• Startseite
  • Impressum
  • Kontakt
Cordata.de

Willkommen auf Cordata.de, dem Blog rund um grüne Themen!

Amelanchier laevis - die kahle Felsenbirne

Amelanchier laevis, die Felsenbirne, Kahle Felsenbirne, Hängende Felsenbirne

Sie wächst als mehrstämmiger Strauch, Großstrauch - locker aufrecht, später malerisch breit überhängend mit dominanten horizontalen Seitenzweigen. Die Zweigspitzen hängen dann über und runden das positive Bild dieser wertvollen Felsenbirne ab. Der Strauch wird in unserer Region 3 - 5 m breit wie hoch. Der Jahreszuwachs ist um die 15 - 20 cm.
Amelanchier ist sommergrün, die Blätter sind wechselständig, 3 bis 7 cm lang und eiförmig.
Im Austrieb sind sie herrlich bronzerot, dann im Sommer bläulichgrün und färben im Herbst ganz
prachtvoll gelb bis scharlach. Allein diese Färbung machen die Felsenbirne zu einem ganz wertvollen Solitärstrauch.
Die Blüte ist weiß in dichten, 12 cm langen Trauben im zeitigen Frühling. Im Herbst erscheinen dann die Früchte als kugelige, purpurne Beeren, die eßbar sind und zu vielerlei Zwecken in der Küche verwandt werden können. Die Beeren sind sehr schmackhaft.
Amelanchier ist ein Flachwurzler und wurzelt auf der Baumscheibe mit einer großen Masse an Feinwurzeln.
Hier heißt es also auch Obacht geben bei der Bodenbearbeitung und Unkrautbekämpfung. Die Feinwurzeln sollen nicht mit Eisenwerkzeugen aufgerissen und gestört werden.
Der Standort sollte sonnig bis absonnig, der Boden kultiviert und sauer bis leicht alkalisch sein. Der Strauch ist sehr frosthart und stadtklimafest und wird sehr gern im öffentlichen Grün verwendet. Hier ist er während der Blütezeit ein echter Hingucker - wenn er im zeitigen Frühling mit seinen Blüten durch die ansonsten kahle Landschaft leuchtet.
Amelanchier laevis gehört zu den schönsten und genügsamsten Blütensträuchern in der Gartengestaltung. Eignung für: Solitärstellung, Gruppenpflanzungen in Staudenbeeten, Pflanzkübel, große Kübel auf
Dachgärten. Die Felsenbirne ist ein ausgezeichnetes Vogelnährgehölz und eine ganz wichtige
Insekten-Futterpflanze.




Ihre Bewertung dieses Beitrags:
  1. -2
  2. -1
  3. 0
  4. +1
  5. +2
2 Klicks
Veröffentlicht in Bäume & Gehölze    7. Februar 2010 - 12:31 Uhr
Kommentar schreiben

Vom Mulchen

Zum Mulchen

Jeder Gartenbesitzer versucht - logischerweise - seine Gartenrückstände im Garten zu bewahren, nach Möglichkeit zu kompostieren, um so noch etwas Nützliches aus den Rückständen herauszuholen.
Als das Mulchen in den 60ger Jahren aufkam und auch die Privatgärtner - nach einigem Zögern - merkten, dass das auch etwas für ihre Gärten ist, stürzte sich alle Welt auf das Mulchen.
Bedeutete es doch leere Biotonnen, Entlastung des Komposthaufens und unkrautfreie gemulchte Beete!

