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   7. Juli 2010 - 13:07 Uhr
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Das Hochbeet


Hochbeete sind die optimale Lösung für jeden Kleingarten.
Auf kleinstem Raum bieten sie bei günstigen Pflegebedingungen den optimalen Ernteertrag !
Hier erntet der Hausgärtner 2 - 3x soviel wie in einem gleichgroßen - flachen Beet!
Das alles geschieht ohne Beigaben von chemischen Düngern - denn das Geheimnis des tollen Wachstums auf / im Hochbeet - ist der Inhalt !!
Er besteht nämlich - wie wir wissen - aus organischer Substanz - lauter Gartenabfällen die eingepackt wurden und sich nun - wie in einem Komposthaufen, langsam zersetzen und Pflanzennahrung und Wärme abgeben.
Das Resultat ist dabei dann: Der Gärtner kann früher säen und pflanzen, die Pflanzen wachsen zudem schneller.
Das Tolle aber - vor allem für ältere Hausgärtner ist -
dass das Hochbeet bei der Bearbeitung den Rücken schont - auch ältere Gärtner müssen nicht auf ihre
Gemüseanzucht verzichten.

Beachten sollte man aber schon beim Bau des Hochbeetes - dass es so ausgelegt ist - dass der Inhalt seine Feuchtigkeit behält.
Gerade in diesen heißen und trockenen Tagen ist dafür zu sorgen - dass nicht nur die oberflächig wachsenden Pflanzen ihr Wasser bekommen, sondern dass auch der Inhalt seine Feuchtigkeit behält, damit die Mikrolebewesen - wie im Kompost - "ihre Arbeit" erledigen können.
Veröffentlicht in Gemüse, Obst & Früchte   25. April 2010 - 18:10 Uhr
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Fremdlinge in unseren Gärten (Aktualisierter Beitrag vom 24.04.10)

Fremdlinge in unseren Gärten (Aktualisierter Beitrag vom 24.04.10
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Wer hat nicht schon oft - im Sommer - die prächtig blühenden Sommerflieder (Buddleia) bestaunt - die - schmetterlingsumwölkt - ihre herrlichen Blüten zeigen.
Wer weiß aber auch - dass diese schönen Pflanzen aggressive Fremdlinge sind - die sich bei uns "sauwohl" fühlen und sich notfalls mit "Ellenbogen" verbreiten. Dabei sind sie so brutal, dass man sie sogar rabiat nennen könnte.
Aus dem kleinsten Samenkorn wächst eine stattliche Pflanze heran, die nicht mit Frostgraden oder Trockenheit auszutilgen ist. Sie überzieht im Handumdrehen extensives Kulturland. Anpassungsprobleme kennen sie nicht. Im raschen Tempo erobern sie sich ihre Flächenanteile in Parks, der freien Landschaft an Strassen und an Bahndämmen.
Invasive Arten werden sie von unseren Fachleuten genannt. Trotzdem sind sie als Gartenblüher ungemein beliebt und weitverbreitet. Sie sind aber nun mal als Garten- und Parkpflanzen beliebt. Damit aber alles nicht überhand nimmt haben das Bundesumweltministerium in Berlin und der Zentralverband Gartenbau (ZVG) jetzt eine Vereinbarung über den Umgang mit solchen Pflanzen getroffen.

Einer der betroffenen Eindringlinge ist (s.o.)der Schmetterlingsstrauch.
Dieser dekorative Strauch wächst mit lockerem ,
ausladendem Wuchs und süß duftenden, langen Blütenripsen. Die Pflanzen bilden reichlich Samen - der vom Wind verbreitet wird. Sie bilden alsdann sehr schnell große Bestände entlang von Bahngleisen und
Straßen und verdrängen die einheimischen Kräuter.
Normalerweise machen sie in den Gärten kaum Probleme - solange man sie im Auge hat, als Futter für Insekten schon garnicht.
Dennoch werden Gartenbetriebe in Zukunft ihre Kunden
darauf hinweisen, dass Buddleien nicht in die freie Landschaft gehören.
Wer sie pflanzt muß wissen, dass er die Blütenstände vor der Samenreife abschneiden und im Restmüll entsorgen muß - bevor die Pflanzen sich "über den Gartenzaun" verbreiten !
Veröffentlicht in Bäume & Gehölze   25. April 2010 - 12:12 Uhr
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Der Schnitt auf Knospe

