschöpfungen.
Die ätherischen Öle, Gerbstoffe und Flavonoide - werden in Form von Tees oder Bädern verwendet. Auch ein Lavendelkissen sind gebräuchliche Mittel gegen
Einschlafstörungen. Lavendelextrakte sorgen bei Magen-und Darmbeschwerden für Linderung.
Der Geruch der ätherischen Lavendelöle hat noch eine wichtige , nützliche Wirkung: Er vertreibt lästige Insekten wie Motten und Mücken und duftet dabei auch noch gut.
Lavendel gehört zu den Lippenblütlern oder Labiaten. Es ist ein kleiner sehr verzweigter Halbstrauch der bis zu 1 Meter hoch werden kann. Die ledrigen Blätter sind relativ klein, teils filzig, lanzettförmig und einigermaßen dick, so dass sie fast wie breite Nadeln aussehen. Die Blütenrispen mit den vielen blau/violetten Blüten erscheinen im Sommer ab etwa Juni. Die Pflanzen wachsen im Laufe der Jahre zu einem knorrigen Gehölz heran, das auch sehr starken Rückschnitt problemlos verträgt.
Um einen dichten gedrungenen Wuchs der niedrigen Hecken zu erreichen - sollte Lavendel auf jeden Fall 1 - 2x im Jahr geschnitten werden. 1x nach der Blüte und 2x im Spätsomer.
Lavendel benötigt einen trockenen, vollsonnigen Standort. Es ist für sehr trockene Gegenden bestens gerüstet. Es ist ein sehr pflegeleichter Zeitgenosse, der außer dem Rückschnitt keine großen Ansprüche stellt. Durch seine ätherischen Öle ist er ein sehr guter Mischkulturpartner der rund herum alle Schädlinge vertreibt.
Sorten:
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1. Lavandula angustifolia hidcote blue
Dunkelviolette Blüte Stecklingsvermehrt, ideal für eine Lavendelhecke.
2. Lavandula lanata - wolliger Lavendel
Ein weißfilzig behaarter Lavendel mit süßem Aroma für volle Sonne, undurchläßigen Boden.
3. Lavandula heterophylla Goodwin Creek
Aus Oregon in den USA kommt dieser wüchsige Lavendel der durch sein stark gekerbtes Laub und große Blütenkerzen hervorsticht.
4. Lavandula stoechas - Schopflavendel
Kommt aus der Türkei, ein Aufguss hilft gegen Alltagsbeschwerden. Wundervoll süßes Aroma nach Zimt und Kampfer. Bestens für Teemischungen geeignet.
5. Lavandula multifida - Farnblättriger Lavendel
Vom Erscheinungsbild gar nicht wie ein Lavendel erst in der Blüte erkennt man ihn. Duft herb nach Oregano schnellwüchsig.
Man pflanzt - je nach Sorte und Handelsgröße 4 - 5 Pflanzen / lfdm.
Lavendelhecken bieten sich an für den Vorgartenabschluss, Einfassungen von anderen Kräuterbeeten, Einfassungen von Rosenpflanzungen - oder einfach als Ausdruck für mediterranes Flair.
Trotz der Anspruchlosigkeit wird in trockenen Sommern eine kurze kräftige Wässerung dankbar angenommen. Ebenso ist ein Händchen Dünger (nach dem Schnitt) optimal !!

L. stoechas und L. dentata sind bei uns nur bedingt, wenn überhaupt, winterfest. Selbst in England werden sie nimmer als "hardy" angeboten...
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