Doch nach der ersten Euphoriewelle kamen dann aber doch hier und da Fragen auf, die auch unsere Fachleute nicht immer zur Zufriedenheit beantworten können.
Klagen wurden laut über Schädlinge im Mulch - wie Dickmaulrüssler, Schnecken, Pilze, Bakterien und Viren usw. Doch wie so oft kam es auch hier darauf an - w i e - man mulchte!
Viele breiten den Rasen- und Wildkräuterschnitt, mitsamt dem Samen auf die Beete aus und säen somit regelrecht Unkräuter in ihr Land. Sicherlich wird der Samen nicht optimal keimen, denn er wird ja ständig von neuen Mulchschichten erstickt, was aber wenn auf diesen Flächen später mal empfindlichere Kulturen gezogen werden sollen - z.B. feine Stauden oder Rasen?
Wer richtig mulcht verwendet eine etwa 5 cm dicke - lockere aufgezupfte Schicht Mulch auf seiner Fläche.
Also locker, nicht zu dick, nicht zu matschig, feineres - zerpflücktes Material, optimal angerottet usw!
Am besten - wie gesagt - mit gehäckselten mittelgroben Materialien - die frei von Krankheiten sind, meinetwegen auch mit angedörrten Schnittgut vom Zierrasen. Doch bitte nicht mit Samenunkräutern, die läßt man erstmal auf dem Kompost anrotten! Also bitte aufpassen, dass nicht neuer Schaden durch Aussaat der Unkraut-Samen entsteht. Das kann man verhindern - s.o. , wenn man dieses Schnittgut einer vorherigen Rotte (Kompost) unterzieht.
Es gibt inzwischen auch verschieden Mulchsubstrate zu kaufen und schließlich kann jeder wer will - seinen Kompost verwenden. Beim Kauf sollte man sich ein Zertikat geben lassen !
Und dann noch etwas: Die verschiedenen Mulchsubstrate (Rasenschnittgut z.B.) und Komposte wirken auch wie Dünger und das müssen wir berücksichtigen - angesichts unserer ohnehin schon überdüngten Böden.
Nicht immer ist das, was wir meinen auf biologisch-natürlichen Weg hergestellt und angewendet zu haben, auch gut. Auch solche "natürlich" anmutenden Dinge wie eigene Brühen und Mulchmaterial können zu Schäden im Boden und Bodenwasser führen. Im schlimmsten Fall ist eine Auswaschung von ungenutzten Nährsalzen in die tieferen Bodenschichten möglich! Denn den Mikroorganismen ist es gleich woher die Substanzen und Mineralien kommen. Sie werden von ihnen aufbereitet und pflanzenverfügbar gemacht. Werden sie nicht von Pflanzen aufgenommen oder an/in Bodenkolloiden festgelegt - werden sie ausgewaschen und "verschwinden" im Bodenwasser. Je feiner ein Mulch umso schneller die Zersetzung durch die Bodenlebewesen. Bei diesem (auch düngenden) Prozess wird - aus dem Mulch und den Bodenschichten dicht darunter - Kali und Stickstoff für die Mikroorganismen verbraucht, sodass hier eine gezielte Düngung - trotz allem - erforderlich wird.
Nachdem die Industrie von Anbeginn in dieser Richtung forschend tätig ist, wurde nun auch bestätigt, das gröbere Körnungen von Mulch- / Häckselmaterialien am vorteilhaftesten sind.
Zum Beispiel mulcht man gleichmäßiger und besser mit Material aus unserer Kiefernrinde oder aus französischer Pinienrinde (Mittelmeerkiefer). Dies Material ist sehr harzreich und zersetzt sich erst im Zeitraum von Jahren - wirkt also sehr lange wohltuend auf die Bodenoberfläche. Der hohe Harzgehalt verhindert eine zu schnelle Zersetzung. Wer seinen Gartenwegen ein rustikales Konzept verleihen will, kann auch hier sehr gut grobe Rindenhäcksel nutzen. Das ist nicht nur im Begehen angenehm, sondern diese Flächen bleiben wasserdurchlässig und unkrautfrei, besser auf jeden Fall als manch befestiger Weg.
Auf dem Foto sieht man wie mit groben Materialien - nämlich Stroh - gemulcht wird. Zusätzlich sind die freien Flächen zwischen den Beerenstämmchen mit unkraut- und ungezieferfeindlichen Stauden und Sommerblumen abgepflanzt. Eine gelungene und naturnahe Gartenwirtschaft.




Ihre Bewertung dieses Beitrags:
  1. -2
  2. -1
  3. 0
  4. +1
  5. +2
2 Klicks
Veröffentlicht in Der Boden / die Düngung    7. Februar 2010 - 08:23 Uhr
Kommentar schreiben

Der Gämswurz - die Frühlingsmargarite


Gämswurz / Frühlingsmargarite (Doronicum)
Der Gämswurz ist eine wunderschöne Frühjahrsstaude, für den Halbschatten - aber auch für sonnige Bereiche. Seine gelben Korbblüten erscheinen von April bis Mai und werden von Schmetterlingen und
anderen Insekten sofort angeflogen. Verschiedene Gämswurz haben auch gefüllte Blüten. Die Wuchshöhe schwankt sehr stark zwischen 15 cm bis über 100 cm. Die hohen Arten sind sehr gute Schnittblumen. Die kleineren Arten breiten sich durch Ausläufer aus und geben sehr gute Bodendecker ab. Der Gämswurz hat etwas - was ihn ungemein wertvoll für Gartengestalter macht. Er durchwächst den Efeu der teppichartig auf einer Fläche wächst. Er durchwächst die Efeuschicht mit seinen Blütenstielen, blüht herrlich gelb, zieht sich später zurück - um in den Folgejahren immer wiederzukommen! Gämswurz ist aufgrund seiner Herkunft voll winterhart, und eignet sich besonders für natürlich gehaltene Gärten, Grabgestaltungen, Bauerngärten, flächig unter Gehölzen usw. Mit den verschiedenen Höhen kann man im Steingarten sehr gut gestalten. Hier bietet sich zum Beispiel ein Zusammenwirken mit verschiedenen Gräsersorten an!
Gämswurz braucht nährstoffreichen Boden in halbschattiger bis sonniger Lage. Staunässe und zu lange Trockenphasen verträgt der Gämswurz schlecht - er kümmert und zieht sich ein.
Verwelktes muß immer regelmäßig entfernt werden, um die Blütezeit zu verlängern.
Schwere Böden sollte man mit Sand und lockerem Kompost verbessern - sonst droht Gefahr durch Wurzelfäule!