Grundsätzlich stehen wir Gärtner meistens bei dem Problem allein, wenn es darum geht - wo schneide ich einen starken Ast ab. Ich will ja nicht so schneiden - dass unzählige Wasserschosser aus den geschnittenen Aststummel herauswachsen. Grundsätzlich soll ich dort schneiden - wo die wenigsten Schosser nachtreiben - und das ist über der letzten - knackigen Knospe, bevor der Ast endet. (1. Skizze).
Der stehgebliebene Ast mit der Endknospe (Skizze 2/1) bleibt am Baum, der abgeschnittene Astteil wird vertrocknen.
Auf Skizze 3/1 sehen wir, wie der zurückgebliebene Astteil im Saft bleibt während auf 3/2 der Astteil zurücktrocknet und später ab-/ausbricht.

Veröffentlicht in Bäume & Gehölze   25. April 2010 - 11:16 Uhr
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Die Kolkwitzia.

Der Perlmuttstrauch ist ein wundervoller Frühlingsblüher - der im Mai / Juni blüht.
Zu dieser Zeit wird seine Blüte zwar von vielen anderen Gehölzen und Stauden, Blumen und Zwiebelblüten leicht zur Seite gedrängt - aber seine Blühdauer - gepaart mit dem elegant überhängenden - aber unaufdringlichen Wuchs - sind im Endeffekt nicht zu übersehen.

Merkmale:
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Wuchs: als Strauch, bis 2-3 m hoch , 2-3 m breit - zunächst aufrecht - dann überhängend.

Blatt: Gegenständig, eiförmig-spitz, grün. Herbstfärbung orange-braun.

Blüte/Frucht: Rosaweiß, paarweise in Trugdolden, Mai-Juni, verteilt an den langen überhängenden Zweigen - optisch sehr schön ! Der Strauch erinnert in der Blüte an eine Weigelie - ist aber zierlicher gebaut und über und über mit rosafarbenen kleinen Doldentrauben bedeckt. Die kleinen aber sehr zahlreichen - glockenförmigen Einzelblüten haben einen zarten und süßlichen Duft. Sie gelten als ausgezeichnete Insektenweide und werden stark von Bienen und Hummeln beflogen.
Die Kolkwitzia blüht auch noch ausreichend unter dem Druck größerer Gehölze im Halbschatten.
Die Frucht ist eine einzelne einsamige - borstige - graue Kapsel.

Boden: Normaler Gartenböden, leicht alkalisch, veträgt auch einige Zeit mit Hitze, Trockenheit und Wassermangel. .

Standort: Sonnig bis halbschattig. Absolut frosthart!

Verwendung: Hausgärten, Parkanlagen, Einzelgehölz wie auch Gruppenpflanzung. Zusammen mit entsprechenden Rosen(Farben) oder Stauden ergeben Kolkwitzienpflanzungen sehr schöne Abrundungen an Mauerwerken, Stufenanlagen oder Wegeknicks.

Auch zum "Experimentieren" ist der Strauch für den Hausgärtner wie geschaffen - denn man kann ihn mit Grünstecklingen im Sommer, wie auch als Steckholz im Winter vermehren. Der Strauch verträgt auch mal einen Schnitt und man kann ihn sogar notfalls "Auf den Stock" setzen.

Will man jedoch einen anschauenswerten Strauch im Garten stehen haben - so lässt man ihn so viel wie möglich mit der Gartenschere in Ruhe.

Will man jährlich einen guten Blütenflor erzielen - so schneidet man alle Jahre (wie Weigelie) - lediglich das alte und verbrauchte Holz (an der Basis) aus und düngt minimal. Zu viel Düngung geht ins Holz und zu Lasten einer üppigen Blüte !

Veröffentlicht in Bäume & Gehölze   24. April 2010 - 13:56 Uhr
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