Hier ein paar hübsche Sorten:
-----------------------------

Doronicum orientale (wird am häufigsten angeboten), Doronicum pardalianches, Doronicum "Frühlingspracht" (wunderschön gefüllte Blüten), Doronicum grandiflorum und Doronicum glaciale (beide für den alpinen Garten / Steingarten).
Die Vermehrung geschieht durch Teilung und ist von jedem Privatgärtner durchführbar!



Ihre Bewertung dieses Beitrags:
  1. -2
  2. -1
  3. 0
  4. +1
  5. +2
3 Klicks
Veröffentlicht in Stauden, Blumen & Kräuter    6. Februar 2010 - 18:25 Uhr
Kommentar schreiben

Winterpause in meinem Garten

So - jetzt ist auch das letzte Häufchen Schnee im Garten weggetaut, auch auf der Straße sieht wieder alles grau aus und der Briefträger flitzt um die Ecken wie an schönsten Tagen. Auf den Wiesen und Feldern werden die Maulwurfshaufen immer mehr und die Vögel kommen nicht nur
zum Futterhäuschen in den Garten. Jetzt überlege ich schon ob ich den Wetterfröschen im TV überhaupt noch glauben darf oder meiner eigenen Meinung nachhängen soll. Die immer eifrigen Amseln schleudern bei der Futtersuche im Unterholz den ganzen Rasenrand voll mit angerotteten Laub und schon beginnt die Gartenarbeit ;-)
In meinem Teich und in den Regenfässern ist das Eis noch dick und schwer und die Singvögel stolzieren/balancieren zum Trinken über diese wacklige Schicht, es sieht jedesmal interessant aus, wenn sie - ungläubig und zweifelnd- auf das Eis gehen, um dann schnell einige Schnäbel voll zu nehmen. Amüsiert habe ich mich über ein paar Spatzen - die im Tauwasser auf dem Eis gebadet haben. Denen reichten schon paar Spritzer die sie mit den Flügeln aufwirbelten. Heute haben wir hier +6°C und
ich schätze - es wird in der Nacht auch nicht zufrieren. Die Äpfel die ich in den Garten geworfen habe sind alle vom fremden (s.v.) Vogel aufgefuttert worden - kommen tut er auch schon seit 2 Tagen nicht mehr. Irgendwann nehme ich mir mal mein Vogelkunde-Buch um herauszukriegen was das für ein Zeitgenosse war.

Wenn ich so über meine Koniferen und Immergrünen blicke - kann ich eigentlich nicht klagen. Alle haben mehr oder weniger ihre Form gehalten.
2 Säulen hängen etwas auseinander - minimal - und wenn sie in 2 - 3 Tagen nicht von allein wieder senkrecht stehen - werde ich sie mit etwas Raffiabast zusammenziehen. Schlimm ist die Nässe hier am Niederrhein, denn der Grundwasserspiegel - z.B. in meinem Garten, steht momentan mal gerade bei 60cm. Da kann man absolut nichts anpacken! Passt man hier nicht auf und pflanzt große Immergrüne unfachgemäß, so kann es sein, dass sie quasi in ihren Pflanzlöchern "schwimmen" ! Es heißt also immer - Verdichtungen im Gartenboden beseitigen , niemals nur bischen lockern - sondern den Ballen ordentlich einsetzen, anpfählen, mit Erde bedecken, anstampfen u.E.
Ich habe die Problematik in meinem Garten sehr früh erkannt und immer - wenn es um größere Pflanzungen ging, die Pflanzlöcher sehr tief ausgehoben - durch die kiesige Schichten unter der Ackerkrume hindurch, um hier gleichzeitig eine punktuelle Drainage zu erzeugen.

Was ich in meinem Garten aber zum Wochenende schon tun kann - das ist das Auslesen der vielen - heruntergefallenen - Birkenästchen. Der ganze Garten ist voll davon, dafür sind die großen Birken wieder s a u b e r !








Ihre Bewertung dieses Beitrags:
  1. -2
  2. -1
  3. 0
  4. +1
  5. +2
3 Klicks
Veröffentlicht in Allgemeine grüne Themen    5. Februar 2010 - 18:22 Uhr
Kommentar schreiben

Der Winterling

Der Winterling (Eranthis hyemalis) aus der Gattung der Winterlinge (Eranthis Salisb.; gr.: er – „Frühling“, ánthos – „Blüte“) Familie der Hahnenfußgewächse. Er ist ein Frühjahrsblüher, der meist schon Ende Februar blüht.

Er wurde 1807 durch den englischen Botaniker R.A.Salisbury beschrieben.
Der Winterling ist eine mehrjährige, krautige Pflanze. Sie bildet in der Erde eine Knolle aus, die als Speicher- und Ausdauerorgan fungiert.
Die gelben Blüten wachsen am Endstück eines kräftigen , dicken Stängels.
Die Heimat des Winterling ist Südeuropa, hier wächst er mit Vorliebe in feuchten Laubwäldern, Gebüschen
und an Weinbergen.
Der Winterling nahm auch in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts Einzug in unsere Gärten, obschon einige Gartenbesitzer nicht immer mit dem Ausbreitungsdrang der Pflanze übereinstimmten.
Voll populär wurde der Winterling als Ende des 18. Jahrhunderts die großzügigen Landschaftsparks in Mode kamen. Hier begeisterte er vor allem bei der Bepflanzung großer Tuffs auf großen Flächen. Die Blüte dieser großen Anpflanzungen konnte jedes Gärtnerherz begeistern.

Der Winterling liefert als eine der ersten Pflanzen im Frühling Nektar und Pollen. Steigt die Temperatur an sonnigen Wintertagen auf 10 bis 12 °C, so kann man dort schon die ersten Bienenanflüge beobachten.


Leider wird die reine Freude am Winterling getrübt, denn er ist - wie viele Frühlings-Zwiebelblüher giftig !

Ihre Bewertung dieses Beitrags:
  1. -2
  2. -1
  3. 0
  4. +1
  5. +2
3 Klicks
Veröffentlicht in Stauden, Blumen & Kräuter    4. Februar 2010 - 12:39 Uhr
Kommentar schreiben
(Seite 1 von 286, insgesamt 1427 Einträge)   nächste Seite »

   Themenbereiche

  • XML Allgemeine grüne Themen
  • XML Bäume & Gehölze
  • XML Biologie & Botanik
  • XML Der Boden / die Düngung
  • XML Fotografie & Bilder
  • XML Gartengestaltung
  • XML Gemüse, Obst & Früchte
  • XML Gewässer & Wasseranlagen
  • XML Hecken
  • XML Kübel- und Gefäss-Pflanzen
  • XML Maschinen, Geräte & Werkzeuge
  • XML Obst & Beeren
  • XML Ökologie & Naturschutz
  • XML Pflanzenschutz
  • XML Phänologie & Naturereignisse
  • XML Rasen - (Blumenwiesen)
  • XML Rechte & Pflichten
  • XML Reisetipps & Ausstellungen
  • XML Rosen
  • XML Stauden, Blumen & Kräuter
  • XML Tiere im Garten, in Feld und Flur
  • XML Veröffentlichungen & Presse

   Top 10 Beiträge

  • Der Mäusedorn - mit Bild (4)
  • Hecke und Schnitt v. Lavendel - Bild (1)
  • Die Gartenschere (1)
  • Waldmeister - Galium odoratum - Bilder (1)
  • Buddleja's für den Privatgarten (1)
  • Das kleine Immergrün - Vinca minor. (1)
  • Auch Koniferen sind Vogelschutzgehölze. (1)
  • Habe meine Lonicera "Maigrün" überschätzt! (1)
  • Die wichtigsten Wurzelformen an Gehölzen (1)
  • Der ideale Weihnachtsbaum. (0)
  •    Links

    Umfragen
    Gästebuch
    Glossar
    Linksammlung

       Cordata abonnieren

    XML RSS 0.91 feed
    XML RSS 1.0 feed
    XML RSS 2.0 feed
    ATOM/XML ATOM 1.0 feed
    XML RSS 2.0 Kommentare

       Login



  • Als Kommentator registrieren
  • Passwort vergessen?
  •    Statistiken

    1427 Artikel verfasst
    12 Kommentare abgegeben
    229 Besucher / Monat
    28 Besucher / Heute
    1069 Besucher / Woche
    2 Besucher online

    © Cordata.de Design ceejay | Powered by Serendipity | Login